Die quirlige Lila Leuchtfeuer mit dem Lockenschopf ist eine junge Magichanikerin – und in Schwierigkeiten. Unerlaubt hat sie die Werkstatt ihres Vaters geöffnet und gerade an diesem Tag taucht die furchterregende Hexe Tremebunda auf: Ihr fliegendes Fass lässt sich nicht mehr steuern, ein eitler Holzwurm hat sich eingenistet. Um Tremebundas Zorn zu entgehen, nimmt Lila wohl oder übel den Auftrag an, das Fass zu reparieren. Zusammen mit dem Hexenknecht Philomeno, dem sprechenden Hammer Hubert und dem flinken Waldgeist Willi stürzt sie sich in das Abenteuer ihres Lebens ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Bewertung
aus Datteln
5/5
22.07.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
magische Abendteuer Freundschaftsgeschichte
Lila Leuchtfeuer ist die Tochter des Betreibers einer Werkstatt für Reparaturen aller Art. Solange es magisch ist. Lila hilft ihrem Vater seit Ewigkeiten und ist von ihrem Können überzeugt. Und so öffnet sie eines Abends, als ihr Vater nicht da ist die Werkstatt. Prompt kommt ein Auftrag ins Haus, allerdings ist der eigentlich eine Nummer zu groß für Lila, aber sie kann nicht nein sagen und so stürzen sie und ihre Freunde sich in ein Abenteuer.
Die Geschichte ist toll, allerdings muss man sich schon auf den Schreibstil einlassen. Es ist einfach sehr witzig geschrieben, es ist halt ein Kinderbuch.
Ich denke es passt gut zur angegebenen Altersstruktur. Ich habe das Buch an eine sehr ambitioniert Lesende 2. Klässlerin gegeben und die hat es verschlungen. Aber das wird die Ausnahme sein. Die Geschichte gibt es aber absolut her, auch von jüngeren Kindern gelesen und verstanden zu werden.
Pelly
5/5
14.07.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Spannendes Abenteuer und…
Spannendes Abenteuer und tolle Charaktere Das Cover gefällt mir gut, auch wenn die Zeichnungen einfach und etwas kritzelhaft wirken. Die Farben und der handschriftlich geschriebene Titel passen gut zusammen. Die farblosen Illustrationen im Inneren führen diesen Stil fort. Irgendwie hat dieser Stil auch gepasst, aber meiner Meinung nach sehen die Illustrationen echt hingekritzelt aus. Die Idee und die Umsetzung der Geschichte hat mir gefallen. Eine Magichanikerin die der Hexe Smert ihr fliegendes Fass reparieren soll und dabei ein Abenteuer nach dem anderen erlebt. Dabei ist sie nicht alleine, sondern wird begleitet von dem Knecht der Hexe Philomeno, dem Hahn, dem sprechenden Hammer Hubert und Willi das Eichhörnchen. Die Zusammensetzung der Charaktere finde ich schon ausgefallen und mal was anderes. Auch die Geschichte hat an vielen Stellen Szenen, die humorvoll sind, das hat mir besonders gut gefallen. Der Schreibstil liest sich gut, ich finde er ist Zielgruppengerecht. Die Figuren haben mir gefallen, da sie authentisch waren. Die Hauptfiguren waren sehr sympathisch, so wie es sein soll. Die Hexe Smert wiederum wirkt unangenehm, also genauso wie sie rüberkommen soll. Es werden noch weitere Charaktere auf die Gruppe stoßen, welche ich nicht verraten möchte. Diese finde ich ebenfalls gelungen. Das Interessante an dem Buch ist, dass es eine fantasievolle Geschichte ist, mit etwas Humor. Meiner Meinung nach hätte es noch etwas mehr Humor sein können. Ansonsten gibt es tolle Charaktere und ein Abenteuer nach dem anderen zu erleben. Man fiebert mit der Gruppe ständig mit, dass sie es schaffen, das Fass der Hexe rechtzeitig zu reparieren. Das Ende finde ich ebenfalls gelungen und es deutet auf eine Fortsetzung hin, daher bin ich gespannt, wie es weitergeht! Insgesamt ist das Buch eine fantasievolle und ausgefallene Geschichte, die gut zu Lesen und spannend ist. Besonders die humorvollen Stellen machen das Buch sehr lesenswert. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.
wonderland09
5/5
07.05.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Lila, die mutige Magichanikeri…
Lila, die mutige Magichanikerin und ihre Freunde Inhalt: ------------ Lila Leuchtfeuer wächst bei ihrem Vater auf, der ein bekannter Magichaniker in Siebenwirbelwinde ist. Er vermag alle magischen Gegenstände zu reparieren. Lila hat das Talent zur Magichanikerin von ihm geerbt und befindet sich in der Ausbildung. Doch noch schleichen sich immer wieder kleine Fehler in ihre Reparaturen ein und es passieren Missgeschicke. Daher verbietet ihr Vater auch, die Werkstatt zu betreiben, während er für eine Woche verreisen muss. Doch die selbstbewusste Lila öffnet trotzdem und bekommt prompt einen der schwierigsten Aufträge, die man sich vorstellen kann: Das Flugfass der bösen Hexe Tremebunda fliegt nicht mehr. Grund ist ein magischer Holzwurm, der nur daraus ausziehen will, wenn ihm das Spinnrad des letzten Wichtels als Schmaus präsentiert wird. Daher begeben sich Lila, ihre Freunde Willi (Waldgeist in Eichhörnchengestalt) und Hubert (lebendiger Hammer) sowie der Hexenknecht Philomeno mit seinem Hahn Phosphoros auf die Suche. Auf ihrer Reise geraten sie an jede Menge kurioser und gefährlicher Gestalten, aber auch an Wesen, die ihnen helfen. Wird es ihnen gelingen, das Spinnrad zu finden und das Fass rechtzeitig zu reparieren? Denn Tremebunda hat ihnen nur eine Woche Zeit gegeben, sonst droht ihnen Fürchterliches! Mein Eindruck: ------------ "Es war kein Tag wie jeder andere. Lila Leuchtfeuer hatte gerade erst die kleegrünen Augen aufgeschlagen, doch schon spürte sie, dass etwas ungewöhnlich war. Sie stieg aus dem Bett, stieß die Fensterflügel auf und blickte auf die engen Gassen von Siebenwirbelwinde. Alles schien völlig normal: Kater Teufelchen, der allen und niemandem im Dorf gehörte, machte seine tägliche Pech-Runde durch die Nachbarschaft. Er war schwarz, und wie allgemein bekannt ist, bringen schwarze Katzen Unglück. Teufelchen ging dieser Lebensaufgabe sogar mit Leidenschaft nach. Er war soeben unter einer aufgestellten Leiter durchgelaufen und versuchte nun, die Wege so vieler Menschen wie möglich von links zu kreuzen." Ich bin direkt eingetaucht in Lilas fantastische Welt! Das liegt daran, dass die Autorin geschickt Elemente aus Märchen mit einer neuen, fantastischen Welt verwebt und dabei sowohl Spannung als auch Humor nicht zu kurz kommen. Es wird auf interessante Art und Weise mit Klischees gespielt, sei es, dass Lilas Pech natürlich davon rührt, dass der (schwarze!) Kater Teufelchen ihren Weg absichtlich häufig von links gekreuzt hat oder die Wahrsagerkugel sich langweilt bei den immer gleichen Fragen. Und dass Tremebunda statt eines fliegenden Besens ein Fass benutzt, hat mich ebenfalls zum Schmunzeln gebracht. Und warum heißt der Hahn wohl ausgerechnet Phosphoros? Lest selbst! Diese Geschichte ist für Kinder ab 9 Jahren gedacht und auf jeden Fall aufgrund der Wortwahl und den Kapitellängen sehr gut für diese Zielgruppe geeignet. Aufgelockert wird die Erzählung mit lustigen schwarz-weißen Illustrationen. Der Stil dieser Zeichnungen gefiel mir persönlich nicht so gut und sie hätten auch gerne in Farbe sein können, aber die Handlung hat mich so begeistert, dass mich das Gesamtwerk überzeugt hat. Eine tolle Mischung aus Fantasie, Märchen, Humor, Spannung, Abenteuer und Freundschaft wird hier geboten. Ich freue mich auf weitere Geschichten mit Lila und ihren Gefährten! Fazit: ------------ Fantastisches Abenteuer mit Humor, Spannung und ungewöhnlichen Freundschaften, das geschickt mit Märchenklischees spielt.
holdesschaf
5/5
06.05.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wundervolle, moderne Märchen-Unterhaltung
Lila Leuchtfeuers Vater ist zu einem Auftrag unterwegs als die böse Hexe Smert seine Werkstatt für magichanische Reparaturen aufsucht. Doch Lila ist überzeugt, dass sie als Auszubildende genug Erfahrung hat, um das fliegende Holzfass der Hexe wieder funktionsfähig zu machen. Sieben Tage lässt sie ihr dafür Zeit, andernfalls wird Lila die Folgen ihres Versagens spüren müssen. Gemeinsam mit Waldgeist in Eichhörnchengestalt, sprechendem Hammer und dem seltsamen Knecht der Hexe macht sie sich schließlich ans Werk. Doch das Problem ist hartnäckiger als gedacht und schickt Lila auf die Reise nach NImmerruh.
Schon beim Blick auf das Cover erkennt man Protagonistin Lila Leuchtfeuer an ihren Lila Haaren. Mir hat das irgendwie imponiert, denn mit ihrer Latzhose ist sie so gar nicht die typische weibliche Märchenfigur. Doch die Geschichte mutet dennoch ziemlich märchenhaft an. Es gibt nicht nur Waldgeist und Hexe, sondern auch sprechende Gegenstände, komische Vögel, Zauberer und viele andere, aufregende Wesen. Von einigen hatte ich nie gehört. Diese zusätzlichen Ideen machen auch den Reiseverlauf in der Geschichte aus. Man weiß wirklich nie, worauf man hier als nächstes stößt und zunächst scheint es unmöglich, dass ein einzelnes Mädchen einer uralten, bösen Hexe das Wasser reichen kann. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist der mitreisende Knecht der Hexe, dem Lila nicht traut, weil sie auch ein Stück weit voreingenommen ist. Waldgeist-Eichhörnchen und sprechender Hammer sind wirklich knuffig, auch wenn letzterer auch ein ziemlich grummeliger Typ und Paragraphenreiter zu sein scheint. Eigentlich macht jeder von ihnen im Laufe der Geschichte eine Entwicklung durch, die mich neugierig auf weitere Abenteuer macht. Denn ich hatte nach der abwechslungsreichen und spannenden Reise mit vielen magischen und märchenhaften Momenten und zahlreichen mal tiefgründigen, mal lustigen Dialogen den Eindruck, dass hier noch einiges im Verborgenen blieb, vor allem, was den Knecht der Hexe angeht. Die Mischung aus modernem Denken, risikofreudiger Protagonistin und klassischen Märchenelementen hat mir jedenfalls total gut gefallen und bis zu Ende in Atem gehalten. Die Zeichungen sind auch besonders und passen daher sehr gut zur Geschichte. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. 5 Sterne
Lesemama
5/5
06.05.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine Geschichte voller Magie
Zum Buch:
Lila Leuchtfeuer ist Magichanikerin in Ausbildung und hat eigentlich Werkstattverbot solange ihr Vater unterwegs ist. Aber dann kommt die schrecklichste Hexe vom ganzen Erd-Apfels und verlangt unverzüglich Hilfe bei der Reparatur ihres Flugfasses. Da muss Lila doch Helden.
Meine Meinung:
Auf dem Cover sind Lila Leuchtfeuer und Philomeno, der Knecht der Szene zu sehen, sowie einige der magischen Bewohner wie z.B. Hubert der sprechende und alles besserwissende Hammer, oder Willi, ein Waldgeist in Eichhörnchengestalt.
Die Kapitel sind recht kurz, abundzu gibt es noch eine schwarz-weiß Illustration, die das Gelesene zusätzlich unterstützt. Der Text ist dem Lesealter entsprechend einfach zu lesen, es sollten aber schon geübte LeserInnen sein, den manche Worte sind dann doch kompliziert. Ich würde es erst ab neun Jahren bzw. der dritten Klasse empfehlen, da ist das Textverständnis dann da. Vorher kann man es dann gemeinsam lesen oder einfach Vorlesen, denn auch Vorlesern macht die Geschichte Spaß. Sie ist magisch, unterhaltsam, humorvoll und spannend.
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5/5
06.02.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Magisches und humorvolles Lesevergnügen
Magichaniker reparieren magische Gegenstände oder?Lila Leuchtfeuer ist die starke fantastische Heldin, dieser neuen Reihe und verzaubert mit ihren ganz besonderen Freunden, wirklich alle. Eine abenteuerliche, fesselnde und turbulente Geschichte mit vielen lustigen Überraschungen. Lila Leuchtfeuer lebt mit ihrem Vater in Siebenwirbelwinde. Sie ist angehende Magichanikerin, also noch in Ausbildung und muss noch einiges lernen. Als sie alleine zu Hause ist, beauftragt sie ausgerechnet die strenge Hexe Tremebunda Smert, ihr kaputtes Flugfass zu reparieren. Da die Zeit drängt und ihr Vater unterwegs ist versucht Lila mit ihren besonderen Freunden die Aufgabe zu erfüllen. Ein aufregendes und chaotisches Abenteuer beginnt. Werden sie das Fass zum Fliegen bringen, bevor die Hexe Tremebunda Smert erneut vor der Werkstatt steht? Waldgeist Will, der magische Hammer Hubert, Knecht Philomeno und weitere witzige Charaktere unterstützen sie dabei. Eine starke Protagonistin und zahlreiche magische Wesen, machen aus dieser Geschichte, ein gelungenes Abenteuer. Ich empfehle dieses Buch zum Vor- und Selberlesen und freue mich schon auf weitere Bände.
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