Produktbild: Von hier aus kann man die ganze Welt sehen

Von hier aus kann man die ganze Welt sehen

5

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 9 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

24.06.2024

Abbildungen

durchgehend zweifarbig

Illustriert von

Maartje Kuiper

Herausgeber

Andrea Kluitmann

Verlag

Gerstenberg

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,1/15/2,4 cm

Gewicht

492 g

Farbe

Elfenbein / Mauve

Auflage

1

Originaltitel

Vanaf hier kun je de hele wereld zien

Übersetzt von

Andrea Kluitmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8369-6248-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 9 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

24.06.2024

Abbildungen

durchgehend zweifarbig

Illustriert von

Maartje Kuiper

Herausgeber

Andrea Kluitmann

Verlag

Gerstenberg

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,1/15/2,4 cm

Gewicht

492 g

Farbe

Elfenbein / Mauve

Auflage

1

Originaltitel

Vanaf hier kun je de hele wereld zien

Übersetzt von

Andrea Kluitmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8369-6248-3

Herstelleradresse

Gerstenberg Verlag
Rathausstrasse 18-20
31134 Hildesheim
DE

Email: verlag@gerstenberg-verlag.de

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  • lesenmitausblick

    5/5

    17.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf der Suche nach der eigenen Herkunft

    Die liebe Susann hat für euch ein besonderes Buch rezensiert, das ihr sehr gefallen hat. Ein kleines Buchschätzchen, das ich unbedingt lesen muss. Susanns Meinung findet ihr hier: „Von hier aus kann man die ganze Welt sehen“ - was für ein Versprechen?! Ein Kinderbuch von Enne Koens, einer erfolgreichen niederländischen Autorin für Kinder und Jugendliche mit enger Verbindung zum Theater. Es ist bereits ihr zweites Buch, welches bei Gerstenberg 2024 erschien. Im Original 2021 herausgegeben, übersetzte es Andrea Kluitmann aus dem Niederländischen. Die Autorin zieht die jugendlichen Leser auf über 200 Seiten in die Welt eines Hochhauses mit seinen unterschiedlichen Bewohnern und deren ganz verschiedenen Problemen und Lebensweisen. Im Mittelpunkt steht Deetje, die einen geheimnisvollen hellblauen Brief im Haus findet und dessen Empfänger zu ermitteln versucht. Sie geht davon aus, dass der Brief sicher für jemanden von Bedeutung ist und startet ihre Nachforschungen bei den Nachbarn, bei denen sie Rat und Hilfe sucht. Viele Fragen entstehen in ihrem Kopf. Jede Frage erzeugt erneut weitere Fragen bis sie sich selber fragen muss: Wer bin ich? Am Ende kommt sie der Antwort darauf einen großen Schritt näher. Enne Koens versteht es, die Sorgen und Nöte von Kindern aufzugreifen, die beispielsweise nicht mit ihren Vätern leben können. Mehrfach gibt sie den Rat: „ Du musst reden, wenn dich etwas bedrückt ...Reden.“ (S.165) Der Gedanke, dass man nicht alleine ist, dass auch andere Geheimnisse haben, dass das Alte und Junge betrifft und dass das schon immer so war, zieht sich durch die Geschichte. Andererseits sind natürlich auch witzige Passagen zu lesen, zum Beispiel als der Postbote ausplaudert, welche Kuriositäten schon in Briefen versandt wurden oder welche Rolle die unglaubliche Begegnung eines Elefanten mit einem Handy spielt.  Deetjes Tagebucheintragungen, gekennzeichnet durch eine andere Schriftart, tragen für die jungen Leser, meiner Meinung nach um 10 Jahre, zum besseren Verständnis bei. Sie stellen jeweils kleine Zusammenfassungen des bisherigen Geschehens dar. Ebenso möchte ich die wunderbaren sprachlichen Mittel und sehr gelungenen fantasievollen Beschreibungen hervorheben. Die Kapitel sind übersichtlich und angemessen lang für das Lesealter. Durch Illustrationen am Anfang und Ende werden sie aufgelockert. Diese stammen von der Illustratorin und Grafikerin Maartje Kuiper aus Utrecht. Die Bilder sind ganz verhalten und geradlinig in rosa und braunen Farbtönen gezeichnet. Sie regen zum genauen Hinschauen an. Mit einem Preis von 17 € in guter Papierqualität und einem ansprechende Cover kann ich dieses Kinderbuch sehr empfehlen.(S. Ruschke) 

  • Bewertung

    5/5

    03.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Mädchen auf der Suche

    Deetje ist 9 Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter in einer grossen Hochhaussiedlung. Sie weiss viel über ihre Nachbarn und hat einige Freunde. Eines Tages findet sie einen Brief dessen Absender unleserlich ist. Nun beginnt ihre Suche und sie will das Geheimnis lüften. Dabei befragt sie viele Bewohner/innen der Siedlung und erfährt spannende Lebensgeschichten. Deetje ist ein freundliches und neugieriges Mädchen und so begleitet man lesend ihren Alltag und ihre Abenteuer. Gleichzeitig erforscht sie die Unterschiede welche sie und ihre Mutter offensichtlich besitzen. Ein spannendes, fröhliches und realistisches Kinderbuch für alle ab 9 Jahren.

  • CK

    aus Raum Stuttgart

    4/5

    15.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schönes Kinderbuch über…

    Schönes Kinderbuch über Herkunft und Familie „Von hier aus kann man die ganze Welt sehen“ von Enne Koens ist eines der Kinderbücher, die für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2025 nominiert sind. Erzählt wird die Geschichte der neunjährigen deetje. Sie lebt mit ihrer alleinerziehenden Mutter in einem Hochhaus in der Stadt. Von ihrem Vater weiß Dee nichts. Eines Tages findet sie auf der Straße einen Brief, den der nette Postbote offenbar verloren hat. Weder den Namen des Empfängers noch des Absenders kann man entziffern und Deetje wird neugierig, sie öffnet den Brief heimlich. Im Brief schreibt jemand, dass er jemanden vermisst, und Dee vermutet hier ein Geheimnis. Und mit Geheimnissen kennt sich Deetje aus, denn sie glaubt schon länger, dass ihre Mutter ein Geheimnis hat, immerhin ist sie so ganz anders als Dee selbst. Deetje glaubt, sie könnte adoptiert sein. Gemeinsam mit ihren Freunden Vito und Kevin macht Dee sich auf die Suche nach dem Empfänger des Briefs. Dabei trifft sie viele verschiedene Menschen, doch es tauchen immer neue Fragen auf – nicht nur, as den Brief angeht, sondern auch Deetjes Fragen nach ihrer wahren Herkunft. „‘Deine Mutter hat wohl ein Geheimnis, Dee. Wie kommt sie an ein Kind wie dich?‘ Was sie danach noch sagt, weiß ich nicht. Ich sehe, dass sie redet, aber ich kann sie nicht hören. Ich starre sie an. Ganz kurz verstehe ich nicht, warum ich es so schlimm finde, dass sie laut sagt, was ich schon hunderttausendmal gedacht habe. So schlimm, dass ich nichts mehr hören kann. Dann weiß ich es. Ich dachte, ich sei die Einzige, die es sieht. Ich dachte, ich könnte in aller Ruhe von einem anderen Leben träumen, ohne dass andere Leute auch etwas über mich denken. Natürlich nicht. Wie konnte ich so dumm sein? Plötzlich begreife ich die vielen Male, als die Leute uns etwas zu lange ansahen. Ich verstehe alle kleinen und großen Bemerkungen in Geschäften, auf der Straße und in der Klasse. Als ich mich auf dem Spielplatz zu meiner Mutter stellte und die Frau, mit der sie redete, fragte: ‚Ist das dein Kind?‘ Wonach sie neugierig von mir zu meiner Mutter und wieder zurück schaute. Meine Mutter, die mich von einem Fest abholte. Die Mutter des Geburtstagskindes, die rief: ‚Deetje, deine Babysitterin ist da.‘ Wir verwirren die Leute, das wusste ich. Jedes Mal, wenn ich spürte, dass wir unterschiedlich waren, dachte ich niemals darüber nach, was der Rest der Welt dachte. Jetzt, da Grazia es gesagt hat, weiß ich, dass der Rest der Welt auch sieht, wie verschieden wir sind, und ich fühle mich verschiedener denn je.“ Deetje mochte ich als Protagonistin sehr gerne, ein gleichermaßen kluges, aufgeschlossenes wie liebenswertes Kind. Sie weiß, was sie will – das kam auch oft sehr witzig daher: „Er zwinkert mir zu. ‚Igitt, Vito. Du bist neun.‘ ‚Fast zehn. Und übrigens, auch neunjährige Menschen haben Gefühle.‘ ‚Hilfst du mir beim Suchen?‘ ‚Und gehen wir dann danach miteinander, Deetje?‘ ‚Bestimmt nicht, Vito.‘ ‚Warum nicht?‘ ‚Ich will frei sein.‘“ Die Geschichte hat mir insgesamt wirklich gut gefallen. Sie ist flüssig und unterhaltsam geschrieben, vom Inhalt her werden die Fragen nach Herkunft und Familie kindgerecht, aber doch mit gewissem Anspruch behandelt. Die Altersempfehlung passt meiner Meinung nach ab 9 Jahren, auch wenn es relativ viel Text zu lesen ist. Das Buch eignet sich meiner Meinung nach auch gut zum Vorlesen. Wiedermal ein sehr schönes Kinderbuch von Enne Koens!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    15.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schönes Kinderbuch über Herkunft und Familie

    „Von hier aus kann man die ganze Welt sehen“ von Enne Koens ist eines der Kinderbücher, die für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2025 nominiert sind.   Erzählt wird die Geschichte der neunjährigen deetje. Sie lebt mit ihrer alleinerziehenden Mutter in einem Hochhaus in der Stadt. Von ihrem Vater weiß Dee nichts. Eines Tages findet sie auf der Straße einen Brief, den der nette Postbote offenbar verloren hat. Weder den Namen des Empfängers noch des Absenders kann man entziffern und Deetje wird neugierig, sie öffnet den Brief heimlich. Im Brief schreibt jemand, dass er jemanden vermisst, und Dee vermutet hier ein Geheimnis. Und mit Geheimnissen kennt sich Deetje aus, denn sie glaubt schon länger, dass ihre Mutter ein Geheimnis hat, immerhin ist sie so ganz anders als Dee selbst. Deetje glaubt, sie könnte adoptiert sein. Gemeinsam mit ihren Freunden Vito und Kevin macht Dee sich auf die Suche nach dem Empfänger des Briefs. Dabei trifft sie viele verschiedene Menschen, doch es tauchen immer neue Fragen auf – nicht nur, as den Brief angeht, sondern auch Deetjes Fragen nach ihrer wahren Herkunft.   „‘Deine Mutter hat wohl ein Geheimnis, Dee. Wie kommt sie an ein Kind wie dich?‘ Was sie danach noch sagt, weiß ich nicht. Ich sehe, dass sie redet, aber ich kann sie nicht hören. Ich starre sie an. Ganz kurz verstehe ich nicht, warum ich es so schlimm finde, dass sie laut sagt, was ich schon hunderttausendmal gedacht habe. So schlimm, dass ich nichts mehr hören kann. Dann weiß ich es. Ich dachte, ich sei die Einzige, die es sieht. Ich dachte, ich könnte in aller Ruhe von einem anderen Leben träumen, ohne dass andere Leute auch etwas über mich denken. Natürlich nicht. Wie konnte ich so dumm sein? Plötzlich begreife ich die vielen Male, als die Leute uns etwas zu lange ansahen. Ich verstehe alle kleinen und großen Bemerkungen in Geschäften, auf der Straße und in der Klasse. Als ich mich auf dem Spielplatz zu meiner Mutter stellte und die Frau, mit der sie redete, fragte: ‚Ist das dein Kind?‘ Wonach sie neugierig von mir zu meiner Mutter und wieder zurück schaute. Meine Mutter, die mich von einem Fest abholte. Die Mutter des Geburtstagskindes, die rief: ‚Deetje, deine Babysitterin ist da.‘ Wir verwirren die Leute, das wusste ich. Jedes Mal, wenn ich spürte, dass wir unterschiedlich waren, dachte ich niemals darüber nach, was der Rest der Welt dachte. Jetzt, da Grazia es gesagt hat, weiß ich, dass der Rest der Welt auch sieht, wie verschieden wir sind, und ich fühle mich verschiedener denn je.“   Deetje mochte ich als Protagonistin sehr gerne, ein gleichermaßen kluges, aufgeschlossenes wie liebenswertes Kind. Sie weiß, was sie will – das kam auch oft sehr witzig daher:   „Er zwinkert mir zu. ‚Igitt, Vito. Du bist neun.‘ ‚Fast zehn. Und übrigens, auch neunjährige Menschen haben Gefühle.‘ ‚Hilfst du mir beim Suchen?‘ ‚Und gehen wir dann danach miteinander, Deetje?‘ ‚Bestimmt nicht, Vito.‘ ‚Warum nicht?‘ ‚Ich will frei sein.‘“   Die Geschichte hat mir insgesamt wirklich gut gefallen. Sie ist flüssig und unterhaltsam geschrieben, vom Inhalt her werden die Fragen nach Herkunft und Familie kindgerecht, aber doch mit gewissem Anspruch behandelt. Die Altersempfehlung passt meiner Meinung nach ab 9 Jahren, auch wenn es relativ viel Text zu lesen ist. Das Buch eignet sich meiner Meinung nach auch gut zum Vorlesen.   Wiedermal ein sehr schönes Kinderbuch von Enne Koens!

  • Bewertung

    aus Moosburg

    4/5

    03.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spurensuche

    Dee lebt mit ihrer Mutter in einem Hochhaus am Rande der Stadt. Dee liebt ihr Zuhause mit seinen Bewohnern aus aller Welt. Eines Tages findet sie auf der Straße einen Brief; Empfänger und Absender sind unleserlich. Dee wittert ein Geheimnis, denn der Brief ist von jemandem, der jemanden sehr vermisst. Mit Vermissen kennt Dee sich aus: Ihre Mutter ist so anders als sie, dass Dee sich fragt, ob sie vielleicht adoptiert ist? Zusammen mit ihrem besten Freund Vito macht sie sich auf die Suche nach dem Empfänger des Briefes. Sie begegnen den unterschiedlichsten Menschen. Aber jede Begegnung wirft neue Fragen auf … Eine poetisch und mitreißend erzählte Geschichte, in der es um die Frage aller Fragen geht, die der eigenen Herkunft. (Klappentext) Dieses Kinderbuch ist ganz anders. Es ist für mich im wirklichen Leben angesiedelt und spricht ein wichtiges Thema an, der eigenen Herkunft. Wir begleiten Dee und ihren Freund Vito auf ihrem spannenden Abenteuer. Die unterschiedlichen Charaktere sind gut beschrieben und vielleicht findet sich manch junger Leser darin wieder. Die verschiedenen Emotionen kommen gut beim Leser an. Der Schreibstil ist zügig lesbar, einfühlsam, dramatisch, aber auch humorvoll. Die Seiten fliegen nur so dahin. Es eignet sich vom Aufbau her gut zum Vorlesen, aber auch Jungleser werden gut damit zurechtkommen. Ein interessantes Buch, welches mich an manchen Stellen zum Überlegen gebracht hat.

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Bewertungen (5)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Yvonne Simone Vogl

    Yvonne Simone Vogl

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein besonderes Buch - mitreißende Geschichte um die kleine Dee

    "Wer bin ich? Wo komme ich her?", das sind Fragen, die sich die kleine Dee stellt. Eine tolle und mitreißende Geschichte um Dee. Sie findet neben einem Postkasten einen Brief - auf dem weder der Empfänger noch der Absender gut zu lesen sind - Dee nimmt den Brief mit - liest ihn - und will herausfinden - wer ihn geschrieben hat oder für wen er bestimmt war. Im Brief geht es um das Thema VERMISSEN - und Dee, kennt dieses Gefühl - auch fragt sich Dee ob sie adoptiert wurde, denn ihre Mama sieht anders aus. Auf ihrer "Suche" wird sie mit verschiedenen Menschen und Situationen konfrontiert. Mich hat diese Art und der Stil in der dieser Geschichte erzählt wird so in den Bann gezogen - bis zum Schluss. Ich finde es ist ein besonders Buch, dass man lesen sollte!!!

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