Produktbild: Das Land, wo die Kanonen blühn

Das Land, wo die Kanonen blühn Gedichte und Prosa für den Frieden

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.07.2024

Verlag

Atrium Verlag AG

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

17,7/11,4/1,8 cm

Gewicht

162 g

Farbe

Schwarz / Rot

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85535-186-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.07.2024

Verlag

Atrium Verlag AG

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

17,7/11,4/1,8 cm

Gewicht

162 g

Farbe

Schwarz / Rot

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85535-186-2

Herstelleradresse

Zeitfracht GmbH
Ferdinand-Jühlke-Str. 7
99095 Erfurt
DE

Email: kas-va@kolibri360.de

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  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    27.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Friedlicher Streit für den Frieden

    »Jahrgang 1899 Wir haben die Frauen zu Bett gebracht, als die Männer in Frankreich standen. Wir hatten uns das viel schöner gedacht. Wir waren Konfirmanden. Dann holte man uns zum Militär, bloß so als Kanonenfutter. In der Schule wurden die Bänke leer, zu Hause weinte die Mutter.« (Seite 9, Auszug) Zwei Weltkriege hat er miterlebt, seine Bücher wurden in seinem Beisein durch die Nationalsozialisten auf dem Berliner Opernplatz verbrannt, umso mehr hat Erich Kästner sich für Demokratie und Frieden eingesetzt, zahlreiche Texte und Gedichte verfasst. Dieses in vier Teile aufgeteilte Büchlein enthält Zitate, Gedichte, Erzählungen und Beobachtungen des mit zahlreichen Auszeichnungen geehrten Schriftstellers, der 1974 in München verstarb. Erschreckend dabei ist, dass diese Texte heute immer noch so aktuell sind. Sehr empfehlenswert in diesem Zusammenhang ist übrigens das Nachwort von dem Kästner-Kenner Sven Hanuschek, das ich äußerst interessant fand. Lesenswert!

  • Bewertung

    aus Bamberg

    5/5

    15.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    »Das war ein Krieg, den ihr gewannt. Warum gewannt ihr nicht den Frieden?«

    Kästners deutlich ablehnende Haltung gegen jeglichen Krieg ist bekannt, immerhin hat er sie nie verheimlicht, sondern stets offenkundig zur Schau gestellt. Sei es in vielzähligen Gedichten über den Krieg, darunter „Kennst du das Land, wo die Kanonen blühen?“, „Jahrgang 1899“ oder „Sergeant Waurich“, welche – zumindest mir – emotional nahe gehen oder seine Prosa, wie bspw. „Das Märchen von der Vernunft“ oder „Die Konferenz der Tiere“. Letztgenannte Texte blicken beide der Realität gleichermaßen pessimistisch ins Auge, doch versuchen sie zugleich die Welt verbessern zu können, indem sie Vorschläge für ein friedliches Miteinander, ohne Gewalt, böswillige Hintergedanken sowie Machtspiele, liefern. Dabei darf sein Einsatz als pazifistischer Redner, bspw. gegen den Vietnamkrieg, nicht vergessen werden. Auf kluge Weise werden die hier versammelten Texte, um Kästners Engagement aufzuzeigen, in vier Teile, benannt nach Erfahrungen, Betrachtungen, Aufrufen sowie Utopien (und eine Dystopie), untergliedert. Eine tolle Zusammenstellung von Kästners Lyrik und Prosa, welche dessen Haltung zu Krieg und Frieden deutlich macht. Darüberhinaus schließt diese Sammlung mit dem erst 2023 wiederentdecktem Gedicht „Das posthistorische Zeitalter“, bevor der Kästner-Forscher Sven Hanuschek seine diesbezüglichen Gedanken in einem Nachwort zu Wort bringt und überdies eine knappe inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Pazifismus darbietet. Ein kleines Buch, das sich hervorragend zum Entdecken oder Wiederentdecken von Kästners Werken sowie als Geschenk eignet.

  • lustaufbuch

    5/5

    15.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    »Das war ein Krieg, den ihr…

    »Das war ein Krieg, den ihr gewannt. Warum gewannt ihr nicht den Frieden?« Kästners deutlich ablehnende Haltung gegen jeglichen Krieg ist bekannt, immerhin hat er sie nie verheimlicht, sondern stets offenkundig zur Schau gestellt. Sei es in vielzähligen Gedichten über den Krieg, darunter „Kennst du das Land, wo die Kanonen blühen?“, „Jahrgang 1899“ oder „Sergeant Waurich“, welche – zumindest mir – emotional nahe gehen oder seine Prosa, wie bspw. „Das Märchen von der Vernunft“ oder „Die Konferenz der Tiere“. Letztgenannte Texte blicken beide der Realität gleichermaßen pessimistisch ins Auge, doch versuchen sie zugleich die Welt verbessern zu können, indem sie Vorschläge für ein friedliches Miteinander, ohne Gewalt, böswillige Hintergedanken sowie Machtspiele, liefern. Dabei darf sein Einsatz als pazifistischer Redner, bspw. gegen den Vietnamkrieg, nicht vergessen werden. Auf kluge Weise werden die hier versammelten Texte, um Kästners Engagement aufzuzeigen, in vier Teile, benannt nach Erfahrungen, Betrachtungen, Aufrufen sowie Utopien (und eine Dystopie), untergliedert. Eine tolle Zusammenstellung von Kästners Lyrik und Prosa, welche dessen Haltung zu Krieg und Frieden deutlich macht. Darüberhinaus schließt diese Sammlung mit dem erst 2023 wiederentdecktem Gedicht „Das posthistorische Zeitalter“, bevor der Kästner-Forscher Sven Hanuschek seine diesbezüglichen Gedanken in einem Nachwort zu Wort bringt und überdies eine knappe inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Pazifismus darbietet. Ein kleines Buch, das sich hervorragend zum Entdecken oder Wiederentdecken von Kästners Werken sowie als Geschenk eignet.

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  • Zum Bewerterprofil von Martin Berger

    Martin Berger

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

    5/5

    06.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Give Peace a Chance (John Lennon, 1969)

    Erich Kästner war ein überzeugter Pazifist, diese Einstellung ist in allen hier abgedruckten Texten spürbar. In vier thematisch gegliederten Teilen zeigt Kästner die Absurdität und Grausamkeit des Krieges auf. Es sind polemische, autobiografische, politische oder satirische Prosatexte, Gedichte oder Reden – immer spiegeln sie aber die pazifistische Grundeinstellung des Autors wider, auch wenn sie manchmal naiv erscheinen mag. Immerhin hat Erich Kästner zwei Weltkriege, den Nationalsozialismus und den Kalten Krieg erleben müssen. Das informative Nachwort stammt vom renommierten Kästner-Biograf Sven Hanuschek. (Siehe auch: Kästner, Über das Verbrennen von Büchern)

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