Produktbild: Notizen zu einer Hinrichtung

Notizen zu einer Hinrichtung Roman

145

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

13760

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

836 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Notes on an Execution

Übersetzt von

Andrea O'Brian

Sprache

Deutsch

EAN

9783841235367

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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13760

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

836 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Notes on an Execution

Übersetzt von

Andrea O'Brian

Sprache

Deutsch

EAN

9783841235367

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  • Kunde

    aus Berlin

    5/5

    10.09.2024

    eBook (ePUB 3)

    Bedrückend, aber auch…

    Bedrückend, aber auch interessant Auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Ein zum Tode verurteilter Mörder kurz vor seiner Hinrichtung. Was geht ihm in seinen letzten Stunden durch seinen Kopf? Hier kommen drei Frauen die sein Leben beeinflußt haben, seine Mutter, eine Schwester, eine Kommissarin der Mordkommission, zu Wort, die aus der Vergangenheit erzählen, begonnen bei seiner Geburt 1979. Diese Kapitel wechseln sich ab mit dem Countdown bis zur Vollstreckung des Urteils, an denen Ansel zu Wort kommt. So bekommt man ein umfassendes Bild des Mannes, der drei Frauen ermordet hat. Es sind Einblicke in sein Leben, seine Psycho, versuchen zu zeigen, was ihn zu den Taten bewogen hat. Ich fand es interessant, spannend, aber auch tragisch. Gerade die Kapitel aus Ansels Sicht sind teils sehr beklemmend. Das erinnert mich an Stephen Kings Film "The green mile". Es wirft auch die Frage auf, ob die Todesstrafe richtig ist oder falsch. Aus Sicht der Opfer und deren Hinterbliebender ebenso wie aus der, von Unbeteiligten.

  • Lines Books

    aus Nentershausen

    5/5

    22.03.2024

    eBook (ePUB 3)

    Unfassbar gut! Ein Highlight!

    Auf "Notizen zu einer Hinrichtung" von Danya Kukafka bin ich durch Zufall aufmerksam geworden. Das Cover zog mich in seinen Bann und auch der Titel klang sehr interessant. Als mich schließlich auch noch der Klappentext überzeugte musste ich dieses Buch einfach lesen! Ich muss gestehen das meine Erwartungen nicht sehr hoch waren. Doch nun, nach dem lesen bin ich immer noch sprachlos. Was die Autorin hier erschaffen hat ist unfassbar. Selten ging mir ein Thriller so unter die Haut, meine Emotionen spielten verrückt. Erzählt wird hier eindringlich Ansels Lebensgeschichte. Vernachlässigt und allein gelassen wird er Teil des Systems. Schon früh ist er auffällig aber zu was er fähig ist ahnt niemand. Er ist zudem ein Blender und von sich überzeugt. Anfänglich tat er mir leid, ich hatte Mitleid mit ihm. Doch das hielt nicht lange an. Es gibt hier verschiedene Perspektiven. Dadurch erfährt man noch sehr viel mehr zudem steigerte dies die Spannung. Was mir auch richtig gut gefallen hat war das hier nicht der Mörder im Vordergrund steht. Hier geht es um die Opfer und so sollte es immer sein. Bei den meisten Kriminalverbrechen steht immer der Täter im Vordergrund und die Opfer werden schnell vergessen. Danya Kukafka zeigt hier eindringlich das es auch anders geht. Ein eindringlicher und erschütternder Roman der für mich ein echtes Highlight ist. Fazit: Mit "Notizen zu einer Hinrichtung" gelingt Danya Kukafka ein beeindruckendes Werk welches ich so schnell nicht vergessen werde.

  • Klaus

    5/5

    17.03.2024

    eBook (ePUB 3)

    Es gibt Gut und es gibt Böse

    Ansel Packer sitzt für den Mord an mehreren Frauen in der Todeszelle. Noch in seinen letzten Stunden ist er davon überzeugt missverstanden zu werden und er ordnet seine Notizen, seine Theorie, in der er der Welt seine Sicht der Dinge darlegen will, keine Rechtfertigung seiner Taten, keine Entschuldigung an die Opfer und ihre Familien, sondern seine Wahrheit zu Gut und Böse. "Wenn du Sie liest, wirst du alles verstehen. Gut und Böse sind einfach Geschichten, die wir uns erzählen, Narrative, die wir erfunden haben, um unsere Existenz zu rechtfertigen. Niemand ist vollkommen gut, oder vollkommen böse. Jeder verdient es, weiterzuleben, findest du nicht?" Danya Kukafka liefert hier einen sehr untypischen, aber um so eindringlicheren Thriller. Der Leser begegnet Ansel und erfährt in Rückblicken auf die Frauen in seinem Leben etwas über sein Leben. Da gibt es Lavender, die Mutter, gefangen in einer toxischen Beziehung zu Ansels Vater, die, um die Kinder und letztlich auch sich zu retten flüchtet und darauf hofft, das es den beiden kleinen Jungen in der Obhut des Jugendamtes besser ergeht. Saffy, die Polizeibeamtin, die erfolglos im Fall eines von Ansels Opfern ermittelt und Ansel aus der gemeinsamen Zeit in einer Pflegefamilie kennt und Hazel, die Schwester von Ansels Lebensgefährtin. Drei Frauen, die Ansel beeinflusst haben, oder deren Leben durch Ansel beeinflusst wurde, verändert wurde für immer. Vor dem Leser breitet sich nicht nur ein Leben aus, sondern viele Leben und über allem steht die Frage die Ansel immer beschäftigt, Was wäre Wenn. Was wenn Ansels Mutter die Jungs nicht verlassen hätte? Was wenn Ansel ebenfalls von einer netten Familie adoptiert worden wäre? Was wenn ...? Ständig philosophiert Ansel darüber, wie sein Leben wohl in einem Universum verlaufen wäre, wenn hier nur eine Entscheidung anders getroffen worden wäre. Letztlich läuft es auf die Debatte hinaus, ob Menschen von Grund auf Böse sind, quasi durch ihre Gene und somit gar nicht anders handeln können, oder, ob die Entscheidungen in ihrem Leben, ihre Lebensumstände sie zu dem Monster machen, das am Ende nur selbst den Tod verdient hat. Eine Grundsatzfrage, sicher nicht leicht zu beantworten und nur ein Aspekt des Buches, der beim Leser nachhallt. Ein Weiterer ist sicher die Debatte über die Todesstrafe, Sinn, oder Sinnlosigkeit dieser Form der Strafe, denn, wie Blue, Ansels Nichte und Zeugin bei der Hinrichtung bemerkt - "...auch schlechte Menschen empfinden Schmerz." Für einen Thriller ist das Buch unglaublich dicht und tiefgründig. Die Autorin fächert das Leben ihrer Figuren vor dem Leser auf. Während in Ansels Kapiteln der Ton eher neutral, aber immer latent bedrohlich ist, ist er bei den Frauen eher emotional, mitfühlend, aber auch bedrückend. Der Leser nimmt teil, taucht ein, kann den Schmerz, die Angst, die Verzweiflung, aber auch das Glück und die Liebe fühlen. Die verschiedenen Sichtweisen auf Ansel geben ein unglaublich komplexes Bild von seine Figur und schaffen es, das der Leser fast so etwas wie Sympathie für ihn entwickelt, ungeachtet seiner Taten. Mich hat das Buch in Thematik und Umsetzung total überzeugt, ich habe nicht damit gerechnet, dass sich die Geschichte in dieser Art und Weise entwickeln würde. Ich würde das Buch nicht unbedingt als klassischen Thriller einordnen, eher als Charakterstudie, vielleicht sogar ein ganz klein wenig als Drama. Das Buch ist so vielschichtig, dass hierzu mehrer Interpretationen möglich sind. Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung, definitiv eines meiner Jahreshighlights.

  • Nele33

    5/5

    17.03.2024

    eBook (ePUB 3)

    beeindruckend

    Anseln Parker sitzt im Todesrakt- es sind noch 12 Stunden bis zu seiner Hinrichtung gurch die Giftspritze. Dieses Debut der Autorin Dabya Kukafka ist kein leichtes Thema und geht an vielen Stellen unter die Haut. Die Todesstrafe, es gibt sie noch in vielen Staaten und dieses Buch bescchäftigt sich eingehende mit dieser Strafe. Die Geschichte von Anseln ist hart. Wird er doch mit 4 Jahren einfach so mit seinem kleinen Bruder zurückgelassen. Während sein Bruder adoptiert wird, durch lebt Anseln das, was viele Pflegekinder erleiden. Ein weiterreichen von einer Familie zur anderen. Immer das Gefühl der eigenen Schuld an dieser Sitution im Hintergrund. Doch darf man deshalb morden und hatte er nicht die Entscheidung getroffen die Taten zu begehen. Dieses Buch lässt mich zwiespältig zurück. Auf der einen Seite sowas wie Mitgefühl für Anseln, auf der anderen das Leid der Opfer und deren Familien und Freunden. Die Autorin versteht es gekonnt eben auch diese Seite durch Mutter, Schwester und der Kommissarin darzustellen. Dabei wirft sie einiges an Fragen auf, deren Beantwortung dem Leser überlassen bleibt. Wie sind die eigenen Moralvorstellungen, wie sinnvoll ist die Todesstrafe-sowohl für die Täter, als auch für die Opferfamlie? Gibt es dadurch Gerechtigkeit? Ein Gefühl der Ruhe für die Hinterbliebenen? Ein durch und durch gut aufgebautes Buch um ein kontroverses Thema.

  • Magnolia

    5/5

    14.02.2024

    eBook (ePUB 3)

    „Was in jener Nacht geschah…“

    …und davor und danach - davon erzählt Danya Kukafka. Da sind wir schon mittendrin, aber beginnen wir von vorne, ab der Geburt des kleinen Jungen - Ansel Packer. Seine Mutter ist blutjung und unerfahren, sein Vater ein jähzorniger Mensch, man könnte ihn ohne Weiteres als gewalttätig bezeichnen. Bis zu seinem vierten Lebensjahr lebt der Junge in einem abgeschiedenen Hof. Er kennt sich gut aus im Wald und spürt nur allzu häufig des Vaters Zorn. Ein Geschwisterchen wird geboren, es ist noch namenlos, es ist ganz einfach Baby Packer. Als dann Vater wieder mal ausrastet, ersinnt Mutter eine Möglichkeit, die Kinder vor ihm zu schützen. Es ist die Geschichte eines Serienmörders, der mich in seinen Bann zieht und mich zugleich abstößt und gleichzeitig und vor allem sind es jene Geschichten der Mutter, einer Schwester und einer Kommissarin. Aus mehreren Perspektiven legt die Autorin ein erschütterndes Zeugnis eines verirrten Geistes ab, der seine Hinrichtung erwartet, diese aber meint, doch noch umgehen zu können. Er ist angezählt, es sind noch zwölf Stunden bis zur Stunde Null. Dabei lässt er die vergangenen Jahre Revue passieren. Es ist ein eindringliches Zeugnis eines Lebens geworden, das – hätte es einen besseren Start gehabt – vielleicht ganz anders verlaufen wäre. Zumindest drängen sich diese Gedanken auf, während die Frauen, die in seinem Leben eine entscheidende Rolle spielen, immer deutlicher zum Vorschein kommen. „Es gibt Gut, und es gibt Böse, diese Gegensätze existieren in jedem Menschen.“ Nur manchmal gerät so einiges in Schieflage. Die „Notizen zu einer Hinrichtung“ sind ganz einfach grandios. Es ist so viel mehr, als der Klappentext verrät. Der Erzählstil ist meisterlich, er bietet alles, lässt tief blicken und drängt etappenweise vorwärts. Kein herkömmlicher Thriller, blutig und actionreich – nein, das hat dieses so eindringlich dargebotene Buch nicht nötig. Jede Berührung, jeden Gesichtsausdruck, jedes Gefühlschaos spürt man direkt, man kann sich dem nicht entziehen. Auch das Cover spricht Bände. Es hat mich zunächst nicht so recht angesprochen und doch auf eigentümliche Weise angezogen. Und ja, auch der Fuchs gehört hier dazu, das Gesamtbild ist in sich stimmig wie das ganze Buch, das ich am Stück verschlungen habe.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Katrin

    Katrin

    Thalia Graz – Shopping Nord

    Buchhändler*in

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    4/5

    20.02.2026

    eBook (ePUB 3)

    Eindrücklich und intensiv

    Ein wirkungsvoller Schreibstil, erzählt über mehrere Jahre und aus verschiedenen Perspektiven. Das Buch beschäftigt sich mit dem Wesen von Gut und Böse. Insgesamt sehr tiefsinnig und emotional. Regt zum Nachdenken an.
  • Zum Bewerterprofil von Philipp Hagen

    Philipp Hagen

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    4/5

    24.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Notizen zu einer Hinrichtung“...

    „Notizen zu einer Hinrichtung“ ist ein ungewöhnliches, herausragendes und aufwühlendes Buch, das noch lange nachwirkt. Danya Kukafka bringt allen ihren Figuren Empathie entgegen, selbst Serienmörder, Anselm Packer wird davon nicht ausgenommen. Prämiert, mit dem Edgar Award.
  • Zum Bewerterprofil von Sigrid Klonner

    Sigrid Klonner

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    4/5

    27.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Biografie eines Mörders

    Danya Kukafka entwirft in diesem Roman das Psychogramm eines Serienmörders. Dabei wird aus der Perspektive des Mörders Ansel Packer in den Stunden vor seiner Hinrichtung erzählt. Zu Wort kommen auch Frauen, die Berührungspunkte mit seiner Biografie haben, wodurch wir einen tieferen Einblick in Ansels Psyche erlangen. Dabei wird die Frage aufgeworfen, welche Ereignisse unseren Lebensweg oder unsere Entscheidungen bestimmen. Wie ein roter Faden zieht sich die Frage durch: Welche Möglichkeiten haben wir im Leben und welche Abzweigungen können wir nehmen? Deutlich werden außerdem die Kritik an der kulturellen Faszination für Serienmörder/Kriminalgeschichten bzw. der Sensationslust an Verbrechen sowie an der Praxis der Todesstrafe, deren Sinnhaftigkeit hinterfragt wird.

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