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Wünsche an die Wellen Deutschlandfunk-Bestenliste Die besten 7 — Deutschlandfunk-Bestenliste Die besten 7

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19,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 11 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

19.08.2024

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

276

Maße (L/B/H)

21,3/15,9/3 cm

Gewicht

462 g

Farbe

Tanne / Beige

Auflage

1

Originaltitel

The Light in Everything

Übersetzt von

Birgitt Kollmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28072-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 11 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

19.08.2024

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

276

Maße (L/B/H)

21,3/15,9/3 cm

Gewicht

462 g

Farbe

Tanne / Beige

Auflage

1

Originaltitel

The Light in Everything

Übersetzt von

Birgitt Kollmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28072-4

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • Bewertung

    5/5

    08.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familie wider Willen

    Ich mag Familienrom mittlerweile sehr gerne und irgendwie ist das gier nicht nur eine Geschichte über Familie, sondern auch über eine ungewöhnliche Freundschaft, über Hoffnung und die Überwindung von Differenzen. Eine schöne Geschichte, die nahe geht. Zum Inhalt: Zofia hat ihren Papa und Tom seine Mutter. Doch als Zofias Vater und Toms Mutter eine Beziehung beginnen, werden aus zwei Familien eine, was weder Tom noch Zofia so richtig gefällt. Und dann kündigt sich ein Baby an, das eventuell bereits krank zur Welt kommt. Und da beginnen Tom und Zofia zusammen Kraniche zu falten, denn 1000 Kraniche erfüllen einen Wunsch. Tom und Zofia sind absolut gegensätzlich. Nicht nur vom Charakter her, sondern auch ihren Lebensumständen. Die Unterschiede zwischen den beiden Kindern waren gut herausgearbeitet und ich fand es einen tollen Kniff, die Geschichte aus ihrer Perspektive zu erzählen und die Beziehung ihrer Eltern durch ihre Augen zu erleben. Die Kapitel sind angenehm kurz, wodurch sich das Buch flott und unkompliziert lesen lässt, die Sprache ist eher simpel angelegt. Beide Familien haben Schicksalsschläge hinter sich, aber gemeinsam beginnen sie zu heilen, was eine tolle Botschaft beinhaltet. Die Gefühle der Kinder, ihre Kämpfe mit sich selbst und miteinander und die Unsicherheit in Bezug auf die neue Familienkonstellation werden authentisch rübergebracht und sind sehr nahbar aufbereitet. Für mich ein schönes, emotional ergreifendes Buch, das ich gerne weiterempfehle.

  • Bewertung

    aus Essen

    5/5

    26.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Wünschen und Ängsten zweier Gegensätze

    Normalerweise spricht man von „Feuer und Eis“, wenn es um Gegensätze geht. Bei Tom und Zofia trifft dieser Gegensatz jedoch anders zu: Während Zofia eine tiefe Verbindung zum stürmischen Meer verspürt, sucht der eher schüchterne Tom Geborgenheit im Licht. Es passt also besser, sie als „Meer und Licht“ zu bezeichnen. Das bevorstehende Aufeinandertreffen der beiden verspricht, ihr Leben völlig auf den Kopf zu stellen: Zofias Vater und Toms Mutter verlieben sich und erwarten ein Kind. Tom zieht zu Zofia und ihrem Vater Marek ins Cottage. Zofia, die in Tom nur einen schüchternen Jungen sieht, der stets Licht zum Schlafen braucht und sich leise wie ein scheues Vögelchen verhält, kann zunächst gar nichts mit ihm anfangen. Für Tom ist Zofias impulsive Art eine Herausforderung, die ihm das Gefühl gibt, ständig um sie herumschleichen zu müssen. Die Geschichte wird abwechselnd aus beiden Perspektiven erzählt, was einen tiefen Einblick in ihre jeweiligen Beweggründe und Verletzlichkeiten ermöglicht. Zofia wirkt zunächst wenig sympathisch, besonders im Kontrast zum sensiblen Tom – dafür aber umso authentischer. Als Zofia sieht, wie gut Tom sich mit ihren Freunden versteht, fühlt sie, als würde er ihr alles wegnehmen und sie aus ihrer neuen Familie ausschließen. Tom hingegen versucht, seine Gefühle stets zu kontrollieren und zu „kleinzufalten“, genau wie die Origami-Figuren, die er jede Nacht formt. Eine japanische Legende besagt, dass man 1000 Kraniche falten muss, um sich etwas wünschen zu können. Zunächst wünschen sich beide nichts mehr, als dass alles wieder so wird wie früher, bis ein Ereignis ihr Leben endgültig durcheinanderwirbelt. Die unterschiedlichen Emotionen, so stürmisch oder leise sie auch sein mögen, wurden hier ganz wunderbar in Worte verpackt. Ein Familienroman über die schweren Zeiten, der auch Licht in Aussicht stellt. Ich fand vor allem gut, dass nicht linear auf ein Happy End zugesteuert wurde, sondern Hoch und Ab’s eingebaut wurden, wie nur das Leben selbst sie schreiben kann. Am Ende findet sich noch eine Anleitung zum Falten von Kranichen. Ich brauche für meinen Wunsch noch 999.

  • Jürg K.

    5/5

    30.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrückliche Familiengeschichte

    Tom ist ein zurückhaltender Junge. Zofia ist wie ein Sturm, laut und impulsiv. Sie kann Tom nicht leiden und auch Tom will, dass Zofia aus seinem Leben verschwindet. Doch das ist nicht möglich, da sich Toms Mutter und Zofias Vater ineinander verliebt haben. Bald wohnen sie zusammen und es kündigt sich ein Baby an. Dieses könnte mit Gesundheitlichen Probleme auf die Welt kommen. Zofia und Tom wünschen sich, dass es ihrer Schwester gut geht. Sie falten 1.000 Papierkraniche, es heisst, dass man dann einen Wunsch frei habe. Für mich eine sehr eindrucksvolle und ans Herz gehende Geschichte. In dieser Geschichte kann man über die unerwartete Bindungen einer Geschwisterschaft lesen. Als Leser wird man mit einer Konstellation konfrontiert, die entstehen kann, wenn zwei sich liebende Eltern verlieben. Es ist spannend zu lesen wie sich die beiden Tom und Zofia nur widerwillig annähern und doch bald zusammen finden. Beim Lesen kommen viele Fragen auf, die sich mit einer Neugründung einer Familie ergeben. Es ist jedoch interessant wie die beiden, Tom uns Zofia, es schaffen zusammen zu arbeiten. Eine sehr eindrückliche Schilderung. Dieses Buch kann ich empfehlen.

  • yellowdog

    5/5

    19.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Licht in allem

    Katja Balen hatte schon mit ihren ersten Roman October, October um ein junges, sensibles, aber auch starkes Mädchen überzeugt. Der neue Roman geht in eine ähnliche Richtung, aber diesmal sind es zwei Kids, die im Mittelpunkt stehen. Zofia und Tom wechseln sich jedes Kapitel ab und man erfährt kontinuierlich von ihren Gedanken. Daher ist man ihnen schnell sehr nahe. Zofia lebt allein mit ihrem Vater, Tom mit seiner Mutter. Dann kommen ihre Eltern zusammen und sie werden eine neue Familie, doch Zofia und Tom sind sehr verschieden und verstehen sich anfangs überhaupt nicht. Sie sind wie Öl und Wasser. Während Zofia lebhaft und laut ist, spürt man bei Tom eine Traumatisierung aufgrund früherer Misshandlungen. Zofia ist nicht begeistert, dass da neue Leute kommen und sich zwischen sie und ihren Vater dränge. Als Toms Mutter schwanger wird, das Baby aber anscheinend krank ist, müssen sie sich zusammenraufen. Es ist unmöglich, von dem Buch nicht berührt zu sein. Es ist eine gute Entscheidung der Autorin, beide Protagonisten ausgewogen und gleichwertig zu halten. Davon profitiert das Buch, dem es auch gelingt, einen guten Spannungsbogen aufzubauen.

  • Milienne

    aus Essen

    5/5

    26.10.2024

    Hörbuch (CD)

    Von Wünschen und Ängsten…

    Von Wünschen und Ängsten zweier Gegensätze Normalerweise spricht man von „Feuer und Eis“, wenn es um Gegensätze geht. Bei Tom und Zofia trifft dieser Gegensatz jedoch anders zu: Während Zofia eine tiefe Verbindung zum stürmischen Meer verspürt, sucht der eher schüchterne Tom Geborgenheit im Licht. Es passt also besser, sie als „Meer und Licht“ zu bezeichnen. Das bevorstehende Aufeinandertreffen der beiden verspricht, ihr Leben völlig auf den Kopf zu stellen: Zofias Vater und Toms Mutter verlieben sich und erwarten ein Kind. Tom zieht zu Zofia und ihrem Vater Marek ins Cottage. Zofia, die in Tom nur einen schüchternen Jungen sieht, der stets Licht zum Schlafen braucht und sich leise wie ein scheues Vögelchen verhält, kann zunächst gar nichts mit ihm anfangen. Für Tom ist Zofias impulsive Art eine Herausforderung, die ihm das Gefühl gibt, ständig um sie herumschleichen zu müssen. Die Geschichte wird abwechselnd aus beiden Perspektiven erzählt, was einen tiefen Einblick in ihre jeweiligen Beweggründe und Verletzlichkeiten ermöglicht. Zofia wirkt zunächst wenig sympathisch, besonders im Kontrast zum sensiblen Tom – dafür aber umso authentischer. Als Zofia sieht, wie gut Tom sich mit ihren Freunden versteht, fühlt sie, als würde er ihr alles wegnehmen und sie aus ihrer neuen Familie ausschließen. Tom hingegen versucht, seine Gefühle stets zu kontrollieren und zu „kleinzufalten“, genau wie die Origami-Figuren, die er jede Nacht formt. Eine japanische Legende besagt, dass man 1000 Kraniche falten muss, um sich etwas wünschen zu können. Zunächst wünschen sich beide nichts mehr, als dass alles wieder so wird wie früher, bis ein Ereignis ihr Leben endgültig durcheinanderwirbelt. Die unterschiedlichen Emotionen, so stürmisch oder leise sie auch sein mögen, wurden hier ganz wunderbar in Worte verpackt. Ein Familienroman über die schweren Zeiten, der auch Licht in Aussicht stellt. Ich fand vor allem gut, dass nicht linear auf ein Happy End zugesteuert wurde, sondern Hoch und Ab’s eingebaut wurden, wie nur das Leben selbst sie schreiben kann. Am Ende findet sich noch eine Anleitung zum Falten von Kranichen. Ich brauche für meinen Wunsch noch 999.

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