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Produktbild: Das ewige Ungenügend
Artikelbild von Das ewige Ungenügend
Saralisa Volm

1. Das ewige Ungenügend

Das ewige Ungenügend Eine Bestandsaufnahme des weiblichen Körpers

Gesprochen von
4
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Inka Löwendorf

Spieldauer

6 Stunden und 19 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

06.03.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

12

Verlag

Audio Verlag München

Sprache

Deutsch

EAN

9783748404415

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Inka Löwendorf

Spieldauer

6 Stunden und 19 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

06.03.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

12

Verlag

Audio Verlag München

Sprache

Deutsch

EAN

9783748404415

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  • MarieOn

    5/5

    30.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolute Leseempfehlung zum Thema Feminismus

    Saralisa Volm will sich die Deutungshoheit ihres Körpers zurückerobern und nimmt die Leser*innen mit in ihr Erleben und ihre Wut. Schon während ihrer Pubertät galten die Maße 90-60-90 als Schönheitsideal. Die Rubensmädchen hatten längst ausgedient und Barbie hielt Einzug. Obwohl Saralisa gerne aß, war sie dünn, dennoch machte sie Diäten und blieb unzufrieden mit ihrem Körper. Sie entdeckte das Kotzen als Methode ihrer Essenslust zu frönen und dabei gertenschlank zu werden. Bis zum ersten Kreislaufzusammenbruch dauerte es ein paar Jahre und da beherrschte die Bulimie auch schon ihr gesamtes Leben. Sie pendelte zwischen Vertuschung und Beherrschung und quälte sich durch Kontrollverluste, gleichzeitig gab ihr ihr Verhalten das Gefühl von Kontrolle und eine wohltuende Befriedigung. Nach jahrelangem On Off der Bulimie-Beziehung voller Leidenschaft und Hass hörte sie damit auf. Zähne, Haare und Magen hatten so gelitten, dass es ihr nicht mehr gelang, nach außen zu glänzen. Die Schönheitsindustrie feuerte weiter: Nichts schmeckt so gut, wie es sich anfühlt, dünn zu sein. Kate Moss S. 43 Die Autorin zeigt, wie gerade Frauen zum Spielball zwischen milliardenschwerer Schönheitsindustrie und milliardenschwerer Genussmittelindustrie werden. Ein Kreislauf an dessen Ende Diätkonzerne, Pharmaindustrien und Ärzte stehen. Schönheit ist ein System, das nur dann funktioniert, wenn es viele ausschließt. Elisabeth Lachner S. 48 Was viele, von dieser Selbstoptimierung Betroffene nicht verstehen ist, dass Selbstwert eben nicht käuflich ist. Unterstützung findet das System des Schönheitswahns auch durch Creator*innen. Je mehr Follower*innen, desto größer die Sicht auf lukrative Zusammenarbeit mit Firmen. Frauen werden weltweit unterdrückt, wenn sie nicht ihrer augenscheinlichen Bestimmung folgen nett, angenehm und sozial verträglich zu sein. Es folgen Ausgrenzung, Mobbing, Cybermobbing und Femizide. 2020 wurden in Deutschland 359 Fälle häuslicher Gewalt aktenkundig, fast jeden Tag traf es eine. Die Autorin führt uns in die frauenfeindliche Welt der Schauspielkunst ein und zeigt anhand der eigenen Karriere, wie frustrierend diese Arbeit sein kann. Sie zeigt, dass das Ziel der Gleichberechtigung nur entspannte weibliche Mittelmäßigkeit sein kann. Fazit: Saralisa Volm hat sich in diesem Buch mit ihrer eigenen Weiblichkeit auseinandergesetzt und viele kluge Gedanken zu Papier gebracht. Das Buch liest sich so erhellend wie frustrierend, weil der geneigten Leser*in auffällt, welche Wegstrecke zu echter Gleichberechtigung noch vor uns liegt. Sicher ist es ratsam, unseren Töchtern zu erklären, „dass jede*r ihre Grenzen achten muss, dass ein Nein bedeutet, dass man aufhören muss und dass Sex nicht eingefordert werden darf“. Allerdings fände ich es ebenso hilfreich, wenn wir das unseren Söhnen klar machen würden. Die Autorin macht ihre Gedanken anhand vieler Beispiele aus dem eigenen Leben gut lesbar und verständlich. Sie schreibt sowohl mit einem lachenden als auch einem weinenden Auge und damit keineswegs pessimistisch. Von mir definitiv eine absolute Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    21.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    toll, inspirierend, WICHTIG

    "Das Ewige Ungenügend" ist ein zutiefst ehrliches Buch, das eine unverblümte Reise durch das Frau-Sein bietet. Saralisa Volm schreibt mit einer außergewöhnlichen Offenheit und vermittelt dabei eine dringende Botschaft, die uns alle angeht: Der Kampf für Gleichberechtigung und Selbstbestimmung darf niemals enden.

  • Bewertung

    5/5

    01.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    toll, inspirierend, ehrlich

    Ein lesenswertes Buch voller Fakten, sehr ehrlichen Worten und persönlichen Einblicken. Es räumt mit Schönheitsidealen und Frauenbildern auf, ist interessant zu lesen und fordert zur Selbstreflektion auf. Lest dieses Buch! Es ist großartig, bringt das Thema auf den Punkt und nimmt kein Blatt vor den Mund.

  • Anita

    aus Bonn

    4/5

    14.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein weiter Weg.

    Worum geht es? Saralisa Volm spricht über ihre eigenen Erfahrungen zu Körperbildern, Essstörungen, Bewertungen von Frauenkörpern und wie sie versucht sich davon zu befreien. Worum geht es wirklich? Frauenkörper, Freiheit und Kampf. Lesenswert? Ja, wenn auch nicht uneingeschränkt. Das Cover fällt direkt ins Auge und die Autorin beginnt ohne Umschweife ganz schonungslos mit ihrer eigenen Jugend und ihren Essstörungen. Obwohl es sich hierbei um ein Sachbuch handelt, ist es sprachlich gut lesbar. Die Kapitel sind mitunter recht lang, aber es gibt sehr viele Absätze sodass man sich alles in kleine Lesehappen einteilen kann. Vielleicht auch gerade dann wichtig, wenn man als lesende Person mit dem eigenen Körper hadert. Volm verbindet ihre eigenen Erfahrungen mit den gesamtgesellschaftlichen Erwartungen und Problemen und spricht dabei von ihrer eigenen Person nicht immer positiv. Generell scheint es so zu sein, dass sie den Kampf auf keinen Fall bereits beendet hat, sondern noch immer auf dem Weg zur Körperneutralität ist. Mir gefällt gut, wie viele verschiedene Themen angesprochen werden und auch die bereits erwähnte verständliche Sprache. Weniger gut finde ich hingegen, dass einige Dinge so verkürzt wiedergegeben werden, dass sie falsch dargestellt werden (zum Beispiel zur Gen-Schere in Kapitel 2). Auch habe ich mit vielen Namen oder Beschreibungen nichts anfangen können, weil Volm aufgrund ihres Berufs viel über die Filmindustrie und Kunst spricht und die Personen meist nicht eingeordnet werden. Man versteht zwar die Aussagen, aber fühlt sich dabei ziemlich unwissend. Ansonsten habe ich mich an Frauen* (mit Sternchen) gestört, weil mir das Konzert nicht einleuchtet. Entweder spreche ich von Frauen, dann ist kein Stern nötig. Oder ich meine eben nicht nur Frauen, sondern alle Menschen, die nicht cis Männer sind. Dann wiederum ist Frauen* keine korrekte Beschreibung. Dieses Buch gibt auf jeden Fall Input zum Thema Körperbilder und Weiblichkeit. Denn ist es nicht bezeichnend, dass wenn man die Autorin in der Suchmaschine sucht, man direkt die Suche nach Bildern vorgeschlagen bekommt? So als müsste man sich davon überzeugen, ob es sich hierbei um eine normschöne Frau handelt.

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  • Produktbild: Das ewige Ungenügend