Fatouma kann gut malen, aber sie lernt nicht, wie man richtig schreibt und liest, denn sie erkennt die Buchstaben an der Tafel nicht. Alles, was weiter weg ist, sieht sie unscharf. Bis eines Tages Optiker in ihre Schule kommen. Die können allen Schulkindern, die schlecht sehen, noch am gleichen Tag die passende Brille geben! Außerdem sieht die Brille auch schön aus. Für Fatouma ist das wie ein Wunder.
Für Kinder ab 5 Jahren.
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Claudia R.
aus Berlin
5/5
02.03.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Cover: Das Cover zeigt ein…
Cover: Das Cover zeigt ein Mädchen mit einer Brille. Die Brille ist dabei gut sichtbar und rundet das Gesicht ab. Die Präsenz und Thematik ist gut ersichtlich. Meinung: Fatouma kann in der Ferne nicht gut sehen. Sie malt gern, aber lesen und schreiben fällt schwer, da sie die Buchstaben an der Tafel in der Ferne nicht erkennen kann. In diesem Buch wird gezeigt, wie wichtig eine Brille ist, aber dass dies nicht überall selbstverständlich ist, denn nicht überall können sich die Menschen dies leisten und doch kann man auch da durch Sponsoring und Spenden helfen. Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel vorweg nehmen und halte mich daher mit inhaltlichen Angaben zurück. Der Schreibstil ist angenehm und gut verständlich. Auch wie eine Brille angepasst wird und was man beachten muss, wird hier sehr gut erklärt. Und auch die Emotionen und Freude von Fatouma kommen hier sehr gut herüber. Man findet sich schnell in Situation und Charaktere hinein. Besonders in Fatouma kann man sich gut hinein versetzen. Es wird aus ihrer Sicht in der Ich-Perpektive erzählt. Die bunten Illustrationen runden das Ganze sehr gut und auch verständlich ab. Die Bilder geben das Gelesene gut wieder. Die Geschichte ist interessant und informativ umgesetzt und es steckt hier viel Tiefe und auch eine besondere Thematik drin, die gut umgesetzt wurde. Eine tolle Geschichte, die zeigt, wie wichtig es ist klar sehen zu können und das man mit wenig viel erreichen kann. Es wird auf das Projekt 1-Dollar-Brille aufmerksam gemacht und dabei die Wirkung und das Engagement gezeigt und verständlich gemacht. Eine wirklich tolle Sache und es ist super, dass es solche Projekte gibt. Dies beweist auch dieses Kinderbuch. Fazit: Wie wichtig es ist, klar zu sehen, zeigt dieses Geschichte.
Daggy
5/5
06.08.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Endlich gut sehen können
Wie glücklich Fatouma uns mit ihrer Brille vom Cover anstrahlt.
Diese Geschichte spielt in Afrika. Hier lebt Fatouma in einem Dorf. Leider kann sei alles, was in der Ferne zu sehen ist, nicht deutlich erkennen. Deshalb hat sie auch Probleme in der Schule, denn die Buchstaben auf der Tafel sind nur verschwommen für sie zu sehen. Doch dann kommen Optike*rinnen und bringen eine einfache Brillenbiegemaschine mit. Sie machen Sehtests bei den Kindern und fertigen sofort eine Brille für die Kinder an, die schlecht sehen. Als Fatouma ihre Brille aufsetzt „hüpft ihr Herz vor Freude.“ Denn endlich kann sie die Buchstaben an der Tafel lesen.
Wiltrud Wagner hat diese wundervolle Geschichte geschrieben und illustriert. Ihre bunten Bilder zeigen uns Fatoumas Welt und wie sie dank des Vereins „Ein Dollar-Brille“ an eine Brille kam. An einem ganz einfachen Beispiel wird uns hier klar, dass es nicht allen Kinder so gut geht, wie uns hier. Es zeigt aber auch, wie wichtig es ist eine Brille zu tragen und wie schön es ist, die Welt klar und deutlich zu erkennen.
Ich kann allen nur empfehlen mit diesem wundervollen Buch Fatoumas Welt zu besuchen und ihre Freude mitzuerleben.
Nicole
aus Nürnberg
4/5
01.09.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine Brille kann viel verändern
Meine Meinung zum Kinderbuch:
Eine Brille für Fatouma
Inhalt in meinen Worten:
Fatouma sieht alles ein wenig anders, denn sie hat keine Brille, so wie es Kinder sonst haben, wenn sie eine Sehschwäche haben, sie sieht gut was alles in der Reichweite ihrer Arme ist, aber alles was weiter weg ist, ist schwer. In der Schule tut sie sich schwer, denn sie schreibt ungewollt nur Kauderwelsch, was ja auch verständlich ist, denn sie kann einfach nicht richtig sehen. Als dann in ihr Dorf Menschen kommen, die eine besondere Brille dabei haben, um eben Kindern wie ihr zu helfen, darf sie die Welt ein bisschen besser sehen. Und genau das ist ihre Geschichte, die schon Kinder in jüngeren Jahren gut ergreifen und verstehen können.
Wie ich das Gelesene empfand:
Ich finde es gut, das ein solches Kinderbuch auf den Buchmarkt gebracht wird, denn wie oft sieht man eine Brille als selbstverständlich, sie ist es jedoch nicht, denn einerseits sind Brillen echt teuer, andererseits ist es in Ländern, wo eben Fatouma herkommt nicht selbstverständlich sehen zu können, denn oft können sich diese Menschen keine Brille leisten. Umso mehr finde ich stark, das die Autorin auf das Thema 1 Dollerbrille aufmerksam macht und dabei schon die Kleinen an die Hand nimmt und ihnen zeigt, das man manchmal schon mit ein oder zwei Euros etwas gutes tun kann.
Die Illustrationen:
Ich fand die Einstiegsillustration mit dem kleinen Gecko einfach niedlich und süß. Aber auch die anderen Zeichnungen die zum Buch dazu gehören drücken die Geschichte aus und zeigen, wie Fatouma ihre Welt sieht und wie sie auf einmal mit Brille sehen kann. Das fängt die Autorin, die zeitgleich auch die Illustrationen entwarf richtig schön ein.
Was für mich ein kleiner Mimimipunkt ist:
Ich finde es einerseits echt gut das die Autorin auf dieses Thema sehr stark aufmerksam machen möchte und zeigen möchte was man tun kann um zu helfen, das aber direkt ein Spendenaufruf zu finden ist, fand ich ein klein bisschen Mimimimi ;). Hier hätte ich mir eher nur gewünscht die Links zu dieser Organisation zu finden und mich, wenn ich näher und tiefer in das Thema einsteigen möchte, mich selbst damit beschäftigen kann, natürlich ist es erst am Ende zu finden, und es sollte sich auch keiner genötigt fühlen, zu spenden. Ich glaub ich bin da nur ein bisschen gemimimimit weil ich einfach schon sehr viele solche Spendenaufrufe mitbekomme und immer wieder selbst überlege, wie viel kann ich geben und wie viel Unterstützung kann ich selbst bieten. Für alle die aber mit diesem Thema vielleicht erst durch dieses Kinderbuch aufmerksam gemacht werden können, ist das bestimmt eine echt tolle Sache.
Bewertung:
Ich gebe dem Kinderbuch knapp fünf Sterne, leider nur knapp, so das es vier Sterne sind. Die Geschichte ist toll gezeichnet, und auch der Hintergrund den mir das Buch bietet finde ich toll, aber es fehlte mir noch ein bisschen Oha-Gefühl um so richtig auf die fünf Sterne zu kommen.
Trotzdem finde ich es genial, dass die Geschichte Fatouma auf ein sehr wichtiges Thema hinweist.
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