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American Mother Eine Geschichte von Hass und Vergebung

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.12.2024

Abbildungen

mit 4 schwarzweissen Fotos

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/2,6 cm

Gewicht

356 g

Farbe

Grau / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Volker Oldenburg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00386-9

Beschreibung

Rezension

Diese Begegnung zwischen Mutter und Täter, das ist so unglaublich und so präzise beschrieben, das ist nicht nur als Stoff überwältigend. .. So, wie McCann das aufschreibt, das ist Shakespeare-Drama, großer Moment und große Literatur. ("radiodrei.de")
Was für eine zutiefst menschliche Botschaft, was für ein Buch: herzzerreißend, niederschmetternd, voller Kraft und Hoffnung! Was für eine Frau! ("NDR Kultur")
"American Mother" erzählt beeindruckend davon, wie man dem Hass etwas entgegensetzen kann. ("ARD "Titel, Thesen, Temperamente"")
Eine Mischung aus Report und Diktat ist so entstanden, mal lyrisch erschütternd, dann wieder getragen von den Schilderungen einer trauernden Mutter, die ihrem Kind Gerechtigkeit widerfahren lassen will. ("Deutschlandfunk Kultur "Buchkritik"")
Das atemberaubende Zeugnis einer scheinbar ganz gewöhnlichen Frau, die zu einer außerordentlichen inneren Stärke findet – angetrieben von dem Glauben, dass Verständigung möglich und Vergebung nötig ist. ("WDR 3")
Ein Denkmal für einen Journalisten, ein Zeugnis über die Macht von Vergebung. ("Die Zeit")
Eine schwierige, eine herzzerreißende Geschichte ("Kurier")
So ein gutes Buch habe ich seit Langem nicht gelesen, vielleicht noch nie in meinem Leben. ("Anderson Cooper, Autor")
Eine atemberaubende Geschichte von Gewalt und Vergebung ("Salman Rushdie")
Mit ihrem Drang, die Psychologie des Geiselnehmers ihres Sohnes zu verstehen, war Diane Foley das perfekte Match für Colum McCann, der radikale Empathie als seinen moralischen Kompass bezeichnet. ("The New York Times")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.12.2024

Abbildungen

mit 4 schwarzweissen Fotos

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/2,6 cm

Gewicht

356 g

Farbe

Grau / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Volker Oldenburg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00386-9

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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geht unter die Haut

Edith Berger am 14.12.2024

Bewertungsnummer: 2364186

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Diane Foley ist die Mutter des in Syrien entführten und ermordeten US Journalisten James Foley. Nach monatelanger Folter unvorstellbaren Ausmaßes, wurde James Foley von Terroristen des IS im August 2014 enthauptet. Wie soll man den Tod des eigenen Sohnes ertragen, die besonders grausamen Umstände aushalten? Fassungslosigkeit, Hass, Wut aber auch eine ungemeine Kraft lässt Diane Foley diese Gefühle nicht die Oberhand gewinnen. Sie beginnt zu kämpfen. Erst gegen die tatenlose US Regierung, dann gegen die Verzweiflung und immer gegen das Vergessen.

geht unter die Haut

Edith Berger am 14.12.2024
Bewertungsnummer: 2364186
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Diane Foley ist die Mutter des in Syrien entführten und ermordeten US Journalisten James Foley. Nach monatelanger Folter unvorstellbaren Ausmaßes, wurde James Foley von Terroristen des IS im August 2014 enthauptet. Wie soll man den Tod des eigenen Sohnes ertragen, die besonders grausamen Umstände aushalten? Fassungslosigkeit, Hass, Wut aber auch eine ungemeine Kraft lässt Diane Foley diese Gefühle nicht die Oberhand gewinnen. Sie beginnt zu kämpfen. Erst gegen die tatenlose US Regierung, dann gegen die Verzweiflung und immer gegen das Vergessen.

Mutterliebe und Verlust, mit viel Pathos

Kaffeeelse (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 21.02.2026

Bewertungsnummer: 3053782

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Mutter verliert ihren Sohn und sitzt vor Gericht dem Mörder gegenüber. Schon das allein ist sicherlich nicht alltäglich. Hier kommt allerdings dazu, dass der Sohn Journalist war, entführt wurde und der Mörder dem IS angehörte. Der Mörder ist ein Brite, der aus Großbritannien in das Herrschaftsgebiet des IS reiste, um dort seinem Irrglauben zu folgen, und um Unaussprechliches zu tun. Völlig unverständlich in meinen Augen. Man kommt aus einem sicheren Landstrich, geht in unsicheres Terrain und kämpft dort gegen den Westen, dem man ja entstammt und wo man die Sicherheiten und Annehmlichkeiten bisher genießen konnte. Wie verblendet muss man sein?  Doch dies nur am Rande. Zurück zum Thema. Der IS ermordete viele Menschen. Unter vielen anderen traf es auch den US-amerikanischen Journalisten James Foley. Ein Journalist! Ich bekomme da Wut! Aber des Menschen Tun, ein unerschöpfliches Thema! Auch jetzt wieder zu beobachten. Wahrscheinlich immer. Im Jetzt, im Gestern und auch im Morgen. James Foley wurde geköpft. Der Tod und das Grauen wurde inszeniert. Der Horror schlechthin! Doch dieser Horror ist nicht das Hauptthema des Buches von Colum McCann. Ich kenne von Colum McCann bisher „Apeirogon“ und mit diesem Buch hat mich Colum McCann sehr beeindruckt. Denn der Horror und der Hass darf uns nicht besitzen/nicht einnehmen. Und das verdeutlicht Colum McCann in „Apeirogon“, aber auch hier in „American Mother“. Denn diese titelgebende Mutter ist Diane Foley. Und ihr Umgang mit dem sie selbst betreffenden Horror beeindruckt ungemein! Woher nimmt sie wohl ihre Stärke?  Diane Foley möchte dem Mörder ihres Sohnes begegnen, möchte ihn mit den Folgen seines Tuns mittels ihrer Person konfrontieren, möchte ihm als Mensch begegnen und erreicht damit wahrscheinlich einiges. Davor kann ich nur meinen Hut ziehen und irgendwie erstarren vor dieser Stärke. Hätte ich die Kraft vor den Mörder einer von mir innigst geliebten Person zu treten und ihm nicht nur mit einem von mir selbst gefällten Urteil zu begegnen? Ich denke nicht. Auch wenn ich immer für Menschlichkeit eintrete, es gibt Grenzen. Auch für mich. Jemand, der für mich erhebliche Grenzüberschreitungen begeht, verliert in meinen Augen gewisse menschliche Komponenten. Dass Diane Foley damit anders umgehen kann, verwundert mich sehr, lässt mich darüber sinnieren, darüber nachdenken. Und damit ist der Sinn des Buches ja schon deutlich. Ob das Buch in mir etwas verändert hat. Ich weiß nicht.  Weiterhin ist dieses Buch auch ein Denkmal für James Foley. Ein Mahnmal. Stellvertretend sicher für so viele völlig sinnlos getötete Menschen. Das Buch ermöglicht einen Blick auf James Foley, auf sein Tun, auf seine Denke. Ein Blick auf einen menschlich, empathisch und sozial denkenden Menschen. Der für seine Ideale Risiken eingegangen ist. Risiken, die ihn nicht abgeschreckt haben, die ihn haben weitermachen lassen. Bis …. Und damit kann man vor der Mutter und dem Sohn den Hut ziehen! Was für Menschen! ❤ Außergewöhnliche Menschen und sicher ein außergewöhnliches Buch. „Apeirogon“ war für mich ein 5 Sterne Buch. „American Mother“ bekommt von mir 4 Sterne. Thematisch müsste es für mich ein 5 Sterne Buch sein. Aber irgendetwas in Diane Foleys Denken und Tun ließ mich auch in einem Abstand verbleiben. Ich möchte hier mit Sicherheit nichts von ihrem Tun bewerten, das steht mir definitiv nicht zu. Aber völlig entbrannt zum Geschriebenen bin ich leider nicht und deswegen gibt es von mir 4 Sterne für „American Mother“.

Mutterliebe und Verlust, mit viel Pathos

Kaffeeelse (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 21.02.2026
Bewertungsnummer: 3053782
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Mutter verliert ihren Sohn und sitzt vor Gericht dem Mörder gegenüber. Schon das allein ist sicherlich nicht alltäglich. Hier kommt allerdings dazu, dass der Sohn Journalist war, entführt wurde und der Mörder dem IS angehörte. Der Mörder ist ein Brite, der aus Großbritannien in das Herrschaftsgebiet des IS reiste, um dort seinem Irrglauben zu folgen, und um Unaussprechliches zu tun. Völlig unverständlich in meinen Augen. Man kommt aus einem sicheren Landstrich, geht in unsicheres Terrain und kämpft dort gegen den Westen, dem man ja entstammt und wo man die Sicherheiten und Annehmlichkeiten bisher genießen konnte. Wie verblendet muss man sein?  Doch dies nur am Rande. Zurück zum Thema. Der IS ermordete viele Menschen. Unter vielen anderen traf es auch den US-amerikanischen Journalisten James Foley. Ein Journalist! Ich bekomme da Wut! Aber des Menschen Tun, ein unerschöpfliches Thema! Auch jetzt wieder zu beobachten. Wahrscheinlich immer. Im Jetzt, im Gestern und auch im Morgen. James Foley wurde geköpft. Der Tod und das Grauen wurde inszeniert. Der Horror schlechthin! Doch dieser Horror ist nicht das Hauptthema des Buches von Colum McCann. Ich kenne von Colum McCann bisher „Apeirogon“ und mit diesem Buch hat mich Colum McCann sehr beeindruckt. Denn der Horror und der Hass darf uns nicht besitzen/nicht einnehmen. Und das verdeutlicht Colum McCann in „Apeirogon“, aber auch hier in „American Mother“. Denn diese titelgebende Mutter ist Diane Foley. Und ihr Umgang mit dem sie selbst betreffenden Horror beeindruckt ungemein! Woher nimmt sie wohl ihre Stärke?  Diane Foley möchte dem Mörder ihres Sohnes begegnen, möchte ihn mit den Folgen seines Tuns mittels ihrer Person konfrontieren, möchte ihm als Mensch begegnen und erreicht damit wahrscheinlich einiges. Davor kann ich nur meinen Hut ziehen und irgendwie erstarren vor dieser Stärke. Hätte ich die Kraft vor den Mörder einer von mir innigst geliebten Person zu treten und ihm nicht nur mit einem von mir selbst gefällten Urteil zu begegnen? Ich denke nicht. Auch wenn ich immer für Menschlichkeit eintrete, es gibt Grenzen. Auch für mich. Jemand, der für mich erhebliche Grenzüberschreitungen begeht, verliert in meinen Augen gewisse menschliche Komponenten. Dass Diane Foley damit anders umgehen kann, verwundert mich sehr, lässt mich darüber sinnieren, darüber nachdenken. Und damit ist der Sinn des Buches ja schon deutlich. Ob das Buch in mir etwas verändert hat. Ich weiß nicht.  Weiterhin ist dieses Buch auch ein Denkmal für James Foley. Ein Mahnmal. Stellvertretend sicher für so viele völlig sinnlos getötete Menschen. Das Buch ermöglicht einen Blick auf James Foley, auf sein Tun, auf seine Denke. Ein Blick auf einen menschlich, empathisch und sozial denkenden Menschen. Der für seine Ideale Risiken eingegangen ist. Risiken, die ihn nicht abgeschreckt haben, die ihn haben weitermachen lassen. Bis …. Und damit kann man vor der Mutter und dem Sohn den Hut ziehen! Was für Menschen! ❤ Außergewöhnliche Menschen und sicher ein außergewöhnliches Buch. „Apeirogon“ war für mich ein 5 Sterne Buch. „American Mother“ bekommt von mir 4 Sterne. Thematisch müsste es für mich ein 5 Sterne Buch sein. Aber irgendetwas in Diane Foleys Denken und Tun ließ mich auch in einem Abstand verbleiben. Ich möchte hier mit Sicherheit nichts von ihrem Tun bewerten, das steht mir definitiv nicht zu. Aber völlig entbrannt zum Geschriebenen bin ich leider nicht und deswegen gibt es von mir 4 Sterne für „American Mother“.

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American Mother

von Colum McCann, Diane Foley

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