Produktbild: Der Hagestolz

Der Hagestolz Eine Biedermeier-Novelle über Lebensprüfung, Einsamkeit und die heilende Kraft von Familie und maßvoller Liebe

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.12.2023

Verlag

Sharp Ink

Seitenzahl

72

Maße (L/B/H)

22,9/15,2/0,5 cm

Gewicht

132 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-80-283-4733-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.12.2023

Verlag

Sharp Ink

Seitenzahl

72

Maße (L/B/H)

22,9/15,2/0,5 cm

Gewicht

132 g

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1. Auflage

Sprache

Deutsch

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978-80-283-4733-8

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Grandiose Naturbeschreibungen

Bewertung am 10.04.2022

Bewertungsnummer: 1693143

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die 1845 erschienene Erzählung des Schriftstellers Adalbert Stifter handelt von Viktor, einem jungen Mann, der sich auf Wanderschaft begibt, um seinen Onkel auf einer entlegenen Insel zu besuchen, bevor er ein Amt in der Stadt anzutreten hat. Seine unbeschwerte Kindheit in äusserst liebevoller Umgebung mit Pflegemutter Ludmilla und des jüngeren Mädchens Hanna lassen ihn auf eine vertrauensvolle Zukunft hoffen. Eines will er jedoch nie: heiraten. Dies betont Viktor am Anfang der Geschichte. Wirkliches Ungemach droht im erst auf dem klösterlichen Anwesen seines griesgrämigen Oheims, der ihn barsch und unfreundlich empfängt und etwas Unmögliches von ihm verlangt. Nach einigen Tagen nähern sich die beiden langsam einander an. Den weiteren Verlauf der Erzählung möchte ich an dieser Stelle nicht vorwegnehmen. Insgesamt erscheint mir die Geschichte an sich nicht im Vordergrund zu stehen. Vielmehr sind es die gewaltigen Naturbeschreibungen und eine mögliche Übertragung auf die Beziehungsgefühle der Menschen, die diese kurze Erzählung ausmachen. Symbolische Bedeutungen und eine Fülle an Motiven lassen sich aus dem Text herauslesen. Erwähnenswert sind zudem die Gegensätze, die immer wieder hervorgehoben werden und das Spannungsfeld des heranwachsenden Viktors ins Zentrum stellen. Es handelt sich um eine Coming-of-Age-Geschichte, auch wenn diese zur damaligen Zeit nicht so benannt wurde. Man kann den Text durchaus unspektakulär und langatmig bezeichnen, jedoch entfaltet sich gerade dadurch eine besondere Wirksamkeit, die heutzutage entschleunigend wirkt und sich durchaus zu lesen lohnt, wenn man sich auf das Werk und Leben dieses Autors einlassen möchte.

Grandiose Naturbeschreibungen

Bewertung am 10.04.2022
Bewertungsnummer: 1693143
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die 1845 erschienene Erzählung des Schriftstellers Adalbert Stifter handelt von Viktor, einem jungen Mann, der sich auf Wanderschaft begibt, um seinen Onkel auf einer entlegenen Insel zu besuchen, bevor er ein Amt in der Stadt anzutreten hat. Seine unbeschwerte Kindheit in äusserst liebevoller Umgebung mit Pflegemutter Ludmilla und des jüngeren Mädchens Hanna lassen ihn auf eine vertrauensvolle Zukunft hoffen. Eines will er jedoch nie: heiraten. Dies betont Viktor am Anfang der Geschichte. Wirkliches Ungemach droht im erst auf dem klösterlichen Anwesen seines griesgrämigen Oheims, der ihn barsch und unfreundlich empfängt und etwas Unmögliches von ihm verlangt. Nach einigen Tagen nähern sich die beiden langsam einander an. Den weiteren Verlauf der Erzählung möchte ich an dieser Stelle nicht vorwegnehmen. Insgesamt erscheint mir die Geschichte an sich nicht im Vordergrund zu stehen. Vielmehr sind es die gewaltigen Naturbeschreibungen und eine mögliche Übertragung auf die Beziehungsgefühle der Menschen, die diese kurze Erzählung ausmachen. Symbolische Bedeutungen und eine Fülle an Motiven lassen sich aus dem Text herauslesen. Erwähnenswert sind zudem die Gegensätze, die immer wieder hervorgehoben werden und das Spannungsfeld des heranwachsenden Viktors ins Zentrum stellen. Es handelt sich um eine Coming-of-Age-Geschichte, auch wenn diese zur damaligen Zeit nicht so benannt wurde. Man kann den Text durchaus unspektakulär und langatmig bezeichnen, jedoch entfaltet sich gerade dadurch eine besondere Wirksamkeit, die heutzutage entschleunigend wirkt und sich durchaus zu lesen lohnt, wenn man sich auf das Werk und Leben dieses Autors einlassen möchte.

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Der Hagestolz

von Adalbert Stifter

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