Gutscheinbedingungen

**Gültig bis 24.06.2026 auf tolino vision color (4016621130183, 4016621131456) online auf thalia.at, in der Thalia App und in allen Thalia Buchhandlungen in Österreich. In den Buchhandlungen nur gültig auf lagernde Ware. Pro Einkauf einmal einlösbar. Nur gültig gegen Vorlage oder im Onlineshop hinterlegter Bonuscard. Infos zur Einlösung in der Buchhandlung sind auf der Bonuscard-Vorteilspreisseite zu finden. Click & Collect nur bei Onlinevorabzahlung möglich. Keine Einlösung bei Scan & Go-Bezahlung. Keine Barauszahlung. Nicht kombinierbar mit anderen Aktionen und Gutscheinen. Nicht gültig für Geschenkkarten, Versandkosten und Services. Nur solange der Vorrat reicht.

Produktbild: Die jüdische Wunde

Die jüdische Wunde Leben zwischen Anpassung und Autonomie

0

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

22.07.2024

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

2455 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446280960

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Erscheinungsdatum

22.07.2024

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

2455 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446280960

Kundinnen und Kunden meinen

0 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung

Kundinnen und Kunden meinen

0 Bewertungen filtern

Meinung aus der Buchhandlung

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

Zum Portrait

5/5

Unverzeihbar

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In den letzten zwei Jahren waren es zwei Bücher, die mich angesichts des lautstark propagierten Antisemitismus und Antizionismus - vor allem im Zusammenhang der Ereignisse der Documenta 15 und des Terrorangriffs der Hamas am 7. Oktober 2023 - stark beeindruckten: Einerseits war es von Natan Sznaider das Buch "Fluchtpunkte der Erinnerung", andererseits das Buch von Bruno Chaouat "Ist Theorie gut für die Juden?". Auch wenn es gewisse Unterschiede in der Herangehensweise und im bezugnehmenden Material gibt, so sind doch die Intentionen der beiden Autoren ähnliche: Beide setzen sich intensiv mit dem Antisemitismus und dem Antizionismus in der Philosophie sowie in den Kunst-, Kultur- und Sozialwissenschaften auseinander. Während sich der Literaturwissenschaftler Bruno Chaouat als "Schüler" von Jean-Francois Lyotard schwerpunktmäßig mit den unzureichenden Analysen des Antisemitismus in der postmodernen und dekonstruktivistischen Philosophie sowie mit deren Folgen in den Postcolonial Studies beschäftigt, analysierte der Soziologe Natan Sznaider in dem Buch "Fluchtpunkte" den Antisemitismus, der auf der Documenta 15 sichtbar wurde, aber seine Wurzeln in den Theoremen der Kunst-, Kultur- und Sozialwissenschaften hat. - Um es gleich zu sagen, die ersten 100 Seiten las ich im neuen Buch von Natan Sznaider hintereinanderweg. Nur ungern legte ich es zur Seite. - Nicht nur in diesem Buch liegt ein wichtiger Bezugspunkt Natan Sznaiders bei Hannah Arendt. Hier widmet er sich ihrer Dankesrede zur Überreichung des Lessing-Preises im Jahr 1959 in Hamburg. Während es für die deutsche Nachkriegsgesellschaft (von Tätern, Mitläufern, inneren Immigranten und anderen Subjekten der Verdrängung) um eine "Zeit danach" ging, hielt Hannah Arendt fest, dass es für Juden und Israelis keine Zeit nach der Shoa gibt. Das, womit sich Natan Sznaider also diesmal in seinem neuen Buch auseinandersetzt, ist die sich nichtschließende Wunde, die die Shoa bzw. der beständige Antisemitismus schlägt, denn - so heißt es bei Natan Sznaider -: "Für uns Juden und insbesondere Israelis gab und gibt es keine Nachkriegszeit. Die Zeit nach der Schoa ist nie ‚danach‘, sie ist immer im Jetzt." So beginnt sein Buch "Die jüdische Wunde" auch mit dem Dilemma von jüdischer Eigenständigkeit und Assimilation im Ausgang der Aufklärung und knüpft dabei an Lessings Bühnenfigur "Nathan der Weise" an. Auch wenn das Gleichheitsaxiom und das der Menschenrechte Ungleichheiten und Diskriminierungen zum Verschwinden bringen sollte, so löste die jüdische Assimilation das Dilemma von Anpassung und Autonomie nicht auf. Natan Sznaider beschreibt anhand von Lessings "Nathan der Weise" ausführlich die Widersprüche und Folgen, die die jüdische Assimilation mit sich brachte. Die fatale Folgen dieses Dilemma der Assimilation reichen bis zur Staatsgründung Israels hinein, die gerade von linken bzw. kultur- und sozialwissenschaftlichen Diskursen dem Judentum vorgeworfen wird. Das Buch von Natan Sznaider ist ein gut geschriebenes und gut argumentiertes Buch, dass wichtig und aus aktuellen Anlässen leider auch notwendig ist. Für sein literarisches und wissenschaftliches Werk erhielt Natan Sznaider am 26. Mai 2024 in Frankfurt am Main den Friedenspreis der Geschwister Korn und Gerstenmann-Stiftung.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

5/5

Unverzeihbar

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In den letzten zwei Jahren waren es zwei Bücher, die mich angesichts des lautstark propagierten Antisemitismus und Antizionismus - vor allem im Zusammenhang der Ereignisse der Documenta 15 und des Terrorangriffs der Hamas am 7. Oktober 2023 - stark beeindruckten: Einerseits war es von Natan Sznaider das Buch "Fluchtpunkte der Erinnerung", andererseits das Buch von Bruno Chaouat "Ist Theorie gut für die Juden?". Auch wenn es gewisse Unterschiede in der Herangehensweise und im bezugnehmenden Material gibt, so sind doch die Intentionen der beiden Autoren ähnliche: Beide setzen sich intensiv mit dem Antisemitismus und dem Antizionismus in der Philosophie sowie in den Kunst-, Kultur- und Sozialwissenschaften auseinander. Während sich der Literaturwissenschaftler Bruno Chaouat als "Schüler" von Jean-Francois Lyotard schwerpunktmäßig mit den unzureichenden Analysen des Antisemitismus in der postmodernen und dekonstruktivistischen Philosophie sowie mit deren Folgen in den Postcolonial Studies beschäftigt, analysierte der Soziologe Natan Sznaider in dem Buch "Fluchtpunkte" den Antisemitismus, der auf der Documenta 15 sichtbar wurde, aber seine Wurzeln in den Theoremen der Kunst-, Kultur- und Sozialwissenschaften hat. - Um es gleich zu sagen, die ersten 100 Seiten las ich im neuen Buch von Natan Sznaider hintereinanderweg. Nur ungern legte ich es zur Seite. - Nicht nur in diesem Buch liegt ein wichtiger Bezugspunkt Natan Sznaiders bei Hannah Arendt. Hier widmet er sich ihrer Dankesrede zur Überreichung des Lessing-Preises im Jahr 1959 in Hamburg. Während es für die deutsche Nachkriegsgesellschaft (von Tätern, Mitläufern, inneren Immigranten und anderen Subjekten der Verdrängung) um eine "Zeit danach" ging, hielt Hannah Arendt fest, dass es für Juden und Israelis keine Zeit nach der Shoa gibt. Das, womit sich Natan Sznaider also diesmal in seinem neuen Buch auseinandersetzt, ist die sich nichtschließende Wunde, die die Shoa bzw. der beständige Antisemitismus schlägt, denn - so heißt es bei Natan Sznaider -: "Für uns Juden und insbesondere Israelis gab und gibt es keine Nachkriegszeit. Die Zeit nach der Schoa ist nie ‚danach‘, sie ist immer im Jetzt." So beginnt sein Buch "Die jüdische Wunde" auch mit dem Dilemma von jüdischer Eigenständigkeit und Assimilation im Ausgang der Aufklärung und knüpft dabei an Lessings Bühnenfigur "Nathan der Weise" an. Auch wenn das Gleichheitsaxiom und das der Menschenrechte Ungleichheiten und Diskriminierungen zum Verschwinden bringen sollte, so löste die jüdische Assimilation das Dilemma von Anpassung und Autonomie nicht auf. Natan Sznaider beschreibt anhand von Lessings "Nathan der Weise" ausführlich die Widersprüche und Folgen, die die jüdische Assimilation mit sich brachte. Die fatale Folgen dieses Dilemma der Assimilation reichen bis zur Staatsgründung Israels hinein, die gerade von linken bzw. kultur- und sozialwissenschaftlichen Diskursen dem Judentum vorgeworfen wird. Das Buch von Natan Sznaider ist ein gut geschriebenes und gut argumentiertes Buch, dass wichtig und aus aktuellen Anlässen leider auch notwendig ist. Für sein literarisches und wissenschaftliches Werk erhielt Natan Sznaider am 26. Mai 2024 in Frankfurt am Main den Friedenspreis der Geschwister Korn und Gerstenmann-Stiftung.

Meinung aus der Buchhandlung

Die jüdische Wunde

von Natan Sznaider

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die jüdische Wunde