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Sorgt, dass sie nicht zu zeitig mich erwecken Essays und Reden

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.12.2024

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,6/13,1/2,8 cm

Gewicht

389 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00266-4

Beschreibung

Rezension

Letztlich ist es ein Vergnügen und stets anregend, diesem klugen Zeitgenossen und Leser und durch seine Sätze zu folgen. ("Deutschlandfunk "Büchermarkt"")
Wie alles von Kehlmann: klug ("Welt am Sonntag")
Kehlmann ist ein Autor, der seinen Kopf so gar nicht im berüchtigten Elfenbeinturm versteckt, er denkt buchstäblich über Gott und die Welt nach. ("Deutschlandfunk Kultur "Lesart"")
Wortgewandt, hellsichtig, klug und unterhaltsam wie in seinen Romanen vermisst Daniel Kehlmann auch in seinen Reden und Essays die Welt. Ihn zu lesen, ist immer wieder eine Freude. ("Frankfurter Neue Presse")
Das sind nicht nur Lobreden, sondern es sind tatsächlich Entdeckungsreisen, die man da unternimmt und durch die man klüger wird. ("RBB, radio 3")
Kehlmann ist ein Meister der Balance - zwischen Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit, zwischen Persönlichem und Allgemeinem, zwischen Vergangenem und Aktuellem ... ein Buch zum Immer-wieder-Lesen. ("NDR Kultur")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.12.2024

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,6/13,1/2,8 cm

Gewicht

389 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00266-4

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Seitenrascheln

    5/5

    12.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Empfehlenswerte Sammlung

    Im Buch enthalten sind 27 Texte, sprich Rezensionen über Bücher und Filme, Reden und Essays. Kehlmann schreibt unglaublich klug und sehr tiefsinnig. Das ist nicht immer alles gleich verständlich für mich gewesen und ich durfte mir etwas Mühe beim nachvollziehen seiner Gedanken machen, aber das lohnte sich hundertprozentig. Überraschend für mich war auch sein Humor, der immer wieder durchblitzt. Auch sein Scharfsinn habe ich sehr bewundert. Sei es nun seine Gedanken über den Amtsantritt Trumps vor 8 Jahren oder auch den Essay über Künstliche Intelligenz. Sehr persönlich wurde er bei dem Text über Mauthausen. Aus letzterem mag ich folgendes zitieren: „Nicht vergessen, was passiert ist, das heißt eben nicht nur, an Jahrestagen in Konzentrationslagern schöner Musik zu lauschen. Es heißt auch: Menschen helfen, die Hilfe brauchen, auch wenn sie eine andere Religion haben, eine andere Kultur, andere Sprache, andere Hautfarbe, und zwar im Angedenken an die Vertriebenen und die Toten unseres eigenen Landes vor noch nicht langer Zeit.“ Bewundernswert wie er bei Reden über Autorenkollegen schreibt und mir ihre Genialität näherbringt. Überhaupt wie er ein Text ganz langsam aufbaut, dass man ihm buchstäblich beim Denken zuschaut und völlig verblüfft am Ende anlangt, um einiges klüger als zuvor. Fazit: Für mich war es eine sehr bereichernde Lektüre, wenn ich auch nicht immer alles verstanden habe. Trotzdem und gerade deshalb eine Sammlung, die ich gerne immer wieder zur Hand nehmen mag, um mich in den einen oder anderen Essay wieder vertiefen zu können.

  • Bewertung

    aus Bamberg

    4/5

    08.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    »Natürlich kann, soll, darf man alles erfinden, denn die Kunst muss alles dürfen.«

    »Natürlich kann, soll, darf man alles erfinden, denn die Kunst muss alles dürfen.« Trotz der Tatsache, dass ich mit Kehlmanns Romanen – ich wünsche mir selbst, es wäre anders – überhaupt nichts anfangen kann, lese ich seine Essays und Reden gerne und bin froh diese, als ich vor drei Jahren seine sämtlichen bis dato veröffentlichten Werke las, entdeckt zu haben. Insgesamt 27 mehr oder weniger neue und aktuelle Texte Kehlmanns versammeln sich in diesem Buch. Leicht, locker, bereichernd und manchmal zum eigenen Nachdenken anregend sowie durchaus süffisant lassen sich diese Texte lesen, wenn sie auch manchmal zu theoretisch ausfallen. Eins steht jedoch fest – an Kehlmann ist ein großartiger Literaturwissenschaftler verloren gegangen! Kehlmanns Reden und Essays bringen allemal neue Erkenntnisse. So wusste ich nicht, dass Heimito von Doderer einst Mitglied der NSDAP und überzeugter Antisemit war. Fängt Kehlmann an bspw. über Kafkas Zeichnungen oder bestimmte literarische Werke zu sinnieren, hört man seine Gedanken sprechen, weil er seine Leidenschaft zur Literatur offenbart und diese mitunter ansteckend ist! Seine akribischen Abhandlungen über verschiedene Schriftsteller, darunter Franz Werfel, Ernst Lothar, Hölderlin, etc. bereiten einfach nur Freude. Doch auch das Zeitgeschehen wird beachtet. Parallelen wie Kehlmann sie zu Beginn des ersten Amtsantritts Donald Trumps bezüglich George Orwells „1984“ zieht, sind treffend! Ganz zu schweigen von seinen präzisen Einschätzungen hinsichtlich in Zukunft drohender Gefahren der Künstlichen Intelligenz oder Grenzen des Romans. Kehlmann ist ein haargenauer Beobachter, der detailliert und differenziert schreibt und sich nicht davor scheut zu kritisieren, selbst wenn es sich um von ihm angesehene Autoren handelt. Ausschließlich seine Beiträge über verschiedene Filme haben mich weniger interessiert und ich empfand diese als etwas langatmig.

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