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Ich möchte lieber nichts Ist das Ende des Kapitalismus schwerer vorstellbar als das Ende der Welt? — Eine Geschichte vom Konsumverzicht

3

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.11.2024

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,4/12,6/2 cm

Gewicht

308 g

Farbe

Salsa Rot

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0010-1

Beschreibung

Rezension

»›Ich möchte lieber nichts‹ ist ein subtiles Buch über Genuss und Entsagung, über Kontemplation in Zeiten von Überangebot und werblichem Dauerrauschen.«
Franziska Wolffheim, TAGESSPIEGEL
»Ein forderndes Buch, das zur kritischen Selbstreflexion anregt.«
Katja Kraft, MÜNCHNER MERKUR
»Ein Buch, das zum Nachdenken anregt.«
Anne-Dore Krohn, RBB RADIO 3-KULTURSALON
»Wer gelegentlich zweifelnd sich selbst befragt, findet in John von Düffel einen kundigen Verbündeten.«
Tomas Gärtner, DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.11.2024

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,4/12,6/2 cm

Gewicht

308 g

Farbe

Salsa Rot

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0010-1

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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Ein meditatives Erlebnis

Werner L. aus Baden-Baden am 16.02.2025

Bewertungsnummer: 2414448

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ich möchte lieber nichts" ist ein literarisches Kammerspiel über das "Nicht-Wollen" in einer Welt des permanenten "Mehr". John von Düffel hat ein eindrucksvolles Buch geschaffen, das leise aber hartnäckig an den Fundamenten unserer Leistungsgesellschaft rüttelt. Ein Buch, das weniger Antworten gibt, als vielmehr Raum für eigene Fragen öffnet - und gerade darin seine Stärke findet. Ideal für Leserinnen und Leser, die literarische Reflexion und existenzielle Themen mehr schätzen, als klassische Spannung oder erzählerische Action.

Ein meditatives Erlebnis

Werner L. aus Baden-Baden am 16.02.2025
Bewertungsnummer: 2414448
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ich möchte lieber nichts" ist ein literarisches Kammerspiel über das "Nicht-Wollen" in einer Welt des permanenten "Mehr". John von Düffel hat ein eindrucksvolles Buch geschaffen, das leise aber hartnäckig an den Fundamenten unserer Leistungsgesellschaft rüttelt. Ein Buch, das weniger Antworten gibt, als vielmehr Raum für eigene Fragen öffnet - und gerade darin seine Stärke findet. Ideal für Leserinnen und Leser, die literarische Reflexion und existenzielle Themen mehr schätzen, als klassische Spannung oder erzählerische Action.

»Der Anfang von allem Konsumverzicht ist der Verzicht auf Anpassung.«

Bewertung aus Bamberg am 10.11.2024

Bewertungsnummer: 2338105

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Der Anfang von allem Konsumverzicht ist der Verzicht auf Anpassung.« Ich hatte erst wenige Seiten gelesen, doch war ich bereits von dem bewussten und schönen Schreibstil begeistert. Nicht anders ging es mir mit dem Inhalt, der zwar banal klingen mag, aber die Lesenden abholt und daran teilhaben lässt, indem man sich über die erwähnten Fragestellungen selbstständig Gedanken macht und diese auf das eigene Leben projiziert. Der Autor reist für zwei Tage nach Edinburgh um sich mit Fiona, einer Kommilitonin aus seinen Studientagen, zu treffen. Dabei hatten die beiden während ihres Philosophie-Studiums keine besondere Beziehung zueinander, vielmehr drehten sich ihre Gespräche um die Alltäglichkeit des Seins. Nun vergingen 35 Jahre ohne Kontakt, bis er sie ausfindig machte und ein Treffen vorschlug. Sein Ziel war es, die damaligen Wortwechsel weiterzuführen sowie aus Distanz auf die damalige Zeit zu blicken. Neben dem Treffen in Edinburgh umfasst das Buch noch zwei weitere, wenn auch deutlich kürzere Kapitel. Einerseits ein kurzer – hauptsächlich von ihm ausgehender – zutiefst philosophischer Briefwechsel nach dem Wiedersehen sowie andererseits ein Treffen mit Fionas Tochter, welches einiges enthüllt. Gespräche über den Kapitalismus bis hin zum Individualismus entspinnen sich zwischen den beiden. Sie merken, dass andere Menschen aus ihnen geworden sind und sie doch gewissermaßen noch die gleichen sind, die sie waren – verschieden in deren Persönlichkeit. Ebenso beschäftigen sie sich mit der Frage, wie man der Angst vor Veränderung begegnen kann, ob diese nicht vielmehr als Chance gesehen werden sollte und Stagnation dagegen als der schlimmere Zustand? Die Hierarchie und die Abhängigkeit von Konsum, stehen dabei unablässig in einer Relation zur Anpassung. Die Suche nach Anerkennung und besonders das Reden über Einsamkeit, dürfte keinen leicht fallen, umso überraschender auf welche intime, ehrliche und bewundernswerte Weise John von Düffel seine eigenen Gefühle und Seelenzustände offenbart.

»Der Anfang von allem Konsumverzicht ist der Verzicht auf Anpassung.«

Bewertung aus Bamberg am 10.11.2024
Bewertungsnummer: 2338105
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Der Anfang von allem Konsumverzicht ist der Verzicht auf Anpassung.« Ich hatte erst wenige Seiten gelesen, doch war ich bereits von dem bewussten und schönen Schreibstil begeistert. Nicht anders ging es mir mit dem Inhalt, der zwar banal klingen mag, aber die Lesenden abholt und daran teilhaben lässt, indem man sich über die erwähnten Fragestellungen selbstständig Gedanken macht und diese auf das eigene Leben projiziert. Der Autor reist für zwei Tage nach Edinburgh um sich mit Fiona, einer Kommilitonin aus seinen Studientagen, zu treffen. Dabei hatten die beiden während ihres Philosophie-Studiums keine besondere Beziehung zueinander, vielmehr drehten sich ihre Gespräche um die Alltäglichkeit des Seins. Nun vergingen 35 Jahre ohne Kontakt, bis er sie ausfindig machte und ein Treffen vorschlug. Sein Ziel war es, die damaligen Wortwechsel weiterzuführen sowie aus Distanz auf die damalige Zeit zu blicken. Neben dem Treffen in Edinburgh umfasst das Buch noch zwei weitere, wenn auch deutlich kürzere Kapitel. Einerseits ein kurzer – hauptsächlich von ihm ausgehender – zutiefst philosophischer Briefwechsel nach dem Wiedersehen sowie andererseits ein Treffen mit Fionas Tochter, welches einiges enthüllt. Gespräche über den Kapitalismus bis hin zum Individualismus entspinnen sich zwischen den beiden. Sie merken, dass andere Menschen aus ihnen geworden sind und sie doch gewissermaßen noch die gleichen sind, die sie waren – verschieden in deren Persönlichkeit. Ebenso beschäftigen sie sich mit der Frage, wie man der Angst vor Veränderung begegnen kann, ob diese nicht vielmehr als Chance gesehen werden sollte und Stagnation dagegen als der schlimmere Zustand? Die Hierarchie und die Abhängigkeit von Konsum, stehen dabei unablässig in einer Relation zur Anpassung. Die Suche nach Anerkennung und besonders das Reden über Einsamkeit, dürfte keinen leicht fallen, umso überraschender auf welche intime, ehrliche und bewundernswerte Weise John von Düffel seine eigenen Gefühle und Seelenzustände offenbart.

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Ich möchte lieber nichts

von John von Düffel

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