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America Fantastica Roman | Beißend komische Satire | »Durchdringend und messerscharf.« Haruki Murakami | In den Top 5 der Krimibestenliste von Deutschlandfunk Kultur

6

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.10.2024

Verlag

HarperCollins Hardcover

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

20,7/13,4/4,4 cm

Gewicht

632 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Gregor Hens

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-00742-6

Beschreibung

Rezension

»Genüsslich hält Tim O’Brien mit seinem überdrehten Roadtrip einer paranoiden Nation den Spiegel vor.« ("Kulturnews")
»Das ist alles sehr lustig.« ("Deutschlandfunk Kultur Lesart")
»[…] aberwitzige Achterbahn-Satire […]« ("3sat Buchzeit")
»Ich liebe es deswegen, weil alle amerikanischen Mythen aufgerufen und verkehrt und gegen den Strich gelesen werden.« ¬»Ich finde das Buch sagenhaft gut.« ("3sat Buchzeit")
»Ein so satirischer wie lustiger Roman ist Tim O’Briens »America Fantastica«. […] Überaus unterhaltsam und schlimmst- bis urbös.« ("Buchkultur")
»Klingt nach Krimi, ist aber ein bitterböses, satirisches Bild der US-Gesellschaft der ersten Trump-Ära. Schreiend komisch und beängstigend zugleich.« ("Hörzu")
»Wie O’Brien es schafft, uns die Verwerfungen unserer Zeit vor Augen zu führen und dabei weniger an unsere moralische Integrität zu appellieren, (…) ist meisterlich..« ("Der Freitag")
»Man weiß kaum, was man mehr mögen soll an diesem coolen Roman: die spannenden Kalamitäten, die lakonische Situationskomik, die schnoddrigen Dialoge. […] Zeitgeistkritik der märchenhaften Sorte.« ("Kölnische Rundschau")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.10.2024

Verlag

HarperCollins Hardcover

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

20,7/13,4/4,4 cm

Gewicht

632 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Gregor Hens

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-00742-6

Herstelleradresse

HarperCollins Hardcover
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: vertrieb@harpercollins.de

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Witzig und unterhaltsam tiefgründig

awe am 03.12.2025

Bewertungsnummer: 2669364

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Roadtrip, der den Liebhabern von Billy Summers sicherlich gut gefallen wird. Das Buch spiegelt Amerika aktuell treffend wider. Die Figuren werden gut eingeführt und stehen bis zum Ende in wechselseitigen Verbindungen zueinander. Witzig und extrem unterhaltsam.

Witzig und unterhaltsam tiefgründig

awe am 03.12.2025
Bewertungsnummer: 2669364
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Roadtrip, der den Liebhabern von Billy Summers sicherlich gut gefallen wird. Das Buch spiegelt Amerika aktuell treffend wider. Die Figuren werden gut eingeführt und stehen bis zum Ende in wechselseitigen Verbindungen zueinander. Witzig und extrem unterhaltsam.

Ermüdende Suada

Elke aus Vaihingen an der Enz am 15.02.2025

Bewertungsnummer: 2412957

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Boyd Halverson, einst Pulitzer-Kandidat, nun nur noch ein Journalist unter vielen, hadert mit dem Leben. Verantwortlich für seine missliche Lage macht er seinen Ex-Schwiegervater Jim und will sich an ihm rächen. Um das Vorhaben zu finanzieren, raubt er eine Bank aus und nimmt die Kassiererin Angie als Geisel. Gemeinsam mit ihr macht er sich zumindest anfangs relativ unbehelligt auf den Weg, um mit Jim abzurechnen. Interessanterweise sind es (aus Gründen) keine Gesetzeshüter, die die Verfolgung aufnehmen, sondern diverse zwielichtige Gestalten, angefangen bei Angies Freund und noch anderen Schlägertrupps. Während der Fahrt entspannt sich das Verhältnis zwischen Geisel und Geiselnehmer zunehmend, und so versorgt Boyd seine Mitfahrerin in einem nicht versiegenden Redestrom mit sämtlichen Informationen darüber, was wie und warum in Amerika aktuell schief läuft. Zu Beginn ist das stellenweise noch ganz interessant, aber im Verlauf nutzt es sich recht schnell ab und wird ermüdend. Tim O’Brien hat den Kanal voll. Anders kann ich mir seinen Roman „America Fantastica“ nicht erklären, in dem er sich an der Realität (s)eines Landes während der ersten Amtszeit Trumps abarbeitet. Einer Zeit, in der Lügengespinsten die Wahrheit verdrängen, die schon längst keine Gültigkeit mehr hat. Während dieses aberwitzigen Roadtrips schildert er die gesellschaftlichen Veränderungen. Ein Versuch, die amerikanischen Mythen zu demaskieren, der mal mehr, mal weniger gut gelingt. Über weite Strecken kommt das zum einen durch die verwendeten Stereotypen leider viel zu stark überzeichnet daher und vermittelt zum anderen an vielen Stellen den Eindruck, dass hier jemand schreibt, der meint, den absoluten Durchblick zu haben und sich nach Zeiten zurück sehnt, die längst vergangen sind. So wird aus einem Roman mit Noir-Ansätzen eher eine Mischung aus Groteske, persönlichem Bekenntnis und Weltsicht, dessen Botschaft dadurch an Bedeutung verliert. Kann man lesen, muss man aber nicht.

Ermüdende Suada

Elke aus Vaihingen an der Enz am 15.02.2025
Bewertungsnummer: 2412957
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Boyd Halverson, einst Pulitzer-Kandidat, nun nur noch ein Journalist unter vielen, hadert mit dem Leben. Verantwortlich für seine missliche Lage macht er seinen Ex-Schwiegervater Jim und will sich an ihm rächen. Um das Vorhaben zu finanzieren, raubt er eine Bank aus und nimmt die Kassiererin Angie als Geisel. Gemeinsam mit ihr macht er sich zumindest anfangs relativ unbehelligt auf den Weg, um mit Jim abzurechnen. Interessanterweise sind es (aus Gründen) keine Gesetzeshüter, die die Verfolgung aufnehmen, sondern diverse zwielichtige Gestalten, angefangen bei Angies Freund und noch anderen Schlägertrupps. Während der Fahrt entspannt sich das Verhältnis zwischen Geisel und Geiselnehmer zunehmend, und so versorgt Boyd seine Mitfahrerin in einem nicht versiegenden Redestrom mit sämtlichen Informationen darüber, was wie und warum in Amerika aktuell schief läuft. Zu Beginn ist das stellenweise noch ganz interessant, aber im Verlauf nutzt es sich recht schnell ab und wird ermüdend. Tim O’Brien hat den Kanal voll. Anders kann ich mir seinen Roman „America Fantastica“ nicht erklären, in dem er sich an der Realität (s)eines Landes während der ersten Amtszeit Trumps abarbeitet. Einer Zeit, in der Lügengespinsten die Wahrheit verdrängen, die schon längst keine Gültigkeit mehr hat. Während dieses aberwitzigen Roadtrips schildert er die gesellschaftlichen Veränderungen. Ein Versuch, die amerikanischen Mythen zu demaskieren, der mal mehr, mal weniger gut gelingt. Über weite Strecken kommt das zum einen durch die verwendeten Stereotypen leider viel zu stark überzeichnet daher und vermittelt zum anderen an vielen Stellen den Eindruck, dass hier jemand schreibt, der meint, den absoluten Durchblick zu haben und sich nach Zeiten zurück sehnt, die längst vergangen sind. So wird aus einem Roman mit Noir-Ansätzen eher eine Mischung aus Groteske, persönlichem Bekenntnis und Weltsicht, dessen Botschaft dadurch an Bedeutung verliert. Kann man lesen, muss man aber nicht.

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America Fantastica

von Tim O'Brien

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Herbert Hofer

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

I swear to God you’d have to tell a lie ...

Bewertet: eBook (ePUB)

Ein großes Lesevergnügen in einem Mix aus Krimi und Polit- / Gesellschaftssatire, eine Tour de force durch keine Ahnung wieviele Bundesstaaten und einer sicherlich dreistelligen Anzahl an Straftaten, bis zum Schluß spannend und amüsant und dabei sogar - auf eine zugegeben etwas spröde Art - ein bißchen romantisch! ____ In den Vereinigten Staaten von Amerika grassiert eine Epidemie! Es ist allerdings nicht das Corona Virus - obwohl auch dieses seine Rolle spielen wird - es ist eine Epidemie des Lügens, der Fake News, der alternative facts: in der Hotline der Steuerbehörde sitzen Echsenmenschen, die exhumierten Knochen früherer Sklaven weisen auf einen gesunden und angenehmen Lebensstil hin und bei der Antrittsrede des Präsidenten (ja, genau dieses Präsidenten) ist die größte Menschenmenge der amerikanischen Geschichte zusammengetroffen. ____ Und man hat den Eindruck, dass der Autor sich bemüht hat, eine Gruppe handelnder Personen aus allen Gesellschaftsschichten zusammenzustellen, die sich eines solchen Präsidenten auch als würdig erweisen würde: so gut wie alle sind mit der allergrößten Selbstverständlichkeit kriminell, sodass Boyd Halversons Straftat, mit der die Handlung beginnt (Bankraub mit einhergehender Geiselnahme), geradezu eine Bagatelle darstellt! ____ Ein Parforceritt durch ein moralisch verwahrlostes Amerika, dem die Betrügereien seines Präsidenten den letzten Rest geben, geschrieben in einem Jargon der an Quentin Tarantino oder Ross Thomas erinnert (falls Sie den nicht kennen: auch eine Empfehlung) und dem Tom Waits als Soundtrack gut anstünde: and if you think that you can tell a bigger tale I swear to God you’d have to tell a lie ...! ____ Ich fand es toll, ganz klar fünf Sterne, eigentlich sogar eher sechs!
  • Herbert Hofer
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I swear to God you’d have to tell a lie ...

Bewertet: eBook (ePUB)

Ein großes Lesevergnügen in einem Mix aus Krimi und Polit- / Gesellschaftssatire, eine Tour de force durch keine Ahnung wieviele Bundesstaaten und einer sicherlich dreistelligen Anzahl an Straftaten, bis zum Schluß spannend und amüsant und dabei sogar - auf eine zugegeben etwas spröde Art - ein bißchen romantisch! ____ In den Vereinigten Staaten von Amerika grassiert eine Epidemie! Es ist allerdings nicht das Corona Virus - obwohl auch dieses seine Rolle spielen wird - es ist eine Epidemie des Lügens, der Fake News, der alternative facts: in der Hotline der Steuerbehörde sitzen Echsenmenschen, die exhumierten Knochen früherer Sklaven weisen auf einen gesunden und angenehmen Lebensstil hin und bei der Antrittsrede des Präsidenten (ja, genau dieses Präsidenten) ist die größte Menschenmenge der amerikanischen Geschichte zusammengetroffen. ____ Und man hat den Eindruck, dass der Autor sich bemüht hat, eine Gruppe handelnder Personen aus allen Gesellschaftsschichten zusammenzustellen, die sich eines solchen Präsidenten auch als würdig erweisen würde: so gut wie alle sind mit der allergrößten Selbstverständlichkeit kriminell, sodass Boyd Halversons Straftat, mit der die Handlung beginnt (Bankraub mit einhergehender Geiselnahme), geradezu eine Bagatelle darstellt! ____ Ein Parforceritt durch ein moralisch verwahrlostes Amerika, dem die Betrügereien seines Präsidenten den letzten Rest geben, geschrieben in einem Jargon der an Quentin Tarantino oder Ross Thomas erinnert (falls Sie den nicht kennen: auch eine Empfehlung) und dem Tom Waits als Soundtrack gut anstünde: and if you think that you can tell a bigger tale I swear to God you’d have to tell a lie ...! ____ Ich fand es toll, ganz klar fünf Sterne, eigentlich sogar eher sechs!

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