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Hier geht’s lang! Mit Büchern von Frauen durchs Leben

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2024

Abbildungen

Mit über 100 farbigen Fotos und Abbildungen

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

192

Maße (B/H)

13,6/20,5 cm

Gewicht

368 g

Farbe

Beige

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-205-5

Beschreibung

Rezension

Heidenreich schreibt sehr intuitiv, gibt sich ihrem Erinnerungsstrom hin und erzählt von ihren literarischen Wegbegleiterinnen von den frühen Mädchenbüchern über Erweckungserlebnisse mit Susan Sontag bis hin zu Ruth Klüger ›Frauen lesen anders‹. ("Bücher")
Einfach inspirierend! ("Nordsee-Zeitung")
Ihre persönliche Lektürebiografie ›Hier geht’s lang! Mit Büchern von Frauen durchs Leben‹ hat Elke Heidenreich so klug, unterhaltsam und inspirierend aufgeschrieben, dass man sofort ans eigene Regal stürmt, um zerfledderte Schätze herauszuziehen. (…) ›Frauen sind einfach näher dran‹, schreibt Heidenreich in ihrem wundervoll subjektiven Buch, voller Persönlichkeit und privater Fotos der Autorin. ("Brigitte")
In sehr persönlichen Kapiteln erzählt Heidenreich über Phasen ihres Lebens durch den Filter ihrer Lektüre. Und sie erinnert mal ausdrücklich, mal zwischen den Zeilen daran, wie grundlegend Frauen auch in der Literatur unterschätzt und versteckt wurden und noch immer werden. ("RND Redaktionsnetzwerk Deutschland")
Wenn jemand Appetit auf das Lesen machen kann, dann Elke Heidenreich. (…) Eine wunderbare, unterhaltsame und anregende Lese-Autobiografie! ("Hörzu")
Bücher sind der rote Faden in Elke Heidenreichs Leben und das spürt man in jeder Zeile. Sehr schön! ("HR2 Kultur")
Und weil kaum jemand so leidenschaftlich wie Elke Heidenreich nach Büchern schmachten kann, gelingt ihr mit trockenem Witz, was ihr immer gelingt: Sofort möchte man die Adressatinnen ihres literarischen Liebesbriefes kennenlernen. Möchte in die nächste Buchhandlung hasten und sie alle kaufen: die Werke von Isabel Allende und Jane Bowles bis Christa Wolf und Marguerite Yourcenar. (…) Stufe für Stufe steigt die Autorin noch einmal gedanklich die Treppe ihres Lebens hinauf, lässt Revue passieren, welche Bücher das Geländer gebildet haben, das ihren Weg gesichert hat. Und erzählt herrliche Anekdoten. (…) Was man mit diesem Büchlein machen sollte? Der Titel von Heidenreichs Sendung, die das ZDF fahrlässigerweise 2008 abgesetzt hat, gibt die Antwort: ›Lesen!‹ ("Münchner Merkur")
Elke Heidenreich schreibt so locker plaudernd wie sie spricht. Detailliert und persönlich beschreibt Heidenreich, welche Autorin, welche Werke sie zu Studium, Beruf und zu den Medien brachten. ›Ich wollte wirklich immer nur sagen: Hier geht's lang…‹ Das gelingt ihr auch in diesem Band, der eine einzige Anregung zum Lesen ist. ›Hab ich wen oder was vergessen?‹, fragt sie sich am Ende. Eine, ja. Denn auch Elke Heidenreichs eigene Bücher beglücken mit ihrer Lebensklugheit und liegen auf so manchem Nachttischstapel, für alle Fälle. ("Kölnische Rundschau")
In sehr persönlichen Kapiteln erzählt Heidenreich über Phasen ihres Lebens durch den Filter ihrer Lektüre. Und sie erinnert mal ausdrücklich, mal zwischen den Zeilen daran, wie grundlegend Frauen auch in der Literatur unterschätzt und versteckt wurden und noch immer werden. ("RND Redaktionsnetzwerk Deutschland")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2024

Abbildungen

Mit über 100 farbigen Fotos und Abbildungen

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

192

Maße (B/H)

13,6/20,5 cm

Gewicht

368 g

Farbe

Beige

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-205-5

Herstelleradresse

Julia Eisele Verlag GmbH
Lilienstraße 73
81669 München
DE

Email: kontakt@eisele-verlag.de

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  • Klaus

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    14.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Prägende Bücher

    Elke Heidenreich empfiehlt Bücher, sie redet über Bücher, sie schreibt selbst Bücher. Seit ich vor Jahren ihre wunderschöne Katzengeschichte gelesen habe, die noch heute einen Ehrenplatz in meinem Regal hat weil das Cover so schön ist, bin ich ein großer Fan. In unregelmäßigen Abständen habe ich ihre Sendung Lesen! verfolgt und die Leidenschaft mit der sie dort über Bücher gesprochen hat, ist auch in diesem Buch zu spüren. In “Hier gehtˋs lang!” erzählt Elke Heidenreich von Büchern, die sie durch ihr Leben begleitet haben, von ihren Leseanfängen mit den typischen Mädchenbüchern, wie “Elke, der Schlingel” über Abenteuerklassiker wie die “Schatzinsel”, bis hin zu “Vom Winde verweht”. Die Autorin erzählt welche Bücher sie in ihrer Kindheit begleitete haben, wie ernüchternd und eindeutig männerlastig die Pflichtlektüre während des Studiums war und welche Bücher sie dann als junge Frau geprägt haben. So wie sich die Person Elke Heidenreich entwickelt und verändert, so entwickelt und verändert sich auch ihre Lektüre mit jedem Lebensabschnitt und es ist sehr interessant ihr dabei zu folgen. Schon auf den Leselisten wärend ihres Studiums dominieren männliche Autoren, Frauen sucht man hier oft vergebens. Dieses Buch nun ist eine Hommage an die Frauen in der Literatur, Jane Bowles, Marlene Haushofers, Sylvia Plath, Virginia Woolf und noch so viele mehr. So viele wundervolle Frauen, die so großartige Geschichten zu erzählen hatten und haben und die nicht selten an der Welt zerbrochen sind. Einige von ihnen kenne ich, habe auch schon das ein, oder andere Buch gelesen und Andere habe ich durch die Lektüre kennengelernt und sofort auf meine Leseliste gesetzt. Bei manchen Büchern habe ich erstaunt festgestellt, dass ich sie vor Jahren gelesen und im Regal vergessen habe und das es vielleicht mal Zeit wäre sie wieder hervorzuholen und erneut zu lesen, um zu schauen, ob sich meine Sicht darauf mit dem Älterwerden verändert hat. Für mich war das Buch eine sehr kurzweilige Lektüre, die mir viele persönliche Einblicke in das Leben von Elke Heidenreich ermöglicht hat, gleichzeitig ist es eine Inspirationsquelle und wird mir sicher viele weitere Lesestunden bescheren.

  • Boockpicker

    Book Circle Community

    5/5

    08.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    «Wie wurden wir, was wir sind»?

    Artig sein und brav, das war die Botschaft der Mädchenbücher, die Elke als Kind zu lesen bekam. Und die Jungs bekamen Bücher von Mut und Abenteuer, von Draufgängertum und Heldenhaftigkeit zu lesen. Ja, was macht das mit einem Mädchen, einem «Backfisch», einer jungen Frau, wenn sie vor allem Bücher zu lesen bekommt, die einem alten Klischee von Weiblichkeit aufsitzen und es vertiefen? Was soll ein Literaturstudium, wo ausschliesslich Bücher von Männern lesenswert sind? Elke Heidenreich beschreibt entlang ihres Lebens, was und wie sie gelesen hat, welche Bücher von Frauen sie entdeckt hat und wie sie sich darin wiedergefunden hat. Lesen als Dialog und Weg der Selbstfindung in einer von Männern dominierten Welt, in der Bücher von Frauen als «nur Frauenliteratur» bezeichnet werden, eben nichts grosses, Welt bewegendes. Mutig wie sie ist hat sich Heidenreich eingemischt, kommentiert, am Radio und Fernsehen Bücher besprochen, nicht als Kritikerin, sondern vor allem als Literaturvermittlerin. Ja, Lust zum Lesen wollte sie wecken, und es ist ihr gelungen mit Büchern von Frauen, die, von den meisten Männern unbeachtet, zur Selbstreflexion und Entfaltung der Persönlichkeit beitragen. Lange konnten Frauen nur unter Pseudonym schreiben, Mann sprach ihnen die Fähigkeit und Berechtigung zu Denken und zu Schreiben schlicht ab. Heidenreich hebt da unzählige Schätze von Büchern, die von Frauen geschrieben wurden, entdeckt Frauen, die zu Unrecht belächelt und nicht beachtet wurden. Frauen lesen und schreiben eben anders: «*Das ist eine Sache von Liebe, Erfahrung, Leidenschaft, nicht von Eitelkeit. Wir wollen, sollen nicht zeigen, wie schlau wir sind und was wir alles gelesen haben, sondern wir suchen in jedem Buch uns selbst, eine Deutung unseres eigenen Lebens». (144)* Ihr Fazit: *«Literatur ist ein Geschenk. Bücher sind ein Glück. Geschichten sind lebensnotwendig, um die eigene Verwirrung zu ordnen. Ob wir Bücher von Männern oder Frauen lesen, das spielt keine Rolle. Wenn sie gut sind …». (182)* Bei mir jedenfalls hat diese Lektüre einmal mehr die Lust zum Lesen geweckt, besonders auch von Büchern, die von Frauen geschrieben sind. Und als Mann fehlen mir oft Bücher, in denen spürbar wird, wie es dem schreibenden Mann wirklich geht, was ihn bewegt, umtreibt, welches seine Hoffnungen und Sehnsüchte sind. Das muss und soll nicht autobiografisch sein, aber es wäre schön, wenn die Fragen des Lebens zwischen den Zeilen durchschimmern würden, denn als Mann möchte ich auch mit Büchern von Männern durchs Leben gehen.

  • Bewertung

    aus Vaihingen

    5/5

    08.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lebenserfahrung!

    Vielleicht wegen der nur 6 Jahre Altersunterschied, Nachkriegszeit und ähnlichem Familienverhältnis ist mir das Buch sofort "an's Herz gewachsen". Menschen, Männer ohne ähnliche Erfahrungen mögen mit dem Buch sicher weniger anfangen können. Das Wichtigste aber: Der Wert der Literatur. Flucht, Bereicherung, Erschließen von Denkweisen und Welten, die man sonst in dem Maß nicht erfahren würde, ist eine zusätzliche Form von Bildung, auch zur Toleranz Fremdem gegenüber. Der sehr persönliche Ton der Autorin ist nicht besserwisserisch, aber versucht von diesem Wert zu überzeugen.

  • sleepwalker

    5/5

    17.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Um Elke Heidenreichs Buch…

    Um Elke Heidenreichs Buch „Hier geht’s lang“ eine lohnende Lektüre zu finden, muss man die Autorin nicht mögen. So ging es mir auf jeden Fall. Es war mein erstes Buch der Autorin und ich denke ernsthaft darüber nach, noch mehr von ihr zu lesen. Denn die Reise durch ihr Leben anhand der Bücher, die sie im entsprechenden Lebensabschnitt gelesen hat, hat mich nicht nur gut unterhalten, ich habe mich in vielem wiedergefunden. Aber von vorn. Elke Heidenreich ist inzwischen fast 80 Jahre alt, wuchs in einem Haushalt mit nur wenigen Büchern auf, und trotzdem weist unsere literarische Playlist einige Parallelen auf („Ich suchte mir meine Freunde, Geschwister, Familie in den Geschichten.“). Bei mir liegt es übrigens daran, dass mein kindlicher Lesegeschmack durch meine Oma (Jahrgang 1913) geprägt wurde. So lasen Elke Heidenreich und ich nicht nur Enid Blytons Abenteuergeschichten, sondern auch Margot Trotts „Försters Pucki“, Else Urys „Nesthäkchen“ und Emmy von Rhodens „Trotzkopf“. Und natürlich dürfen auch Astrid Lindgren und Selma Lagerlöf in diesem Reigen nicht fehlen. Fazit: unsere Kindheiten waren (abgesehen von Karl May) überwiegend von weiblichen Autorinnen geprägt. „Mädchen konnten ruhig auch Jungsbücher lesen, aber nie hätte man einen Jungen mit einem ausgewiesenen Mädchenbuch erwischt.“ Wir bekamen also „brave Mädchen“ und wilde Jungs in Buchform vorgesetzt und mussten unseren eigenen Weg finden. Literarisch und persönlich. Obwohl unsere Herangehensweise an Bücher völlig verschieden ist, führten unsere Wege uns nach den Kinderbüchern zuerst einmal zu Hans Falladas „Kleiner Mann – was nun“. Während ich dann aber eher in der Trivialliteratur verblieb, begann sie ein Germanistikstudium, las die wichtigen Werke der Weltliteratur, wurde Literaturkritikerin und Moderatorin und liest, anders als ich, „ernsthaft“. Und dennoch fühlte ich mich mit ihrem Buch irgendwie verstanden. Die Wandlung, die das Lesen im Laufe eines Lebens erfährt („Als Kind liest man neugierig und entdeckt die Welt, dann sucht man sich selbst, dann das unbegreiflich Andere, man liest aus Pflicht, aus Bildungshunger, aus Unterhaltungslust.“), dass Bücher in unterschiedlichen Lebensphasen unterschiedlich gedeutet werden („Um manches zu verstehen, braucht man eine gewisse Erfahrung.“) und dass ein Roman, von dem man in der Pubertät denk „Der handelt ja von mir!“ zwanzig Jahre später ein völlig andere Buch sein kann („es ging überhaupt nicht um mich!) – die Erfahrung hat wohl jeder Lesende schon gemacht. Andere ihrer Erfahrungen kann ich nicht teilen. So ist mir das Geschlecht eines Verfassers nach wie vor völlig egal, ich kann mich mit jeglichem (gut beschriebenen) Protagonisten identifizieren und kann mich in die Geschichte einleben, egal, ob Verfasser oder Protagonist weiblich oder männlich gelesen sind. Aber natürlich kann ich jeden verstehen, dem die Sichtbarkeit der Frauen in der Weltliteratur ein Anliegen ist. Ich habe bei der Lektüre von „Hier geht’s lang“ aber mein Haupt-Augenmerk weniger auf den Feminismus denn auf Elke Heidenreichs Leben und ihre Leseliste gelegt – und beides hat mich angesprochen. Vor allem ihre Aussagen zur dänischen Autorin Tove Ditlevsen trafen bei mir einen Nerv. Auch sprachlich fand ich ihr Buch sehr ansprechend, locker und bis auf ein paar sehr spezielle Ausdrücke (Was sind denn eigentlich „Norwegerstöcke?“ – ich kenne höchstens Nordic Walking Stöcke) sehr bodenständig geschrieben und leicht zu lesen. Das „Ausrichten“ ihrer Lebensgeschichte an der Literaturliste fand ich gelungen und ich habe diese besondere Art der Autobiografie sehr gerne gelesen, vor allem auch, weil ich ihre absolute Liebe zur Literatur in jeder Zeile herauslesen konnte. Daher vergebe ich fünf Sterne und empfehle es gerne weiter.

  • Bewertung

    5/5

    16.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesen macht glücklich

    Wow! Ihre Leidenschaft für Literatur hat mich absolut mitgerissen. Erst einmal fand ich es sehr interessant, soviel über sie und ihr Leben zu erfahren. Für mich eine eine starke, intelligente und beindruckende Persönlichkeit. Sie erzählt darüber, welche literarischen Werke von Frauen sie begeistert haben, welche sie durch ihr Leben begleitet haben, ihr Mut gemacht haben, angefangen in der Kindheit bis zum Studium und so durch ihr ganzes Leben. Und das sind nicht gerade wenige Bücher. Sie hat eine so große Spannweite an Wissen über die verschiedensten Bücher, das ist unglaublich. Einige Bücher, von denen sie erzählt, kannte ich, einige nicht. Da waren viele dabei, die ich nun auch mit Begeisterung lese. Sie lebt wirklich für Bücher - das spürt man in jeder Zeile! Dieses Buch hat mir noch aus einem anderen Grund so gut gefallen: Beim Lesen hatte ich das Gefühl, als erzählt sie mir ihre Geschichte persönlich und ich habe ihr definitiv gerne zugehört. Mit Humor und viel Sympathie! Ihre Message: Lesen macht glücklich! Und glücklich gemacht hat mich ihr Buch auf jeden Fall!

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