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Blumen für Algernon »Zählt zu den Klassikern der Science-Fiction-Literatur. Das Buch ist vierzig Jahre alt, aber es liegt im Trend. ... « Kolja Mensing, Die Tageszeitung

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

30390

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.08.2024

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,2/12,6/2,9 cm

Gewicht

328 g

Farbe

Cool Grey / Silbergrau

Auflage

2. DruckAuflage, 2026

Originaltitel

Flowers for Algernon

Übersetzt von

Eva-Maria Burgerer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98815-4

Beschreibung

Rezension

»Die Geschichte von Charlie Gordon geht den Leserinnen und Lesern sicherlich nahe - insbesondere, weil die herzergreifende Geschichte aus der Ich-Perspektive in Form sogenannter Fortschrittsberichte erzählt wird. Man spürt in nahezu jedem Satz, dass der Autor ein studierter Psychologe war.«Daniel Bauerfeld, Nautilus, 24. Oktober 2024 ("Nautilus")
»Ich zähle »Blumen für Algernon« zu einem der besten SF-Romane aller Zeiten und damit zur Pflichtlektüre für jenden SF-Fan«Matthias Hofmann, phantastisch!, Ausgabe 02/2019 ("Phantastisch!")
»Ein unvergänglicher Klassiker und eines dieser Bücher, das man - egal ob Wunderknabe oder Gelegenheitsleser - niemals vergisst.«Fantasyguide, 06.04.2009 ("Fantasyguide")
»"Blumen für Algernon" [...] erzählt von der Suche nach Freundschaft und Liebe, von gesellschaftlichen Zwängen und der Hoffnung des Charlie Gordon, als intelligenter Mensch ein normales Leben führen zu können. Zurückhaltend erzählt, und deshalb mitreißend und bewegend.«Mephisto, 10/11 2006 ("Mephisto")
» ... "Blumen für Algernon" heißt dieser Roman, den der amerikanische Psychologe Daniel Keyes im Jahre 1966 veröffentlichte. Er zählt zu den Klassikern der Science-Fiction-Literatur, und nachdem er in Deutschland lange vergriffen war, erscheint er jetzt endlich neu und in einer überarbeiteten Übersetzung. Das Buch ist vierzig Jahre alt, aber es liegt im Trend. ... «Kolja Mensing, Die Tageszeitung, 08.07.2006 ("taz")
»... Dieser ursprünglich als Science-Fiction klassierte Roman des Psychologen Daniel Keyes erhält durch sehr authentische Sprache, Interpunktion, Rechtschreibung und vor allem durch die faszinierend einfühlsame Beschäftigung mit dem Innenleben des Charlie Gordon in seiner Vergangenheit, Gegenwart wie auch Zukunft eine Tiefe, die dieses Buch zu einem Muss im Bücherregal werden lässt - unbedingt lesen!«Ultimo, Mai 2006 ("Ultimo")
»... Daniel Keyes´ Roman "Blumen für Algernon" war schon in den Sechzigern ein Bestseller - und hat in der nun überarbeiteten Übersetzung noch an Kraft und Schönheit gewonnen.«Stern, Mai 2006 ("Stern")
»... "Blumen für Algernon", in den USA längst Schullektüre, stellt auch die Frage, was eigentlich den Kern des Menschen ausmacht.«Stuttgarter Zeitung, 28.3.2006 ("Stuttgarter Zeitung")
»... Was macht das Wesen des Menschen aus? Wie viel hat die Seele mit dem Intellekt zu tun? Wie viel muss man von der Welt verstehen, um zu begreifen, was Glück und Unglück ist? Um all das geht es in diesem großartigen Roman. ... Das Buch kann man gleichermaßen als Kommentar zur Genforschung lesen wie auch zur Debatte um Hirnforschung und den freien Willen. ...«David Ensikat, Der Tagesspiegel, 15.3.2006 ("Tagesspiegel")

Produktdetails

Verkaufsrang

30390

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.08.2024

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,2/12,6/2,9 cm

Gewicht

328 g

Farbe

Cool Grey / Silbergrau

Auflage

2. DruckAuflage, 2026

Originaltitel

Flowers for Algernon

Übersetzt von

Eva-Maria Burgerer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98815-4

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

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  • east

    5/5

    08.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Intelligenz oder Menschlichkeit?

    Intelligenz oder Menschlichkeit? Charlie Gordon schafft es unter normalen Umständen kaum, einen ganzen Satz zu lesen oder zu schreiben. Dennoch träumt er davon, zu lernen und zu verstehen. Dann bietet sich ihm eine einmalige Möglichkeit: Er kann an einem Experiment teilnehmen, das ihn intelligenter machen soll, genau wie die Labormaus Algernon. Tatsächlich lernt Charlie, die Welt mit ganz anderen Augen zu sehen, doch ihm gefällt nicht, was er sieht. Schon bald hat er aber ganz andere Sorgen, denn nachdem er mit Algernon im Gepäck geflohen ist, zeigt die Maus plötzlich besorgniserregendes Verhalten und Charlie ahnt, dass ihm Ähnliches blüht… Daniel Keyes Gedankenexperiment aus den 1960er Jahren hat mittlerweile den Status eines modernen Klassikers erreicht. Klug spielt der Autor mit verschiedenen Sichtweisen auf Überlegungen zum Potenzial von Intelligenz, vergisst dabei aber auch die menschliche Seite nicht. Man merkt dem Buch natürlich seine Entstehungszeit an, es ist leider stark männlich geprägt, die Frauen sind eher schmückendes Beiwerk oder Objekt von Gedanken und Sehnsüchten als echte Handlungsträger, darüber hinaus ist es allerdings recht reflektiert. Der Einstieg in die Geschichte kann sich ein wenig holprig anfühlen, denn Charlie selbst berichtet mithilfe seiner Forschungstagebücher, immer im Rahmen seiner Möglichkeiten. Das heißt, zu Beginn ohne Punkt und Komma und ohne jegliche Rechtschreibung. Es ist gar nicht mal so leicht, seinen Gedanken zu folgen, manchmal ist es eher Rätselraten als Lesen. Das ändert sich mit der Zeit, umso mehr Charlie versteht, umso flüssiger und hochgestochener werden seine Texte, bis sie beinahe wissenschaftlich distanziert klingen. Auch seine restliche Wandlung ist spannend (und besorgniserregend) zu beobachten. Er wird vom relativ glücklichen geistig Behinderten zum deprimierten Genie, das jede Äußerung hinterfragt, keinen Sinn in seiner Existenz findet und sich noch mehr als zuvor von der Menge der Menschen unterscheidet, keinen Zugang zu den anderen Leuten findet, auch wenn er sie nun besser versteht. Immer wieder ist das Buch sehr nachdenklich und auch traurig, wenn es Charlies Wandel und seine Erkenntnis über das Platzen seiner Träume und Wahrheiten zeigt. Umso weiter er aufsteigt, umso mehr hadert er mit seinem Schicksal und rebelliert dagegen, kämpft auf seine ganz eigene Weise gegen seine inneren Gegensätze und versucht die beiden kollidierenden Teile seines Lebens zu vereinen und seine Vergangenheit zu akzeptieren. Dazu bleibt ihm dann aber auch kaum genug Zeit, denn die Zukunft jagt ihn mit großen Schritten. Wirklich überraschend endet das Buch nicht, dafür umso trauriger, auf eine melancholisch-nachdenkliche Weise, während es uns noch einmal eindrücklich unser angeknackstes Wertsystem vor Augen führt; zeigt, wie arrogant wir sind, ohne es zu merken, für wie moralisch überlegen wir uns gegenüber Schwächeren halten, weil wir meinen, am besten zu wissen, was sie brauchen, ohne sie je nach ihrer Meinung gefragt zu haben. Ein klares Fazit zieht die Geschichte natürlich nicht, aber das war auch gar nicht der Sinn. Stattdessen hallt dieses kluge, noch immer überraschend realistische und befremdliche Gedankenexperiment noch lange nach.

  • Dani12143

    aus Oldenburg

    5/5

    01.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Der Roman „Blumen für…

    Der Roman „Blumen für Algernon“ von Daniel Keyes, veröffentlicht von der Hobbit Presse des Klett-Cotta Verlags, ist ein faszinierendes Werk der Science-Fiction-Literatur. Das Buch erzählt die ergreifende Geschichte von Charlie Gordon, einem geistig zurückgebliebenen Mann, der durch eine experimentelle Operation zu einer überragenden Intelligenz gelangt. Der Roman beleuchtet die ethischen, emotionalen und sozialen Implikationen eines solchen Eingriffs und stellt tiefgehende Fragen zu menschlicher Würde, Intelligenz und dem Streben nach Perfektion. Die Transformation, die Charlie Gordon durchläuft, bildet das zentrale Element der Geschichte. Ursprünglich kaum des Lesens mächtig, entwickelt Charlie nach der Operation eine Intelligenz, die die seiner Forscher übertrifft. Diese Entwicklung wird auf bewegende Weise durch die Tagebucheinträge Charlies geschildert, die sich vom naiven, kindlichen Ton hin zu komplexen, tiefgründigen Reflexionen wandeln. Doch je intelligenter Charlie wird, desto isolierter fühlt er sich von den Menschen um ihn herum. Die Freundschaften, die er früher in der Bäckerei hatte, in der er arbeitete, zerbrechen, da seine Kollegen sich durch seine neue Intelligenz bedroht fühlen. Auch seine Familie, die ihn nie wirklich akzeptierte, wird zum Spiegelbild gesellschaftlicher Vorurteile und der Unfähigkeit, Andersartigkeit zu verstehen und zu tolerieren. Ein weiteres zentrales Motiv des Buches ist die Beziehung zwischen Charlie und der Maus Algernon. Algernon ist das erste Lebewesen, das mit derselben Methode erfolgreich behandelt wurde. Die Maus dient als Spiegel für Charlies eigenes Schicksal. Als Algernon beginnt, Zeichen des mentalen Verfalls zu zeigen, erkennt Charlie, dass ihm ein ähnliches Schicksal droht. Diese Erkenntnis wirft ihn in eine tiefe existentielle Krise, die Fragen nach der Vergänglichkeit des menschlichen Lebens, der Bedeutung von Intelligenz und dem Wert des menschlichen Geistes aufwirft. „Blumen für Algernon“ stellt die Leser vor eine Reihe ethischer Dilemmata. Die Operation, die Charlie durchläuft, wirft Fragen nach den Grenzen der Wissenschaft und dem ethischen Umgang mit menschlichen Subjekten auf. Ist es gerechtfertigt, das Leben eines Menschen so radikal zu verändern, selbst wenn die Absicht positiv ist? Und was bedeutet es, wenn ein Mensch sich selbst und seine Umwelt plötzlich auf völlig neue Weise wahrnimmt und versteht, aber die emotionale Reife fehlt, um mit diesen neuen Erkenntnissen umzugehen? Der Roman endet in einer tragischen Wendung, als Charlie den gleichen mentalen Verfall erlebt wie Algernon. Doch trotz der Tragödie hinterlässt „Blumen für Algernon“ eine tiefe Botschaft über die Bedeutung von Menschlichkeit, Mitgefühl und Verständnis. Charlie Gordon, der zu Beginn des Buches kaum verstanden wird und am Ende ebenfalls nicht verstanden wird, steht symbolisch für die vielen Menschen, die abseits der gesellschaftlichen Normen leben und deren Wert dennoch unermesslich ist. Zusammenfassend ist „Blumen für Algernon“ ein ergreifendes und zum Nachdenken anregendes Buch, das die Leser dazu einlädt, über die Natur von Intelligenz, die Bedeutung von Mitmenschlichkeit und die Grenzen der Wissenschaft nachzudenken. Daniel Keyes hat mit diesem Werk nicht nur einen Klassiker der Science-Fiction geschaffen, sondern auch eine zeitlose Geschichte über das menschliche Dasein und die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt. Rezension von: Die Magie der Bücher

  • Bewertung

    5/5

    28.03.2025

    eBook (ePUB)

    Rührend und tiefgründig.Warum spricht keiner von diesem Buch?

    Also ich lese viel aber gebe nur selten Bewertungen ab. Ich habe ein neues Lieblingsbuch. Wenn ihr etwas interessantes ,tiefgründiges und ephatisches-lehrreiches lesen möchtet,dann liest dieses Buch... Ich bin selber Schwester und arbeite in der Pflege.Und dieses Buch zeigt euch nochmal so sehr wie wichtig es ist,Menschen mit Behinderung und Beeinträchtigungen ernst zu nehmen.Ich sitze hier und bin zu Tränen gerührt. Warum redet keiner auf Book Talk über dieses tolle Buch!? Liest es.Und ihr seht wie wichtig doch Nächstenliebe ist. Und nein,ich bin nicht gläubig. Danke Daniel Keyes♡

  • Bewertung

    5/5

    10.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Philosophisch

    Ein endlich wieder erscheinender Klassiker der SF. Philosophische Fragen werden aufgeworfen: Ist der Mensch erst durch seine Intelligenz etwas wert, was ist mit emotionalen Werten? Charlie durchläuft dies alles und stellt genau diese Fragen. Großartig

  • Bewertung

    5/5

    20.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Berührende Geschichte, die zum Nachdenken anregt

    Charlie Gordon hat eine geistige Behinderung und wünscht sich nichts sehnlicher als endlich intelligent zu sein. Von seiner Lehrerin wird er für ein Forschungsexperiment vorgeschlagen, in dem es durch eine Operation möglich ist, den IQ zu erhöhen. Diese Methode wurde bisher allerdings nur an Mäusen getestet - und eine ist besonders schlau: Algernon. Anhand von Charlies Fortschrittsberichten verfolgen wir seine und Algernons Entwicklung. Dieser Titel wird zu Recht als Klassiker der Science Fiction kategorisiert - es gibt unheimlich viele Ebenen, auf denen man den Inhalt diskutieren kann. Daniel Keyes zeigt gekonnt die sozialen Schwächen der Gesellschaft im Umgang mit Menschen mit Behinderungen auf und man fragt sich: Wie viel Intelligenz ist gut und wie viel ist zu viel? Was macht es mit jemandem, sehr viel schlauer als der „Durchschnittsmensch“ zu sein? Und reicht eine hohe Intelligenz aus, um gesellschaftsfähig zu sein? Etwas gewöhnungsbedürftig fand ich teilweise Charlies Beziehung zu Frauen (sehr misogyn) und ich frage mich, ob Charlie in diesen Situationen bewusst so charakterisiert wurde (mit mehr Intelligenz/Macht kommt häufig ein dominantes Verhalten zu Tage?) oder ob es ein „Relikt“ aus der Zeit ist (das Buch ist aus 1966, also knapp 60 Jahre!). Grandios aus dem Amerikanischen von Eva-Maria Burgerer übersetzt. Vor allem die Seiten, in denen Charlie kaum des Schreibens mächtig ist! Das Buch wurde millionenfach verkauft, in über 20 Sprachen übersetzt und auch verfilmt.

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Bewertungen (24)

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    Katrin

    Thalia Graz – Shopping Nord

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Absolut lesenswert

    Das Buch besteht komplett aus einer Art Tagebucheinträgen. Der Einstieg ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, insgesamt aber dadurch sehr nahbar und insbesondere gegen Ende hin, verleiht dieses gewählte Stilmittel nochmals extreme emotionale Tiefe. Die Geschichte bietet so viel über Menschlichkeit, gesellschaftliche Diskriminierung, allgemeine Werte und noch so viel mehr. Absolut lesenswert und hallt lange nach.

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