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Wenn nachts die Kampfhunde spazieren gehen Roman über Mütter und Töchter | Über die Erwartungen der Mütter, ihr toxisches Erbe und die Schönheit des Erwachsenwerdens

123

24,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.10.2024

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

384

Maße (B/H)

12,8/21 cm

Gewicht

444 g

Farbe

Lila

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-550-20221-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Drehbuchautorin und Schauspielerin Anna Brüggemann schriebt in ihrem zweiten Roman „Wenn nachts die Kampfhunde spazieren gehen“ mit großem Einfühlungsvermögen und genauem Blick.« ("Missy Magazine")
»Anna Brüggemann beobachtet genau in diesem kammerspielartigen Figurendreieck.« ("Berliner Zeitung")
»Es geht um Frauen, um Traumata,um all die Dinge, die nicht gesagt werden und die Dinge, die Töchter tun, um von ihrer Mutter endlich anerkannt zu werden.« ("Edition F")
»Eine stille Geschichte, so gut beobachtet, dass sie mich packt.« ("emotion")
»Oft meint
man, eine Lebensernüchterung zu spüren.
Auch ihre Mutter-Tochter-Geschichtehandelt subtil von Erwartungen und Enttäuschungen.« ("Donna")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.10.2024

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

384

Maße (B/H)

12,8/21 cm

Gewicht

444 g

Farbe

Lila

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-550-20221-6

Herstelleradresse

Ullstein
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • anushka

    aus Berlin

    5/5

    31.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schmerzvolle Mutter-Töchter-Geschichte

    Regina ist in der Nachkriegszeit aufgewachsen. Was hätte nicht aus ihr werden können, wäre sie doch nur von ihren Eltern gefördert worden. Doch damals brauchte eine Tochter keine Bildung, sondern einen Ehemann. Dennoch hat Regina es geschafft. Sie hat Psychologie studiert und ist Psychotherapeutin. Und trotzdem bedauert sie. Sie bedauert, dass sie der Töchter wegen auf eine Promotion verzichtet hat. Sie wäre sicherlich eine der besten geworden. Umso weniger Verständnis hat sie für ihre ältere Tochter Antonia, die so gar nichts aus sich macht und eine einzige Enttäuschung ist. Sie achtet nicht auf ihren Körper, bricht schließlich das Studium ab und wird alleinerziehende Mutter. Deutlich besser gelungen ist die jüngere Tochter Wanda. Ehrgeizig, hübsch, superschlank, erfolgreich. Auf Wanda kann sich Regina verlassen, Wanda ist zuverlässig und der Mutter zugewandt. Währenddessen pendeln die Schwestern in ihrer Beziehung zwischen Rivalität und Liebesbedürfnis. Und beide sehnen sich danach, es der Mutter endlich recht machen zu können und auch einmal bedingungslos von ihr geliebt zu werden. Der Roman beginnt im Jahr 1998, da ist Antonia gerade 18 und macht ihr Abitur. Wanda ist 17 Jahre alt. Irgendwann gibt es einen großen Zeitsprung in das Jahr 2010 und dann noch einen in das Jahr 2019. So verfolgt man beim Lesen, wie die Mädchen zu erwachsenen Frauen werden und auch noch im Alter von fast 40 Jahren von ihrer Mutter dominiert werden. Erzählt wird aus wechselnden Perspektiven, sodass man alle drei Sichtweisen erlebt. Reginas Handeln wird vielleicht nachvollziehbarer, aber nicht sympathischer. Der Roman zeigt eine schmerzvolle Mutter-Töchter-Dynamik auf, in der die Töchter jede auf ihre Weise um die nahezu unerreichbare Liebe der Mutter buhlen. Nachspürbar und fast schon zu nah zeigt die Geschichte auf, was die unrealistischen Erwartungen von insbesondere Müttern mit ihren Töchtern machen. Dabei zeigt die Autorin eine unglaublich gute Beobachtungsgabe und Realitätsnähe. Das Buch lebt vor allem von den vermittelten Emotionen, die mitunter sehr beklemmend sind. Es geht weniger um die großen Handlungselemente, denn Regina seziert vor allem die Lebensentscheidungen ihrer Töchter, wobei sie sich selbst von jeder Verantwortung freizumachen versucht. Die Geschichte ist weder plakativ noch vordergründig feministisch, am Ende stellt sich aber trotzdem u.a. die große Frage, warum Frauen es einander so schwer machen müssen. Die Geschichte der Töchter berührt, lässt die eine oder andere Leserin möglicherweise auch selbst erlebte Muster wiedererkennen und sich fragen, wie man selbst als Mutter agiert. Mich hat das Buch sehr gefesselt, nicht aufgrund einer extrem spannenden Handlung, sondern mit der Frage, ob und wie es den Töchtern gelingt, ihr eigenes Leben zu führen. Emotional hat es mich voll abgeholt und bis zum Ende in einen wahren Gefühlsstrudel geworfen.

  • anushka

    aus Berlin

    5/5

    31.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schmerzvolle Mutter-Töchter-Ge…

    Schmerzvolle Mutter-Töchter-Geschichte Regina ist in der Nachkriegszeit aufgewachsen. Was hätte nicht aus ihr werden können, wäre sie doch nur von ihren Eltern gefördert worden. Doch damals brauchte eine Tochter keine Bildung, sondern einen Ehemann. Dennoch hat Regina es geschafft. Sie hat Psychologie studiert und ist Psychotherapeutin. Und trotzdem bedauert sie. Sie bedauert, dass sie der Töchter wegen auf eine Promotion verzichtet hat. Sie wäre sicherlich eine der besten geworden. Umso weniger Verständnis hat sie für ihre ältere Tochter Antonia, die so gar nichts aus sich macht und eine einzige Enttäuschung ist. Sie achtet nicht auf ihren Körper, bricht schließlich das Studium ab und wird alleinerziehende Mutter. Deutlich besser gelungen ist die jüngere Tochter Wanda. Ehrgeizig, hübsch, superschlank, erfolgreich. Auf Wanda kann sich Regina verlassen, Wanda ist zuverlässig und der Mutter zugewandt. Währenddessen pendeln die Schwestern in ihrer Beziehung zwischen Rivalität und Liebesbedürfnis. Und beide sehnen sich danach, es der Mutter endlich recht machen zu können und auch einmal bedingungslos von ihr geliebt zu werden. Der Roman beginnt im Jahr 1998, da ist Antonia gerade 18 und macht ihr Abitur. Wanda ist 17 Jahre alt. Irgendwann gibt es einen großen Zeitsprung in das Jahr 2010 und dann noch einen in das Jahr 2019. So verfolgt man beim Lesen, wie die Mädchen zu erwachsenen Frauen werden und auch noch im Alter von fast 40 Jahren von ihrer Mutter dominiert werden. Erzählt wird aus wechselnden Perspektiven, sodass man alle drei Sichtweisen erlebt. Reginas Handeln wird vielleicht nachvollziehbarer, aber nicht sympathischer. Der Roman zeigt eine schmerzvolle Mutter-Töchter-Dynamik auf, in der die Töchter jede auf ihre Weise um die nahezu unerreichbare Liebe der Mutter buhlen. Nachspürbar und fast schon zu nah zeigt die Geschichte auf, was die unrealistischen Erwartungen von insbesondere Müttern mit ihren Töchtern machen. Dabei zeigt die Autorin eine unglaublich gute Beobachtungsgabe und Realitätsnähe. Das Buch lebt vor allem von den vermittelten Emotionen, die mitunter sehr beklemmend sind. Es geht weniger um die großen Handlungselemente, denn Regina seziert vor allem die Lebensentscheidungen ihrer Töchter, wobei sie sich selbst von jeder Verantwortung freizumachen versucht. Die Geschichte ist weder plakativ noch vordergründig feministisch, am Ende stellt sich aber trotzdem u.a. die große Frage, warum Frauen es einander so schwer machen müssen. Die Geschichte der Töchter berührt, lässt die eine oder andere Leserin möglicherweise auch selbst erlebte Muster wiedererkennen und sich fragen, wie man selbst als Mutter agiert. Mich hat das Buch sehr gefesselt, nicht aufgrund einer extrem spannenden Handlung, sondern mit der Frage, ob und wie es den Töchtern gelingt, ihr eigenes Leben zu führen. Emotional hat es mich voll abgeholt und bis zum Ende in einen wahren Gefühlsstrudel geworfen.

  • Bewertung

    5/5

    14.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gefangen in der eigenen Welt…

    Gefangen in der eigenen Welt Das Buch von Anna Brüggemann ist ein gelungenes Psychogramm einer in ihrer Beziehung gestörten Familie. Die Persönlichkeiten mit all ihren Störungen und Schwächen werden so akkurat gezeichnet, dass man sich fragt, ob die Autorin neben der Schauspielerei auch Psychologie studiert hat? Es ist jedoch auch zum Wahnsinnigwerden. Der wahrhaftige Mittelpunkt der Geschichte ist Regina, die ichbezogene Mutter. Ihre schwere Kindheit in der Nachkriegszeit mit einem Vater, der aus dem Krieg kam und einer Mutter, die ihr keine Liebe schenkte, hat sie stark geprägt. Daraus ist eine Frau gewachsen, die beruflich erfolgreich und sehr ehrgeizig ist, diesen Ehrgeiz aber auch in einem ungesunden Maße auf ihre beiden Töchter überträgt. Die jüngere, Wanda, scheint sie sogar zu lieben, weil sie ihr so ähnlich ist. Sie versucht sie mit den Mitteln zu fördern, die sie sich von ihren Eltern gewünscht hätte. Wanda, auch eine ehrgeizige und perfektionistische Person, wird dadurch aber eher unter Druck gesetzt und hat das Gefühl, nie gut genug für Regina zu sein. Ihre ältere Schwester Antonia scheint von außen das komplette Gegenteil zu sein (ruhig, gleichgültig) ist aber auch sehr von der Familie unterdrückt. Von ihrer Mutter wird sie als die „Faule/Dumme“ behandelt und muss ganz schön was wegstecken. Beim Lesen hat man starkes Mitleid mit allen Charakteren, aber am meisten mit Antonia. Ich habe mir das ganze Buch über gewünscht, dass die Personen einfach mal zueinander sagen, was sie denken.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    24.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schmerzhafte Dynamiken

    In “Wenn nachts die Kampfhunde spazieren gehen“ begleitet man als Leser*in eine Mutter und ihre beiden Töchter über ca. zwei Jahrzehnte. Der Roman beginnt mit der Abiturfeier der älteren Tochter, beschreibt die Beziehung zwischen der Mutter Regina und den beiden Töchtern Antonia und Wanda, aber auch zwischen den beiden sehr unterschiedlichen Töchtern. Dieser Roman gehört zu den Büchern in diesem Jahr, die mich am meisten beeindruckt haben. Vor allem zu Beginn hat mich sehr irritiert, wie Regina v.a. über ihre ältere Tochter Antonia denkt und diese abwertet. Gleichzeitig hat mich im Verlauf des Romans die Tatsache entsetzt, dass Regina keine Ahnung hat, wie ihr Verhalten ihre Töchter unter Druck setzt - obwohl sie selbst das Gefühl hat, als Psychologin genau zu verstehen, wie ihr Verhalten auf andere wirkt. Allerdings halte ich diese Konstellation mit einer Mutter, die mit ihrem Lebenslauf hadert und für ihre Töchter etwas anderes möchte, aber auch immer „mehr“ erwartet, für sehr realistisch. Ich habe die Protagonistinnen als sehr glaubwürdig beschrieben empfunden, wenn auch nicht unbedingt als immer sympathisch. Trotzdem waren ihre zum Teil eher dysfunktionalen Verhaltensweisen zumeist erklärbar und dadurch nachvollziehbar. Das hat die beschriebenen Dynamiken aber nicht weniger eindrucksvoll und schmerzhaft zugleich gemacht. Mir hat der Roman sehr gut gefallen, auch wenn es manchmal schwerfiel, weiterzulesen. Zu stark waren die Verletzungen, die einander und sich selbst zugefügt wurden. Und trotzdem ein für mich sehr empfehlenswerter Roman.

  • meggie3

    5/5

    24.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schmerzhafte Dynamiken In…

    Schmerzhafte Dynamiken In “Wenn nachts die Kampfhunde spazieren gehen“ begleitet man als Leser*in eine Mutter und ihre beiden Töchter über ca. zwei Jahrzehnte. Der Roman beginnt mit der Abiturfeier der älteren Tochter, beschreibt die Beziehung zwischen der Mutter Regina und den beiden Töchtern Antonia und Wanda, aber auch zwischen den beiden sehr unterschiedlichen Töchtern. Dieser Roman gehört zu den Büchern in diesem Jahr, die mich am meisten beeindruckt haben. Vor allem zu Beginn hat mich sehr irritiert, wie Regina v.a. über ihre ältere Tochter Antonia denkt und diese abwertet. Gleichzeitig hat mich im Verlauf des Romans die Tatsache entsetzt, dass Regina keine Ahnung hat, wie ihr Verhalten ihre Töchter unter Druck setzt - obwohl sie selbst das Gefühl hat, als Psychologin genau zu verstehen, wie ihr Verhalten auf andere wirkt. Allerdings halte ich diese Konstellation mit einer Mutter, die mit ihrem Lebenslauf hadert und für ihre Töchter etwas anderes möchte, aber auch immer „mehr“ erwartet, für sehr realistisch. Ich habe die Protagonistinnen als sehr glaubwürdig beschrieben empfunden, wenn auch nicht unbedingt als immer sympathisch. Trotzdem waren ihre zum Teil eher dysfunktionalen Verhaltensweisen zumeist erklärbar und dadurch nachvollziehbar. Das hat die beschriebenen Dynamiken aber nicht weniger eindrucksvoll und schmerzhaft zugleich gemacht. Mir hat der Roman sehr gut gefallen, auch wenn es manchmal schwerfiel, weiterzulesen. Zu stark waren die Verletzungen, die einander und sich selbst zugefügt wurden. Und trotzdem ein für mich sehr empfehlenswerter Roman.

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    Claudia Settele

    Thalia Linz – Landstraße

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    3/5

    03.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Titel, Cover und Klappentext dieses...

    Titel, Cover und Klappentext dieses Mutter/Töchter-Romans haben sofort mein Interesse geweckt - leider war ich trotz der sehr interessanten Themen vom etwas seichten und eigenwilligen Schreibstil enttäuscht. Schade!

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