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Produktbild: Ich möchte lieber nichts

Ich möchte lieber nichts Eine Geschichte vom Konsumverzicht

3

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

11.11.2024

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

3582 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783755810568

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level A

Erscheinungsdatum

11.11.2024

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

3582 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783755810568

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Ein meditatives Erlebnis

Werner L. aus Baden-Baden am 16.02.2025

Bewertungsnummer: 2414448

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ich möchte lieber nichts" ist ein literarisches Kammerspiel über das "Nicht-Wollen" in einer Welt des permanenten "Mehr". John von Düffel hat ein eindrucksvolles Buch geschaffen, das leise aber hartnäckig an den Fundamenten unserer Leistungsgesellschaft rüttelt. Ein Buch, das weniger Antworten gibt, als vielmehr Raum für eigene Fragen öffnet - und gerade darin seine Stärke findet. Ideal für Leserinnen und Leser, die literarische Reflexion und existenzielle Themen mehr schätzen, als klassische Spannung oder erzählerische Action.

Ein meditatives Erlebnis

Werner L. aus Baden-Baden am 16.02.2025
Bewertungsnummer: 2414448
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ich möchte lieber nichts" ist ein literarisches Kammerspiel über das "Nicht-Wollen" in einer Welt des permanenten "Mehr". John von Düffel hat ein eindrucksvolles Buch geschaffen, das leise aber hartnäckig an den Fundamenten unserer Leistungsgesellschaft rüttelt. Ein Buch, das weniger Antworten gibt, als vielmehr Raum für eigene Fragen öffnet - und gerade darin seine Stärke findet. Ideal für Leserinnen und Leser, die literarische Reflexion und existenzielle Themen mehr schätzen, als klassische Spannung oder erzählerische Action.

»Der Anfang von allem Konsumverzicht ist der Verzicht auf Anpassung.«

Bewertung aus Bamberg am 10.11.2024

Bewertungsnummer: 2338105

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Der Anfang von allem Konsumverzicht ist der Verzicht auf Anpassung.« Ich hatte erst wenige Seiten gelesen, doch war ich bereits von dem bewussten und schönen Schreibstil begeistert. Nicht anders ging es mir mit dem Inhalt, der zwar banal klingen mag, aber die Lesenden abholt und daran teilhaben lässt, indem man sich über die erwähnten Fragestellungen selbstständig Gedanken macht und diese auf das eigene Leben projiziert. Der Autor reist für zwei Tage nach Edinburgh um sich mit Fiona, einer Kommilitonin aus seinen Studientagen, zu treffen. Dabei hatten die beiden während ihres Philosophie-Studiums keine besondere Beziehung zueinander, vielmehr drehten sich ihre Gespräche um die Alltäglichkeit des Seins. Nun vergingen 35 Jahre ohne Kontakt, bis er sie ausfindig machte und ein Treffen vorschlug. Sein Ziel war es, die damaligen Wortwechsel weiterzuführen sowie aus Distanz auf die damalige Zeit zu blicken. Neben dem Treffen in Edinburgh umfasst das Buch noch zwei weitere, wenn auch deutlich kürzere Kapitel. Einerseits ein kurzer – hauptsächlich von ihm ausgehender – zutiefst philosophischer Briefwechsel nach dem Wiedersehen sowie andererseits ein Treffen mit Fionas Tochter, welches einiges enthüllt. Gespräche über den Kapitalismus bis hin zum Individualismus entspinnen sich zwischen den beiden. Sie merken, dass andere Menschen aus ihnen geworden sind und sie doch gewissermaßen noch die gleichen sind, die sie waren – verschieden in deren Persönlichkeit. Ebenso beschäftigen sie sich mit der Frage, wie man der Angst vor Veränderung begegnen kann, ob diese nicht vielmehr als Chance gesehen werden sollte und Stagnation dagegen als der schlimmere Zustand? Die Hierarchie und die Abhängigkeit von Konsum, stehen dabei unablässig in einer Relation zur Anpassung. Die Suche nach Anerkennung und besonders das Reden über Einsamkeit, dürfte keinen leicht fallen, umso überraschender auf welche intime, ehrliche und bewundernswerte Weise John von Düffel seine eigenen Gefühle und Seelenzustände offenbart.

»Der Anfang von allem Konsumverzicht ist der Verzicht auf Anpassung.«

Bewertung aus Bamberg am 10.11.2024
Bewertungsnummer: 2338105
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Der Anfang von allem Konsumverzicht ist der Verzicht auf Anpassung.« Ich hatte erst wenige Seiten gelesen, doch war ich bereits von dem bewussten und schönen Schreibstil begeistert. Nicht anders ging es mir mit dem Inhalt, der zwar banal klingen mag, aber die Lesenden abholt und daran teilhaben lässt, indem man sich über die erwähnten Fragestellungen selbstständig Gedanken macht und diese auf das eigene Leben projiziert. Der Autor reist für zwei Tage nach Edinburgh um sich mit Fiona, einer Kommilitonin aus seinen Studientagen, zu treffen. Dabei hatten die beiden während ihres Philosophie-Studiums keine besondere Beziehung zueinander, vielmehr drehten sich ihre Gespräche um die Alltäglichkeit des Seins. Nun vergingen 35 Jahre ohne Kontakt, bis er sie ausfindig machte und ein Treffen vorschlug. Sein Ziel war es, die damaligen Wortwechsel weiterzuführen sowie aus Distanz auf die damalige Zeit zu blicken. Neben dem Treffen in Edinburgh umfasst das Buch noch zwei weitere, wenn auch deutlich kürzere Kapitel. Einerseits ein kurzer – hauptsächlich von ihm ausgehender – zutiefst philosophischer Briefwechsel nach dem Wiedersehen sowie andererseits ein Treffen mit Fionas Tochter, welches einiges enthüllt. Gespräche über den Kapitalismus bis hin zum Individualismus entspinnen sich zwischen den beiden. Sie merken, dass andere Menschen aus ihnen geworden sind und sie doch gewissermaßen noch die gleichen sind, die sie waren – verschieden in deren Persönlichkeit. Ebenso beschäftigen sie sich mit der Frage, wie man der Angst vor Veränderung begegnen kann, ob diese nicht vielmehr als Chance gesehen werden sollte und Stagnation dagegen als der schlimmere Zustand? Die Hierarchie und die Abhängigkeit von Konsum, stehen dabei unablässig in einer Relation zur Anpassung. Die Suche nach Anerkennung und besonders das Reden über Einsamkeit, dürfte keinen leicht fallen, umso überraschender auf welche intime, ehrliche und bewundernswerte Weise John von Düffel seine eigenen Gefühle und Seelenzustände offenbart.

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Ich möchte lieber nichts

von John von Düffel

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