Produktbild: Die Illusion der Materie

Die Illusion der Materie Was die moderne Physik über unsere Welt verrät

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.08.2024

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

211

Maße (L/B/H)

21,7/14,3/2,5 cm

Gewicht

402 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

3

Originaltitel

Materia. La magnifica illusione

Übersetzt von

Enrico Heinemann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-82198-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.08.2024

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

211

Maße (L/B/H)

21,7/14,3/2,5 cm

Gewicht

402 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

3

Originaltitel

Materia. La magnifica illusione

Übersetzt von

Enrico Heinemann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-82198-1

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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    4/5

    02.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebe zur Physik in Worte verpackt

    Dieses Buch war ganz anders, als ich erwartet habe und dennoch hat es mir sehr gut gefallen. Guido Tonelli ist experimenteller Physiker am CERN in Genf und Professor an der Universität in Pisa und nimmt uns in „Die Illusion der Materie“ mit in die Welt der Astrophysik. Tonelli erklärt, was man unter Materie und Teilchen versteht, wie die moderne Wissenschaft und der Atomismus entstanden ist und was man unter der gravitativen Singularität versteht. Dabei verwebt er diese Themen gekonnt mit der Historie ihrer Entdeckungen und den Umständen der Wissenschaftler. Ehrlich gesagt, war das Lesen des Buches so, wie ich mir eine ziemlich coole Vorlesung an der Uni zu dem Thema vorstelle. Auch wenn Tonelli sich hier vorrangig auf die Historie konzentriert, sollte man keine Berührungsängste mit astrophysikalischen Themen haben. An manchen Stellen baut Tonelli auch private Erinnerungen ein und wird zum Teil philosophisch, ich mochte das sehr gern. Auch, dass er den Teilchendetektor Compact Muon Solenoid (CMS) schon immer al „il bimbo“ bezeichnet hat, finde ich sehr sympathisch: „Ich war Teil des Häufleins der Visionäre, die zu Anfang der Neunzigerjahre von ihm geträumt hatten, bis er dann entworfen und auch gebaut wurde. Für uns war er stets unser «Kindchen»“. Man merkt Tonellis Zeilen an, dass er für die Physik lebt und sie liebt und das zu vermitteln, trotz des „trockenen“ Themas zu schaffen, ist wirklich eine Leistung! „Das ist das Schöne an unserer Arbeit: Wir sind uns sicher, dass sich so etwas früher oder später ereignet, auch wenn wir nicht wissen, wann. Vielleicht schon morgen oder erst in fünfzig Jahren, wenn sich eine neue Generation brillanter junger Geister den Herausforderungen der modernen Forschung stellt.“

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    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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    5/5

    23.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Die Dinge sind weitaus komplizierter."

    In Guido Tonellis neuem Buch fand ich folgenden Satz: "Leider sind die weichen Materialien, aus denen die so vielseitigen und leistungsfähigen Körper der Lebewesen bestehen, äußerst verletzlich. Schon ein nichtiger Aufprall verursacht Wunden und Zerrungen, und sie sind extrem hitzeempfindlich." (S. 89) Wenn man bedenkt, dass Guido Tonelli zu den bedeutendsten Forschern und Forscherinnen der Teilchenphysik gehört, so kann man sich gut über das mitfühlende Resümee zur Leidensfähigkeit des Organischen amüsieren. Schopenhauer oder Nietzsche konnten es nicht besser formulieren. In CERN war er wesentlich an der Entdeckung des Higgs-Bosons beteiligt. Wenn man also von jemanden etwas über die Materie und Materialien bzw. über die Materialität der Dinge erfahren möchte, so kann man sich vertrauensvoll an Guido Tonelli wenden. Wie schon in seinen zwei anderen Büchern ("Genesis" und "Chronos"), so ist es wiederum Guido Tonellis Anliegen den Leser und die Leserin in die schwerwiegenden Fragen der Wissenschaften einzuführen, ohne jedoch dabei das verstehende Lesen außer Acht zu lassen: denn die wenigsten werden dem Diskurs der Physik folgen können. In dem neuen Buch "Die Illusion der Materie" widmet sich Guido Tonelli nun der Materie: zum einen dem Begriff der Materie in seiner geschichtlichen Entwicklung, zum anderen dem, was die moderne Physik mit ihren Verfahren und Methoden in der Forschung ermittelt hat. So stellt sich letztlich die "harte und stabile" Realität der Materie als eine wunderbare Illusion heraus, die sich der Mensch als Gegenentwurf zur Welt der Ideen und Träume entwickelt hat.

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