Produktbild: Ein Tag im Leben von Abed Salama

Ein Tag im Leben von Abed Salama Die Geschichte einer Jerusalemer Tragödie | Ausgezeichnet mit dem Pulitzer-Preis 2024 in der Kategorie »General Nonfiction«

12

20,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

07.08.2024

Verlag

Pendragon Verlag

Seitenzahl

296 (Printausgabe)

Dateigröße

6962 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Lucien Deprijck

Sprache

Deutsch

EAN

9783865328861

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

07.08.2024

Verlag

Pendragon Verlag

Seitenzahl

296 (Printausgabe)

Dateigröße

6962 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Lucien Deprijck

Sprache

Deutsch

EAN

9783865328861

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    27.08.2024

    eBook (ePUB 3)

    Ein sehr berührendes Buch

    Abed macht sich heftige Vorwürfe. Hätte er sich gestern nicht so beeilt, wäre sein Sohn nicht zum Klassenausflug gefahren. Er wäre nicht verunglückt. Aber, wer ist denn in der Lage, seinem Schicksal zu entkommen? Niemand. Die Kinder waren zur falschen Zeit am falschen Ort. Aber damit nicht genug. Sie lebten auch in einem Land, das mit keinem anderen Ort der Welt vergleichbar ist. Es saßen palästinensische Kinder in einem Schulbus. Der wurde von einem Sattelschlepper gerammt und ging wenige Minuten später in Flammen auf. Es gab zwar einige Menschen, die einfach nur helfen wollten. Es waren sowohl israelische als auch palästinensische Ersthelfer und niemand von ihnen achtete darauf, wo sie leben und/oder woher sie kommen. Warum auch. Sie wollten das Leben der Jüngsten einer Gesellschaft retten. Der Autor schreibt in seinem Buch „Ein Tag im Leben von Abed Salama“ über das Dasein der Betroffenen. Es ist so berührend, weil hier die Erlebnisse von Menschen geschildert werden, die in diesem Land leben. Es gibt etliche Ereignisse, die für uns Europäer nicht nachvollziehbar sind. Dazu gehört unter anderem das Massaker von Hammam Chott oder die Siedlungspolitik. Ich las einige Bücher zum Thema aber keines nahm mich so mit, wie dieses. Völlig neutral und ohne ein Anzeichen der Anklage berichtet der Autor Thrall Nathan, welchen Stellenwert das Leben der Palästinenser in Israel hat. Dass der Hass einen Ursprung hat und sich leider immer weiter entwickelt darf nicht auf dem Rücken von Unschuldigen seinen Fortgang haben. Aber mir steht es nicht zu, hier eine Meinung zu äußern. Das machen leider zu viele, die ebenfalls keine Ahnung haben. Dieses Buch ist ein Muss für alle, die sich mit dem Konflikt auseinandersetzen möchten/müssen. Meine Leseempfehlung gibt es ohne Abstriche.

  • Suska

    5/5

    15.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrucksvolle Schilderung des Lebens im israelischen Grenzgebiet

    Ein Tag im Leben von Abed Salama schildert eindrucksvoll das Leben, die Unterdrückung und den Widerstand von Palästinensern in Israel.  Abeds fünfjähriger Sohn Milad freut sich riesig auf den Schulausflug zu einem Indoor Spielplatz. Der Bus mit den palästinensischen Kindern muss einen großen Umweg fahren, weil er den direkten Weg nicht nehmen darf. Bei schlechtem Wetter passiert das Schreckliche: ein LKW rammt den Bus, er brennt völlig aus. Bürokratische Hürden verhindern ein schnelles Eintreffen der Rettungskräfte, Augenzeugen müssen selber helfen.  Rund um dieses Ereignis erzählt das Buch die Geschichten von Menschen, die mit dem Unfall zu tun haben. Die Geschichten zeigen die Konflikte und Hürden in diesem Gebiet rund um Jerusalem zwischen israelischen und palästinensischen Menschen. Sehr persönliche Geschichten mit sehr viel Leid und auch Gewalt und Widerstand, vor allem auf der palästinensischen Seite. Schwierig beim Lesefluss waren die vielen vielen Namen der unterschiedlichen Menschen. Es gibt zwar ein Personenverzeichnis, aber ich habe schnell aufgegeben, alles verstehen zu wollen.  Das Buch hat den Pulitzer Preis in der Kategorie Sachbuch gewonnen, für mich ist es aber eher eine biographische Erzählung. Wer mehr über das Leben im israelischen Grenzgebiet seit 1947 erfahren möchte, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Man bekommt durchaus eine differenzierte Sicht auf die Dinge. 

  • Bewertung

    5/5

    17.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unfassbar!!!

    Der entsetzliche Unfall bildet den Anknüpfpunkt des roten Fadens durch ein sich ausbreitendes gespinsthaftes Labyrinth aus Normalität, täglichem menschlichem Überlebenskampf, und abstoßender Ungeheuerlichkeit. Unmittelbar kann natürlich niemand bei dem geschilderten Desaster von Mord sprechen. Aber die geschaffenen Umstände tragen zu solchen Begebenheiten vermutlich gewollt bei. Die übergeordnet erkennbare Strategie und Methodik der vorsätzlichen und gezielten räumlichen und sozialen Strangulation einer Ethnie mittels Repression, Gebiets- und Ressourcen-Raub ist dabei kein bisschen besser – nur mittelbar, und menschenverachtend bedächtiger und berechnender. Erst Recht unter dem Gesichtspunkt der quasi geforderten klaglosen Hinnahme durch die Leidtragenden - Was für eine widerliche Hybris! Nach der sehr aufwühlenden Lektüre kann mensch durchaus Schwarz sehen, was eine Lösung im Bereich dieses Gordischen Knotens anbelangt. Wenn der Werte-Kanon einer breiten Gesellschaft darin besteht anderen im hier und heute ihr Land und ihre Lebensgrundlagen zu rauben (nur aufgrund einer fixen, jahrtausendealten Auffassung), hat sie außerdem nicht die moralische Berechtigung überhaupt irgendeinen anderen zu verurteilen (NT Joh. 8,7). Befund: Das ganze Konglomerat scheint ein krebsartig wucherndes Implantat mit heftigen Abstoßungsreaktionen zu sein. Folglich: Der Herr, und die "Herrschaft", möge ein Skalpell zur Hand nehmen und endlich operieren! (NT Mt. 5,29-30 / Hebr. 12,4)

  • Lesefuchs - Bücher mit Herz

    aus Bargteheide

    5/5

    29.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine unglaublich tragische Geschichte

    Auf dieses Buch bin ich durch einen Zeitungsartikel aufmerksam geworden. Und da mich der Staat Israel, als auch der Konflikt zwischen den Israelis und den Palästinensern sehr interessiert, war dieses Buch im Prinzip Pflichtlektüre für mich. Zur Entscheidungsfindung hat außerdem beigetragen, dass der amerikanische Autor Nathan Thrall für dieses Buch den Pulitzer Prize General Non-Fiction (Sachbuch) 2024 erhalten hat. Der Autor lebt zurzeit in Jerusalem. Er ist Journalist und Essayist und schreibt für so renommierte Zeitschriften wie das New York Times Magazin und The Guardian. Zum Inhalt des Buches gibt es von mir nichts hinzuzufügen. Ausgangspunkt ist der 16.02.2012. An diesem Tag ist ein israelischer Lastwagen mit einem palästinensischen Schulbus zusammengestoßen. Der Schulbus ging in Flammen auf. Sieben Kinder und eine Lehrkraft kamen dabei ums Leben. Nathan Thrall hat ein ausgesprochen lesenswertes, informatives und sehr berührendes Buch zu einem Thema geschrieben, was spätestens seit dem 07. Oktober 2023 wieder erneut hochgekocht ist. Das Nebeneinanderleben statt Miteinanderleben von Palästinensern und Israelis in Jerusalem und dem Westjordanland, aber auch in den anderen Gebieten, in denen sie aufeinandertreffen. Der Autor hat für dieses Buch mit vielen Menschen, die unmittelbar betroffen waren, über die Tragödie vom 16.02.2012 gesprochen. Allein Abed Salama, den Vater Milads, eines der gestorbenen Jungen, hat er 3 Jahre begleitet. Dieses Buch hat mich erschüttert. Natürlich wegen der Tragödie dieses Unfalls, aber noch mehr hat mich diese festgefahrene Situation zwischen den dort lebenden Menschen erschüttert. Es ist für mich unverständlich, dass es nicht möglich ist, dass Israelis und Palästinenser in Frieden miteinander leben können. Die Situation hat sich immer weiter hochgeschaukelt. Und inzwischen gibt es so viel Bürokratie, Grenzen und Schikanen von der einen Seite und Angriffe von der anderen Seite, dass es anscheinend keine Einigung und Frieden geben kann. Während des Lesens hatte ich nicht das Gefühl, dass ich ein Sachbuch lese. Der Autor hat es verstanden uns seine Protagonisten so nahezubringen, dass sich das Buch wie ein Roman liest. Da Nathan Thrall die Situation aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet, treten sehr viele Menschen im Laufe des Buchs auf. Damit man dabei nicht den Überblick verliert, gibt es am Anfang ein Personenverzeichnis, was allerdings auch zwingend notwendig ist, da man sonst den Faden verliert. Für meinen Geschmack hat der Autor am Anfang die Geschichte von Abed Salama zu ausführlich geschildert. Für die Tragödie, um die es in diesem Buch geht, ist es meiner Meinung nach nicht notwendig. Andererseits zeigt dieser Teil sehr deutlich, wie die Menschen im Westjordanland leben und mit was für Schwierigkeiten sie umgehen müssen. Und es wird auch aufgezeigt, wie zerrissen die Menschen zwischen den verschiedenen politischen Gruppierungen sind. Erschüttert hat mich dabei die Rolle, die den Frauen zugewiesen wird. Nathan Thrall beschreibt beide Seiten. Er bleibt neutral und macht weder den Israelis noch den Palästinensern Vorwürfe. Allerdings wird deutlich, dass die Situation in dieser Region untragbar ist. Es macht mich persönlich sehr traurig, weil ich denke, dass ich es wahrscheinlich nicht mehr erleben werden, dass Israelis und Palästinenser friedlich miteinander leben. Aber ich wünsche es mir sehr, dass es Projekten wie dem, bei dem der Autor mitarbeitet, gelingt, Frieden und Verständnis füreinander zu schaffen

  • Bewertung

    5/5

    10.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unbedingt lesen

    Spannend und verstörend , Vielschichtig und sehr nah an der Wirklichkeit mit vielen Details aus dem Lebensalltag, die in Europa so wenig bekannt sind. Geschrieben aus einer menschlichen Perspektive.

Kundinnen und Kunden meinen

5

11

4

1

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (12)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Martin Berger

    Martin Berger

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

    5/5

    07.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Milad, Salaah und ihre Freunde

    Der tragische Tod palästinensischer Kinder bei einem Verkehrsunfall ist der Ausgangspunkt dieser Schilderung des Alltags im israelisch-palästinensischen Konflikt. Die Schicksale und Erlebnisse der beteiligter Personen aus den unterschiedlichsten Kreisen geben dieser schier endlosen Auseinandersetzung Namen und Gesichter, es ist keine abstrakte Angelegenheit mehr. Die Vermeidbarkeit und Sinnlosigkeit dieser Tragödie machen betroffen. Es ist ein Buch, das wehtut. (Siehe auch: Croitoru, Al-Aqsa oder Tempelberg)

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Ein Tag im Leben von Abed Salama