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Band 9

Der tote Antiquar von Limehouse Ein Fall für Lizzie Martin und Benjamin Ross aus dem viktorianischen London. Kriminalroman

Aus der Reihe Viktorianische Krimis
23

23,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.12.2024

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,3/14,7/3,2 cm

Gewicht

469 g

Farbe

Dunkellila / Graublau

Auflage

1. Auflage 2024

Originaltitel

The Old Rogue of Limehouse

Übersetzt von

Axel Franken

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7577-0076-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.12.2024

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,3/14,7/3,2 cm

Gewicht

469 g

Farbe

Dunkellila / Graublau

Auflage

1. Auflage 2024

Originaltitel

The Old Rogue of Limehouse

Übersetzt von

Axel Franken

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7577-0076-8

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

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  • Bewertung

    5/5

    12.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein neuer Fall für Inspector Benjamin Ross.

    Ann Granger entführt ihre Leser mit ihrer viktorianischen Krimireihe ins Jahr 1871 nach London. Ein neuer aufregender Fall für von Scotland Yard und seine Ehefrau Lizzie Martin. Die Autorin schaffte es, mich mit ihrem ganz eigenem, altertümlichen, Schreibstil, direkt in diese Zeit zu versetzen. Das Flair des alten Londons wird lebendig, diese düstere Stimmung, die dunklen Gassen, der Nebel der über der Stadt hängt. Hier passt alles perfekt zusammen. Dieser Kriminalfall ist aufregend und hat seine spannenden Momente. Dank der vielfältigen Charaktere spiegelt sich hier das Sittenbild der damaligen Zeit wieder. Die gesellschaftlichen Zustände, die Standesunterschiede und die Arbeit der Polizei sind sehr gut geschildert und zaubern Bilder im Kopf. Für mich war es der erste Band dieser Reihe, aber sicher nicht der letzte. Das neue Buchcover dieser Reihe gefällt mir richtig gut.

  • Bewertung

    5/5

    09.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein fesselnder viktorianischer Krimi

    "Der tote Antiquar von Limehouse" von Ann Granger ist bereits der neunte Band der fesselnden historischer Krimireihe um Inspector Benjamin Ross von Scotland Yard und seine Frau Lizzie, die im viktorianischen England angesiedelt ist. Die Krimis können problemlos unabhängig voneinander gelesen werden, da jeder Fall in sich abgeschlossen ist. Der aktuelle Kriminalfall für Inspector Ross entführt uns ins pulsierende London des Jahres 1871 und bietet faszinierende Einblicke in die viktorianische Ära. Kurz nachdem Ross den schlitzohrigen Antiquar und gelegentlichen Polizeiinformanten Jacob Jacobus im zwielichtigen Viertel Limehouse zu sich häufenden Juwelendiebstählen befragt hat, wird dieser mit durchgeschnittener Kehle in seinem Haus aufgefunden. Als Ben auch noch beauftragt wird, den dreisten Diebstahl eines wertvollen Familienerbstücks aus dem Anwesen der einflussreichen Familie Roxby während eines abendlichen Diners zu untersuchen, kommt schon bald der Verdacht auf, dass zwischen beiden Fällen eine Verbindung bestehen könnte. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive von Lizzie und Benjamin, was einen umfassenden Bilck auf die Ermittlungen ermöglicht. So folgen wir einerseits Bens akribischen Ermittlungen und haben zudem Anteil an den interessanten Erkenntnissen, die Lizzy bei ihren diversen Gesprächen und dezenten Nachforschungen erhält. Durch ihren regelmäßigen Austausch bleiben wir kontinuierlich über den aktuellen Ermittlungsstand informiert und können selbst hervorragend miträtseln. Grangers Stärke liegt weniger in spektakulären Kriminalfällen als in der authentischen Darstellung des historischen Kontexts und der gesellschaftlichen Verhältnisse. Mit ihrem atmosphärischen Schreibstil fängt die Autorin gekonnt die facettenreiche Stimmung jener Zeit ein und zeichnet ein lebendiges Bild Londons mit viel Lokalkolorit. Durch gut recherchierte Details und anschauliche Schilderungen des Londoner Straßenbilds, des Alltags und damaliger technischer Neuerungen können wir mühelos in die Vergangenheit eintauchen. Besonders eindrucksvoll präsentiert sie uns einen faszinierenden Mikrokosmos sozialer Missstände und Klassenunterschiede und beleuchtet dabei auch geschickt die komplexen Familiendynamiken und die Rolle der Frau in der englischen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts ein. Von den rigiden gesellschaftlichen Normen der Oberschicht bis zu den rauen Realitäten des Arbeiterlebens - jede Facette des viktorianischen Londons wird lebendig und greifbar dargestellt. Anschaulich führt Granger uns den Alltag in den wohlhabenden Vierteln der privilegierten Klasse sowie in den ärmeren Stadtteilen wie Limehouse vor Augen, wo die Bewohner sich den alltäglichen Härten und Herausforderungen im Kampf ums Überleben zu stellen haben. Zudem erhalten wir interessante und informative Einblicke in die Polizeiarbeit, die damals noch in den Anfängen steckte. Granger hat ihre lebendigen Charaktere bis hin zu den verschiedenen Nebenfiguren äußerst vielschichtig und glaubwürdig angelegt. Von der dominanten, arroganten Witwe Mrs. Roxby über die patente Schankkellnerin Daisy bis hin zu Jacobus hysterischer Tochter - jeder Charakter trägt als potenzielle Verdächtige oder wichtige Hinweisgeber zur Lebendigkeit der Geschichte bei. Ein besonderes Highlight sind natürlich die sympathischen Protagonisten Ben und Elizabeth Ross, die wir mit ihren interessanten Persönlichkeiten und Hintergrundgeschichten im Laufe der Reihe immer besser kennenlernen. Spannend ist es, ihre liebevolle, von gegenseitigem Respekt und Unterstützung geprägte Beziehung mitzuerleben. Lizzies Neugier und Scharfsinn sowie ihr Hintergrundwissen als Tochter eines Polizeiarztes erweisen sich als wertvolle Ergänzung für Bens offizielle Polizeiermittlungen. Auch wenn die parallelen Ermittlungen in beiden Fällen zunächst eher gemächlich voranschreiten, gewinnt die gut durchdachte Handlung durch einige unerwartete Wendungen immer mehr an Fahrt. Spannend ist es, gemeinsam mit den Protagonisten die enthüllten Puzzleteile nach und nach zusammenzusetzen und der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Die Handlung gipfelt schließlich in einem überraschenden Finale mit einer stimmigen Aufklärung der Hintergründe des Mordfalls und des gestohlenen Smaragd-Colliers und einem glaubhaften Ausgang. FAZIT Ein gelungener historischer Krimi mit einem authentischen und fesselnden Einblick in das viktorianische London. Nicht nur Fans der Reihe lesenswert!

  • bookloving

    aus Munich

    5/5

    09.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    *Ein fesselnder viktorianische…

    *Ein fesselnder viktorianischer Krimi* "Der tote Antiquar von Limehouse" von Ann Granger ist bereits der neunte Band der fesselnden historischer Krimireihe um Inspector Benjamin Ross von Scotland Yard und seine Frau Lizzie, die im viktorianischen England angesiedelt ist. Die Krimis können problemlos unabhängig voneinander gelesen werden, da jeder Fall in sich abgeschlossen ist. Der aktuelle Kriminalfall für Inspector Ross entführt uns ins pulsierende London des Jahres 1871 und bietet faszinierende Einblicke in die viktorianische Ära. Kurz nachdem Ross den schlitzohrigen Antiquar und gelegentlichen Polizeiinformanten Jacob Jacobus im zwielichtigen Viertel Limehouse zu sich häufenden Juwelendiebstählen befragt hat, wird dieser mit durchgeschnittener Kehle in seinem Haus aufgefunden. Als Ben auch noch beauftragt wird, den dreisten Diebstahl eines wertvollen Familienerbstücks aus dem Anwesen der einflussreichen Familie Roxby während eines abendlichen Diners zu untersuchen, kommt schon bald der Verdacht auf, dass zwischen beiden Fällen eine Verbindung bestehen könnte. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive von Lizzie und Benjamin, was einen umfassenden Bilck auf die Ermittlungen ermöglicht. So folgen wir einerseits Bens akribischen Ermittlungen und haben zudem Anteil an den interessanten Erkenntnissen, die Lizzy bei ihren diversen Gesprächen und dezenten Nachforschungen erhält. Durch ihren regelmäßigen Austausch bleiben wir kontinuierlich über den aktuellen Ermittlungsstand informiert und können selbst hervorragend miträtseln. Grangers Stärke liegt weniger in spektakulären Kriminalfällen als in der authentischen Darstellung des historischen Kontexts und der gesellschaftlichen Verhältnisse. Mit ihrem atmosphärischen Schreibstil fängt die Autorin gekonnt die facettenreiche Stimmung jener Zeit ein und zeichnet ein lebendiges Bild Londons mit viel Lokalkolorit. Durch gut recherchierte Details und anschauliche Schilderungen des Londoner Straßenbilds, des Alltags und damaliger technischer Neuerungen können wir mühelos in die Vergangenheit eintauchen. Besonders eindrucksvoll präsentiert sie uns einen faszinierenden Mikrokosmos sozialer Missstände und Klassenunterschiede und beleuchtet dabei auch geschickt die komplexen Familiendynamiken und die Rolle der Frau in der englischen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts ein. Von den rigiden gesellschaftlichen Normen der Oberschicht bis zu den rauen Realitäten des Arbeiterlebens - jede Facette des viktorianischen Londons wird lebendig und greifbar dargestellt. Anschaulich führt Granger uns den Alltag in den wohlhabenden Vierteln der privilegierten Klasse sowie in den ärmeren Stadtteilen wie Limehouse vor Augen, wo die Bewohner sich den alltäglichen Härten und Herausforderungen im Kampf ums Überleben zu stellen haben. Zudem erhalten wir interessante und informative Einblicke in die Polizeiarbeit, die damals noch in den Anfängen steckte. Granger hat ihre lebendigen Charaktere bis hin zu den verschiedenen Nebenfiguren äußerst vielschichtig und glaubwürdig angelegt. Von der dominanten, arroganten Witwe Mrs. Roxby über die patente Schankkellnerin Daisy bis hin zu Jacobus hysterischer Tochter - jeder Charakter trägt als potenzielle Verdächtige oder wichtige Hinweisgeber zur Lebendigkeit der Geschichte bei. Ein besonderes Highlight sind natürlich die sympathischen Protagonisten Ben und Elizabeth Ross, die wir mit ihren interessanten Persönlichkeiten und Hintergrundgeschichten im Laufe der Reihe immer besser kennenlernen. Spannend ist es, ihre liebevolle, von gegenseitigem Respekt und Unterstützung geprägte Beziehung mitzuerleben. Lizzies Neugier und Scharfsinn sowie ihr Hintergrundwissen als Tochter eines Polizeiarztes erweisen sich als wertvolle Ergänzung für Bens offizielle Polizeiermittlungen. Auch wenn die parallelen Ermittlungen in beiden Fällen zunächst eher gemächlich voranschreiten, gewinnt die gut durchdachte Handlung durch einige unerwartete Wendungen immer mehr an Fahrt. Spannend ist es, gemeinsam mit den Protagonisten die enthüllten Puzzleteile nach und nach zusammenzusetzen und der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Die Handlung gipfelt schließlich in einem überraschenden Finale mit einer stimmigen Aufklärung der Hintergründe des Mordfalls und des gestohlenen Smaragd-Colliers und einem glaubhaften Ausgang. FAZIT Ein gelungener historischer Krimi mit einem authentischen und fesselnden Einblick in das viktorianische London. Nicht nur Fans der Reihe lesenswert!

  • Clera

    5/5

    05.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannender historischer Krimi

    Mit ihrem neuen Fall der Lizzie Martin und Benjamin Ross Reihe entführt uns Ann Granger ins viktorianische London im Jahre 1871. Der dubiose Antiquitätenhändler Jacob Jacobus, der auch Informant für Benjamin Ross war, wird auf brutale Weise ermordet. Zeitgleich wurde der Diebstahl eines Colliers durch die wohlhabende Mrs. Roxby bei Scotland Yard zur Anzeige gebracht. Mit der Aufklärung beider Fälle wird Inspector Ross betraut. Neben akribischer Polizeiarbeit ist in beiden Fällen auch Fingerspitzengefühl erforderlich. Hier kann Inspector Ross auch auf die Hilfe seiner Frau Lizzie bauen, die mit guten Ideen und Ratschlägen unterstützen kann - sowie durch Gespräche, die Lizzie mit der Tochter und Erbin des Jacobus führt, als auch Gespräche in gesellschaftlichen Kreisen. Die Aufklärung der Verbrechen gestaltet sich in beiden Fällen schwierig. Allerdings vermutet der Inspector bald einen Zusammenhang zwischen dem Diebstahl und dem Mord. Ann Granger vermag es sehr gut den Leser durch ihre bildhafte Sprache und den tollen Schreibstil ins viktorianische London eintauchen zu lassen. Die Charaktere, ob im armen Limehouse oder im reichen Hampstead, sind wunderbar ausgearbeitet. Die gesellschaftlichen Unterschiede sowie die verschiedenen Rollenbilder werden sehr gut dargestellt. Welche Familie hat wohl keine Geheimnisse. Die Aufklärung der Fälle bringt noch einige Überraschungen mit sich. Für mich war am Ende alles stimmig abgeschlossen. Das Cover des Buches passt perfekt ins düstere London. Das Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt und ich war immer am Mitraten. Von mir gibt es eine klare Empfehlung für das Buch.

  • Borkum

    aus Kierspe

    5/5

    03.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ermittlungen im viktorianischen London

    In seinem 9. Fall verschlägt es Inspector Benjamin Ross von Scotland Yard in die gesellschaftlich nicht gerade bevorzugten Stadtteil Limehouse. Der etwas exzentrische und nebulöse Antiquar Jacob Jacobus wurde ermordet. Gleichzeitig wird er mit der Aufklärung des Diebstahls eines wertvollen Colliers betraut, der im wesentlich besser gestellten Stadtteil Hampstead stattgefunden hat. Mir hat die akribische und unvoreingenommene Herangehensweise des sympathischen Inspectors bei seinen Ermittlungen gut gefallen. Bemerkenswert für jene Zeit ist sicherlich, dass er seine Frau Lizzie Martin nicht nur die Geschehnisse schildert, sondern auch ihre Gedanken dazu abwägt und gegebenenfalls berücksichtigt. Auch die Figur des Hehlers Jacob Jacobus fand ich trotz seiner leicht kriminellen Ader irgendwie liebenswert. Nur schade, dass er so schnell das zeitliche segnen musste. Weniger sympathisch sind da die besser gestellten Personen, die hochnäsig daherkommen und meinen, sich ihre Regeln selbst machen zu können. Ich habe schon einige Bücher von Ann Granger gelesen und bin jedes Mal aufs Neue von ihrem Schreibstil begeistert. Sie schafft es hervorragend den viktorianischen Zeitgeist einzufangen und scheut sich auch nicht davor, bei ihren Beschreibungen ins Detail zu gehen. So bekommt man als Leser ein ziemlich genaues Bild von der Mode, den gesellschaftlichen Gepflogenheiten, aber auch von den sozialen Diskrepanzen zwischen den Gesellschaftsschichten sowie den herrschenden Missständen. Dieser historische Krimi mit Mord, Diebstahl und Familiengeheimnissen in einem exklusiven Schreibstil verfasst, war für mich das reine Lesevergnügen.

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