Produktbild: Ein Hund an meiner Tafel

Ein Hund an meiner Tafel Der preisgekrönte Bestseller aus Frankreich: Prix Femina, übersetzt in 10 Sprachen

2

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

49307

Erscheinungsdatum

15.10.2024

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

3059 KB

Übersetzt von

Timea Tankó

Sprache

Deutsch

EAN

9783644017696

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

49307

Erscheinungsdatum

15.10.2024

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

3059 KB

Übersetzt von

Timea Tankó

Sprache

Deutsch

EAN

9783644017696

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  • MarieOn

    4/5

    28.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein warmer, menschlicher Roman

    Ein geflüchtetes Wesen kriecht durch den trockenen Sonnenhut, erhebt sich und sprintet etwas. Sophie erhebt sich und da steht es in einigem Abstand zu ihr, zerzaust, abgemagert, scheu. Sophie kann die zerrissene Kette sehen. Sie geht langsam rückwärts ins Haus, flüstert, dass sie etwas zu Essen holt. Uns stockte der Atem, wir zitterten. Beide. Gemeinsam. S. 10 Sophies Mann Grieg und sie haben sich vor drei Jahren in die Vogesen zurückgezogen. Sie leben in der Abgeschiedenheit eines einzelnen Hauses am weiten Rand von Les Bois-Bannis. Der Ortsname bedeutet Verbannte Wälder und steht dafür, wie sie sich fühlen. Seltsam, verbannt, freiwillig ausgeschlossen. Zwei bucklige alte, steif, hölzern und morsch wie die raue Umgebung. Sie waren nie Menschenfreunde, Grieg noch weniger als sie in seiner zynischen Unbeugsamkeit. Während ihre Körper verfallen, werden sie mehr und mehr zu den Kindern, die sie einst waren, wunderlich. Und damit entsteht eine neue Art der Liebe. Die verwilderte kleine Hündin erscheint wenige Tage darauf, als Sophie von ihrem Verlag zurückgereist kommt. Da sitzt sie am Rande der Wiese und blickt sie an. Sie kommt mit hinein und Sophie kann sie untersuchen. Sieht die schwarzblauen Hämatome an Rippen und Bauch. Das Geschlecht der Hündin ist aufgerissen, als sei sie vergewaltigt worden. Sophie holt Essigwasser, Bürste und Zeckenzange und während sie den Hund pflegt, weint sie in ihr Fell. Sie nennt das misshandelte Wesen Yes. Ursprünglich waren sie und Grieg in die Einöde gegangen, um sich vor der Gesellschaft zu schützen, doch mit dem Schicksal der Hündin holt Sophie der ganze Schmerz, die Unvernunft der Menschen, die Ausbeutung der Natur und der Hang schwächere zu quälen, wieder ein. Fazit: Claudie Hunzinger hat einen warmen menschlichen Roman geschaffen. Die Stimmfarbe ist französisch melodisch und voller Poesie. Sie erzählt von einem alten, sonderlichen Paar, das sich eigensinnig aus der Gesellschaft ausschließt, um der Unberechenbarkeit des Menschen und dem Raubbau an der Natur zu entfliehen. Beide sind zu feinfühlig und offen, um sich vor den menschengemachten Tatsachen zu verschließen. Grieg flüchtet in seine Welt der Bücher, die ihm eine Offenbarung sind. Sophie schreibt an ihrem dritten Buch und findet den Anfang nicht. Mit der Hündin bekommt ihr Leben einen tieferen Sinn und eine Aufgabe. Ich mochte diese Geschichte voller wichtiger Sätze und Einsichten sehr. Das Thema Zoophilie hat mich hart getroffen, meinen Würgereflex ausgelöst und mich innerlich schreien lassen. Ja, menschliche Abgründe können einen ganz tief in den Wald hineinjagen. Meine Leseempfehlung für dieses leise Buch mit den großen Themen Altwerden, Liebe, Fürsorge und Freiheit.

  • mima

    1/5

    04.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zerfall mit Konzept, aber ohne Wirkung

    Ich schätze abstrakte, poetische Prosa, nicht aber, wenn sie ein rein überästhetisiertes und -stilisiertes Konstrukt bildet, das zusätzlich durch intellektuell prätentiöse Verweise auf kulturelle, literarische und philosophische Konzepte und Begriffe unnötig erschwert wird. Die daraus resultierende Schwerfälligkeit macht den Text unzugänglich, und die absolut grenzüberschreitenden, provozierenden Bilder (Triggerwarnung!) hinterlassen einen bitteren Nachgeschmack, der in keinem Verhältnis zur inhaltlichen Substanz steht. Auch die autofiktionale Erzählebene, die beschreibt, wie der Roman angeblich entstanden sein soll, wirkt überflüssig – uninspiriert und bequem, ohne echten Mehrwert. Der Ansatz eines zerfallenden Textes, der eine zerfallende Geschichte, einen zerfallenden Körper und eine zerfallende Welt spiegelt, hätte durchaus Potenzial gehabt. Letztlich jedoch liest sich der Roman wie eine Pflichtlektüre für den Schulunterricht, dessen Analyse die Mühe nicht wert ist.

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