Produktbild: Mameleben

Mameleben oder das gestohlene Glück

Aus der Reihe detebe
14

15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.09.2024

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

17,8/11,2/2 cm

Gewicht

220 g

Farbe

Elfenbein / Tabak

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24752-7

Beschreibung

Rezension

»›Mameleben‹ ist ein lebendiges Stück Zeitgeschichte und ein wunderbares, kluges Buch voller Wärme, Witz und Empathie – ein Lesegenuss der ganz besonderen Art.«
»Eine liebevoll kritische Aufarbeitung einer intensiven Mutter-Sohn-Beziehung.«
»Sein Buch ist eine zu Tränen rührende Hommage.«
»Tief berührend, mit Mut und Humor spürt Michel Bergmann den Traumata nach, die der Holocaust bis in die nachfolgenden Generationen hinterlassen hat.«
»Unglaublich berührend.«
»Wir lachen und weinen beim Lesen und beglückwünschen den Autor zu einem grandiosen, unvergesslichen Buch, aus Schmerz und Liebe geschrieben.«

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.09.2024

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

17,8/11,2/2 cm

Gewicht

220 g

Farbe

Elfenbein / Tabak

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24752-7

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • luisa

    aus NRW

    5/5

    24.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Denkmal für diese Mutter!

    „Mameleben“ ist für mich ein absolutes Lesehighlight des Jahres 2023, ein besonderes Buch voller Humor und Wärme, durchsetzt mit Ernsthaftigkeit und Trauer. In seinem Text erinnert sich Michel Bergman an seine Mutter Lotte, eine ganz besondere Frau, die antisemitische Anfeindungen und Lagerhaft überstand, sich im Nachkriegsdeutschland allein als Geschäftsfrau durchsetzen musste und schließlich in Frankreich eine neue Heimat fand. Michel Bergmann zeichnet seine Mutter als eine Diva vom alten Schlag: sie ist unerbittlich, unnachgiebig, schlagfertig, unversöhnlich in ihren Ansichten, launisch, herrisch und mitunter auch herablassend. Ihren Sohn erzieht sie fast rücksichtslos mit einiger verbaler Härte. Sie hat Ansprüche und wenn diese nicht erfüllt werden, dann reagiert sie enttäuscht. Lottes Charakter führt dazu, dass „Mameleben“ ein Feuerwerk der Situationskomik ist. Alle Szenen, in denen Lotte ihre Bonmots und pointierten Repliken zum Besten gibt, sind perfekt auf den Punkt geschrieben – es ist ein wahres Vergnügen, diese Frau in Aktion zu erleben, wenn auch manchmal etwas schwarzhumorig. Lotte ist überaus redegewandt, ihre Sprache wird durch jiddische und französische Ausdrücke, die alle im Glossar erläutert werden, ergänzt, was ihr zusätzliche Persönlichkeit und Glaubhaftigkeit verleiht. Natürlich schwingt in Bergmanns Anekdoten Kritik an der Mutter mit. Die Passagen sind gerade auch deshalb so amüsant, weil sie völlig authentisch wirken und einem das Verhalten von Lotte auch immer mal wieder die Sprache verschlägt. Dennoch ist „Mameleben“ keine Abrechnung mit einer dominanten und kühlen Mutter, die die eigenen Bedürfnisse zentral setzt – im Gegenteil. „Mameleben“ ist eine im Kern sehr liebevolle Hommage eines Sohnes an seine energische Mama, die auch erst durch die Distanz der vergangenen Zeit ermöglicht wird. So werden die kurzweiligen und lustigen Anekdoten auch immer wieder durch ernsthaftere Betrachtungen, gerade wenn es auf das Ende des Romans zugeht, ergänzt, die das harte Los der Mutter unterstreichen und um Verständnis dafür werben, warum ein Mensch zu dem wird, was er ist. „Mameleben“ ist eine ausdrückliche Leseempfehlung, ein umwerfendes Denkmal für eine unvergessliche Frau. Charmant, flüssig und klug geschrieben, mit hohem Unterhaltungswert, ohne jemals oberflächlich zu werden, dazu ein Blick auf das Leben in Europa im 20. Jahrhundert. Ich habe mich köstlich amüsiert, wurde mit melancholischem Unterton zum Nachdenken angeregt und werde Lotte immer in meinen Gedanken behalten. Was für eine Frau! Was für ein Buch!

  • luisa_loves_literature

    aus NRW

    5/5

    24.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Mameleben“ ist für mich ein…

    „Mameleben“ ist für mich ein absolutes Lesehighlight des Jahres 2023, ein besonderes Buch voller Humor und Wärme, durchsetzt mit Ernsthaftigkeit und Trauer. In seinem Text erinnert sich Michel Bergmann an seine Mutter Lotte, eine ganz besondere Frau, die antisemitische Anfeindungen und Lagerhaft überstand, sich im Nachkriegsdeutschland allein als Geschäftsfrau durchsetzen musste und schließlich in Frankreich eine neue Heimat fand. Michel Bergmann zeichnet seine Mutter als eine Diva vom alten Schlag: sie ist unerbittlich, unnachgiebig, schlagfertig, unversöhnlich in ihren Ansichten, launisch, herrisch und mitunter auch herablassend. Ihren Sohn erzieht sie fast rücksichtslos mit einiger verbaler Härte. Sie hat Ansprüche und wenn diese nicht erfüllt werden, dann reagiert sie enttäuscht. Lottes Charakter führt dazu, dass „Mameleben“ ein Feuerwerk der Situationskomik ist. Alle Szenen, in denen Lotte ihre Bonmots und pointierten Repliken zum Besten gibt, sind perfekt auf den Punkt geschrieben – es ist ein wahres Vergnügen, diese Frau in Aktion zu erleben, wenn auch manchmal etwas schwarzhumorig. Lotte ist überaus redegewandt, ihre Sprache wird durch jiddische und französische Ausdrücke, die alle im Glossar erläutert werden, ergänzt, was ihr zusätzliche Persönlichkeit und Glaubhaftigkeit verleiht. Natürlich schwingt in Bergmanns Anekdoten Kritik an der Mutter mit. Die Passagen sind gerade auch deshalb so amüsant, weil sie völlig authentisch wirken und einem das Verhalten von Lotte auch immer mal wieder die Sprache verschlägt. Dennoch ist „Mameleben“ keine Abrechnung mit einer dominanten und kühlen Mutter, die die eigenen Bedürfnisse zentral setzt – im Gegenteil. „Mameleben“ ist eine im Kern sehr liebevolle Hommage eines Sohnes an seine energische Mama, die auch erst durch die Distanz der vergangenen Zeit ermöglicht wird. So werden die kurzweiligen und lustigen Anekdoten auch immer wieder durch ernsthaftere Betrachtungen, gerade wenn es auf das Ende des Romans zugeht, ergänzt, die das harte Los der Mutter unterstreichen und um Verständnis dafür werben, warum ein Mensch zu dem wird, was er ist. „Mameleben“ ist eine ausdrückliche Leseempfehlung, ein umwerfendes Denkmal für eine unvergessliche Frau. Charmant, flüssig und klug geschrieben, mit hohem Unterhaltungswert, ohne jemals oberflächlich zu werden, dazu ein Blick auf das Leben in Europa im 20. Jahrhundert. Ich habe mich köstlich amüsiert, wurde mit melancholischem Unterton zum Nachdenken angeregt und werde Lotte immer in meinen Gedanken behalten. Was für eine Frau! Was für ein Buch!

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    25.09.2023

    Hörbuch-Download

    Sehr hörenswert!

    MAMELEBEN oder das gestohlene Glück Michel Bergmann Sprecher: Michel Bergmann Michel Bergmann erzählt auf eindringliche Weise über das Leben seiner „Mame“ Mutter. Wie sie den Holocaust überlebte, fast alle Angehörigen im Krieg verlor und auf vieles in ihrem Leben verzichtete, bis hin zu ihrem Tod. Sie war eine stolze und eigenwillige Frau; eine Frau mit Ecken und Kanten, die sich zum Alter nicht abschliffen, sondern noch kantiger wurden. Eine Frau, die es verstand, andere zu manipulieren und ihrem Sohn ständig ein schlechtes Gewissen einzureden: „Du rufst zu selten an, du besuchst mich nie.“ Und wenn er seine Mutter abholte und sie in die Provence mitnahm, dann war es zu heiß, zu kalt, das Bett zu weich oder zu hart. Es wurde nur gemeckert - es war Charlotte Bergmann nie recht. Schuld waren immer die anderen: „Und dafür habe ich den Krieg überlebt?“ „Da überlebt man und so dankst du es mir!“ Andere außenstehende Menschen schätzten sie sehr: „So kultiviert und gebildet", „freundlich und selbstlos". Aber es gab auch wunderbare Seiten an Mame zu entdecken: Wie sie ganz spontan und herzlich das Kind aus der ersten Ehe ihres Mannes aufnahm - auch als Geschäftsfrau war sie unübertroffen. Ein wirklich rührendes Buch mit einem schönen Ende, das Michel Bergmann geschrieben hat. Zu guter Letzt muss er wahrscheinlich selbst entscheiden, ob es immer Mutterliebe war, die Charlotte „Mame" Bergmann ihm gegeben hat. Fazit: Wunderbare Reflexion einer Mutter-Sohn-Beziehung. Sehr hörens-/lesenswert. 5/ 5

  • Bewertung

    5/5

    15.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierende Geschichte

    Ein grandioses Buch voller Liebe geschrieben und genauso voller Schmerz. Ein Sohn, der über seine Mutter erzählt, von ihrem Schicksal als Jüdin in Deutschland. Die Last eines unerfüllten Lebens, welches sie durchlebte, färbt auch auf ihren Sohn ab und spiegelt sie wieder. Eine starke, eigensinnige Frau, die sich aufgeopfert hat, aber vom Leben enttäuscht wurde, eine Frau, die liebevoll sein kann, auf der anderen Seite aber übergriffig, verletzend und bitter. Eine faszinierende und authentische Geschichte. Voller Emphatie und Menschlichkeit.

  • literaturbine (ehemalige Buchhändlerin Osiander)

    aus Speyer

    5/5

    30.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bestes Mutter-Buch!

    Einigen Liebhabern von guter Literatur dürften die Teilacher Romane des Autors bekannt sein. Wenn nicht, lesen! Nun ist das neue Buch von Michael Bergmann erschienen, eine Liebeserklärung an seine Mutter. Der Autor ist ein Kind der ersten Generation nach dem Holocaust, geboren 1945 in einem Lager in der Schweiz. Er schaut zurück auf das Leben der Mutter, auf das gemeinsame Leben und manchmal hat man es als Leser schwer, das Geschriebene auszuhalten. Diese Mutter, die so egozentrisch unbeirrt ist, verbal um sich schlägt und so schwierig ist, wie soll man als Sohn dagegen halten? Michael Bergmann sucht Erklärungen, Liebe, Verständnis aber verzeihen kann er nicht. Ein hartes Buch aber auch voller Humor und Zärtlichkeit, aufwühlend gut.

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Bewertungen (14)

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  • Zum Bewerterprofil von Danijela Turkijevic-Zauner

    Danijela Turkijevic-Zauner

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mutter-Sohn-Beziehung.

    Die Liebe zwischen Mutter und Sohn war immer sehr groß, das Leben mit einer besitzergreifenden, herrischen, vorwurfsvollen, ja scheinbar egoistischen und kalten Mutter aber nicht immer einfach. Im Laufe der Geschichte erfährt man aber, wie sie zu so einer Person wurde. Eine Frau, die den Zweiten Weltkrieg überlebte, viel erdulden musste, sogar ihr Kind in einem KZ bekam und sich seitdem meist alleine durchs Leben gekämpft hat. Sehr ergreifend, persönlich und liebevoll erzählt.

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