Produktbild: Nach 1177 v. Chr.

Nach 1177 v. Chr. Wie Zivilisationen überleben

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33,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1619

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.10.2024

Abbildungen

28, mit 14 schwarzweissen Abbildungen, 8 Tafeln und 6 Karten

Verlag

Theiss in Herder

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

22,2/14,8/4 cm

Gewicht

623 g

Farbe

Karamell / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

After 1177 B.C.

Übersetzt von

Jörg Fündling

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-534-61002-0

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1619

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.10.2024

Abbildungen

28, mit 14 schwarzweissen Abbildungen, 8 Tafeln und 6 Karten

Verlag

Theiss in Herder

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

22,2/14,8/4 cm

Gewicht

623 g

Farbe

Karamell / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

After 1177 B.C.

Übersetzt von

Jörg Fündling

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-534-61002-0

Herstelleradresse

Theiss in Herder
Hermann-Herder-Straße 4
79104 Freiburg
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    5/5

    20.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wiedergeburt oder/und Wandel

    1177 v. Chr. ist ein Schlüsseljahr, zumindest für den Kulturanthropologen Eric H. Cline; ein Jahr, das schon in seinem vorangegangenen Bestseller eine wichtige Rolle spielt. Eine neue Zeit bricht an, die Eisenzeit bringt viel Neues hervor, die Welt verändert sich, Kulturen, Länder, Völker verschwinden, andere rücken nach und gewinnen einen neuen Stellenwert in der damals bekannten Welt. Eine neue Welt nach der Bronzezeit entsteht, weitere Erfindungen bestimmen das Leben der Menschen und verändern die Beziehungen zwischen den Parteien, die auf die Weltbühne drängen oder sich dort behaupten wollen. Ob Wiedergeburt und/ oder Wandel einer Gesellschaft, einer Zivilisation möglich war und ist, das will der Forscher herausfinden. Die Gründe dafür lassen ein Bild von der Umgestaltung des Nahen Ostens, dem Werden des Königreichs Israel entstehen. Zudem geraten Anatolien und Nordsyrien, Assyrien und Babylonien, Phönizien und Zypern, und schließlich die Ägäis in den Fokus. Detailliert erzählte Geschichte ist es, die damit vorliegt; der Autor analysiert, erklärt und beschreibt sie, wissenschaftlich fundiert, in seinem bewundernswert ambitionierten, intensiv recherchierten Werk. 135 Seiten Dank und Anhang sowie zusätzliche Tabellen lassen Bewunderung für seine Forschungsarbeit aufkommen, seine Liebe zur Thematik erkennen. Für Geschichtsinteressierte, aber Nichtexperten, sind die Faktenauflistungen ziemlich anstrengend: alleine die Seiten mit Königslisten und Länder- sowie Städtenamen, die 11 Seiten Register, 55 Seiten Quellen, das ausführliche Literaturverzeichnis, 45 Seiten Anmerkungen, die etwa 120 Herrscher- und Personennamen überfordern den interessierten Laien. Mehrere Karten erweisen sich aber da schon als notwendig und sehr hilfreich. Für Fachpublikum ist dies im Ganzen sicher eine Schatztruhe. Und für den Verlag ist Clines Werk in der Gesamtheit sicher eine Bereicherung. Für den Rezensenten gehören Clines zwei Werke mit zu den wichtigsten neueren Veröffentlichungen zur Geschichte mediterraner Völker und Kulturen. Dazu zählen auch Kyle Harpers „Fatum“ sowie „Die Antike und das Meer“ von Raimund Schulz. Jochen Vatter

  • Bewertung

    aus Giswil

    5/5

    30.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Lernen aus der Vergangenheit

    Eric H. Cline nimmt die Leser mit auf eine Zeitreise und lässt uns erkennen, dass es bereits einmal eine Globalisierung gegeben hat. Die über einen langen Zeitraum als Erfolgsmodell funktionierte. Die Gründe und Ursachen, warum sie dennoch zusammenbrach, sollten uns aufhorchen lassen mit Blick auf die Probleme unserer Zeit. Warum lernen Menschen nie die Lektionen der Vergangenheit?

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    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kipppunkte politischer Systeme

    Eric H. Cline leitet als Direktor das Archäologische Institut der George Washington University in Washington und erregte schon 2014 mit dem Buch "1177 B.C.: The Year Civilization Collapsed" bemerkenswertes Aufsehen. Um es knapp zu sagen: Eric H. Cline geht es um zwei Dinge in seinem Buch. Erstens: Warum war das ägyptische Reich des Pharao Ramses III. derart geschwächt, dass die sogenannten Seevölker es schafften, um 1177 v.Chr. das Imperium zu Fall zu bringen? Zweitens: Gehören zum Niedergang derart großer politischer Ordnungen komplexe Situationen, also ein Geflecht von verschiedenen Ursachen, die erst zusammen zum Ereignis des Niedergangs eines Imperiums oder eines politischen Zeitalters führen? Entgegen veralteten monokausalen Erklärungsversuchen, die den Niedergang des Pharaonenreiches beschrieben, bedient er sich der Idee des Systemkollapses (im Sinne der Theorie komplexer adaptiver Systeme, kurz: CAS). Eine komplexe und vernetzte Gesellschaft, wie es das damals ägyptische Imperium schon war, mit der lieferkettenabhängiger Wirtschaft, großen Städten, aufwändiger Bürokratie und Administration, ist geradezu verletzlich, wenn in diesem von Vernetzung abhängigen System eine Vielzahl von miteinander interagierenden Stressfaktoren auftreten: wie etwa militärische Konflikte, Pandemien, Migrationsbewegungen, Klimawandeleffekte, gerissene Lieferketten usw. Eric H. Cline schafft es, die für uns fernliegenden Ereignisse spannend darzulegen, um zugleich darauf hinzuweisen, dass es für den Niedergang eines politischen Systems nicht ein gewaltiges Ereignis braucht, sondern vielmehr sind eine Vielzahl von einflussreichen Faktoren, die gegenseitige bedingen und zusammenwirken, bis es zum Kipppunkt des Systems kommt.
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    Teresa

    Thalia Vöcklabruck – Varena

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Nach 1177 v. Chr.

    Nachdem ich ja gerade erst "1177 v. Chr." gelesen habe, musste "Nach 1177 v. Chr." natürlich auch sein. Es geht hier auch genau so spannend weiter, wie im Vorgänger. Man muss diesen zwar, finde ich, nicht zwingend gelesen haben, das Thema ist aber so spannend dass man fast gar nicht drum herum kommt.

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