Produktbild: Dorf ohne Franz

Dorf ohne Franz Nominiert für den Österreichischen Buchpreis 2024

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4919

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.02.2024

Verlag

Septime Verlag

Seitenzahl

168

Maße (L/B/H)

19,5/12,5/1,8 cm

Gewicht

256 g

Farbe

Anthrazit / Cool Grey

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99120-035-2

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4919

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.02.2024

Verlag

Septime Verlag

Seitenzahl

168

Maße (L/B/H)

19,5/12,5/1,8 cm

Gewicht

256 g

Farbe

Anthrazit / Cool Grey

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99120-035-2

Herstelleradresse

Septime Verlag e.U.
Johannagasse 15-17/18
1050 Wien
AT

Email: office@septime-verlag.at

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Sehr ergreifendes Schicksal

Bewertung am 31.10.2024

Bewertungsnummer: 2329991

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mein Fazit: Ich hatte das Buch bei einer Bloggerin gesehen und bin von der Geschichte fasziniert. Ich wurde nicht enttäuscht … Wir lernen die Hauptprotagonisten Josef, Franz und Maria kennen. Drei Geschwister, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Es ist kurz nach Kriegszeit in den 60-er Jahren das Leben in einem typischen österreichischen Dorf, geprägt von Standesdünkel, harter Arbeit und Vormundschaft. Josef ist seinem Vater sehr ähnlich und erbt den geliebten Hof. Franz, das geliebte Nesthäkchen der Mutter, ist zu schwächlich und wird vom Vater daher ignoriert. Maria wächst ohne Liebe auf, da sie nur ein Mädchen ist und somit "wertlos" für den Hof. Ein hartes Leben, mit Entbehrungen, ohne Liebesbekundungen, ohne Vertrauen und Zusammenhalt der Geschwister, Verrat und ohne Hoffnung auf ein besseres Leben … her ein tragisches Schicksal zur damaligen Zeit … was aber tief unter die Haut geht. Die Autorin lässt Maria in der Ich-Form ihr trauriges Leben erzählen. Ihr tragisches Schicksal hat mich am meisten berührt. Sie unterschreibt unwissend den Vertrag auf Erbverzicht, muss die härteste Arbeit auf dem Hof erledigen, ohne Anerkennung der Eltern und Liebe zurechtkommen, wird vom Mann hintergangen.... Wunderbare Charaktere, die den Leser mitreißen, mitfühlen lassen und einfach nur begeistern. Ich liebe Charaktere, die sich im Laufe der Geschichte entwickeln und mit denen man sich identifizieren kann, da sie glaubhaft wirken. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, modern gehalten, fesselnd und mit viel Gefühl geschrieben. Sie jongliert mit Worten, die mich tief bewegt und zum Nachdenken gebracht haben. Sie geht dermaßen in die Tiefe und bringt uns die damalige Zeit hervorragend näher. Ein Weltbild, das erschüttert und gleichzeitig fasziniert, von der Geschichte her. Das Ende ist nicht vorhersehbar, und ich frage mich, gibt es eine Fortsetzung der Geschichte um Maria? Wäre toll.

Sehr ergreifendes Schicksal

Bewertung am 31.10.2024
Bewertungsnummer: 2329991
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mein Fazit: Ich hatte das Buch bei einer Bloggerin gesehen und bin von der Geschichte fasziniert. Ich wurde nicht enttäuscht … Wir lernen die Hauptprotagonisten Josef, Franz und Maria kennen. Drei Geschwister, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Es ist kurz nach Kriegszeit in den 60-er Jahren das Leben in einem typischen österreichischen Dorf, geprägt von Standesdünkel, harter Arbeit und Vormundschaft. Josef ist seinem Vater sehr ähnlich und erbt den geliebten Hof. Franz, das geliebte Nesthäkchen der Mutter, ist zu schwächlich und wird vom Vater daher ignoriert. Maria wächst ohne Liebe auf, da sie nur ein Mädchen ist und somit "wertlos" für den Hof. Ein hartes Leben, mit Entbehrungen, ohne Liebesbekundungen, ohne Vertrauen und Zusammenhalt der Geschwister, Verrat und ohne Hoffnung auf ein besseres Leben … her ein tragisches Schicksal zur damaligen Zeit … was aber tief unter die Haut geht. Die Autorin lässt Maria in der Ich-Form ihr trauriges Leben erzählen. Ihr tragisches Schicksal hat mich am meisten berührt. Sie unterschreibt unwissend den Vertrag auf Erbverzicht, muss die härteste Arbeit auf dem Hof erledigen, ohne Anerkennung der Eltern und Liebe zurechtkommen, wird vom Mann hintergangen.... Wunderbare Charaktere, die den Leser mitreißen, mitfühlen lassen und einfach nur begeistern. Ich liebe Charaktere, die sich im Laufe der Geschichte entwickeln und mit denen man sich identifizieren kann, da sie glaubhaft wirken. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, modern gehalten, fesselnd und mit viel Gefühl geschrieben. Sie jongliert mit Worten, die mich tief bewegt und zum Nachdenken gebracht haben. Sie geht dermaßen in die Tiefe und bringt uns die damalige Zeit hervorragend näher. Ein Weltbild, das erschüttert und gleichzeitig fasziniert, von der Geschichte her. Das Ende ist nicht vorhersehbar, und ich frage mich, gibt es eine Fortsetzung der Geschichte um Maria? Wäre toll.

hervorragendes Debüt Der…

[insomnia] am 18.09.2024

Bewertungsnummer: 2911280

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

hervorragendes Debüt Der Debütroman von Verena Dolovai "Dorf ohne Franz" hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Zum Teil recht nüchtern wird das Aufwachsen und Schicksale mehrerer Dorfbewohner erzählt. Wobei "nüchtern" hier nicht negativ zu sehen ist, das Landleben in den 1960ern ist nunmal auch ein wenig nüchtern, geprägt von Rollenklischees, Zuschreibungen und auch brutaler Rauheit. Die Lektüre hat mich sehr schnell über meine Eltern und Großeltern nachdenken lassen, die auch in so einem Dorf aufgewachsen und gelebt haben. Das Ausbrechen aus den Dorfmustern, das Loslösen von zugeschriebenen Rollen, all dies beschäftigt(e) viele Menschen am Land. Die Autorin schafft es mit klarer Sprache dieses Leben, insbesondere das Leben der Protagonistin Maria realitätsnah zu beschreiben. Vielleicht macht genau die Nüchternheit und das raue Dorflebenden Reiz aus, der mich von Anfang an gefesselt hat. Ein wirklich hervorragendes Debüt, die Lektüre kann ich wirklich nur empfehlen.

hervorragendes Debüt Der…

[insomnia] am 18.09.2024
Bewertungsnummer: 2911280
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

hervorragendes Debüt Der Debütroman von Verena Dolovai "Dorf ohne Franz" hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Zum Teil recht nüchtern wird das Aufwachsen und Schicksale mehrerer Dorfbewohner erzählt. Wobei "nüchtern" hier nicht negativ zu sehen ist, das Landleben in den 1960ern ist nunmal auch ein wenig nüchtern, geprägt von Rollenklischees, Zuschreibungen und auch brutaler Rauheit. Die Lektüre hat mich sehr schnell über meine Eltern und Großeltern nachdenken lassen, die auch in so einem Dorf aufgewachsen und gelebt haben. Das Ausbrechen aus den Dorfmustern, das Loslösen von zugeschriebenen Rollen, all dies beschäftigt(e) viele Menschen am Land. Die Autorin schafft es mit klarer Sprache dieses Leben, insbesondere das Leben der Protagonistin Maria realitätsnah zu beschreiben. Vielleicht macht genau die Nüchternheit und das raue Dorflebenden Reiz aus, der mich von Anfang an gefesselt hat. Ein wirklich hervorragendes Debüt, die Lektüre kann ich wirklich nur empfehlen.

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Dorf ohne Franz

von Verena Dolovai

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Yvonne Simone Vogl

Thalia Gmunden – SEP

Zum Portrait

5/5

... die Geschichte, ist durchaus aus dem Leben gegriffen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

ein hervorragendes Buch - welches ich an einem Tag ausgelesen habe, denn ich konnte mich der Ich-Erzählerin Maria nicht entziehen. Sie, die mich auf ihre Reise mitgenommen hat - ihre Lebensreise, in ihre Welt. Auf eine ungeschönte Art und Weise, in einer einfachen Sprache, direkt und offen hab ich sie durch die Kindheit, ihre Jugend und einen großen Teil ihres Erwachsenenleben begleiten dürfen. Sehr real - sehr persönlich und gar nicht so "erfunden". Für mich aus dem Leben gegriffen.
  • Yvonne Simone Vogl
  • Buchhändler/-in

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5/5

... die Geschichte, ist durchaus aus dem Leben gegriffen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

ein hervorragendes Buch - welches ich an einem Tag ausgelesen habe, denn ich konnte mich der Ich-Erzählerin Maria nicht entziehen. Sie, die mich auf ihre Reise mitgenommen hat - ihre Lebensreise, in ihre Welt. Auf eine ungeschönte Art und Weise, in einer einfachen Sprache, direkt und offen hab ich sie durch die Kindheit, ihre Jugend und einen großen Teil ihres Erwachsenenleben begleiten dürfen. Sehr real - sehr persönlich und gar nicht so "erfunden". Für mich aus dem Leben gegriffen.

S. Naderer

Thalia Amstetten

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5/5

Eindrucksvoll

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Beeindruckend und sprachlich stark wird hier das Leben als Frau im ländlichen Umfeld des späten 20. Jahrhunderts geschildert. Marias Lebensgeschichte zeigt trotz relativ einfacher Sprache eindrücklich die patriarchalen Strukturen und gerade das Ende des Buches lässt einen spüren, wie tief diese in jedem einzelnen Menschen - und auch in Maria - eigentlich noch verankert sind.
  • S. Naderer
  • Buchhändler/-in

5/5

Eindrucksvoll

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Beeindruckend und sprachlich stark wird hier das Leben als Frau im ländlichen Umfeld des späten 20. Jahrhunderts geschildert. Marias Lebensgeschichte zeigt trotz relativ einfacher Sprache eindrücklich die patriarchalen Strukturen und gerade das Ende des Buches lässt einen spüren, wie tief diese in jedem einzelnen Menschen - und auch in Maria - eigentlich noch verankert sind.

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Dorf ohne Franz

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