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Was der Morgen bringt

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.01.2024

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

20,9/13,2/4,3 cm

Gewicht

588 g

Farbe

Seidengrau / Tanne

Auflage

1

Originaltitel

The Morning Gift

Übersetzt von

Mechtild Ciletti

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-10137-6

Beschreibung

Rezension

»Ich habe Eva Ibbotsons Romane regelrecht verschlungen. Elegant geschrieben, humorvoll und gut beobachtet.«
The Times, London

»Es ist der feine Humor, die zarte Ironie, die diesen Text auszeichnet, der in Tonfall und Machart an Jane Austen erinnert.«

Die Presse am Sonntag




»Bis zur letzten Seite spannt Ibbotson ihre Leser auf die Folter. [Sie bleibt] eine Meisterin der Milieuschilderung.«
Die Rheinlandpfalz



»Im besten Sinne altmodisch und wunderschön.«

Annerose Beurich / Stories! Die Buchhandlung, Youtube




»Ibbotson hat einen sehr melodiösen, stimmigen Roman verfasst, der mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Sie war eine Autorin, die es verstand, eine Geschichte gut zu komponieren.«
Kulturbowle

»Ein elegant geschriebener, sehr unterhaltsamer Roman mit einer Fülle von originellen Figuren, verschroben, liebenswert, britisch und österreichisch.«

Frank Schwarz / Die Rheinpfalz




»Es geht […] um eine eher ungeplante Liebe, um neu entdeckte Gefühle und vor allem um eine taffe junge Frau.«
Marco Poltronieri / WDR Westart

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.01.2024

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

20,9/13,2/4,3 cm

Gewicht

588 g

Farbe

Seidengrau / Tanne

Auflage

1

Originaltitel

The Morning Gift

Übersetzt von

Mechtild Ciletti

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-10137-6

Herstelleradresse

Verlegerdienst München
Gutenbergstraße 1
82205 Gilching
DE

Email: webmaster@verlegerdienst.de

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  • luisa

    aus NRW

    5/5

    13.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hach, wie schön!

    Hach, es ist doch einfach wunderbar, wenn ein Roman einfach nur schön und wohltuend ist! Und genau das ist „Was der Morgen bringt“ von Eva Ibbotson – ein Roman für die Seele, eine wunderbare Liebesgeschichte mit Charakteren, die man am liebsten sofort in einer Netflix-Serie sehen würde, dabei ist die Story aber, allein schon wegen des historischen Kontexts, alles andere als oberflächlich. Der Roman spielt unmittelbar vor dem Zweiten Weltkrieg: die Jüdin Ruth Berger lebt in Wien; im Gegensatz zu ihren Eltern, die Österreich bereits verlassen haben, ist ihr die Flucht nicht gelungen. Als der englische Wissenschaftler Quin Sommerville, der ihrem Vater freundschaftlich verbunden ist, ihr anbietet sie pro forma zu heiraten, damit sie legal ausreisen kann, geht sie auf das Angebot ein, nichtahnend, dass es nicht so einfach sein wird, dieses Arrangement wieder aufzulösen. Eva Ibbotson hat mir mit ihrer Liebesgeschichte auf jeder Seite Freude bereitet, auch wenn der Text sprachlich manchmal nah an der Jugendliteratur vorbeischrammte, das ein oder andere Klischee eingefügt wurde und auch einige Wendungen vorhersehbar waren. „Was der Morgen bringt“ ist sehr viel Gefühl und Liebe, einfach etwas fürs Herz, aber eben auch von seinem Personal her gut erdacht. So kann Quin Sommerville es beinahe mit Jane Austens Mr. Darcy aufnehmen, er gehört auf jeden Fall zu den Romanhelden, die man so schnell nicht vergisst. Zwar könnte man die Figurenkonzeption dahingehend kritisieren, dass sie vielleicht etwas zu stark auf stereotype Darstellungen setzt, aber Ibbotson gibt sich so viel Mühe mit ihren Figuren, betrachtet selbst die kleinste Nebenfigur, wie z.B. die unsympathische Psychologin aus Breslau, noch mit liebevoller Aufmerksamkeit, dass man mühelos über etwaige Reduzierungen auf hervorstechende Eigenschaften hinwegsehen kann. Dazu unterhält und fesselt die Geschichte, denn die Verwicklungen des Herzens und die Tatsache, dass man als Leser die Missverständnisse und Irrungen der Protagonisten amüsiert durchschaut, bieten ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Lesevergnügen und das alles spielt sich wahlweise vor der immer gut funktionierenden Kulisse Londons oder der dramatisch-wilden Küstenlandschaft Northumberlands im Norden Englands ab – tatsächlich ist „Was der Morgen bringt“ einer der wenigen Romane, die ich in diesem Jahr fast ohne Unterbrechungen durchgelesen habe und den ich schließlich mit einem etwas wehmütigen Seufzer zuklappte, denn „Hach, es war einfach schön!“ Meine romantische Seele konnte jubilieren und bittet den Kampa-Verlag um mehr Eva Ibbotson!

  • Helga Pamminger

    aus Wiener Neustadt

    5/5

    10.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Morgengabe

    Unter diesem Titel ist dieses Buch vor vielen Jahren schon mal erschienen, jetzt neu aufgelegt. Gut zu lesen, interessant und lebendig schreibt die Autorin über Ruth Berger, die es nicht geschafft hat, mit einem Studentenvisum den Nazis zu entkommen. Der Rest ihrer Familie ist schon in London gelandet, hat alles aufgegeben, die riesige Wohnung, den geliebten Beruf ihres Vaters als Paläontologe, alle Besitztümer. Ein junger Kollege ihres Vaters, Professor Somerville, will Ruth helfen. Als alle Versuche scheitern, bietet er ihr an, sie zu heiraten. Nur zum Schein, natürlich. Aber die Ehe wieder scheiden zu lassen, das ist unerwartet schwierig. Bitte lesen, so ein schönes Buch

  • Bewertung

    5/5

    27.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was der Morgen bringt

    Zum Weinen schön! Ruth, eine junge Studentin aus Wien verpasst die letzte Chance vor den Nazis nach England zu fliehen. Einziger Ausweg-ein schottischer Freund der Familie, der gerade wegen einer Ehrendoktor Verleihung im Lande ist, bietet an sie zu Heiraten. Zu Hause in England soll dann ehest bald die Scheidung eingereicht werden. Doch diese verzögert sich immer wieder. Aber wollen sie das überhaupt noch? Gefühlvoll, berührend durchaus auch humorvoll und dazu wunderschöne schottische Landschaft. Nicht der Krieg oder die Flucht stehen hier im Mittelpunkt sondern die Lebensgeschichte von Ruth und ihrer Familie. Dieses Buch gab es schon unter dem Titel "Die Morgengabe" und ich freue mich das es wieder neu aufgelegt wurde. Bisher kannte ich die Autorin nur durch ihre tollen Kinderbücher, mit ihrem Buch "Das Geheimnis von Bahnsteig 13" war sie Ideengeberin für den Bahnsteig 9 3/4 aus Harry Potter.

  • Jürg K.

    4/5

    04.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrücklich, interessant und spannend

    Die Bergers fliehen 1938 mit einem Koffer und tausend Reichsmark pro Person aus Wien. Sie lassen ihre Wohnung, Freunde, Heimat und Freunde zurück. Sie wissen nicht, dass ihre Tochter Ruth mit dem Studentenvisum die Grenze nicht passieren konnte. Der britische Professor Quinton Somerville findet sie in der alten Wohnung, wo sie auf dem Klavier immer dieselbe Phrase spielt. Er sieht nur einen Ausweg, sie zu retten. Sie beide müssen heiraten. In England angekommen ist es nicht so einfach die Scheinehe aufzulösen. Ruth wartet auf Heini, den sie liebt. Quinton und sie lernen sich näher kennen und mit anderen Augen zu sehen. In dieser Geschichte wird beschrieben wie es in Wien dazumal war. Das bewegte Leben von Ruth zu lesen hat mich sehr fasziniert. Für den Leser wie mich ist es sehr schön ihr Leben in England mitzuverfolgen. Alles wechselt sich gekonnt mit humorvollen Dialogen und Naturbeschreibungen. Die Beschreibung der Protagonisten sind sehr gekonnt und man kann sie sich gut vorstellen. Für diese Art von Geschichten finde ich ist das sehr wichtig. Das Buch kann ich empfehlen.

  • Magdalena

    aus Köln

    5/5

    25.01.2024

    eBook (ePUB 3)

    Eine wunderschöne Liebesgeschichte am Vorabend des 2. Weltkriegs in London

    Es handelt sich um eine Neuauflage des 1994 erschienenen Titels „Die Morgengabe“ von Eva Ibbotson. Es freut mich, dass der Titel vom Schweizer Kampa Verlag neu aufgelegt wurde und ich ihn entdeckt habe. Die Liebesgeschichte zwischen der aus Wien stammenden Halbjüdin Ruth Berger und dem britischen Professor Quinton Somerville hat mir sehr gut gefallenen. Wien 1930: Die 12jährige Ruth wächst glücklich und wohlbehütet auf, ihr Vater Kurt ist Professor für Wirbeltierkunde und Direktor des Naturhistorischen Museums. Sie besucht eine englische Schule, mit dem Ziel in England zu studieren. Ruth liebt klassische Musik und verliert ihr Herz an den gleichaltrigen Klaviervirtuosen Heini Radek. Heini lebt seit dem Tod seiner Mutter bei Familie Berger, wo er sich auf sein Studium am Konservatorium vorbereitet. Schon bei ihrer ersten Begegnung sind Ruth und Heini sicher, füreinander bestimmt zu sein. Heini bezeichnet Ruth als seinen Star: „Mozart hatte einen Star. Er hat ihn im Käfig in seinem Zimmer gehalten. Seinen Gesang hat er im Finale des Klavierkonzerts in G-Dur verwendet.“ Quinton Somerville ist Dozent für Paläontologie und der jüngste Professor der Universität Thameside. Auf Einladung von Kurt Berger besucht er die Familie in ihrem Haus am Grundlsee, wo er einige unbeschwerte Wochen in Gesellschaft von Kurt, seiner Frau Leonie, Tochter Ruth und Heini Radek verbringt. 1938: Erst acht Jahre später reist Quinton wieder nach Wien, wo ihm die Ehrendoktorwürde verliehen wird. Überrascht und besorgt muss er feststellen, dass Kurt Berger nicht länger Dekan der naturwissenschaftlichen Fakultät ist. In Wien sind nunmehr die Nazis an der Macht, und Kurt Berger darf seinen Beruf aufgrund seiner jüdischen Abstammung nicht länger ausüben. Kurt und Leonie schaffen es gemeinsam mit Kurts Schwester Hilda und Leonies Onkel Mishak nach England auszuwandern, nur Ruth bekommt keine Ausreiserlaubnis. Nur als Ehefrau von Quin ist es Ruth möglich auszureisen. Aus Freundschaft zur Familie Berger lässt Quin sich auf eine Scheinehe ein, von der niemand erfahren darf. Direkt nach ihrer Ankunft in London soll die Ehe für nichtig erklärt werden. In London lebt Ruth in der kleinen Wohnung ihrer Eltern in Belsize Park, in der auch Hilda und Mishak wohnen. Ruth nimmt ihr Studium der Paläontologie auf, Quin ist einer ihrer Professoren. Bald freundet sie sich mit ihren Mitstudenten an und wird deren Mittelpunkt. Derweil wartet Heini auf die Ausreisegenehmigung. Während der Monate des Wartens spart Ruth für ein Klavier, indem sie als Bedienung in einem Café arbeitet, das sich zum Treffpunkt für jüdische Flüchtlinge entwickelt. Was für eine wunderschöne Geschichte! Ruth ist mir direkt ans Herz gewachsen, sie ist unheimlich liebenswert und sympathisch, wenn auch herrlich naiv und gutgläubig. Sie sieht in allen ihren Mitmenschen nur das Gute und traut niemandem etwas Böses zu, noch nicht einmal der intriganten Tochter des Vizekanzlers. Auch die anderen Flüchtlinge, die sich im Café von Miss Maud und Miss Violet treffen, sind liebenswerte Menschen, die versuchen, sich fern der Heimat ein neues Leben aufzubauen. Das Ende hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es bis zum Happy End fast schon zu viele Missverständnisse und Intrigen gab. Bis zum Schluss war nicht klar, ob Ruth und Quin zusammen glücklich werden. Ich empfehle diesen schönen Roman allen Leser*Innen von historischen und Liebesromanen.

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    Herbert Hofer

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.12.2025

    eBook (ePUB 3)

    Keine Angst vor großen Gefühlen

    Die Geschichte von Ruth, einer jungen Frau, die dem nationalsozialistischen Österreich durch eine Scheinheirat entkommen und nach England fliehen kann, dort ihr Studium wieder aufnimmt, aber auch tatkräftig ihre Familie unterstützt, sich für ihre Jugendliebe Heini und dessen Wohl geradezu aufopfert und letztlich …. Ich will nicht vorgreifen aber man errät es ohnehin nur zu bald. Man könnte die Story als kitschig und unglaubwürdig abtun, hätte nicht Eva Ibbotson sie geschrieben.____ Ihr ist (wieder) das Kunststück gelungen, eine herzerfrischende, seelenvolle und kluge Heldin zu schaffen und ihr auf fast magische Weise eine ansteckende Lebendigkeit zu verleihen. Auch als Leser:in erliegt man ihrem Charme und man begleitet sie widerspruchslos nur zu gerne Seite um Seite. Und ist am Ende der Lektüre ein bisschen glücklicher als davor.
  • Zum Bewerterprofil von Angelika Haselbauer

    Angelika Haselbauer

    Thalia Wien – Westfield Donau Zentrum

    Buchhändler*in

    4/5

    17.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein neuer und immer neuer Morgen

    Warmherzig und mit Humor erzählt die in Wien geborene Autorin von einer jungen Frau, der 1938 durch eine Scheinehe die Flucht nach England gelingt. Der Roman beginnt zwar in Wien, doch vor allem geht es um das neue Leben in England und um die unerwartete Entwicklung, als die Ehe aufgelöst werden soll... Wiederentdeckt und neu übersetzt, 1994 erstmals erschienen unter dem Titel "Die Morgengabe".

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