Produktbild: Die Frau im lila Rock

Die Frau im lila Rock Roman

4

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

38882

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.02.2025

Verlag

btb

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

20,2/13,1/1,5 cm

Gewicht

170 g

Farbe

Magenta / Goldfarben

Originaltitel

The woman in the Purple Skirt

Übersetzt von

Katja Busson

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77486-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

38882

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.02.2025

Verlag

btb

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

20,2/13,1/1,5 cm

Gewicht

170 g

Farbe

Magenta / Goldfarben

Originaltitel

The woman in the Purple Skirt

Übersetzt von

Katja Busson

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77486-9

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

Kundinnen und Kunden meinen

4 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

(0)

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Eine, die schaut

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 07.12.2025

Bewertungsnummer: 2672233

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieser kurze, leise Roman hat mich überrascht. Er wirkt zunächst unscheinbar, fast alltäglich, und entfaltet doch eine enorme Tiefe. Imamura erzählt mit zarter Genauigkeit von einer Frau, die scheinbar unbeachtet am Rand der Gesellschaft lebt – und von einer anderen, die sie beobachtet. Die Erzählerin, die Frau in der gelben Strickjacke, verfolgt die Frau im lila Rock mit beinahe manischer Aufmerksamkeit. Sie notiert Uhrzeiten, Wege, Gespräche, beobachtet jede Geste. Zunächst scheint sie nur eine stille Zeugin zu sein – eine Nachbarin, vielleicht eine Kollegin. Doch nach und nach wird klar, dass sie mehr tut: Sie beeinflusst das Leben der anderen, lenkt sie unbemerkt zu einer Arbeitsstelle im Reinigungsdienst eines Luxushotels und versucht, ihr näherzukommen. Dabei ist sie keine klassische Stalkerin. Ihre Besessenheit hat etwas Tragisches, fast Rührendes. Man spürt, dass sie die Frau im lila Rock bewundert, vielleicht sogar liebt, aber unfähig ist, eine echte Beziehung zu ihr aufzubauen. Selbst als die beiden schließlich gemeinsam arbeiten, bleibt sie unsichtbar. Und als über die Frau im lila Rock abfällig geredet und getuschelt wird, schweigt sie – ein Moment, der schmerzt, weil man spürt, dass Nähe allein nicht genügt, um Mut hervorzubringen. Natsuko Imamura zeigt mit feinem, unaufgeregtem Stil, wie Einsamkeit und Beobachtung ineinander übergehen. Hinter der ruhigen Sprache liegt eine scharfe Gesellschaftskritik: Sie zeigt, wie Menschen im Japan der Gegenwart durch das Raster fallen – prekäre Jobs, kein soziales Netz, stille Verzweiflung. Natsuko Imamura schließt ihre Geschichte nicht ab – sie lässt sie auslaufen, offen, unaufgelöst. Wie das Leben jener, die unbeachtet bleiben. Ein zarter, beklemmender Roman, still und dennoch beunruhigend. Einzig schade: Er ist zu kurz. Ich hätte gerne weitergelesen – nicht, weil etwas fehlt, sondern weil Imamura so fein und präzise schreibt, dass man in dieser merkwürdigen, traurigen Welt gerne noch etwas länger verweilen möchte. Weitere Rezensionen auf Deutsch findest du auf meinem Goodreads- und LovelyBooks-Profil.

Eine, die schaut

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 07.12.2025
Bewertungsnummer: 2672233
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieser kurze, leise Roman hat mich überrascht. Er wirkt zunächst unscheinbar, fast alltäglich, und entfaltet doch eine enorme Tiefe. Imamura erzählt mit zarter Genauigkeit von einer Frau, die scheinbar unbeachtet am Rand der Gesellschaft lebt – und von einer anderen, die sie beobachtet. Die Erzählerin, die Frau in der gelben Strickjacke, verfolgt die Frau im lila Rock mit beinahe manischer Aufmerksamkeit. Sie notiert Uhrzeiten, Wege, Gespräche, beobachtet jede Geste. Zunächst scheint sie nur eine stille Zeugin zu sein – eine Nachbarin, vielleicht eine Kollegin. Doch nach und nach wird klar, dass sie mehr tut: Sie beeinflusst das Leben der anderen, lenkt sie unbemerkt zu einer Arbeitsstelle im Reinigungsdienst eines Luxushotels und versucht, ihr näherzukommen. Dabei ist sie keine klassische Stalkerin. Ihre Besessenheit hat etwas Tragisches, fast Rührendes. Man spürt, dass sie die Frau im lila Rock bewundert, vielleicht sogar liebt, aber unfähig ist, eine echte Beziehung zu ihr aufzubauen. Selbst als die beiden schließlich gemeinsam arbeiten, bleibt sie unsichtbar. Und als über die Frau im lila Rock abfällig geredet und getuschelt wird, schweigt sie – ein Moment, der schmerzt, weil man spürt, dass Nähe allein nicht genügt, um Mut hervorzubringen. Natsuko Imamura zeigt mit feinem, unaufgeregtem Stil, wie Einsamkeit und Beobachtung ineinander übergehen. Hinter der ruhigen Sprache liegt eine scharfe Gesellschaftskritik: Sie zeigt, wie Menschen im Japan der Gegenwart durch das Raster fallen – prekäre Jobs, kein soziales Netz, stille Verzweiflung. Natsuko Imamura schließt ihre Geschichte nicht ab – sie lässt sie auslaufen, offen, unaufgelöst. Wie das Leben jener, die unbeachtet bleiben. Ein zarter, beklemmender Roman, still und dennoch beunruhigend. Einzig schade: Er ist zu kurz. Ich hätte gerne weitergelesen – nicht, weil etwas fehlt, sondern weil Imamura so fein und präzise schreibt, dass man in dieser merkwürdigen, traurigen Welt gerne noch etwas länger verweilen möchte. Weitere Rezensionen auf Deutsch findest du auf meinem Goodreads- und LovelyBooks-Profil.

Innovativ!

Novalie aus Graz am 21.02.2025

Bewertungsnummer: 2419078

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Frau im lila Rock lebt ihr Leben in ihrer eigenen Welt. Sie sitzt immer auf derselben Parkbank, isst dasselbe Gebäck und nimmt ihre Umgebung kaum wahr. Sie hat ihre Struktur und ihre Vorhersehbarkeit. Doch etwas wird sich ändern. Denn die Frau im lila Rock wird von der Frau in der gelben Strickjacke beobachtet, die unbemerkt in ihrer Nähe ist. Die Autorin ist Japanerin, wodurch die Geschichte mir einen neuen kulturellen Hintergrund geboten hat. Die Geschichte war komplett anders, als ich es erwartet habe. Zwei schemenhafte Charaktere, die eher analysiert, als kennengelernt werden, treffen aufeinander, oder aneinander vorbei. Die Motive ihrer Handlungen, oder den Zweck, den sie verfolgen war für mich lange unvorhersehbar. Die beobachtende Erzählperspektive hat eine sehr erwartungsvolle Stimmung erschaffen, die ich in dieser Art noch nie gelesen habe. Ich konnte das Buch nicht zur Seite legen und habe es in einem Rutsch, ohne Pause, durchgelesen. Als ich das Buch fertiggelesen hatte, musste ich erst noch eine Weile darüber nachdenken, ob ich die Geschichte mochte. Mein Fazit: Spannende Idee, innovativer Aufbau, schöner Sprachstil, aber man braucht Zeit, um die Geschichte wirken zu lassen.

Innovativ!

Novalie aus Graz am 21.02.2025
Bewertungsnummer: 2419078
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Frau im lila Rock lebt ihr Leben in ihrer eigenen Welt. Sie sitzt immer auf derselben Parkbank, isst dasselbe Gebäck und nimmt ihre Umgebung kaum wahr. Sie hat ihre Struktur und ihre Vorhersehbarkeit. Doch etwas wird sich ändern. Denn die Frau im lila Rock wird von der Frau in der gelben Strickjacke beobachtet, die unbemerkt in ihrer Nähe ist. Die Autorin ist Japanerin, wodurch die Geschichte mir einen neuen kulturellen Hintergrund geboten hat. Die Geschichte war komplett anders, als ich es erwartet habe. Zwei schemenhafte Charaktere, die eher analysiert, als kennengelernt werden, treffen aufeinander, oder aneinander vorbei. Die Motive ihrer Handlungen, oder den Zweck, den sie verfolgen war für mich lange unvorhersehbar. Die beobachtende Erzählperspektive hat eine sehr erwartungsvolle Stimmung erschaffen, die ich in dieser Art noch nie gelesen habe. Ich konnte das Buch nicht zur Seite legen und habe es in einem Rutsch, ohne Pause, durchgelesen. Als ich das Buch fertiggelesen hatte, musste ich erst noch eine Weile darüber nachdenken, ob ich die Geschichte mochte. Mein Fazit: Spannende Idee, innovativer Aufbau, schöner Sprachstil, aber man braucht Zeit, um die Geschichte wirken zu lassen.

Kundinnen und Kunden meinen

Die Frau im lila Rock

von Natsuko Imamura

0 Bewertungen filtern

Meinung aus der Buchhandlung

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Katrin

Thalia Graz – Shopping Nord

Zum Portrait

5/5

Ungewöhnlich

Bewertet: eBook (ePUB)

Eine ungewöhnliche Erzählung aus der beobachteten Perspektive, die sich nach und nach in ein spannendes Drama verwandelt. Einzigartige Erzählweise, schonungslos mit exquisiter Ironie gepaart.
  • Katrin
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

5/5

Ungewöhnlich

Bewertet: eBook (ePUB)

Eine ungewöhnliche Erzählung aus der beobachteten Perspektive, die sich nach und nach in ein spannendes Drama verwandelt. Einzigartige Erzählweise, schonungslos mit exquisiter Ironie gepaart.

Meinung aus der Buchhandlung

Die Frau im lila Rock

von Natsuko Imamura

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die Frau im lila Rock