• Produktbild: Liebewesen
  • Produktbild: Liebewesen
  • Produktbild: Liebewesen
  • Produktbild: Liebewesen
  • Produktbild: Liebewesen

Liebewesen Roman

105

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

23673

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.08.2024

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,3/12,3/2,1 cm

Gewicht

222 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

4. Auflage 2024

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0181-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

23673

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.08.2024

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,3/12,3/2,1 cm

Gewicht

222 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

4. Auflage 2024

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0181-5

Herstelleradresse

Eichborn Verlag
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: telefonmarketing@luebbe.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Lana

    aus Wien

    5/5

    13.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Von toxischer Liebe, Trauma und schwarzem Humor

    Liebewesen hat mich auf eine stille, unangenehm ehrliche Art erwischt. Der Schreibstil ist angenehm, leicht zugänglich und gleichzeitig messerscharf. Caroline Schmitt schafft es, Figuren zu zeichnen, die man nicht nur versteht, sondern kennt – mit all ihren Ecken, Brüchen und Widersprüchen. Lio fühlt sich nicht wie eine literarische Figur an, sondern wie jemand, den man aus dem echten Leben kennt. Vielleicht sogar ein bisschen zu gut. Besonders eindrücklich fand ich die Darstellung der dysfunktionalen Elterbeziehung und wie sich diese Dynamiken bis ins Erwachsenenalter ziehen: emotionale Distanz, Unsichtbarwerden, das stille Hoffen, dass man nur „leise genug“ sein müsste, um nicht verletzt zu werden. Diese Grundspannung zieht sich durch das ganze Buch – und macht Lios Handeln oft schmerzhaft nachvollziehbar. Die Beziehung zu Max war für mich erschreckend authentisch. Ich wollte lange an ein Happy End glauben, daran, dass diese Beziehung Lio hilft, mit ihrer Vergangenheit umzugehen. Gerade deshalb tat es weh zu sehen, wie schnell aus ungezwungener Nähe ernste Probleme werden – und wie konsequent beide daran scheitern. Dass Max erst in der letzten Szene von der Schwangerschaft erfährt, war ein empowernder, aber gleichzeitig bitterer Moment: kein großes Drama, kein rettendes Geständnis, sondern die leise Erkenntnis, dass sie einfach nicht zueinander passen. Eine toxische Beziehung, ohne sie weichzuzeichnen – beide unreif, beide überfordert, beide glaubwürdig. Was das Buch für mich besonders macht, ist dieser eigenartige Ton zwischen Tragik und Humor. Manche Szenen sind so ernüchternd tragisch, dass man fast lachen muss – nicht aus Leichtigkeit, sondern weil es anders kaum auszuhalten wäre. Lios Gedanken sind oft witzig, manchmal mit Popkultur-Referenzen, manchmal bitterironisch. Figuren wie Mariam bringen echtes Aufatmen, sind diese Art Freundin, die einen zum Lachen bringt, obwohl einem eigentlich zum Weinen ist. Gleichzeitig gibt es Szenen, die schwer auszuhalten sind: die Gewalt in Lios Kindheit, der Papierkorb im Zimmer, in den sie pinkeln musste, um die knarzenden Dielen zu vermeiden; der Gedanke, dass sie vielleicht weniger gelitten hätte, wenn sie nur unsichtbar genug gewesen wäre. Oder die Szene nach ihrer Vergewaltigung – wie sie sich weniger um sich selbst sorgt als darum, ob die Mutter aufwacht und sie wieder verprügelt. Diese Mischung aus Skurrilität, Tragik und bitterem Humor zeigt ein enormes erzählerisches Gespür. Nach dem Zuschlagen brauchte ich kurz Stille. Dieses leise, nachdenkliche Gefühl, das bleibt – ähnlich wie nach Blue Sisters oder Cleopatra & Frankenstein von Coco Mellors. Kein Buch, das einen tröstet. Aber eines, das ehrlich ist. Sehr geeignet für Leser:innen, die schwere Themen, psychologische Tiefe und komplexe Charaktere mögen. Weniger geeignet für alle, die eine ungezwungene oder klassische Liebesgeschichte suchen. Viele Trigger – also definitiv mit Vorsicht genießen.

  • Edith Berger

    aus Graz

    5/5

    31.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ganz großes Lesevergnügen

    Die bösartigen Erziehungsmethoden ihrer Mutter sind in Lio tief eingegraben. Der alkoholkranke Vater ist für Lio nur ein schwacher Lichtblick. Ihre Freundin Mariam lernt sie auf einer Uni-Rollschuhparty kennen. Sie ziehen zusammen. Während Mariam mit sich gut zurecht kommt und sich ganz ok findet, hat Lio überhaupt keine Beziehung zu sich und ihrem Körper. Und schon gar nicht würde sie jemand an sich heranlassen. Als Lio Max kennenlernt, verlieben sie sich. Obwohl die Gefühle groß sind, ist die Beziehung schwierig. Und dann wird Lio schwanger.

  • nessabo

    5/5

    21.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ungeschönt, zynisch, ehrlich und verletzlich - ein etwas anderer Beziehungsroman

    Meine Erwartungen an „Liebewesen“ wurden nicht enttäuscht, im Gegenteil. Dieser Roman hat mich von Seite 1 an gefesselt, obwohl es ein eher leiser Roman ist, der viel mit Beobachtungen arbeitet. Doch das macht ihn überraschenderweise nicht weniger mitreißend. Irgendwie ist das hier ein Liebesroman, ohne ein solcher zu sein. Er setzt eine romantische Beziehung zwar in den Mittelpunkt der Handlung, doch klassische Romantik sucht mensch beim Lesen vergeblich. Die Beziehung von Lio und Max ist besonders. Sie ist nicht laut, sondern leise, von Zärtlichkeit geprägt und trotzdem von Verletzungen begleitet. Beide bringen ihre eigenen Traumata mit in die Beziehung ein und versuchen, sich von ihnen zu lösen. Ganz besonders steht Lio als Erzählerin im Fokus. Ihre Vergangenheit offenbart sich den Lesenden im Laufe der Handlung und ist schlicht herzzerreißend. Beginnend mit einer gewaltvollen und emotional abwesenden Mutter sowie einem sanften und doch überforderten Vater, endend mit einer Vergew@ltigung - all das trägt Lio in sich. Als sie von Max schwanger wird, folgen wir ihr im Gleichtakt der Schwangerschaftswochen - bis zur Entscheidung in SSW 12. Ich finde diesen Roman wirklich absolut rund. Er geht unter die Haut, thematisiert unbegreiflich schlimme Dinge und wird immer wieder gesellschaftskritisch, ohne dabei zu schwer zu sein. Er legt mit seinem leichten Zynismus und Lios trockenen Beobachtungen den Finger in die Wunde - oft habe ich zustimmend genickt. Außerdem weigert sich Caroline Schmitt, ihre Figuren klar einzuordnen. Max ist sanft und trotzdem manchmal mindestens unsensibel, Lio ist offen und verschlossen gleichermaßen. Ich wollte sowohl Max als auch Lio an mehreren Stellen gerne schütteln und konnte sie dann doch wieder verstehen. Die beiden zusammen funktionieren auf eine schwer zu beschreibende Weise, eine klassische Romance bekommen wir hier aber trotzdem keinesfalls. Und dann ist das auch nicht das einzige Duo des Romans, denn die Freundinnenschaft zu Mariam bildet ein ausgleichendes und so wichtiges Element in einer von romantischer Liebe geprägten Welt. Ein schonungslos ehrliches Buch mit unglaublich viel Tiefgang, das mich emotional sehr berührt hat. Es zeugt von großer Authentizität in Bezug auf Beziehungen, den eigenen Körper und die Auswirkungen von Traumata. Und am Ende ist es eine Geschichte über Befreiung in einem sehr greifbaren, menschlichen Sinne. . . . TW: Gewalt gegen Kinder, Vergew@ltigung, Abtreibung, Tod, Komplikationen nach einer OP

  • nessabo

    5/5

    21.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ungeschönt, zynisch, ehrlich…

    Ungeschönt, zynisch, ehrlich und verletzlich - ein etwas anderer Beziehungsroman Meine Erwartungen an „Liebewesen“ wurden nicht enttäuscht, im Gegenteil. Dieser Roman hat mich von Seite 1 an gefesselt, obwohl es ein eher leiser Roman ist, der viel mit Beobachtungen arbeitet. Doch das macht ihn überraschenderweise nicht weniger mitreißend. Irgendwie ist das hier ein Liebesroman, ohne ein solcher zu sein. Er setzt eine romantische Beziehung zwar in den Mittelpunkt der Handlung, doch klassische Romantik sucht mensch beim Lesen vergeblich. Die Beziehung von Lio und Max ist besonders. Sie ist nicht laut, sondern leise, von Zärtlichkeit geprägt und trotzdem von Verletzungen begleitet. Beide bringen ihre eigenen Traumata mit in die Beziehung ein und versuchen, sich von ihnen zu lösen. Ganz besonders steht Lio als Erzählerin im Fokus. Ihre Vergangenheit offenbart sich den Lesenden im Laufe der Handlung und ist schlicht herzzerreißend. Beginnend mit einer gewaltvollen und emotional abwesenden Mutter sowie einem sanften und doch überforderten Vater, endend mit einer Vergew@ltigung - all das trägt Lio in sich. Als sie von Max schwanger wird, folgen wir ihr im Gleichtakt der Schwangerschaftswochen - bis zur Entscheidung in SSW 12. Ich finde diesen Roman wirklich absolut rund. Er geht unter die Haut, thematisiert unbegreiflich schlimme Dinge und wird immer wieder gesellschaftskritisch, ohne dabei zu schwer zu sein. Er legt mit seinem leichten Zynismus und Lios trockenen Beobachtungen den Finger in die Wunde - oft habe ich zustimmend genickt. Außerdem weigert sich Caroline Schmitt, ihre Figuren klar einzuordnen. Max ist sanft und trotzdem manchmal mindestens unsensibel, Lio ist offen und verschlossen gleichermaßen. Ich wollte sowohl Max als auch Lio an mehreren Stellen gerne schütteln und konnte sie dann doch wieder verstehen. Die beiden zusammen funktionieren auf eine schwer zu beschreibende Weise, eine klassische Romance bekommen wir hier aber trotzdem keinesfalls. Und dann ist das auch nicht das einzige Duo des Romans, denn die Freundinnenschaft zu Mariam bildet ein ausgleichendes und so wichtiges Element in einer von romantischer Liebe geprägten Welt. Ein schonungslos ehrliches Buch mit unglaublich viel Tiefgang, das mich emotional sehr berührt hat. Es zeugt von großer Authentizität in Bezug auf Beziehungen, den eigenen Körper und die Auswirkungen von Traumata. Und am Ende ist es eine Geschichte über Befreiung in einem sehr greifbaren, menschlichen Sinne. . . . TW: Gewalt gegen Kinder, Vergew@ltigung, Abtreibung, Tod, Komplikationen nach einer OP

  • Bewertung

    4/5

    13.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Liebewesen

    Ein schmerzhafter und echter Roman. "Liebewesen" erzählt die Geschichte von Lio und Max, die sich über eine Datingplatform kennen und lieben gelernt haben. nach einiger Zeit merkt man je doch die Differenzen zwischen den beiden. Dieser Roman greift sehr viele Themen auf, mit denen viele junge Menschen zu kämpfen haben - der eigene Körper, die Sexualiät und Intimität.

Kundinnen und Kunden meinen

5

53

4

33

3

18

2

1

1

0

Bewertungen (105)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Danijela Turkijevic-Zauner

    Danijela Turkijevic-Zauner

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    11.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Etwas andere Liebesgeschichte.

    Es geht um eine toxische Beziehung zwischen zwei jungen Menschen, die trotz psychischer Probleme und Traumata aus der Kindheit versuchen, ein normales Leben zu führen, sich selbst und andere zu lieben und akzeptieren. Eine ungewollte Schwangerschaft wirft sie beide aus der Bahn und das Leben schlägt erbarmungslos zu.
  • Zum Bewerterprofil von Maike-Sonja

    Maike-Sonja

    Thalia Kapfenberg – ECE

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    3/5

    24.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Not the average lovestory

    Lio ist vom Leben gezeichnet, schon in jungem Alter. Sie hat viel durchgemacht und ihre Probleme im Alltag sind ihr Beweis dafür. Von Problemen mit ihrem Körper, bis hin zu Bindungsproblemen und ähnlichem leidet sie stark. Durch eine spontane Aktion lernt sie Max kennen, ihr Licht (trotz Komplikationen) für eine lange Zeit. Bis dann der Schwangerschaftstest plötzlich positiv ist. Eine ungefilterte Liebesgeschichte, die eine dunkle Realität zeigt. Wie zwei zerbrochene Menschen versuchen sich ein Leben aufzubauen, aber das Schicksal ihnen einen Strich durch die Rechnung macht. Ein sehr eigener Schreibstil, gewöhnungsbedürftig at first, aber sobald man sich darauf eingelassen hat, erwartet einen eine Geschichte voller Emotionen.
  • Zum Bewerterprofil von S. Naderer

    S. Naderer

    Thalia Amstetten

    Buchhändler*in

    5/5

    27.11.2023

    eBook (ePUB)

    Stark

    Eine Liebesgeschichte vom Beginn bis zum Ende. Krasse Charaktere mit Ecken und Kanten, Ängsten, Sorgen, unbeschönigten Problemen. Modern und mit Berlin-Feeling. Starkes Thema und starkes Buch.

Unsere Meinungen

Bewertungen (3)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Liebewesen
  • Produktbild: Liebewesen
  • Produktbild: Liebewesen
  • Produktbild: Liebewesen
  • Produktbild: Liebewesen