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Produktbild: Terafik

Terafik Roman

97

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

42202

Erscheinungsdatum

30.08.2023

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

3709 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641309732

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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Verkaufsrang

42202

Erscheinungsdatum

30.08.2023

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

3709 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641309732

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  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    29.08.2023

    eBook (ePUB)

    Zwischen zwei Kulturen

    Terafik ist der erste Roman der Schriftstellerin Nilufar Karkhiran Khozani. Es ist interessant wie es für Personen aus zwei Kulturen geht. Sie ist in Gießen geboren und aufgewachsen. Ihr Vater ist aus dem Iran, der nach einer Weile wieder zurück gezogen ist. Mich bedrückten das Nilofar ein gespaltenes Verhältnis zu beiden Elternteilen hat. 2016 besucht sie das erste mal ihren Vater und ihre Verwandten in Teheran. Sehr schön lässt die Autorin an den Eindrücken und Empfindungen teilhaben. Die Lage im Iran ist im Moment für Frauen  ja  wieder besonders gefährlich. Die Sittenpolizei bestraft hauptsächlich  Frauen. Militär muss dort ein Kopftuch auf bestimme Art zu tragen. Ich war von der Geschichte gefesselt. Die Autorin schreibt mit besonders ausdrucksvoller Sprache. So wird dieser Roman zu einem brillanten Leseerlebnis. Einfach gut.

  • yellowdog

    4/5

    15.10.2023

    eBook (ePUB)

    Eine deutsch-iranische Vater-Tochter-Beziehung

    Terafik ist ein gut geschriebenes, interessantes Buch und es ist ein autofiktionaler Text. Die Protagonistin heißt wie die Autorin und teilt ihre Erfahrungen, doch dadurch das es literarisch verarbeitet wird, wird das Buch zum Roman. Im Mittelpunkt steht eine Reise in den Iran. Die in Deutschland geborene Nilufar reist mit Mitte 30 zum ersten mal in den Iran, um ihren Vater zu besuchen, der Deutschland vor langen verlassen hatte. Es wird nicht linear erzählt. So erfährt man die Gründe des Vaters erst spät, Er lebte 20 Jahre in Deutschland und sah sich dann als gescheitert und kehrte in den Iran zurück. Im Buch gibt es einige Whatsup-Nachrichten, die er seiner Tochter in gebrochenen Deutsch schrieb. So hielten sie Kontakt. Sein größter Wunsch war, dass Nlufar ihn und die Familie besucht. Nilufars Reise und Empfindungen mit der Familie kann man dann hautnah folgen und verstehen. Ihre Beschreibungen sind sprachlich ausgefeilt. Das hat mir gut gefallen.

  • mrs-lucky

    aus Norddeutschland

    4/5

    30.08.2023

    eBook (ePUB)

    eine sehr persönliche Geschichte

    Terafik ist eine Geschichte, die ich erst einmal ein wenig sich setzen lassen musste, bevor ich eine Rezension dazu schreiben konnte. Die Autorin erzählt von sehr persönlichen Erlebnissen und Eindrücken aus ihrer Kindheit sowie über eine Reise in den Iran zu ihrem Vater und dessen zahlreichen Familienangehörigen. Nilufar ist Tochter einer deutschen Mutter und eines aus dem Iran stammenden Vaters, der Ender der 80er Jahre vor dem Regime dort geflohen und zum Studium nach Deutschland gekommen ist. Als Nilufar im Teenageralter ist, trennen sich die Eltern und ihr Vater kehrt in den Iran zurück. Der Roman spielt sich auf verschiedenen Zeitebenen ab, am meisten hat mich der Teil der Reise in den Iran berührt, in dem sich einerseits die Distanz zwischen Vater und Tochter aufgrund der unterschiedlichen Kulturen manifestiert, in denen sie leben und aufgewachsen sind. Andererseits ist hier, endlich muss man sagen, eine gewisse Annäherung der beiden möglich. Die Rückblicke in die Vergangenheit aus Sicht Nilufars aber auch aus der ihres Vaters während seiner Zeit in Deutschland, habe ich als schwierig nachvollziehbar empfunden. Vermutlich ist es so gewollt, dass die Empfindungen vage und schwammig bleiben, zumindest ist es mein Eidruck, dass für Nilufar weder die Beziehung ihrer Eltern greifbar war, noch dass sie als Kind eine enge Bindung zu ihrem Vater aufbauen konnte. Sie wächst damit auf, als Ausländerkind ausgegrenzt zu werden, ohne Zugang zu der Kultur ihres Vaters zu erhalten. Zwischen Nilufar und ihrem Vater bleibt vieles unausgesprochen, sie verständigen sich auch ohne Worte, als Leser fühle ich mich Außen vor, es war für mich nicht wirklich greifbar, weshalb ihr Vater sich zu dem Menschen entwickelt hat, den sie auf ihrer Reise im Iran trifft. Insbesondere in den Schilderungen aus dem Iran habe ich viel Neues über das Land und das Leben der Menschen dort gelernt, über unterschiedliche Traditionen und Wertvorstellungen, die schnell zu Vorurteilen und Missverständnissen führen können. Terafik ist kein einfacher Roman, er erzählt teils eine bewegende Geschichte, teils bleibt er zu vage, um alle Umstände wirklich nachvollziehen zu können.

  • Bewertung

    3/5

    31.08.2023

    eBook (ePUB)

    Durchwachsenes Leseerlebnis

    Unter dem Titel konnte ich mir zu Beginn nichts vorstellen - beim Lesen erschließt er sich dann jedoch, denn 'Terafik' soll das englische Wort 'traffic' mit iranischem Akzent darstellen. Das Cover ist ansonsten schlicht gehalten, zeigt eine vorbeiziehende Landschaft. Es sagt mir ästhetisch zu, sagt aber nicht viel aus. Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive erzählt und handelt von einer jungen Frau, ihr Vater ist Iraner, die Mutter Deutsche. Erst ein Stück im Buch erfahren wir ihren Namen - es ist der, den die Autorin trägt. Es wird dadurch deutlich, dass es sich hier nicht um reine Fikton handelt. Daher tue ich mir allerdings auch schwer, das Buch zu bewerten. Die Kapitel sind recht kurz und lesen sich schnell weg, dennoch brauchte ich zum Lesen der gerade einmal ca 250 Seiten ne ganze Weile. Es gibt nämlich gerade in den ersten beiden Dritteln des Buches eine ganze Menge Zeit- und Ortssprünge. Was mir leider ein wenig die Lesefreude nahm, war dass alle erwähnten Figuren wirklich sehr flach blieben. Besonders bei der Partnerin der Hauptperson, Alex, fiel mir das stark auf. Jedes Mal, wenn ihr wörtliche Rede zuteil wurde, war das eine Klischeeaussage, die weiße Deutsche gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund treffen. Damit will ich auf keinen Fall sagen, dass diese Aussagen nicht in der Menge getroffen werden, denn das werden sie auf jeden Fall. Aber ein paar Sätze zu den positiven Seiten der Partnerin hätten sicherlich nicht geschadet, um diese Verbindung zu verstehen. Es ist wirklich kein schlechtes Buch und verdeutlicht die Zerissenheit, wenn man zwischen zwei Kulturen erwachsen wird. An Dschinns von Fatma Aydemir kommt es aber weit nicht heran, was ich mir ursprünglich erhofft hatte.

  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    5/5

    15.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartiges Debüt

    Nilufar Karkhiran Khozani hat mit ihrem Roman »Terafik« nicht nur ein sehr aktuellen, sondern auch ein gut geschriebenes Buch publiziert. Ich bin begeistert und wünsche dem Roman viele Leser:innen. Es geht um die Protagonistin Nilufar, die nicht zufällig den gleichen Vornamen trägt, wie die Autorin. Dieses Buch ist sehr autobiografisch geprägt, wenn auch nicht alles der Autorin widerfahren ist. Aber in großen Teilen nicht erdacht und dies macht den Roman so unglaublich gut. Nilufar reist 2016 in den Iran, nach Teheran um ihre in weiten Teilen unbekannte Großfamilie zu treffen und zu erkunden. Eine Reise ins Ungewisse, voller Ängste und Sehnsüchte. Denn ihr Vater ist vor langer Zeit wieder in seine Heimat gegangen und hat sie zurückgelassen. Diese Reise ist eine faszinierende. Ein Einblick in die lokale Kultur. Nilufar spricht kein Farsi, aber auf anderer Ebene kommt eine Kommunikation in Fahrt. Spannend wie sie sich den lokalen Gegebenheiten fügt, auch wenn es sie einschränkt, anders ist es nicht möglich zu verstehen wie die Familie, die Gesellschaft, das Land vor Ort tickt. Zugleich ist der Roman eine Annäherung zwischen Vater und Tochter, auch wenn in Teilen vieles unbeantwortet bleibt. Eine Nähe entsteht auf emotionaler Ebene. Fazit: Ein Buch das jede:r lesen kann und für sich was mitnimmt. Toll!

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