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Sturmflirren Packend, berührend und aufrüttelnd: Der neue Roman der Autorin von Tokioregen! Mit wunderschönem Farbschnitt in limitierter Auflage

65

19,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

16.10.2024

Verlag

CBJ

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

21,4/13,6/3,7 cm

Gewicht

500 g

Farbe

Karamell / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-16703-8

Warnhinweis

ab 14 Jahre

Beschreibung

Rezension

»Yasmin Shakarami erzählt rasant, einfallsreich und unterhaltsam und vermag gleichzeitig tief zu berühren.« ("Antje Babendererde, Autorin")
»Yasmin Shakarami zeichnet mit Wärme und feinem Humor eine junge Liebe in einem magisch glitzernden Tokio, in das man sich unweigerlich verlieben muss. Zauberhafter Lesestoff!« ("Spiegel-Bestsellerautor, Ewald Arenz über »Tokioregen«")
»Kinder- und Jugendliteratur ist immer stärker als das Böse, manchmal auch stärker als der Tod […] ›Tokioregen‹ […] ist […] trotz schwerer Themen voller Humor« ("Buchkultur über »Tokioregen«")
»Ein tief berührender Roman voller Emotionen.« ("Ostsee-Zeitung über »Tokioregen«")
»›Sturmflirren‹ ist ein weiterer spannender Roman von Yasmin Shakarami, der diesmal in die arabische Welt entführt und dort vom alltäglichen Leben junger Frauen erzählt [...]”« ("Fantasyguide")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

16.10.2024

Verlag

CBJ

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

21,4/13,6/3,7 cm

Gewicht

500 g

Farbe

Karamell / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-16703-8

Herstelleradresse

cbj
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • traumweltenwanderer

    5/5

    14.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Einzigartig und wertvoll!

    Für Rea geht gerade alles schief, was nur schief gehen kann. Als sie dann auch noch erfährt, dass sie mit ihren Eltern nach Katar umziehen muss, ist das Fass voll. Von Vorurteilen geplagt, will sie sich erst gar nicht auf ihr neues Leben einlassen, doch eine schicksalhafte Begegnung ändert schlagartig alles, an das sie je geglaubt hat. Meine Gedanken: Nachdem mich Tokioregen von Yasmin Shakarami bereits so begeistert hat, habe ich mich lange darum gedrückt Sturmflirren zu lesen. Aus Angst, dass das Buch mich vielleicht nicht so mitreißen kann. Meine Angst war völlig unbegründet, denn es ist ein absolutes Highlight geworden! Rea zeigt vor allem in den ersten paar Kapiteln perfekt, wie ein Teenager fühlt: von allem irgendwie zu viel. Ihre Reaktionen waren so echt und nachvollziehbar, ihre Überforderung greifbar. Zugegeben mit ihrer Hitzköpfigkeit musste ich mich am Anfang noch etwas anfreunden, aber auch in ihren weniger guten Momenten war sie mir sympathisch und ich wollte mehr erfahren. Mit dem Umzug nach Katar änderte sich die Atmosphäre schlagartig, der Kulturschock für Rea und allgemein die fremde Stadt und die Menschen wurden so detailreich beschrieben, dass man selbst neugierig auf Katar wurde. Schön fand ich hierbei auch, wie mit dem Thema Vorurteile umgegangen wurde. Rea hat zu Beginn einige, muss jedoch einsehen, dass sie ein falsches Bild von den Menschen hat. Diese Momente, in denen sich Reas Sichtweise geändert hat, haben mich selbst zum Nachdenken gebracht und noch lange danach beschäftigt. Sturmflirren liest sich durch einen einnehmenden Schreibstill schnell und flüssig. Beim Lesen war ich mittendrin im Geschehen und ich fand es toll, mehr über die Kultur in Katar zu lernen. Die Wendung habe ich absolut nicht kommen sehen und war positiv überrascht. Die Entwicklung hat mir bis dahin schon gut gefallen, aber mit dieser Wendung hat mich die Geschichte komplett in ihren Bann gezogen. Sturmflirren ist absolut einzigartig. Am Anfang erwartet man eine leichtere (Liebes-)Geschichte, die auch mal spannend wird, aber diese Buch ist so viel mehr! Es geht um Freiheit, um Zusammenhalt, um Liebe, um die eigene Identität und das Recht, die Person zu sein, die man im Inneren ist. Sturmflirren hat mich tief berührt, zum Nachdenken gebracht und zum Ende hin habe ich auch die ein oder andere Träne verdrückt. Inspirierend, intensiv und spannend. Ich würde Sturmflirren jedem empfehlen, der gerne tiefgründige Jugendliteratur liest und sich beim Lesen gerne überraschen lässt.

  • Bewertung

    5/5

    05.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Staub in der Luft, Freiheit unter den Reifen.

    Der Sand liegt schwer in der Luft. Von einer Ruhe und Idylle in eine Aufgewühltheit – lebendig, aggressiv. Sandstaub steigt auf von kreisenden Autos, von Reifen, die sich bewusst gegen Stillstand stemmen. Motoren heulen, der Boden vibriert, irgendwo lacht jemand laut, nicht aus Leichtsinn, sondern aus Trotz. Wüstensand setzt sich auf Haut und Lippen, in die Haare, in jede Pore. Und genau dort beginnt dieses Buch. Nicht mit Erklärungen. Sondern mit einem Gefühl von Bewegung. Von Jetzt. Vom Hier sein. Sturmflirren ist kein Roman, der dir eine Geschichte erzählen will. Er lässt ganz ungezwungen etwas verspüren. Er erzählt von Hitze und Enge. Er glänzt, um sich spiegelnd zu verlieren. Er lässt Reibung spüren. Dieses flirrende Dazwischen, das entsteht, wenn man in ein Land kommt, das dich gleichzeitig anzieht und beobachtet. Diese Magie der unverwandten Gesichter, die ein Gefühl in einem erwecken. Ein Aufwühlen erregen. Katar ist hier kein Ort, den man versteht. Es ist ein Ort, den man liest wie eine Stimmung. Glasfassaden im grellen Licht, groß geschmückte Räume und dazwischen die Wüste – offen und ehrlich. Um gleichermaßen in der Weite unerbittlich sein zu können. Alles in diesem Buch vibriert. Die Tage sind zu hell, die Nächte zu geladen. Gespräche tragen mehr Gewicht, weil sie nicht überall stattfinden dürfen. Blicke sind länger, Berührungen riskanter, Entscheidungen endgültiger. Es gibt keine beiläufigen Momente – jeder ist aufgeladen mit einer ganz eigenen Energie. Alles ist Bedeutung. Alles hat Konsequenzen. Alles Treiben lässt sich manchmal nicht in Freiheit auflösen. Jedes Gefühl ist intensiv, nicht neutral. Und mittendrin weibliche Kraft. Nicht als Schlagwort, sondern roh. Erst ganz leise und sanft, um dann lauter zu werden. Emotionaler uns Körperlicher. Frauen, die lernten sich Räume nehmen, statt sie zu erbitten. Irgendwo in der Ferne ihre Wahrheiten leben können. Die nachts fahren, weil der Tag ihnen nicht gehört. Die Geschwindigkeit nutzen, um Kontrolle zurückzuholen. Die wissen, wann sie schweigen müssen, und wann nicht. Diese Stärke ist nicht bequem. Sie ist scharfkantig, aber echt. Die Intensität, die Luft und Versteck gleichermaßen einnimmt. Was bleibt, ist ein Gefühl von Bestimmtheit – nicht laut, nicht triumphierend, sondern ruhig und klar. Dieses Wissen, dass man sich selbst nicht länger belügt. Dass die eigene Wahrheit etwas ist, das man finden und tragen muss, auch wenn es schwer wird. Sturmflirren zeigt, dass Anpassung immer einen Preis hat. Und dass Freiheit nicht zwangsläufig bedeutet, zu gehen. Manchmal heißt sie bleiben. Wach bleiben. Fühlen. Loslaufen ins Ungewisse wäre für viele möglich – theoretisch. Doch diese Freiheit ist kein universelles Versprechen. Sie ist ein Privileg, das nicht allen gleichermaßen zusteht. Genau deshalb bleibt Dankbarkeit zurück. Für jede Bewegung, jede Entscheidung, jeden Moment von Selbstbestimmung. Dieses Wissen zieht sich leise, aber unerbittlich durch jede Seite von Sturmflirren. Es ist ein Buch über erste Male, ohne sie zu romantisieren. Über Nähe, ohne Sicherheit zu versprechen. Geschichten über das Erwachen werden und das Lernen. Über ein Land, das glänzt und gleichzeitig sichtbare und unsichtbare Grenzen zieht. Geschichten über junge Frauen, die lernen, dass ihr Körper kein Nebenschauplatz ist, sondern ein politischer Raum. Von Gefahr und Chancen. Von gelebter Gegenwart und der hoffnungsvollen Zukunft. Als ich es aus der Hand gelegt habe, hatte ich diesen feinen Staubfilm im Kopf. Dieses Flirren hinter den Augen. Wie nach einem Abend, an dem man zu lange draußen war, zu viel gesehen hat, zu ehrlich zu sich selbst war. Es lässt die Hitze noch spüren. Weil Staub in der Luft hängt, lange nachdem die Seiten geschlossen sind. Weil dieses Flirren unter der Haut weiterarbeitet – leise, unbequem, wach. Taucht ein in diese Seiten und lasst Euch tragen von der Geschichte und den Begegnungen. Einnehmen vom Wirbelsturm der Erzählung, bis einen dieser auf der letzten Seite wieder befreit von den fesselnden Zeilen.

  • Bewertung

    5/5

    26.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Lieblingsbuch ❤️

    Eines der schönsten Bücher überhaupt. Das Buch verbindet aktuelle Themen wie Feminismus und eine LGBTQ - Love Story perfekt, mit Humor und Tragik. Das Buch ist super geschrieben. Kann das Buch nur empfehlen! Großes Lob an die Autorin Yasmin Shakarami!!! ❤️❤️❤️

  • Bewertung

    5/5

    18.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Große Liebe

    Auch die zweite Geschichte, die ich von der Autorin gelesen habe, konnte mich vollends begeistern. Auch hier ist das Lese Publikum wieder eher auf Young adult ausgelegt, aber das tut der Entwicklung der Story natürlich absolut keinen Abbruch. Das Setting: 1001 Nacht in Katar, was schon alleine dafür ein Riesen plus Punkt ist. Dann noch Autorennen und eine Frauen Clique, die mit allen Wassern gewaschen ist? COUNT ME IN! Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe es sehr genossen. Der Schreibstil, der Humor, Reas Eltern, einfach köstlich…so will ich Jugend Literatur lesen, GENAUSO.

  • Vivien

    aus Dresden

    5/5

    01.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Entführung nach Kater..

    Yasmin Shakarami hat es erneut Geschafft einen Banger rauszuhauen! Man wird entführt in eine Fremde Welt voller Überraschungen, Erlebnissen und vor allem Geheimnissen - denn ich war teilweise echt geschockt von den Wendungen der Geschichte, doch im positiven Sinne. Dar ich nicht gerne Spoilere , reichen hoffentlich die Worte: Mit diesem Buch vergisst man eine Zeit lang die Wirklichkeit um einen herum und fühlt komplett mit den Charakteren mit. Super Buch für Liebes Roman und Spannungsfans mit einer wichtigen Message !

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (65)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Magda W.

    Magda W.

    Thalia Oberwart

    Buchhändler*in

    3/5

    09.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Vielschichtiges Buch über Freiheit und Gleichberechtigung – mir stellenweise zu märchenhaft und konstruiert

    Mit „Sturmflirren“ legt Yasmin Shakarami nach „Tokioregen“ ihren zweiten Jugendroman im cbj-Verlag vor. Da mich ihr Debüt durch seine emotionale Tiefe und sprachliche Feinfühligkeit sehr berührt hat, war ich gespannt auf das neue Werk. Worum geht es? Die Jugendliche Rea zieht mit ihrer Familie von München nach Doha, da ihr Vater dort einen neuen Job antritt. In der fremden Stadt, geprägt von Hitze und gesellschaftlichen Unterschieden, begegnet sie Shaba – arabisch für Phantom. Es beginnt eine Reise zu sich selbst: poetisch und politisch. Rea beginnt, ihre Umwelt und sich selbst zu hinterfragen – und wird in eine Geschichte hineingezogen, die sie herausfordert, Grenzen zu überschreiten, für ihre Überzeugungen einzustehen und ihre eigene Stimme zu finden. „Sturmflirren“ thematisiert zentrale Fragen rund um Gleichberechtigung, Selbstfindung und die Rolle von Frauen in patriarchalen Strukturen und ist damit gesellschaftlich hochaktuell. Rea als Hauptfigur wirkt sehr nahbar, besonders ihre innere Leere und Orientierungslosigkeit sind eindrucksvoll geschildert. Viele Lesende dürften sich in ihrem Gefühl der Zerrissenheit wiederfinden. Ein besonders eindrückliches Zitat bleibt mir im Gedächtnis: „Manchmal kommt es mir so vor, als stünde ich in einem Raum, der vollgestopft ist mit fremden Versionen von mir selbst. Ich schreie, kann mich aber nicht hören. Ich sehe mich, kann mich aber nicht fühlen.“ Auch die Nebenfiguren, etwa Reas Eltern, bleiben mir durch ihr authentisches Zusammenspiel in Erinnerung. Die Frauengruppe „Accelerate“ ist interessant, bleibt jedoch stellenweise hinter den Erwartungen zurück. Einzelne Figuren wie Farah gewinnen zwar an Tiefe, wirken in den Dialogen mit Rea aber etwas konstruiert. Mit dem Auftauchen von Sachmet und den nächtlichen Fahrten durch die Wüste bekommt die Geschichte zunehmend märchenhafte Züge. Dadurch verliert die zuvor realistisch gezeichnete Handlung etwas an Glaubwürdigkeit. Auch die Darstellung von Gegengewalt durch weibliche Figuren regt zum Nachdenken an: Sie ist nachvollziehbar im Kontext der Emanzipation, bleibt jedoch moralisch ambivalent und dürfte nicht bei allen Leserinnen und Lesern auf Zustimmung stoßen. Im Zentrum des Romans stehen große Themen wie Freiheit, Liebe und Gleichberechtigung – insbesondere im Spannungsfeld zwischen westlicher und arabischer Lebensrealität. Manchmal wirkt die politische Ebene jedoch etwas überdeutlich; einzelne Passagen erinnern eher an Diskussionsleitfäden als an natürliche Dialoge (beispielsweise die explizite Nachfrage nach Pronomen). Das kann den Lesefluss bremsen, auch wenn die Intention dahinter verständlich ist. Positiv hervorzuheben sind die sanften Verbindungen zur Vorgängergeschichte „Tokioregen“ , die ein Gefühl von Vertrautheit vermitteln. Auch die Liebesgeschichte zwischen Rea und Shaba entwickelt sich behutsam und glaubwürdig – ihre Zartheit macht sie umso berührender. Ein wesentlicher Kritikpunkt betrifft den Klappentext: Er vermittelt Erwartungen, die der Roman inhaltlich nicht erfüllt. Gerade im Jugendbuchbereich, wo Transparenz wichtig ist, sollte der Text auf der Buchrückseite die Handlung möglichst präzise widerspiegeln – ohne wesentliche Wendungen vorwegzunehmen, aber auch ohne falsche Versprechen. Ebenfalls kritisch sehe ich die Darstellung von Tieren: In einem Buch, das sich so explizit mit Gleichwertigkeit und Respekt auseinandersetzt, wirkt die fast humorvolle Beschreibung des Überfahrens eines Tieres unangemessen zur sonstigen Botschaft. „Sturmflirren“ ist ein vielschichtiger Roman mit einer starken Hauptfigur, relevanten Themen und einer eindrucksvollen Sprache. Für politisch interessierte Jugendliche bietet er viele Denkanstöße und die Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit kulturellen und gesellschaftlichen Fragen. Für mich persönlich bleibt er jedoch etwas hinter der emotionalen Tiefe von „Tokioregen“ zurück.

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