Produktbild: Wenn nachts die Kampfhunde spazieren gehen

Wenn nachts die Kampfhunde spazieren gehen Roman | Über die Erwartungen der Mütter, ihr toxisches Erbe und die Schönheit des Erwachsenwerdens

123

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

31.10.2024

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

3289 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843732727

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

31.10.2024

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

3289 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843732727

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  • Bewertung

    aus Heek

    5/5

    06.11.2024

    eBook (ePUB 3)

    lebensnah

    Der Titel "Wenn nachts die Kampfhunde spazieren gehen" macht erst mal neugierig auf die Geschichte die sich dahinter verbirgt. Dies Buch handelt von der Beziehung der Mutter Regina zu ihren beiden Töchtern Wanda und Antonia. Regina leistungsorientiert und ungern Hausfrau und Mutter hat sehr hohe Erwartungen in ihre beiden Töchter. Während die eine Tochter versucht den Ansprüchen der Mutter gerecht zu werden und dadurch in eine Essstörung gelangt, wählt die andere den Weg als alleinerziehende Mutter. Beide haben sehr unter der toxischen Art Reginas zu leiden. Der Vater spielt eher eine Nebenrolle im Leben der Familie. Nach einer kurzen schweren Krankheit verstirbt er plötzlich. Der Roman ist in sehr kurzen Abschnitten geschrieben und auch der Schreibstil ist eher ungewöhnlich. Mir hat er aber gut gefallen und ich habe dies Buch sehr gerne gelesen.

  • Bewertung

    aus Heidenheim

    5/5

    02.11.2024

    eBook (ePUB 3)

    Ein Autorin, die ihr Handwerk mehr als versteht

    Meine Meinung: Anna Brüggemann konnte mich bereits mit ihren vorherigen Roman absolut von sich überzeugen und zählt seitdem zu den Autorinnen, die ich stets im Blick behalte. Nun erschien also ihr neuer Roman und dieser behält die altbekannten Stärken bei und baut diese sogar noch um einiges aus. Die Autorin hat einen sehr schnörkellosen und reifen sound in ihrem Schreibstil, der dennoch die Emotionalität nie vermissen lässt, sondern diese gerade daraus schöpft, dass dem Leser auf eine ganz subtile und doch unfassbar tiefgreifende Art die Zwischenmenschlichkeit nahegebracht wird. Hinzukommt eine so authentische und reflektierte, wie tiefgreifende Charakterzeichnung, die schonungslos ist und auch die Charaktere untereinander in ihren Konversationen und Gedanken, schonungslos gegenübertreten lässt und dadurch eine Emotionalität und aber auch Spannung erzeugt, die einmalig ist. Getragen wird dies von einem Schreibstil, der literarisch kaum besser sein könnte und der mich auf jeder Seite von sich überzeugen konnte. Ein zwischenmenschlich komplexes und psychologisch raffiniertes Kammerspiel, das alles hat, was brillante Literatur benötigt. Mein Fazit: Einfach lesen!

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    4/5

    03.11.2024

    eBook (ePUB 3)

    Toller Roman

    Zum Inhalt: Regina hat zwar ihren Wunsch nach einem Studium erfüllen können, aber dennoch dann der Familie zuliebe Abstriche gemacht und hofft nun, dass ihre Töchter Erfolg haben. Während Antonia eher das Gegenteil tut erfüllt Wanda alle Erwartungen, entwickelt aber eine Essstörung. Die Schwestern versuchen ihr Leben lang ihren Weg zu gehen und kämpfen um Anerkennung. Meine Meinung: Auch wenn mir nicht so recht klar geworden ist, warum das Buch diesen Titel trägt ist es auf jeden Fall ein Buch, dass gerade Töchter lesen sollten. Es zeichnet eine Geschichte von Erwartungen an die nachfolgende Generationund dass eigentlich diese Erwartungen nur enttäuscht werden können. Man kann als Tochter nicht die unerfüllten Träume der Mutter leben, denn man hat eigene Vorstellungen und Wünsche und diesen sollte man nachgehen. Mir hat dieser Generationen-Roman sehr gut gefallen und empfehle ihn gerne weiter. Fazit: Toller Roman

  • anushka

    aus Berlin

    5/5

    31.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schmerzvolle Mutter-Töchter-Geschichte

    Regina ist in der Nachkriegszeit aufgewachsen. Was hätte nicht aus ihr werden können, wäre sie doch nur von ihren Eltern gefördert worden. Doch damals brauchte eine Tochter keine Bildung, sondern einen Ehemann. Dennoch hat Regina es geschafft. Sie hat Psychologie studiert und ist Psychotherapeutin. Und trotzdem bedauert sie. Sie bedauert, dass sie der Töchter wegen auf eine Promotion verzichtet hat. Sie wäre sicherlich eine der besten geworden. Umso weniger Verständnis hat sie für ihre ältere Tochter Antonia, die so gar nichts aus sich macht und eine einzige Enttäuschung ist. Sie achtet nicht auf ihren Körper, bricht schließlich das Studium ab und wird alleinerziehende Mutter. Deutlich besser gelungen ist die jüngere Tochter Wanda. Ehrgeizig, hübsch, superschlank, erfolgreich. Auf Wanda kann sich Regina verlassen, Wanda ist zuverlässig und der Mutter zugewandt. Währenddessen pendeln die Schwestern in ihrer Beziehung zwischen Rivalität und Liebesbedürfnis. Und beide sehnen sich danach, es der Mutter endlich recht machen zu können und auch einmal bedingungslos von ihr geliebt zu werden. Der Roman beginnt im Jahr 1998, da ist Antonia gerade 18 und macht ihr Abitur. Wanda ist 17 Jahre alt. Irgendwann gibt es einen großen Zeitsprung in das Jahr 2010 und dann noch einen in das Jahr 2019. So verfolgt man beim Lesen, wie die Mädchen zu erwachsenen Frauen werden und auch noch im Alter von fast 40 Jahren von ihrer Mutter dominiert werden. Erzählt wird aus wechselnden Perspektiven, sodass man alle drei Sichtweisen erlebt. Reginas Handeln wird vielleicht nachvollziehbarer, aber nicht sympathischer. Der Roman zeigt eine schmerzvolle Mutter-Töchter-Dynamik auf, in der die Töchter jede auf ihre Weise um die nahezu unerreichbare Liebe der Mutter buhlen. Nachspürbar und fast schon zu nah zeigt die Geschichte auf, was die unrealistischen Erwartungen von insbesondere Müttern mit ihren Töchtern machen. Dabei zeigt die Autorin eine unglaublich gute Beobachtungsgabe und Realitätsnähe. Das Buch lebt vor allem von den vermittelten Emotionen, die mitunter sehr beklemmend sind. Es geht weniger um die großen Handlungselemente, denn Regina seziert vor allem die Lebensentscheidungen ihrer Töchter, wobei sie sich selbst von jeder Verantwortung freizumachen versucht. Die Geschichte ist weder plakativ noch vordergründig feministisch, am Ende stellt sich aber trotzdem u.a. die große Frage, warum Frauen es einander so schwer machen müssen. Die Geschichte der Töchter berührt, lässt die eine oder andere Leserin möglicherweise auch selbst erlebte Muster wiedererkennen und sich fragen, wie man selbst als Mutter agiert. Mich hat das Buch sehr gefesselt, nicht aufgrund einer extrem spannenden Handlung, sondern mit der Frage, ob und wie es den Töchtern gelingt, ihr eigenes Leben zu führen. Emotional hat es mich voll abgeholt und bis zum Ende in einen wahren Gefühlsstrudel geworfen.

  • anushka

    aus Berlin

    5/5

    31.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schmerzvolle Mutter-Töchter-Ge…

    Schmerzvolle Mutter-Töchter-Geschichte Regina ist in der Nachkriegszeit aufgewachsen. Was hätte nicht aus ihr werden können, wäre sie doch nur von ihren Eltern gefördert worden. Doch damals brauchte eine Tochter keine Bildung, sondern einen Ehemann. Dennoch hat Regina es geschafft. Sie hat Psychologie studiert und ist Psychotherapeutin. Und trotzdem bedauert sie. Sie bedauert, dass sie der Töchter wegen auf eine Promotion verzichtet hat. Sie wäre sicherlich eine der besten geworden. Umso weniger Verständnis hat sie für ihre ältere Tochter Antonia, die so gar nichts aus sich macht und eine einzige Enttäuschung ist. Sie achtet nicht auf ihren Körper, bricht schließlich das Studium ab und wird alleinerziehende Mutter. Deutlich besser gelungen ist die jüngere Tochter Wanda. Ehrgeizig, hübsch, superschlank, erfolgreich. Auf Wanda kann sich Regina verlassen, Wanda ist zuverlässig und der Mutter zugewandt. Währenddessen pendeln die Schwestern in ihrer Beziehung zwischen Rivalität und Liebesbedürfnis. Und beide sehnen sich danach, es der Mutter endlich recht machen zu können und auch einmal bedingungslos von ihr geliebt zu werden. Der Roman beginnt im Jahr 1998, da ist Antonia gerade 18 und macht ihr Abitur. Wanda ist 17 Jahre alt. Irgendwann gibt es einen großen Zeitsprung in das Jahr 2010 und dann noch einen in das Jahr 2019. So verfolgt man beim Lesen, wie die Mädchen zu erwachsenen Frauen werden und auch noch im Alter von fast 40 Jahren von ihrer Mutter dominiert werden. Erzählt wird aus wechselnden Perspektiven, sodass man alle drei Sichtweisen erlebt. Reginas Handeln wird vielleicht nachvollziehbarer, aber nicht sympathischer. Der Roman zeigt eine schmerzvolle Mutter-Töchter-Dynamik auf, in der die Töchter jede auf ihre Weise um die nahezu unerreichbare Liebe der Mutter buhlen. Nachspürbar und fast schon zu nah zeigt die Geschichte auf, was die unrealistischen Erwartungen von insbesondere Müttern mit ihren Töchtern machen. Dabei zeigt die Autorin eine unglaublich gute Beobachtungsgabe und Realitätsnähe. Das Buch lebt vor allem von den vermittelten Emotionen, die mitunter sehr beklemmend sind. Es geht weniger um die großen Handlungselemente, denn Regina seziert vor allem die Lebensentscheidungen ihrer Töchter, wobei sie sich selbst von jeder Verantwortung freizumachen versucht. Die Geschichte ist weder plakativ noch vordergründig feministisch, am Ende stellt sich aber trotzdem u.a. die große Frage, warum Frauen es einander so schwer machen müssen. Die Geschichte der Töchter berührt, lässt die eine oder andere Leserin möglicherweise auch selbst erlebte Muster wiedererkennen und sich fragen, wie man selbst als Mutter agiert. Mich hat das Buch sehr gefesselt, nicht aufgrund einer extrem spannenden Handlung, sondern mit der Frage, ob und wie es den Töchtern gelingt, ihr eigenes Leben zu führen. Emotional hat es mich voll abgeholt und bis zum Ende in einen wahren Gefühlsstrudel geworfen.

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    Claudia Settele

    Thalia Linz – Landstraße

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    3/5

    03.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Titel, Cover und Klappentext dieses...

    Titel, Cover und Klappentext dieses Mutter/Töchter-Romans haben sofort mein Interesse geweckt - leider war ich trotz der sehr interessanten Themen vom etwas seichten und eigenwilligen Schreibstil enttäuscht. Schade!

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