Die neue, charmante, herzerwärmende Krimiserie! Hier ermittelt Füchsin und Reporterin Vera Vixen.Tief in den Wäldern, weit entfernt von jeglicher menschlicher Behausung, schlummert ein Geheimnis: Hier befindet sich das Städtchen Shady Hollow. Hier leben Elch und Maus, Eule und Bär Seite an Seite - harmonisch und zivilisiert. Es gibt ein kleines Café, ein Restaurant, eine Buchhandlung, eine Bank, eine Zeitungsredaktion. Alles geht seinen Gang ... Bis der Kröterich vom Weiher, Otto Sumpf, notorischer Querulant und Meckerer, tot aufgefunden wird. So etwas hat es in Shady Hollow noch nicht gegeben! Das hat selbst diese gemeine Kröte nicht verdient.Vera Vixen ist neu am Ort. Die Füchsin - und Journalistin - hat eine Spürnase für gute Storys. Und sie hat keine Lust, über den nächsten Rechtschreibwettbewerb der Bienen zu berichten. Da der Chef-Bär der örtlichen Polizei lieber angeln geht, als sich um den Fall zu kümmen, übernimmt Vera die Ermittlung auf eigene Pfote ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
misspider
5/5
06.06.2024
Hörbuch-Download (MP3)
Tierisch gut
Shady Hollow ist ein beschauliches Dörfchen tief im Wald - doch auch hier lauert das Verbrechen. Das Highlight dieses Buches sind natürlich die Figuren, denn anstatt Menschen leben die unterschiedlichsten Tiere in Shady Hollow friedlich zusammen. Das heißt, bis der Kröterich Otto Sumpf tot aufgefunden und als Todesursache Mord attestiert wird. Diese Ungeheuerlichkeit versetzt das verschlafene Nest in große Aufruhr, und da die gemütliche Bärenpolizei mit dem Fall ein wenig überfordert ist, ermittelt die Füchsin Vera Vixen, Reporterin der Lokalzeitung, auf eigene Faust.
Abgesehen von der spannenden Handlung, die bis zum Schluss immer wieder neue Fragen und Verdächtige aufgab, punktet diese Geschichte mit seinen tierischen Protagonisten, die sowohl ihren animalischen als auch sehr menschlichen Charaktereigenschaften folgen. Letztendlich habe ich dann aber gar nicht lange darüber nachdenken müssen, da dieser Umstand mit einer Selbstverständlichkeit und Leichtigkeit präsentiert wird, der einfach nur Spaß macht. Die Hörbuch-Fassung ist dabei besonders fesselnd gelungen. Durch individuelle Betonung und nur leichte Variationen der Stimmlage schafft es die Sprecherin, jedem der Tiere eine ganz eigene, unverwechselbare Persönlichkeit zu verleihen, ohne jedoch übertrieben zu wirken. So war das Buch gleich in doppelter Hinsicht ein absoluter Genuss!
Fazit: ein tierisches Lesevergnügen, das ich unbedingt in einer Fortsetzung wiederholen möchte.
hasirasi2
aus Dresden
4/5
26.06.2024
Hörbuch-Download (MP3)
Wurde Otto zweimal ermordet?
„Otto war ein Kauz, dessen liebstes Hobby es war, anderen Tieren auf die Füße zu treten.“ Trotzdem sind die Einwohner von Shady Hollow erschrocken, als er eines Morgens erstochen im Teich schwimmt. Denn er hat sich zwar mit fast allen gestritten, aber niemandem geschadet. Und es kommt noch schlimmer. Die Leichenschau ergibt, dass der Kröterich vergiftet wurde, bevor man ihn erstach. Gibt es zwei Täter oder nur einen, der ganz sicher gehen wollte?! Die Polizei scheint nicht besonders motiviert zu sein, den Fall aufzuklären. Der Chief geht lieber angeln und Deputy Orville Brown ist überfordert. Er schießt sich schnell auf den kleinkriminellen Waschbären Lefty ein, weil sein Pfotenabdruck am Seeufer gefunden wurde. Aber die Journalistin Vera Vixen, eine schlaue Füchsin, die früher für das Verbrechensressort einer großen Zeitschrift geschrieben, sieht das anders: Lefty ist zu doof, um einen Obststand ausrauben und musste von der Polizei schon mal aus der Bank befreit werden, die er eigentlich ausrauben wollte … Also nimmt sie eigene Ermittlungen auf.
„Mord in Shady Hollow“ ist der Auftakt einer charmanten Cosy-Crime-Reihe, in der Tiere die Täter, Opfer und Ermittler sind. Das klingt zuerst zwar etwas ungewöhnlich, aber die Autorinnen haben es geschafft, für jeden Protagonisten das passende Tier zu finden.
Neben der schlauen Füchsin Vera als Ermittlerin, gibt es u.a. ein Stinktier als ihren stets muffeligen und auf Krawall gebürsteten Chef, eine immer aufgeregt quasselnde Kolibridame als Klatschreporterin, eine Eule als allwissenden Philosophieprofessor, eine Räbin als krimiliebende Buchhändlerin, einen sehr entspannten Elch, der das Café des Örtchens führt, ein Bieberfamilie als Sägewerkbesitzer, einen geheimnisvollen Pandabären, der gerade ein chinesisches Restaurant eröffnet hat und eben die beiden sehr gemütlichen Braunbären als Polizisten.
Mir gefällt zudem, dass die Tiere stellenweise unerwartet philosophisch sind: „Mord ist nicht angsteinflößend, weil er verrückt ist, sondern weil er unumkehrbar ist.“
Die Ermittlung gestaltet sich als unterhaltsamer Wettstreit zwischen Vera und Deputy Orville, denn während er noch Handbücher wälzt, kann sie auf die Unterstützung ihrer Freunde, ihre gute Nase und ihre langjährige Erfahrung im Verbrechensressort zählen. Durch einen weiteren Toten und immer neue Hinweise und Verdächtige wird die Spannung bis zum Schluss gehalten. Zudem erinnern Shady Hollwow und Jo`s Café erinnern sicher nicht nur zufällig an Stars Hollow …
Besonders erwähnen möchte ich die Sprecherin Astrid Kohrs, die es schafft, jedem Tier eine einzigartige Stimme zu geben: wenn der Kolibri sirrt und schwirrt, wird auch ihre Stimme atmelos, während sie bei den Bären behäbig klingt und bei Vera schlau und gewitzt. Eine ganz großartige Leistung.
hasirasi2
aus Dresden
4/5
26.06.2024
Hörbuch-Download (MP3)
Wurde Otto zweimal ermordet?…
Wurde Otto zweimal ermordet? „Otto war ein Kauz, dessen liebstes Hobby es war, anderen Tieren auf die Füße zu treten.“ Trotzdem sind die Einwohner von Shady Hollow erschrocken, als er eines Morgens erstochen im Teich schwimmt. Denn er hat sich zwar mit fast allen gestritten, aber niemandem geschadet. Und es kommt noch schlimmer. Die Leichenschau ergibt, dass der Kröterich vergiftet wurde, bevor man ihn erstach. Gibt es zwei Täter oder nur einen, der ganz sicher gehen wollte?! Die Polizei scheint nicht besonders motiviert zu sein, den Fall aufzuklären. Der Chief geht lieber angeln und Deputy Orville Brown ist überfordert. Er schießt sich schnell auf den kleinkriminellen Waschbären Lefty ein, weil sein Pfotenabdruck am Seeufer gefunden wurde. Aber die Journalistin Vera Vixen, eine schlaue Füchsin, die früher für das Verbrechensressort einer großen Zeitschrift geschrieben, sieht das anders: Lefty ist zu doof, um einen Obststand ausrauben und musste von der Polizei schon mal aus der Bank befreit werden, die er eigentlich ausrauben wollte … Also nimmt sie eigene Ermittlungen auf. „Mord in Shady Hollow“ ist der Auftakt einer charmanten Cosy-Crime-Reihe, in der Tiere die Täter, Opfer und Ermittler sind. Das klingt zuerst zwar etwas ungewöhnlich, aber die Autorinnen haben es geschafft, für jeden Protagonisten das passende Tier zu finden. Neben der schlauen Füchsin Vera als Ermittlerin, gibt es u.a. ein Stinktier als ihren stets muffeligen und auf Krawall gebürsteten Chef, eine immer aufgeregt quasselnde Kolibridame als Klatschreporterin, eine Eule als allwissenden Philosophieprofessor, eine Räbin als krimiliebende Buchhändlerin, einen sehr entspannten Elch, der das Café des Örtchens führt, ein Bieberfamilie als Sägewerkbesitzer, einen geheimnisvollen Pandabären, der gerade ein chinesisches Restaurant eröffnet hat und eben die beiden sehr gemütlichen Braunbären als Polizisten. Mir gefällt zudem, dass die Tiere stellenweise unerwartet philosophisch sind: „Mord ist nicht angsteinflößend, weil er verrückt ist, sondern weil er unumkehrbar ist.“ Die Ermittlung gestaltet sich als unterhaltsamer Wettstreit zwischen Vera und Deputy Orville, denn während er noch Handbücher wälzt, kann sie auf die Unterstützung ihrer Freunde, ihre gute Nase und ihre langjährige Erfahrung im Verbrechensressort zählen. Durch einen weiteren Toten und immer neue Hinweise und Verdächtige wird die Spannung bis zum Schluss gehalten. Zudem erinnern Shady Hollwow und Jo`s Café erinnern sicher nicht nur zufällig an Stars Hollow … Besonders erwähnen möchte ich die Sprecherin Astrid Kohrs, die es schafft, jedem Tier eine einzigartige Stimme zu geben: wenn der Kolibri sirrt und schwirrt, wird auch ihre Stimme atmelos, während sie bei den Bären behäbig klingt und bei Vera schlau und gewitzt. Eine ganz großartige Leistung.
Eliza
4/5
16.02.2025
Buch (Taschenbuch)
Ein Tierkrimi mit Charme
In diesem besonderen Krimi taucht die Leserschaft in eine charmante und liebevolle Welt ein, die von tierischen Protagonisten bevölkert wird. Das Autorenduo kreiert mit dieser Geschichte einen interessanten Waldtierkrimi, der nicht nur spannend, sondern auch voller Witz und Charme ist. In der Story geht es um ein Städtchen voller Tiere. In Shady Hollow leben Tiere aller Art sehr harmonisch und zivilisiert zusammen. Doch eines Tages wird die Harmonie durch einen brutalen Mord gestört. Die Füchsin Vera Vixen ist neu in der Stadt und arbeitet als Journalistin in der örtlichen Zeitungsredaktion Herald. Sofort macht ihr journalistischer Spürsinn sich bemerkbar und sie ermittelt zusammen mit ihrer Freundin der Räbin und Buchhändlerin Lenore. Doch bald muss sie merken, dass sie sich nicht überall Freunde macht. Ein gefährliches Spiel beginnt.
Die Hauptfigur, Vera Vixen, ist eine schlaue und gewitzte Füchsin, die die Leserinnen und Leser sofort in ihren Bann zieht. Mit ihrem scharfen Verstand, ihrem journalistischen Talent und ihrem unerschütterlichen Gespür für das Verbrechen ist Vera nicht nur selbstbewusst, sondern auch unglaublich sympathisch. Die vielseitigen Nebencharaktere bringen viel frischen Wind in die Erzählung. Gerade bei der Charakterentwicklung hat das Autorenduo ganze Arbeit geleistet. Der Deputy Orville, ein Bär als Polizist, hat mir dabei sehr gut gefallen, da er sich charakterlich wandelt. Die Grundidee, einen Krimi in einer Welt voller Tiere zu inszenieren, hat mir wirklich gut gefallen. Denn es verleitet die lesenden Personen dazu, über menschliche Verhaltensweisen aus einer anderen Perspektive nachzudenken.
Die interessante Auflösung des Mordfalls und die cleveren Hinweise geben dem Buch einen klassischen Krimi-Charakter, der den Leser bis zur letzten Seite fesselt. Die Spannung der Erzählung ist gut temperiert worden. Der Schreibstil des Duos ist liebevoll, durchaus humorvoll mit einer leicht infantilen Note versehen worden. Dabei soll das kein Kritikpunkt darstellen, denn ich bin mit der Grundumsetzung der Geschichte zufrieden gewesen. An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir noch mehr Wendungen gewünscht, aber in Summe hat mich dieser Krimi wirklich gut unterhalten. Auch wenn ich mit meiner Verdächtigung richtig lag, ist dies kein Grund diesen Krimi nicht zu mögen. Eine Grundidee mit viel Charme und Potential die ich gerne weiterverfolgen werde.
Bewertung
4/5
12.08.2024
Buch (Taschenbuch)
Lassen Sie sich ins gleichermaßen...
Lassen Sie sich ins gleichermaßen bezaubernde wie wunderliche Shady Hollow entführen, wo Tiere tief im Wald in einer friedlichen Dorfgemeinschaft leben. Bis ein Bewohner tot aufgefunden wird... Perfektes Cosy Crime zum Abtauchen!
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2/5
02.09.2025
Buch (Taschenbuch)
Enttäuschend
Ich habe mich auf einen herbstlichen Cozy-Krimi mit tierischen Figuren und spannenden Verbrechen gefreut – bekommen habe ich klischeebeladene Charaktere in einer Kleinstadt ohne Flair. Die Idee hat so viel Potenzial, das in meinen Augen vergeudet wird. Die „Detektivarbeit“ macht wenig Spaß und das Mordmotiv, das letztendlich aufgedeckt wird, könnte kaum langweiliger sein. (2/5)
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