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Produktbild: Was im Bett geschah

Was im Bett geschah Eine horizontale Geschichte der Menschheit

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.07.2024

Abbildungen

16 Abb.

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

269

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/2,5 cm

Gewicht

334 g

Farbe

Elfenbein

Übersetzt von

Holger Hanowell

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-011489-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.07.2024

Abbildungen

16 Abb.

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

269

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/2,5 cm

Gewicht

334 g

Farbe

Elfenbein

Übersetzt von

Holger Hanowell

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-011489-6

Herstelleradresse

Reclam Philipp Jun.
Siemensstr. 32
71254 Ditzingen
DE

Email: auslieferung@reclam.de

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  • Liane M.

    aus Wolsfeld

    5/5

    19.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alles, wirklich alles ist möglich

    Die britischen Archäologen Nadia Durrani und Brian Fagan schreiben eine unterhaltsame und umfassende Kulturgeschichte des wichtigsten und weltweit vertretenen Möbelstückes. Sie erzählen von den frühen Bettnischen in den Höhlen unserer Vorfahren, den Betten der Griechen und Römer, dem imposanten Himmelbett von Ware(GB), das heute im Victoria und Albert Museum in London bewundert werden kann und modernen, teils futuristischen Betten. Wir erfahren etwas über Reise- und Feldbetten, Schrank- oder Wasserbetten. Je höher der gesellschaftliche Rang einer Person war, desto höher schlief sie vom Erdboden entfernt. War das Bett früher ein öffentlicher, prestigeträchtiger, geselliger Ort, von dem aus regiert wurde (Elisabeth I., Ludwig XIV.), so ist es seit ca. 200 Jahren ein privater Rückzugsbereich. Alles war und ist möglich im Bett: Geburt und Tod, Liebe, üppige Mahlzeiten, Rechtsprechung oder einfach nur entspannt schlafen. Faszinierend sind die Informationen zu den rituellen Zeremonien des königlichen Aufstehens und Zubettgehens. Wer wo im königlichen Gemach schlief, sagte viel über seine hierarchische Stellung aus. Bis zu Prinz Charles Geburt (1948) war ein britischer Innenminister bei einer königlichen Geburt zugegen, und der königlichen Hochzeitsnacht als bedeutendem Staatsakt wohnten früher unzählige Zeugen bei. Eine äußerst informative und vergnügliche Geschichte unseres Alltags!

  • TontoM

    aus Wolsfeld

    5/5

    19.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alles, wirklich alles ist…

    Alles, wirklich alles ist möglich Die britischen Archäologen Nadia Durrani und Brian Fagan schreiben eine unterhaltsame und umfassende Kulturgeschichte des wichtigsten und weltweit vertretenen Möbelstückes. Sie erzählen von den frühen Bettnischen in den Höhlen unserer Vorfahren, den Betten der Griechen und Römer, dem imposanten Himmelbett von Ware(GB), das heute im Victoria und Albert Museum in London bewundert werden kann und modernen, teils futuristischen Betten. Wir erfahren etwas über Reise- und Feldbetten, Schrank- oder Wasserbetten. Je höher der gesellschaftliche Rang einer Person war, desto höher schlief sie vom Erdboden entfernt. War das Bett früher ein öffentlicher, prestigeträchtiger, geselliger Ort, von dem aus regiert wurde (Elisabeth I., Ludwig XIV.), so ist es seit ca. 200 Jahren ein privater Rückzugsbereich. Alles war und ist möglich im Bett: Geburt und Tod, Liebe, üppige Mahlzeiten, Rechtsprechung oder einfach nur entspannt schlafen. Faszinierend sind die Informationen zu den rituellen Zeremonien des königlichen Aufstehens und Zubettgehens. Wer wo im königlichen Gemach schlief, sagte viel über seine hierarchische Stellung aus. Bis zu Prinz Charles Geburt (1948) war ein britischer Innenminister bei einer königlichen Geburt zugegen, und der königlichen Hochzeitsnacht als bedeutendem Staatsakt wohnten früher unzählige Zeugen bei. Eine äußerst informative und vergnügliche Geschichte unseres Alltags!

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    Philipp Brandstötter

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    5/5

    23.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alle Menschen müssen am Abend ins Bett

    Es gibt nur wenige Konstante in der Geschichte der modernen Menschen. Einen Hammer hat heute jeder zu Hause, auch Schuhe gehören zum Besitz jeder ziviliserten Person unserer Zeit. Ob man sie allerdings auch anzieht, steht schon auf einem anderen Blatt. Allerdings haben wir Menschen alle eine Gemeinsamkeit, unabhänging von Lebensgewohneiten, sozialem Umfeld, poltischem System und fianziellem Status. Jeder von uns muss am Abend ins Bett gehen. Das hat sich im wesentlichen in den letzten 5000 Jahren Menschheitsgeschichte nicht wirklich verändert. Was sich allerdings sehr wohl im Laufe der Zeit immer wieder neu erfunden hat, ist die Art, wie wir unsere Schlaftstatt betrachten. Erst in unserer Zeit wurde das Bett ein Refugium der einzelnen Person. Möglichst wenige andere Menschen sollten sich unser Bett ansehen, darin liegen schon gar nicht. Das ist allerdings eine völlig neue Entwicklung welche es erst seit knapp 200 Jahren, also gar nicht so lange, gibt. In früherer Zeit, so die beiden Autoren Nadia Durrani und Brian Fagan, hatte das Bett einen anderen gesellschaftlichen Status. Selbst der Begriff „Bett“ entstand erst in unserer Zeit, früher gab es dafür eine ganze Reihe an Bezeichnungen, die lustigste fand ich "in den Boden gegrabenen Schlaftsätte". Hier konnte man sich gut vor Kälte in der kalten Jahreszeit schützten. Es zählt jedoch schon als Bett an sich, auch wenn das im ersten Moment nicht für Jedermann ersichtlich ist. Auch ganz eigene Begriffe las ich hier zum ersten Mal. Mittelalterliche Familiensippschaften oder auch Clans rückten in einem Bett zusammen. Jedoch nicht um miteinander zu schlafen, sondern um verschiedene Dinge zu besprechen. Es gibt sogar einen eigenen Begriff dafür, welcher sich "Bettgenossenschaften" nennt. Hier wurde also ausverhandelt und diskutiert, was gerade angestanden ist. Das erinnert mich im Wesentlichen an einen Sitzungsaal in unserer Zeit. Noch bis in das 19te Jahrhundert hinein war es durchaus üblich, sein Bett mit auf Reisen zu nehmen – in Zeiten von Billighotels und minderwertigen Absteigen ziemlich undenkbar, aber früher eben ganz normal. Auch Fremde in sein Bett "einzuladen" hatte absolut nichts mit sexuellen Handlungen zu tun, sondern war ein Akt der Höflichkeit in einer Zeit, die heute oft als rüpelhaft angesehen wird. Was auch wirklich interessant ist, ist die Tatsache, dass das Bett im Mittelalter keiner gesellschaftlichen Schicht vorenthalten war. Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass alle armen Menschen auf der Straße geschlafen haben - immer wieder gab es bessergestellte Personen, die sie in ihr Bett, ohne böse Gedanken, einluden. Auch das ist ein gesellschaftlicher Wandel, den man heute nur noch schwer nachvollziehen kann. Ob die höhergestellten Betten der alten Ägypter, den Fürsten der Kelten oder auch ein einfacher mittelalterlicher Bauern: Alle mussten sich am Abend hinlegen. Von der Erfindung des ersten in der Wand verbaubaren Bettes bis zum Billigbett einer sehr populären schwedischen Möbelkette, alles ist dabei. Ein schönes Stück Kulturgeschichte, das man ohne Vorbehalte lesen sollte. Alle Kulturkreise der letzten 5000 Jahre sind in irgendeiner Form vertreten. In diesem Sinne: Schlafen Sie am Abend gut!

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