Eisiges Glas
Leonore Askers besondere Fälle. Kriminalroman | Band 2 der schwedischen Bestseller-Krimi-Reihe I »Ein fesselnder Pageturner« Göteborgs-Posten #2
Skandinavisches Noir vom Feinsten – raffiniert, atmosphärisch und hochspannend ab der ersten Seite: Anders de la Mottes Schweden-Krimi »Eisiges Glas«
Kaum hat Kriminalinspektorin Leonore Asker ihren ersten Fall als Leiterin der Abteilung für hoffnungslose Fälle gelöst, nimmt ihr Vater nach jahrelangem Schweigen Kontakt zu ihr auf. Der Prepper steht unter Verdacht, mit dem Tod eines Urban Explorers in Zusammenhang zu stehen, dessen Leiche ohne Augen aufgefunden wurde – und droht, sich der Verhaftung ohne Hilfe seiner Tochter gewaltsam zu widersetzen.
Zur gleichen Zeit erhält Leos Kindheitsfreund Martin Hill den Auftrag, auf einer Privatinsel mit verlassenem Observatorium an einer Biografie zu arbeiten. Bald entdeckt Hill, dass es in der Gegend noch mehr Geschichten gibt – über mysteriöse Lichter und über Körper ohne Augen …
Tough, nerdig, ungewöhnlich anders: der 2. Fall für Leo Asker und ihr Team von Außenseitern!
Ausgezeichnet als Best Crime of 2023 (Verdens Gang)
Die Bände der Krimi-Reihe um Leo Asker lassen sich auch unabhängig voneinander lesen. Sie sind in folgender Reihenfolge erschienen:
Stille Falle
Eisiges Glas
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
58 Bewertungen
5 Sterne
4 Sterne
3 Sterne
2 Sterne
1 Sterne
Spannend, mystisch, atmosphärisch
Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 20.12.2025
Bewertungsnummer: 2681470
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Worum geht’s?
Prepper Per funkt Leo an. Ein Toter liegt unweit seines abgelegenen Domizils, und plötzlich schwebt der Vorwurf im Raum, Per hätte vor über 15 Jahren jemanden verschwinden lassen. Doch wie viel Wahrheit steckt in seiner Unschuldsbeteuerung? Parallel dazu fällt Martin Hill, Leos Freund seit Sandkastentagen, buchstäblich über mehrere Leichen, als sich ein Kindheitstraum erfüllt und er alte, vergessene Orte betritt. Die Vergangenheit öffnet ihre Türen, und dahinter wartet nichts Gutes.
Meine Meinung:
Zu diesem Buch gehen die Meinungen weit auseinander, aber für mich war es ein Volltreffer. Anders de la Motte führt die Reihe um Leo Askers besondere Fälle für mein Gefühl genau so weiter, wie sie begonnen hat: atmosphärisch dicht, fesselnd erzählt und voller unterschwelliger Spannung. In „Eisiges Glas“ bekommen wir nicht nur einen Sog, der einen von Seite zu Seite trägt, sondern auch eine überraschend breite Themenpalette, in die der Autor uns Schritt für Schritt hineinzieht. Man muss allerdings offen sein für einen leichten Einschlag in Richtung Mystik und fast schon Science Fiction – für mich passte das hervorragend. Vieles hat mich an meine Lieblingsserien erinnert: ein Hauch Ackerman, kleine Pendergast-Vibes, ein bisschen Sonderdezernat Q. Aber alles bleibt klar erkennbar de la Motte, nie abgekupfert, immer mit dieser eigenwilligen schwedischen Klarheit, die das Ganze zusammenhält.
Wir erfahren mehr über Leo und Martin, beide Figuren mag ich sehr. Sie tragen ihre Vergangenheit sichtbar mit sich herum, ohne zur Karikatur zu werden. Ihr Potenzial ist groß, und de la Motte nutzt es auch. Prepper Per ist ebenso spannend – kantig, eigen, voller Fragezeichen. Dazu kommen Schauplätze, die fast wie in ein Exit-Room wirken: abgelegen, beklemmend, perfekt gewählt. Die Art von Orten, bei denen man sofort denkt: Da würde ich selbst gerne nachsehen, obwohl man genau weiß, dass das keine clevere Idee wäre.
Auch der Fall selbst, die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, speziell Leos eigene Geschichte, hat für mich wunderbar funktioniert. Die Insel Blockö, ein Paradies für Urban Explorer und UFO-Fans, die unterirdischen Gänge, die Legenden, die sich darum ranken – all das baut eine Atmosphäre auf, die einen regelrecht hineinzieht. Vieles davon könnte ich nicht erwähnen, ohne zu spoilern, aber die Art, wie de la Motte die Verbindung der Szenen um Leo und Martin langsam zusammenführt, fand ich wirklich stark. Der fiktive Fiction-Teil hat für mich gut reingepasst, auch wenn man sich darauf einlassen muss.
Ich war beim Lesen komplett versunken. Die Bilder waren so klar, dass ich kaum gemerkt habe, wie schnell ich durch die Kapitel geflogen bin. Spannend, unerwartet, dicht, genau die Mischung, wegen der ich solche Geschichten lese. Von mir eine deutliche Leseempfehlung und große Vorfreude auf Teil 3. Und ja: Ich hoffe sehr, dass wir dann auch das erweiterte Team rund um Leo näher kennenlernen.
Fazit:
„Eisiges Glas“ von Anders de la Motte liefert eine atmosphärisch dichte, spannend verschachtelte Story, die Mystik, Crime und starke Figuren souverän vereint. Für mich ein packender zweiter Teil, der das Niveau hält und die Reihe souverän nach vorne trägt.
Ganz klare 5 Sterne von mir!
Spannender Wettkampf, wer den Fall löst
Bewertung aus Koblenz am 22.02.2025
Bewertungsnummer: 2419338
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Wie bereits beim ersten Fall für Leo Asker ist das Cover schon ein Eyecatcher, und auch der Inhalt und der Schreibstil packen den Leser unweigerlich und ziehen einen in die düstere Welt der Familie Irving und in die der Prepperszene.
Die vom Abstellgleis aus agierende Hauptprotagonistin Leo Asker muss wieder im Wettstreit gegen Hellmann antreten, was zusätzlich zur sowieso spannenden Handlung die Atmosphäre anheizt. Sie ist sehr sympathisch und man muss sie einfach gerne haben, das schafft Nähe und zieht in den Bann.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und lebhaft, man kann sich gut hineinzuversetzen in die Situationen durch die anschaulichen Schilderungen, auch die Perspektivwechsel zwischen Leo und ihrem Freund Martin Hill sorgen für Abwechslung und Spannung, das hat mir sehr gut gefallen.
Bisschen verwirrend sind mitunter die ganzen Namen der Irvings, das ist etwas undurchsichtig, aber der großen Familie geschuldet.
Insgesamt hat mich das Buch wieder begeistert und überzeugt, auch dadurch, dass es einige Überraschungen gibt und man sehr miträtselt, was und warum es geschehen ist.
Ich finde es sehr empfehlenswert für alle, die Spannung und Tiefgang mögen, und freue mich auf weitere Thriller des begabten Autors
Meinung aus der Buchhandlung
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Unglaublich spannender zweiter Teil rund um Leo Asker und ihr Team der verlorenen Seelen. Der Autor hat sich für mich bis fast ganz nach oben katapultiert, in den Kosmos der Skandinavien Thriller. Bitte zwei Tage Auszeit nehmen, lesen & begeistert sein. Ich warte auf weiteres…
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