Produktbild: Papst und Zeit

Papst und Zeit Heilsgeschichte und Weltpolitik

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46,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.03.2024

Verlag

Matthes & Seitz

Seitenzahl

956

Maße (L/B/H)

22,8/15,9/7,1 cm

Gewicht

1371 g

Farbe

Schwarz / Weiß

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7518-2015-8

Warnhinweis

Warnhinweis nicht erforderlich

Beschreibung

Rezension

»Der Politikwissenschaftler und Philosoph Otto Kallscheuer hat eine ebenso gelehrte wie amüsante Monumentalgeschichte des Papsttums geschrieben.« – ZEIT ONLINE »Irina Rastorgueva dokumentiert, wie die russische Propaganda eine Realität jenseits der Wirklichkeit erschaffen hat.« – ZEIT ONLINE ("ZEIT online")
»Otto Kallscheuer legt ein Meisterwerk über eine 2000-jährige Institution vor, deren Krise unübersehbar ist.« – Claus Leggewie, Frankfurter Rundschau ("Frankfurter Rundschau")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.03.2024

Verlag

Matthes & Seitz

Seitenzahl

956

Maße (L/B/H)

22,8/15,9/7,1 cm

Gewicht

1371 g

Farbe

Schwarz / Weiß

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7518-2015-8

Herstelleradresse

Matthes & Seitz Verlag
Großbeerenstraße 57A
10965 Berlin
DE

Email: info@matthes-seitz-berlin.de

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

Institution und Politik im Amt der Päpste

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es mag sein, dass der Name Otto Kallscheuer wenigen Lesern oder Leserinnen geläufig ist. Aber ich kann mich daran erinnern, dass mich in den 90ziger-Jahren ein guter Freund ein Buch von Otto Kallscheuer zum Lesen empfahl. Es muss das 1994 erschienene Buch "Gottes Wort und Volkes Stimme. Glaube - Macht - Politik" gewesen sein. Es hat großen Eindruck auf mich ausgeübt, auch wenn ich es schon lange nicht mehr im Besitz habe. Aber der Nachhall wirkt bis heute als ich nun auf den Namen Otto Kallscheuer im Verlagsprospekt des Matthes & Seitz Verlag wiederfand. Otto Kallscheuer ist weder Theologe noch Historiker und dennoch können Sie kaum woanders etwas so Kenntnisreiches über das Christentum lesen wie bei ihm. Der Philosoph Kurt Flasch würde mir noch einfallen, dessen Auseinandersetzung jedoch anders gelagert ist. Otto Kallscheuer ist Philosoph und Politikwissenschaftler und setzt sich wiederholt mit dem Marxismus und der katholischen Kirche auseinander. Er lehrt und lehrte in Frankfurt/Main, Princeton, Salzburg und Berlin. Und es mag stimmen, dass die besten Bücher zum Christentum im Unglauben gegenüber die Institution Kirche entstanden sind. Das Buch ist wirklich umfangreich. Der Text umfasst gut 720 Seiten, hinzu kommen 300 Seiten Anmerkungsteil: Fußnoten und Literaturangaben. Das Buch ist also sehr materialreich. Während die Philosophen Kurt Flasch und Giorgio Agamben eher Ideengeschichte betreiben und an Begriffen arbeiten - auch wenn es um die Institution Kirche geht -, so ist Otto Kallscheuers Buch mehr das eines Politikwissenschaftlers. Wenn er sich also durch die Institution Kirche arbeitet, so geht es ihm um die Apparatur, die Mechanik und den Körper, in all den Bewegungen, die diejenigen ausüben, die an dieser religiösen Verkörperung teilhaben. Auch wenn es sowohl um "Papst und Zeit" geht, so ist das Buch keinesfalls ein historischer Abriss, den die Geschichtswissenschaft liefern könnte. Es sind es materialreiche, politikwissenschaftliche Analysen, die Otto Kallscheuer liefert: zum Beispiel zum Überleben des Erlösers im Corpus der Kirche, über die imperiale Politik des Kirchenreichs, über die Rolle der Kirche zwischen Staaten und Nationen, über die Funktion und das Amt des Papstes, zur internationalen und globalen Politik der katholischen Kirche, zur Politik der moralischen und skandalösen Fehlleistungen und über die Diplomatie zwischen den verschiedenen Konfessionen und Religionen. Ob man das Buch als Nicht-Katholik lesen möchte? Es ist im guten Sinne lehrreich und auch für Nicht-Katholiken ist die gewichtige Rolle der Päpste und der katholischen Kirche nicht zu leugnen.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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Institution und Politik im Amt der Päpste

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es mag sein, dass der Name Otto Kallscheuer wenigen Lesern oder Leserinnen geläufig ist. Aber ich kann mich daran erinnern, dass mich in den 90ziger-Jahren ein guter Freund ein Buch von Otto Kallscheuer zum Lesen empfahl. Es muss das 1994 erschienene Buch "Gottes Wort und Volkes Stimme. Glaube - Macht - Politik" gewesen sein. Es hat großen Eindruck auf mich ausgeübt, auch wenn ich es schon lange nicht mehr im Besitz habe. Aber der Nachhall wirkt bis heute als ich nun auf den Namen Otto Kallscheuer im Verlagsprospekt des Matthes & Seitz Verlag wiederfand. Otto Kallscheuer ist weder Theologe noch Historiker und dennoch können Sie kaum woanders etwas so Kenntnisreiches über das Christentum lesen wie bei ihm. Der Philosoph Kurt Flasch würde mir noch einfallen, dessen Auseinandersetzung jedoch anders gelagert ist. Otto Kallscheuer ist Philosoph und Politikwissenschaftler und setzt sich wiederholt mit dem Marxismus und der katholischen Kirche auseinander. Er lehrt und lehrte in Frankfurt/Main, Princeton, Salzburg und Berlin. Und es mag stimmen, dass die besten Bücher zum Christentum im Unglauben gegenüber die Institution Kirche entstanden sind. Das Buch ist wirklich umfangreich. Der Text umfasst gut 720 Seiten, hinzu kommen 300 Seiten Anmerkungsteil: Fußnoten und Literaturangaben. Das Buch ist also sehr materialreich. Während die Philosophen Kurt Flasch und Giorgio Agamben eher Ideengeschichte betreiben und an Begriffen arbeiten - auch wenn es um die Institution Kirche geht -, so ist Otto Kallscheuers Buch mehr das eines Politikwissenschaftlers. Wenn er sich also durch die Institution Kirche arbeitet, so geht es ihm um die Apparatur, die Mechanik und den Körper, in all den Bewegungen, die diejenigen ausüben, die an dieser religiösen Verkörperung teilhaben. Auch wenn es sowohl um "Papst und Zeit" geht, so ist das Buch keinesfalls ein historischer Abriss, den die Geschichtswissenschaft liefern könnte. Es sind es materialreiche, politikwissenschaftliche Analysen, die Otto Kallscheuer liefert: zum Beispiel zum Überleben des Erlösers im Corpus der Kirche, über die imperiale Politik des Kirchenreichs, über die Rolle der Kirche zwischen Staaten und Nationen, über die Funktion und das Amt des Papstes, zur internationalen und globalen Politik der katholischen Kirche, zur Politik der moralischen und skandalösen Fehlleistungen und über die Diplomatie zwischen den verschiedenen Konfessionen und Religionen. Ob man das Buch als Nicht-Katholik lesen möchte? Es ist im guten Sinne lehrreich und auch für Nicht-Katholiken ist die gewichtige Rolle der Päpste und der katholischen Kirche nicht zu leugnen.

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Papst und Zeit

von Otto Kallscheuer

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