Produktbild: Das giftige Glück

Das giftige Glück Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.08.2024

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,7/11,2/3 cm

Gewicht

286 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-7975-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.08.2024

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,7/11,2/3 cm

Gewicht

286 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-7975-4

Herstelleradresse

Haymon Verlag
Erlerstraße 10
6020 Innsbruck
AT

Email: order@studienverlag.at

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Ungewöhnlich, erschreckend, berührend

Bewertung aus Bad Säckingen am 01.09.2024

Bewertungsnummer: 2281520

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Schon das Cover knallt ins Auge: die pinkfarbene Schrift auf dem friedlichen Grün, welches so harmlos nicht ist. Ausgerechnet der schmackhafte Bärlauch ist von giftigen Sporen befallen und seither tödlich. Der Verzehr beschert den Konsumenten zuvor aber einen Glücksrausch, Grund genug für viele Todessehnsüchtige, sich in den Wäldern von Wien auf die Suche zu begeben. Die Protagonisten sind Menschen, bei denen ich mir nicht auf Anhieb vorstellen konnte, dass ich sie sympathisch finde: Jasse, die freche Dreizehnjährige, die ihrem Erzieher entgleitet, Olga, die Todkranke, die Marihuana zu medizinischen Zwecken konsumiert und ihre Freundin Kiki, die schon im Gefängnis saß. Sie alle sehen im „Vienna Weed“, wie der kontaminierte Bärlauch inzwischen genannt wird, eine Chance. Die Sprache der Autorin ist wuchtig, manchmal etwas derb, aber passend zur Situation und den Protagonisten und langsam passiert das Unglaubliche, ich mag sie. Mit all ihren Fehlern und Schwächen. Ich bin fasziniert von der Entwicklung, sehe die Chancen und Gefahren, denn natürlich gibt es immer wieder Menschen, die auch die schlimmsten Unglücke für ihre persönlichen Zwecke ausnutzen. Schnell mal einen unliebsamen Nachbarn, Kollegen, Familienmitglied um die Ecke bringen? So leicht kommt man nie wieder an ein Gift. Und wie reagiert die Regierung? Das giftige Glück ist ein Spiegel unserer Gesellschaft, ein Krimi, der mich packt und nicht mehr loslässt. Die Geschichte ist nicht vorhersehbar, sondern überrascht mich immer wieder aufs Neue und ich denke darüber nach, wie ich selbst in dieser Situation reagieren würde, wenn ich in der Haut der Protagonisten stecken würde. Sehr gerne empfehle ich diesen Krimi weiter, der aufwühlt und noch nachhallt.

Ungewöhnlich, erschreckend, berührend

Bewertung aus Bad Säckingen am 01.09.2024
Bewertungsnummer: 2281520
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Schon das Cover knallt ins Auge: die pinkfarbene Schrift auf dem friedlichen Grün, welches so harmlos nicht ist. Ausgerechnet der schmackhafte Bärlauch ist von giftigen Sporen befallen und seither tödlich. Der Verzehr beschert den Konsumenten zuvor aber einen Glücksrausch, Grund genug für viele Todessehnsüchtige, sich in den Wäldern von Wien auf die Suche zu begeben. Die Protagonisten sind Menschen, bei denen ich mir nicht auf Anhieb vorstellen konnte, dass ich sie sympathisch finde: Jasse, die freche Dreizehnjährige, die ihrem Erzieher entgleitet, Olga, die Todkranke, die Marihuana zu medizinischen Zwecken konsumiert und ihre Freundin Kiki, die schon im Gefängnis saß. Sie alle sehen im „Vienna Weed“, wie der kontaminierte Bärlauch inzwischen genannt wird, eine Chance. Die Sprache der Autorin ist wuchtig, manchmal etwas derb, aber passend zur Situation und den Protagonisten und langsam passiert das Unglaubliche, ich mag sie. Mit all ihren Fehlern und Schwächen. Ich bin fasziniert von der Entwicklung, sehe die Chancen und Gefahren, denn natürlich gibt es immer wieder Menschen, die auch die schlimmsten Unglücke für ihre persönlichen Zwecke ausnutzen. Schnell mal einen unliebsamen Nachbarn, Kollegen, Familienmitglied um die Ecke bringen? So leicht kommt man nie wieder an ein Gift. Und wie reagiert die Regierung? Das giftige Glück ist ein Spiegel unserer Gesellschaft, ein Krimi, der mich packt und nicht mehr loslässt. Die Geschichte ist nicht vorhersehbar, sondern überrascht mich immer wieder aufs Neue und ich denke darüber nach, wie ich selbst in dieser Situation reagieren würde, wenn ich in der Haut der Protagonisten stecken würde. Sehr gerne empfehle ich diesen Krimi weiter, der aufwühlt und noch nachhallt.

Was, wenn Sterben toll wäre?

Aischa aus Kissing am 18.02.2022

Bewertungsnummer: 1659404

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist ein hoch interessantes Gedankenspiel, das Gudrun Lerchbaum ins Zentrum ihres neuen Romans stellt: Was wäre, wenn man sich auf einfache Weise selbst töten könnte und das Sterben dabei nicht nur schmerzfrei, sondern sogar von großen Glücksgefühlen begleitet wäre? In der Geschichte wird dies durch Vergiftung mit einer wild wachsenden neuen Bärlauchvariante möglich. Und die Bevölkerung macht rasch und in großer Zahl Gebrauch von dem neuen Gift, man trifft sich etwa zu "Suicide Lunches" - die euphorische Selbsttötung in angenehmer Atmosphäre scheint eine attraktive Alternative zum unglücklichen Leben zu sein. Der Roman ist eine äußerst gelungene Melange aus Dystopie, Krimi, Gesellschafts- und Medienkritik. Auch die Corona-Pandemie ist Thema; die Geschichte spielt in naher Zukunft. Geschickt bringt die Autorin auch noch Reizthemen wie Sterbehilfe oder die persönliche Freiheit versus gesellschaftliche Verantwortung unter, ohne damit den Plot zu überfrachten. Herausgekommen ist eine Story, die spannend, kurzweilig, überraschend und witzig ist und erschreckend realistisch erscheint. Die Autorin - im Hauptberuf Architektin - weiß nicht nur Gebäude, sondern auch Geschichten mit sicherer Hand zu konstruieren. Für mich ist hier alles stimmig. Die, teils recht schrägen, Charaktere skizziert Lerchbaum schnell und treffend, sie hat einen guten Blick für Details und ironisch-bissige Dialoge unterhalten bestens. Ein intelligenter Roman, der sich hervorragend dazu eignet, in großer Runde diskutiert zu werden.

Was, wenn Sterben toll wäre?

Aischa aus Kissing am 18.02.2022
Bewertungsnummer: 1659404
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist ein hoch interessantes Gedankenspiel, das Gudrun Lerchbaum ins Zentrum ihres neuen Romans stellt: Was wäre, wenn man sich auf einfache Weise selbst töten könnte und das Sterben dabei nicht nur schmerzfrei, sondern sogar von großen Glücksgefühlen begleitet wäre? In der Geschichte wird dies durch Vergiftung mit einer wild wachsenden neuen Bärlauchvariante möglich. Und die Bevölkerung macht rasch und in großer Zahl Gebrauch von dem neuen Gift, man trifft sich etwa zu "Suicide Lunches" - die euphorische Selbsttötung in angenehmer Atmosphäre scheint eine attraktive Alternative zum unglücklichen Leben zu sein. Der Roman ist eine äußerst gelungene Melange aus Dystopie, Krimi, Gesellschafts- und Medienkritik. Auch die Corona-Pandemie ist Thema; die Geschichte spielt in naher Zukunft. Geschickt bringt die Autorin auch noch Reizthemen wie Sterbehilfe oder die persönliche Freiheit versus gesellschaftliche Verantwortung unter, ohne damit den Plot zu überfrachten. Herausgekommen ist eine Story, die spannend, kurzweilig, überraschend und witzig ist und erschreckend realistisch erscheint. Die Autorin - im Hauptberuf Architektin - weiß nicht nur Gebäude, sondern auch Geschichten mit sicherer Hand zu konstruieren. Für mich ist hier alles stimmig. Die, teils recht schrägen, Charaktere skizziert Lerchbaum schnell und treffend, sie hat einen guten Blick für Details und ironisch-bissige Dialoge unterhalten bestens. Ein intelligenter Roman, der sich hervorragend dazu eignet, in großer Runde diskutiert zu werden.

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Das giftige Glück

von Gudrun Lerchbaum

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