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Produktbild: Der Tunnelbauer
Artikelbild von Der Tunnelbauer
Maja Nielsen

1. Der Tunnelbauer

Der Tunnelbauer

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Mio Lechenmayr + weitere

Spieldauer

5 Stunden und 3 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

14 - 88 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.02.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

86

Verlag

Usm

Sprache

Deutsch

EAN

9783803281159

Beschreibung

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Ja

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Ja

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Erscheinungsdatum

01.02.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

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86

Verlag

Usm

Sprache

Deutsch

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9783803281159

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Ein wichtiges Stück Geschichte, das nicht in Vergessenheit geraten darf!

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 17.04.2024

Bewertungsnummer: 2180204

Bewertet: Hörbuch-Download

DER TUNNELBAUER Maja Nielsen, wundervoll gelesen von Mio Lechenmayr und Diana Ganter … ist die Geschichte zweier Massenfluchten aus der DDR im Jahre 1962 und 1964. Sie wurden als „Tunnel 29" und "Tunnel 57“ bekannt. Die Zahlen bezeichnen die Anzahl der Menschen, die durch diese Tunnel von Ost- nach Westberlin flohen. 1961: Für Achim Neumann läuft es in Ostberlin richtig gut: Gerade hat er sein Abitur in der Tasche und dann lernt er auch noch Chris kennen und verliebt sich in sie. Demnächst kann er seinen Studienplatz antreten und alles wäre perfekt, wenn das DDR-Regime nicht über Nacht die Mauer baute. Als dann auch noch sein Freund Hartmut fälschlicherweise als Anführer einiger Aufständischer festgenommen und zu 6½ Jahren Zuchthaus verurteilt wird, ändert sich schlagartig sein Leben und er beginnt seine Flucht in den Westen zu planen. Doch in Westdeutschland angekommen, merkt er schnell, dass er seine Freunde und Familie vermisst, allen voran Chris. Er schließt sich einer Gruppe Fluchthelfern an, die einen Tunnel von West nach Ost graben wollen. Das Unterfangen ist schwierig, da die Stasi ihre Informanden überall hat. Ob Achim es schafft, seine Familie und Chris in den Westen zu holen, hört ihr euch am besten selber an. Was für eine spannende Geschichte. Selten habe ich so mitgefiebert wie mit Achim. Kaum vorstellbar ist es, wie Achim und seine Mithelfer viele Jahre in wechselnden Schichten an diesen Tunneln arbeiteten; immer mit der Angst im Nacken entdeckt oder verraten zu werden. Auch wenn sie gerade "Schichtfrei“ hatten, durften sie das Gebäude, wo der Tunneleingang sich befand, nicht verlassen. Kontinuierlich wurde das Gebiet im Westen nahe der Mauer von den Grenzsoldaten im Osten beobachtet. Fazit: Ein wichtiges Hörbuch, das bereits im Alter ab 13 Jahre gehört werden sollte. Ein wichtiges Stück Geschichte, das nicht in Vergessenheit geraten darf. Große Hörempfehlung von mir 5/ 5

Ein wichtiges Stück Geschichte, das nicht in Vergessenheit geraten darf!

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 17.04.2024
Bewertungsnummer: 2180204
Bewertet: Hörbuch-Download

DER TUNNELBAUER Maja Nielsen, wundervoll gelesen von Mio Lechenmayr und Diana Ganter … ist die Geschichte zweier Massenfluchten aus der DDR im Jahre 1962 und 1964. Sie wurden als „Tunnel 29" und "Tunnel 57“ bekannt. Die Zahlen bezeichnen die Anzahl der Menschen, die durch diese Tunnel von Ost- nach Westberlin flohen. 1961: Für Achim Neumann läuft es in Ostberlin richtig gut: Gerade hat er sein Abitur in der Tasche und dann lernt er auch noch Chris kennen und verliebt sich in sie. Demnächst kann er seinen Studienplatz antreten und alles wäre perfekt, wenn das DDR-Regime nicht über Nacht die Mauer baute. Als dann auch noch sein Freund Hartmut fälschlicherweise als Anführer einiger Aufständischer festgenommen und zu 6½ Jahren Zuchthaus verurteilt wird, ändert sich schlagartig sein Leben und er beginnt seine Flucht in den Westen zu planen. Doch in Westdeutschland angekommen, merkt er schnell, dass er seine Freunde und Familie vermisst, allen voran Chris. Er schließt sich einer Gruppe Fluchthelfern an, die einen Tunnel von West nach Ost graben wollen. Das Unterfangen ist schwierig, da die Stasi ihre Informanden überall hat. Ob Achim es schafft, seine Familie und Chris in den Westen zu holen, hört ihr euch am besten selber an. Was für eine spannende Geschichte. Selten habe ich so mitgefiebert wie mit Achim. Kaum vorstellbar ist es, wie Achim und seine Mithelfer viele Jahre in wechselnden Schichten an diesen Tunneln arbeiteten; immer mit der Angst im Nacken entdeckt oder verraten zu werden. Auch wenn sie gerade "Schichtfrei“ hatten, durften sie das Gebäude, wo der Tunneleingang sich befand, nicht verlassen. Kontinuierlich wurde das Gebiet im Westen nahe der Mauer von den Grenzsoldaten im Osten beobachtet. Fazit: Ein wichtiges Hörbuch, das bereits im Alter ab 13 Jahre gehört werden sollte. Ein wichtiges Stück Geschichte, das nicht in Vergessenheit geraten darf. Große Hörempfehlung von mir 5/ 5

Flucht aus der DDR

nanu?! aus Belgien am 05.09.2025

Bewertungsnummer: 2587260

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten", versprach Walter Ulbricht 1961. Was das Versprechen wert war, wissen wir heute nur zu genau. In welche Richtung der Staat abdriftet, begreift Achim bald sehr schnell. Sein Kumpel Lampe soll wegen einer Kneipenschlägerei 8 Jahre lang weggesperrt werden, obwohl der nur Zeuge war. Für Achim heißt das nur eines, in so einem Land will er nicht leben und bereitet seine Flucht vor. Und das ist nicht alles, er will so vielen Menschen wie nur möglich zur Flucht verhelfen, und riskiert dabei Kopf und Kragen. Was für eine intensive Geschichte, vor allem wenn man bedenkt, dass das meiste hiervon wirklich so passiert ist. Kaum steht die Mauer, da versuchen viele Menschen auch schon zu fliehen. Die Anstrengungen und Todesangst die Achim und seine Mitstreiter dabei ausstehen, kommen schon ziemlich authentisch rüber. Als Leser bangt man richtig mit den Leuten mit. Da bleibt auch die Frage, wen kann man vertrauen? Wen weiht man in die Pläne ein? Denn Spitzel gab es überall, sowohl auf der östlichen, wie auch auf der westlichen Seite. Und wenn sie es geschafft haben, bleibt es ja nicht einfach dabei. Die Angehörigen, die immer noch im Osten sitzen werden dann drangsaliert und verhört und da kann man froh sein, wenn es nur dabei bleibt. Es kann ja nicht sein, dass die Familie nichts von den Fluchtplänen des Flüchtenden wusste und so weiter. Auch diese Seite wird anschaulich beschrieben. Das Buch richtet sich an Jugendliche, aber es schont seine jungen Leser nicht. Mit den Figuren bangt und hofft man mit, nichts wird beschönigt. Kurz nach dem Bau der Mauer ist es noch relativ einfach zu fliehen. Aber die Grenzpolizei lernt schnell dazu und es wird immer schwieriger, über die Grenze zu kommen. Die Tunnel die Achim baut, werden später als Tunnel 29 und Tunnel 57 berühmt werden. Die Autorin hat alle Namen in der Geschichte verändert, bis auf den von Achim, denn er spielt eine wichtige Rolle. Was genau am Ende fiktiv ist und was nicht, wird in einem Nachwort erläutert. Dieses Buch sollte in der Schule gelesen und besprochen werden. Es ist aber für jedes Lesealter, ab den empfohlenen 13 Jahren, gut lesbar.

Flucht aus der DDR

nanu?! aus Belgien am 05.09.2025
Bewertungsnummer: 2587260
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten", versprach Walter Ulbricht 1961. Was das Versprechen wert war, wissen wir heute nur zu genau. In welche Richtung der Staat abdriftet, begreift Achim bald sehr schnell. Sein Kumpel Lampe soll wegen einer Kneipenschlägerei 8 Jahre lang weggesperrt werden, obwohl der nur Zeuge war. Für Achim heißt das nur eines, in so einem Land will er nicht leben und bereitet seine Flucht vor. Und das ist nicht alles, er will so vielen Menschen wie nur möglich zur Flucht verhelfen, und riskiert dabei Kopf und Kragen. Was für eine intensive Geschichte, vor allem wenn man bedenkt, dass das meiste hiervon wirklich so passiert ist. Kaum steht die Mauer, da versuchen viele Menschen auch schon zu fliehen. Die Anstrengungen und Todesangst die Achim und seine Mitstreiter dabei ausstehen, kommen schon ziemlich authentisch rüber. Als Leser bangt man richtig mit den Leuten mit. Da bleibt auch die Frage, wen kann man vertrauen? Wen weiht man in die Pläne ein? Denn Spitzel gab es überall, sowohl auf der östlichen, wie auch auf der westlichen Seite. Und wenn sie es geschafft haben, bleibt es ja nicht einfach dabei. Die Angehörigen, die immer noch im Osten sitzen werden dann drangsaliert und verhört und da kann man froh sein, wenn es nur dabei bleibt. Es kann ja nicht sein, dass die Familie nichts von den Fluchtplänen des Flüchtenden wusste und so weiter. Auch diese Seite wird anschaulich beschrieben. Das Buch richtet sich an Jugendliche, aber es schont seine jungen Leser nicht. Mit den Figuren bangt und hofft man mit, nichts wird beschönigt. Kurz nach dem Bau der Mauer ist es noch relativ einfach zu fliehen. Aber die Grenzpolizei lernt schnell dazu und es wird immer schwieriger, über die Grenze zu kommen. Die Tunnel die Achim baut, werden später als Tunnel 29 und Tunnel 57 berühmt werden. Die Autorin hat alle Namen in der Geschichte verändert, bis auf den von Achim, denn er spielt eine wichtige Rolle. Was genau am Ende fiktiv ist und was nicht, wird in einem Nachwort erläutert. Dieses Buch sollte in der Schule gelesen und besprochen werden. Es ist aber für jedes Lesealter, ab den empfohlenen 13 Jahren, gut lesbar.

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