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Gesellschaften in Israel Eine Einführung in zehn Bildern

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.04.2024

Verlag

Jüdischer Verlag

Seitenzahl

318

Maße (L/B/H)

20/12/2,3 cm

Gewicht

360 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-633-24412-6

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.04.2024

Verlag

Jüdischer Verlag

Seitenzahl

318

Maße (L/B/H)

20/12/2,3 cm

Gewicht

360 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-633-24412-6

Herstelleradresse

Juedischer Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

Kritisch, instruktiv und hoffnungsvoll

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Natan Sznaider ist Professor für Soziologie und lehrt an der Akademischen Hochschule in Tel Aviv. In seinen Forschungen beschäftigt er sich mit der Politischen Theorie, insbesondere mit Hannah Arendt, mit Fragen der Globalisierung, aber auch mit der Erinnerungs- und Gedächtniskultur und der Shoa. Durch zahlreiche Lehr- und Forschungsaufenthalte in Berlin, München und Wien, ist Natan Sznaider im deutschsprachigen Raum schon längst keine unbekannte Erscheinung mehr. In seinem neuen Buch „Gesellschaften in Israel“ versucht der Sozialwissenschaftler Natan Sznaider den Spagat zwischen einer sozialwissenschaftlichen Betrachtung und Beschreibung der heterogenen Gesellschaften in Israel und einer theoretisch-philosophischen Problematisierung der politischen Verfassung Israels. So leitet er sein Buch mit der Bemerkung ein: „Fast siebzig Jahre nach der Staatsgründung, also fast siebzig Jahre nach dem Beginn der Ausübung jüdischer politischer Souveränität in Israel, ist diese Staatsgründung noch immer nicht vollzogen. Denn für einen Staat fehlen Israel ganz entscheidende Merkmale, andere sind uneindeutig.“ Andererseits heißt es, „dass man von 'der' israelischen Gesellschaft an sich nicht sprechen kann, vielmehr sind es zahlreiche Gesellschaften, die das Land bevölkern“. Auch wenn es der zionistischen Bewegung darum ging, einen – normalen, säkularen, aber dennoch jüdischen – Staat Israel zu gründen, so ging es in der Gründung Israels auch um einen Gegenentwurf zum Konzept des Nationalstaates, aus dessen brutaler Vernichtungsgewalt die zionistische Bewegung entfliehen wollte. Wenn also auch der Nationalstaat – der Hobbessche Leviathan – immer wieder die Hoffnung verspricht, „der letzte Schutz für Menschen“ zu sein, auch für die Menschen in Israel, so zeigt Natan Sznaiders Analyse der israelischen Gesellschaften, wie umkämpft die Gründung Israels ist, innerlich wie äußerlich. Entgegen dem Verdikt, dass der Nationalstaat ein historisches Auslaufmodell ist, setzt Natan Sznaider in das Konzept des Nationalstaates seine Hoffnungen für ein demokratisches und heterogenes Israel.
  • Ralf Rother
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5/5

Kritisch, instruktiv und hoffnungsvoll

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Natan Sznaider ist Professor für Soziologie und lehrt an der Akademischen Hochschule in Tel Aviv. In seinen Forschungen beschäftigt er sich mit der Politischen Theorie, insbesondere mit Hannah Arendt, mit Fragen der Globalisierung, aber auch mit der Erinnerungs- und Gedächtniskultur und der Shoa. Durch zahlreiche Lehr- und Forschungsaufenthalte in Berlin, München und Wien, ist Natan Sznaider im deutschsprachigen Raum schon längst keine unbekannte Erscheinung mehr. In seinem neuen Buch „Gesellschaften in Israel“ versucht der Sozialwissenschaftler Natan Sznaider den Spagat zwischen einer sozialwissenschaftlichen Betrachtung und Beschreibung der heterogenen Gesellschaften in Israel und einer theoretisch-philosophischen Problematisierung der politischen Verfassung Israels. So leitet er sein Buch mit der Bemerkung ein: „Fast siebzig Jahre nach der Staatsgründung, also fast siebzig Jahre nach dem Beginn der Ausübung jüdischer politischer Souveränität in Israel, ist diese Staatsgründung noch immer nicht vollzogen. Denn für einen Staat fehlen Israel ganz entscheidende Merkmale, andere sind uneindeutig.“ Andererseits heißt es, „dass man von 'der' israelischen Gesellschaft an sich nicht sprechen kann, vielmehr sind es zahlreiche Gesellschaften, die das Land bevölkern“. Auch wenn es der zionistischen Bewegung darum ging, einen – normalen, säkularen, aber dennoch jüdischen – Staat Israel zu gründen, so ging es in der Gründung Israels auch um einen Gegenentwurf zum Konzept des Nationalstaates, aus dessen brutaler Vernichtungsgewalt die zionistische Bewegung entfliehen wollte. Wenn also auch der Nationalstaat – der Hobbessche Leviathan – immer wieder die Hoffnung verspricht, „der letzte Schutz für Menschen“ zu sein, auch für die Menschen in Israel, so zeigt Natan Sznaiders Analyse der israelischen Gesellschaften, wie umkämpft die Gründung Israels ist, innerlich wie äußerlich. Entgegen dem Verdikt, dass der Nationalstaat ein historisches Auslaufmodell ist, setzt Natan Sznaider in das Konzept des Nationalstaates seine Hoffnungen für ein demokratisches und heterogenes Israel.

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Gesellschaften in Israel

von Natan Sznaider

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