Produktbild: Die Frau am Fenster - Ein Leben an der Seite von Caspar David Friedrich

Die Frau am Fenster - Ein Leben an der Seite von Caspar David Friedrich Caroline Bommer - die Frau an der Seite von Caspar — Roman über die wenig bekannte Frau, die großen Einfluss auf sein Leben und seine Kunst hatte. Zum 250. Geburtstag von Caspar David Friedrich

5

21,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,7/13,5/2,5 cm

Gewicht

352 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

7. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-0579-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,7/13,5/2,5 cm

Gewicht

352 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

7. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-0579-2

Herstelleradresse

Gmeiner Verlag
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE

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  • Neling

    aus nahe Wismar

    5/5

    18.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Die Frau an der Seite C.D. Friedrichs

    Anlässlich des 250. Geburtstags wird von Caspar David Friedrich viel gesprochen, geschrieben und es gibt viele Ausstellungen. Doch dieses Buch wid​met sich seiner Frau. Diese ist 20 Jahre jünger als er gewesen und hat es mit dem eher verschlossenen und zeitweise sehr melancholischen Künstler, der sich oft ausschließlich seiner Kunst widmete nicht leicht gehabt. Dennoch scheinen sich die beiden sehr geliebt zu haben und dieses Buch zeigt auch auf, dass Caspar David Friedrich nicht nur düster und melancholisch war, sondern sensibel, aber auch zeitweise humorvoll, familienbewusst und liebevoll. Etwas amüsant ist der fiktive Gedanke und Aufhänger des Buches, dass Caroline so sehr darunter litt, dass C.D.F. seine hübsche junge Frau nie porträtierte, sondern sie nur von hinten oder als Randnotiz auf seinen Gemälden verewigte. Aber ich fand es war eine schöne Romanidee und es wäre ja sehr einleuchtend und nachvollziehbar. Birgit Poppe hat einen sehr facettenreichen Roman über die Ehefrau C.D. Friedrichs geschrieben, der den Fokus auf eine Frau richtet, die liebevoll und tapfer, fröhlich und mutig gewesen sein muss und sicher dadurch auf seine Kunst, Einfluss hatte. Als nächstes Buch werde ich einen Roman eines anderen Autoren über den Künstler selber lesen und sicher in Zukunft auch noch mehr Bücher der Autorin. Den Namen Birgit Poppe sollte man sich merken. Fazit: Schön, dass sich dieser Roman mehr der Ehefrau als Caspar David Friedrich widmet. Ich fand den Roman berührend und fesselnd. Absolute Leseempfehlung. 5 *

  • Bewertung

    aus Heyerode

    5/5

    15.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Hervorragende Romanbiografie

    "Die Frau am Fenster" erzählt die Geschichte von Caroline Bommer an der Seite von Caspar David Friedrich. War mir vorher nicht bekannt, sehr gut geschrieben in Romanform, so mag ich Wissensvermittlung auf spannend flüssig zu lesende Art. Hat mich insgesamt mitgenommen, abgeholt und davongetragen zu den Charakteren, die sehr lebendig geschildert wurden und zu dem Leben der beiden - gibt einen umfassend intensiven Blick in deren Leben. Wir befinden uns im Dresden des Jahres 1818. Die 24 Jahre alte Caroline heiratet den 44 Jahre alten Caspar David. Der Mann war ein Freund der Familie, Caroline schon seit Kindertagen bekannt. Sie bewunderte ihn seit jeher. Caspar David nennt sie Line. Man begreift sehr gut, warum sich seine Arbeit änderte, seit er mit Caroline verbunden war. Sie besuchten die Kreidefelsen auf Rügen, sie hatten einen sonnigen Start in ihr Eheleben, aber das sollte so nicht bleiben ... Es zogen auch dunkle Wolken auf ... Mehr möchte ich garnicht verraten, nur soviel sei gesagt: das Buch ist rundherum lesenswert.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    4/5

    22.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Leben im Schatten

    Caroline ist 23, als sie den 20 Jahre älteren Caspar David Friedrich wiedertrifft und 24, als sie heiraten. Es scheint auf beiden Seiten Liebe zu sein, denn er nimmt sie ohne Mitgift und sie ihn trotz des Altersunterschiedes und der Warnung ihrer Mutter, dass er zu Melancholie neige. Seiner romantischen Werbung und der ersten glücklichen Zeit folgt bald Ernüchterung. Caspar lebt nur für seine Arbeit, der sich alles unterzuordnen hat: „Er erwartete, dass sie ihm ohne Murren folgte – das Los, aller verheirateten Frauen, sich stillschweigend den Wünschen ihrer Männer zu fügen.“ (S. 11) „Die Frau am Fenster“ ist der Name eines Bildes, auf dem er seine junge Frau in Rückenansicht verewigt hat, und gleichzeitig der Titel der Romanbiographie von Birgit Poppe, die Carolines Zusammenleben mit Caspar beleuchtet. Dabei verwebt sie viele biographische und historische Fakten und Hintergründe mit dem fiktiven Familienleben, von dem man nur aus Briefen weiß. Die Beiden trennen nicht nur 20 Jahre, sondern auch verschiedene Vorstellungen von ihrem (Zusammen-)Leben. Caspar war lange Junggeselle, ist anspruchslos und sparsam. Line muss sich jede Veränderung und Anschaffung erkämpfen. Sie hofft auf das schillernde Leben an der Seite eines Künstlers, aber er geht kaum aus und empfängt nur selten Gäste, braucht zum Arbeiten unbedingte Ruhe. Trotzdem hält sie zu auch in seinen dunklen Stunden zu ihm, wenn er sich verkriecht, launisch, jähzornig und eifersüchtig wird und sich mit seinem Freund Carl Gustav Carus überwirft, der ihm dringend zu einer Behandlung der Schwermut rät. Es war kein leichtes Leben an seiner Seite, das wird beim Lesen schnell klar. Sein Wort war Gesetz. Sie hat sich um den Haushalt und die Kinder zu kümmern. Dass auch sie an seiner Melancholie verzweifelt und ihm helfen will, tut er wütend ab. Dazu kommt, dass seine Bilder immer düsterer werden und er keine Käufer mehr findet. Zudem bleibt ihm die versprochene Ernennung zum Professor der Dresdner Akademie verwehrt, das Geld ist ewig knapp. Birgit Poppe beschreibt das Leben des Paares, die Bilder und die Orte, die sie während ihrer Hochzeitsreise besuchen, sehr anschaulich. Als Dresdnerin mit Affinität zur Ostseeküste war ich da auch schon überall und habe es in ihren Schilderungen wiedererkannt. Es ist ein sehr interessanter biographischer Roman, auch wenn ich beim Lesen manchmal das das Gefühl hatte, dass mehr von ihm bzw. ihrem Leben an seiner Seite, als wirklich über sie erfährt.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    4/5

    22.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Leben im Schatten…

    Ein Leben im Schatten Caroline ist 23, als sie den 20 Jahre älteren Caspar David Friedrich wiedertrifft und 24, als sie heiraten. Es scheint auf beiden Seiten Liebe zu sein, denn er nimmt sie ohne Mitgift und sie ihn trotz des Altersunterschiedes und der Warnung ihrer Mutter, dass er zu Melancholie neige. Seiner romantischen Werbung und der ersten glücklichen Zeit folgt bald Ernüchterung. Caspar lebt nur für seine Arbeit, der sich alles unterzuordnen hat: „Er erwartete, dass sie ihm ohne Murren folgte – das Los, aller verheirateten Frauen, sich stillschweigend den Wünschen ihrer Männer zu fügen.“ (S. 11) „Die Frau am Fenster“ ist der Name eines Bildes, auf dem er seine junge Frau in Rückenansicht verewigt hat, und gleichzeitig der Titel der Romanbiographie von Birgit Poppe, die Carolines Zusammenleben mit Caspar beleuchtet. Dabei verwebt sie viele biographische und historische Fakten und Hintergründe mit dem fiktiven Familienleben, von dem man nur aus Briefen weiß. Die Beiden trennen nicht nur 20 Jahre, sondern auch verschiedene Vorstellungen von ihrem (Zusammen-)Leben. Caspar war lange Junggeselle, ist anspruchslos und sparsam. Line muss sich jede Veränderung und Anschaffung erkämpfen. Sie hofft auf das schillernde Leben an der Seite eines Künstlers, aber er geht kaum aus und empfängt nur selten Gäste, braucht zum Arbeiten unbedingte Ruhe. Trotzdem hält sie zu auch in seinen dunklen Stunden zu ihm, wenn er sich verkriecht, launisch, jähzornig und eifersüchtig wird und sich mit seinem Freund Carl Gustav Carus überwirft, der ihm dringend zu einer Behandlung der Schwermut rät. Es war kein leichtes Leben an seiner Seite, das wird beim Lesen schnell klar. Sein Wort war Gesetz. Sie hat sich um den Haushalt und die Kinder zu kümmern. Dass auch sie an seiner Melancholie verzweifelt und ihm helfen will, tut er wütend ab. Dazu kommt, dass seine Bilder immer düsterer werden und er keine Käufer mehr findet. Zudem bleibt ihm die versprochene Ernennung zum Professor der Dresdner Akademie verwehrt, das Geld ist ewig knapp. Birgit Poppe beschreibt das Leben des Paares, die Bilder und die Orte, die sie während ihrer Hochzeitsreise besuchen, sehr anschaulich. Als Dresdnerin mit Affinität zur Ostseeküste war ich da auch schon überall und habe es in ihren Schilderungen wiedererkannt. Es ist ein sehr interessanter biographischer Roman, auch wenn ich beim Lesen manchmal das das Gefühl hatte, dass mehr von ihm bzw. ihrem Leben an seiner Seite, als wirklich über sie erfährt.

  • manu63

    aus Oberhausen

    4/5

    28.09.2024

    eBook (PDF)

    Die Frau am Fenster geschriebe…

    Die Frau am Fenster geschrieben von der Autorin Birgit Poppe erzählt die Geschichte von Caroline Friedrich die Ehefrau des Malers Caspar David Friedrich. Mit 24 Jahren heiratet Caroline den 20 Jahren älteren Caspar und es scheint eine Liebesheirat zu sein, denn er nimmt sie ohne Mitgift. Caspar möchte das sich seine Frau unterordnet und ihn sein Malerleben leben lässt. Die Geschichte wird in eher ruhigen Zügen erzählt und Fiktion und Wahrheit werden gut miteinander verwoben. Caroline hatte wohl kein leichtes Leben an der Seite ihres Mannes, der wohl an Depressionen litt und seine Malerei an erster Stelle stellte. Die Geschichte ließ sich gut lesen und war durchaus interessant. Wer eine rasante Geschichte mag wird hier eher nicht fündig, wer es ruhig und in geordneten Bahnen mag, wird das Buch gerne lesen.

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Bewertungen (5)

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    Silvio Weitzl

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    3/5

    09.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Kunst für das Gefühl

    Im vorliegenden Roman mit historischem Hintergrund nimmt es sich Frau Poppe zum Ziel, das Leben der Caroline Friedrich (ehem. Bommer) zu beleuchten. Von der Kennenlernphase über die Hochzeit bis zu den Geburten der drei gemeinsamen Kinder wird auf das Alltagsleben des Paares eingegangen. Sie malt ein gelungenes Portrait der gemeinsamen Zeit mit dem Ausnahmekünstler und fängt die patriachal geprägte Zeit des damaligen Deutschland gut ein. Einzig die Melancholie, welche prägend für C.D. Friedrichs Schaffen war, wird unsensibel dem Künstler gegenüber dargestellt. Für Fans von historischen Erzählungen mit viel weiblichem Gefühl.

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