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Terafik Roman

97

14,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.12.2024

Verlag

Heyne

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,4/11,9/2,3 cm

Gewicht

239 g

Farbe

Messing

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42972-7

Beschreibung

Rezension

»[Ein] literarisch bemerkenswertes Debüt.« ("Buchkultur")
»Khozani ist ein mitreißendes Porträt der niemals stillstehenden Metropole Teheran gelungen und ein anrührendes Psychogramm einer jungen Frau auf der Suche nach der eigenen Identität.« ("Berliner Morgenpost")
»Dieser ungewöhnliche und umsichtige Blick auf zwei Seiten, die sich überhaupt erst in der gegenseitigen Betrachtung enthüllen, macht den Reiz dieses autobiografischen Romans aus.« ("Galore, Markus Hockenbrinck")
»Der Roman ist so spannend, weil er hilft die Leute in Iran besser zu verstehen. […] sehr spannend, sehr berührend.« ("WDR 5 Scala")
»Der eindringliche Roman verhandelt Familie, Zugehörigkeit und kulturelle Identität.« ("Frizz Magazin")
»Der autobiografische Roman ist eine Identitätssuche, die mitreißt und gleichzeitig aufwühlt.« ("ProSieben")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.12.2024

Verlag

Heyne

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,4/11,9/2,3 cm

Gewicht

239 g

Farbe

Messing

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42972-7

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • twinkle star

    aus Sachsen

    4/5

    17.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Nilufar ist die Tochter einer…

    Nilufar ist die Tochter einer deutschen Mutter und eines iranischen Vaters,. Letzterer hat die kleine Familie verlassen, als Nilufar noch ein Kind war. Er kehrte damals in sein Heimatland zurück und obwohl Nilufar mittlerweile erwachsen ist, hat sie die Heimat ihres Vaters noch nie besucht und kennt nur wenige ihrer dort lebenden Verwandten. Nun reist sie endlich in den Iran, um ihren Vater zu besuchen. Er und seine Verwandschaft nehmen Nilufar gut auf und sie wird wie selbstverständlich als Teil der Familie akzeptiert und stolz allen vorgestellt, die zur Großfamilie gehören. Nilufar selbst muss jedoch ihren Platz zwischen diesen Menschen mit deren völlig andersartigen Kultur erst finden. Denn als europäisch geprägte, emanzipierte Frau, ist ihr das Rollenbild der Iranerinnen fremd. In dem Roman wird diese ihr unbekannte Welt anschaulich und lebendig beschrieben, so dass der Leser viele Einblicke in die iranische Kultur und die dortigen Gegebenheiten bekommt. Auch die innere Zerrissenheit, die das Erleben dieser völlig unbekannten Welt in Nilufar auslöst, ist gut herausgearbeitet. Letztendlich hat sich Nilufar mit dieser Reise auf die Suche nach ihren Wurzeln begeben, nach der Geschichte ihres Vaters, nach ihrer eigenen Identität. „Wer bin ich und wer will ich sein? Was soll zu mir gehören und was nicht?“, das sind alles Fragen, die eingebettet in zwei völlig unterschiedliche Ursprungskulturen, für Nilufar von Bedeutung sind. Der Leser begleitet sie auf dieser Reise und kann verfolgen, wie die junge Frau auf ihrer Suche manch eine Antwort findet, jedoch in anderen Bereichen weiterhin eine Suchende bleibt..

  • melange

    aus Bonn

    3/5

    31.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Fiktion oder Wirklichkeit?…

    Fiktion oder Wirklichkeit? Zum Inhalt: Nilufar ist das Kind einer deutschen Mutter und eines iranischen Vaters, der nach dem Embargo gegen den Iran und seinen daraus folgenden beruflichen Schwierigkeiten die Familie verlassen hat und in den Iran zurückgekehrt ist. Als Nilufar erwachsen ist, wird sie eingeladen, in den Iran zu kommen, um die Familie kennenzulernen. Mein Eindruck: Ja, es gibt durchaus Stellen, die - da wirklich gut von der Autorin beschrieben - absolut wunderbar geschildert sind und einem die fremdartige Kultur näher bringen. Wie sich die Menschen dort ihre kleinen Fluchten erkämpfen, ist lesenswert. Und auch die Familien-Grabenkämpfe sind spannend beschrieben, - perfekt als "Pack schlägt sich, Pack verträgt sich", so dass Nilufar oft den Überblick verliert, wer jetzt mit wem wieder redet oder doch nicht. Zu großen Teilen kann man sich aber auch befremdet fühlen. Denn wenn das Buch (was die Namen, der berufliche Werdegang und die Herkunft der Autorin nahelegen) autobiografische Züge ausweisen sollte, verwundert es schon, dass die Protagonistin sich in Deutschland schnell angegriffen fühlt (z.B. von einer Kommilitonin, die sich über Nilufars Vornamen wundert), aber keinerlei Probleme hat, sich im Iran vollständig anzupassen - mit Kopftuch verhüllt und brav mit den Frauen unterwegs. Und unterwegs ist sie viel. Meistens, ohne viel von der Umgebung mitzubekommen, da sie kaum persisch spricht und sich immer alles übersetzen lassen muss, obwohl sie versichert, an ihren Wurzeln interessiert zu sein. Dass ihr Vater sie mehr oder weniger im Stich gelassen hat, sein Privatleben über die Jahre eher verschleiert hat und immer noch auf dicke Hose macht - alles kein Problem. Auch, dass er sich kaum um sie kümmert - was solls. Da ist es doch einfacher, sich in Deutschland missverstanden zu fühlen. Mein Fazit: Eine starke Frau, die sich trotzdem in der Opferrolle sieht. Kein Buch, das ich empfehlen würde, obwohl mir die Beschreibungen der iranischen Groß-Familie gefallen haben

  • Klene123

    aus Gochsheim

    3/5

    30.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Der Roman war für mich eine…

    Der Roman war für mich eine Komposition aus verschiedenen Stilen mit wechselnden Perspektiven, die teilweise tiefen Einblick gegeben haben, aber dann doch nur an der Oberfläche kratzten. Wir folgen im Roman Nilufar, die zum ersten Mal nach Iran, in die Heimat ihres Vaters, reist. Dort lernt sie ihre ganze Familie kennen, die alle sehr unterschiedlich sind und selbst mit Spannungen untereinander zu kämpfen haben. Für Nilufar, so scheint es, springen sie jedoch alle über ihren Schatten und heißen sie herzlichst willkommen. Dennoch spürt Nilufar eine stetige Unruhe in sich und weiß nicht recht was sie von der ganzen Situation halt soll. So kommt man auch als Leser nie richtig an in dieser Erzählung, weil nie ein richtiges "Erzählziel" in Sicht ist und das macht das Lesen teilweise sehr anstrengend. Nilufars Erzählungen aus dem Jetzt und der Vergangenheit werden zudem immer wieder von Erzählungen zum Leben ihres Vaters unterbrochen, wie er nach Deutschland kam, welche Erfahrungen er gemacht hat und wieso er wieder zurück in den Iran ist. Diese sind wiederum unterbrochen durch kurze Whatsapp Nachrichten, die aufzeigen, wie er auf Nilufars Fragen zu diesen Themen reagiert hat. Insgesamt toll gemacht und sehr eindrucksvoll, allerdings teilweise auch zu viel um sich zurechtzufinden. Auch unterstützt Nilufar ihre Beobachtungen immer wieder durch poetische Sätze, die einen lange Zeit nachdenklich machen und mich aber auch das ein oder andere Mal ratlos zurück gelassen haben. Insgesamt fand ich das Buch interessant, vor allem die Suche nach der eigenen Identität und die Auswirkungen von Scham bzw. der eigenen Interpretation von Versagen. Leider sorgte die dauerhafte Zerissenheit dafür, dass es nicht wirklich ein Lesevergnügen war, was es aber vielleicht letztendlich auch nicht sein sollte. Denn Nilufar setzt sich mit viel Schmerz auseinander und der ist für den Leser deutlich spürbar, sodass man selbst auch erleichtert aufatmet als Nilufar nach Hause kann. Ob es letztendlich eine wirkliche Erleichterung ist, bleibt leider offen.

  • Mobu

    aus Rheine

    3/5

    27.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Terafik ist eine Erzählung…

    Terafik ist eine Erzählung von Nilufar über Ihr eigenes Leben. Nilufar ist in Deutschland geboren und Ihr Vater Iraner. Ihr Vater lädt Nilufar ein, Ihre Familie im Iran kennen zu lernen, das Sie noch nie den Iran besucht hat. Nilufar ringt mit sich, aber fährt in den Iran. Regelmäßig gibt es Rückblicke auf Ihr früheres Leben in Gießen, so wie auf Ihr jetziges Leben in Berlin. Aber immer wieder erzählt Nilufar auch über das Leben im Iran mit Ihrer Familie. Manchmal sehr viel, da jede Person extra erwähnt wird. Insgesamt ganz interessant.

  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    5/5

    15.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartiges Debüt

    Nilufar Karkhiran Khozani hat mit ihrem Roman »Terafik« nicht nur ein sehr aktuellen, sondern auch ein gut geschriebenes Buch publiziert. Ich bin begeistert und wünsche dem Roman viele Leser:innen. Es geht um die Protagonistin Nilufar, die nicht zufällig den gleichen Vornamen trägt, wie die Autorin. Dieses Buch ist sehr autobiografisch geprägt, wenn auch nicht alles der Autorin widerfahren ist. Aber in großen Teilen nicht erdacht und dies macht den Roman so unglaublich gut. Nilufar reist 2016 in den Iran, nach Teheran um ihre in weiten Teilen unbekannte Großfamilie zu treffen und zu erkunden. Eine Reise ins Ungewisse, voller Ängste und Sehnsüchte. Denn ihr Vater ist vor langer Zeit wieder in seine Heimat gegangen und hat sie zurückgelassen. Diese Reise ist eine faszinierende. Ein Einblick in die lokale Kultur. Nilufar spricht kein Farsi, aber auf anderer Ebene kommt eine Kommunikation in Fahrt. Spannend wie sie sich den lokalen Gegebenheiten fügt, auch wenn es sie einschränkt, anders ist es nicht möglich zu verstehen wie die Familie, die Gesellschaft, das Land vor Ort tickt. Zugleich ist der Roman eine Annäherung zwischen Vater und Tochter, auch wenn in Teilen vieles unbeantwortet bleibt. Eine Nähe entsteht auf emotionaler Ebene. Fazit: Ein Buch das jede:r lesen kann und für sich was mitnimmt. Toll!

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