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Graham Norton

1. Ein Ort für immer

Ein Ort für immer

Gesprochen von
13

19,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Cathlen Gawlich

Spieldauer

9 Stunden und 23 Minuten

Erscheinungsdatum

24.04.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

2

Verlag

Argon

Originaltitel

Forever Home

Übersetzt von

Silke Jellinghaus

Sprache

Deutsch

EAN

9783839821213

Beschreibung

Rezension

»Cathlen Gawlich nimmt sich den Eigenheiten dieser Geschichte wunderbar an. Ihre Stimme gibt den Sound wieder, dem dieser Roman innewohnt.«

Produktdetails

Gesprochen von

Cathlen Gawlich

Spieldauer

9 Stunden und 23 Minuten

Erscheinungsdatum

24.04.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

2

Verlag

Argon

Originaltitel

Forever Home

Übersetzt von

Silke Jellinghaus

Sprache

Deutsch

EAN

9783839821213

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Bewertung

    aus Wien

    4/5

    24.04.2024

    Hörbuch (Audio)

    Welche Geheimnisse hast du?

    Das Hörbuch war klasse gelesen von Cathlen Gawlich, eine angenehme Stimme und ich habe ihr gern zugehört. Über die Geschichte selber werde ich wenig sagen, das würde wahrscheinlich zu viel verraten. Carol, nun...sie war für mich mehr als naiv und gutgläubig und war wahrscheinlich auch 'blind' in vielerlei Hinsicht. Declan, streng war er und womöglich auch von einigem geprägt, dennoch ...so eine Krankheit wünscht man keinem. Wirklich gut gefallen hat mir Moira. Ich musste manchmal sehr über ihre Worte schmunzeln und ich konnte mir sie gut vorstellen (Augenverdrehend). Sie war für mich eine tolle und toughe Person, sehr vorausschauend und dennoch sehr fürsorglich, vielleicht etwas zu viel (doch wer kann es ihr verdenken) Sally und Kilian, beide waren schon 'abgebrüht' (eher gefühlsmäßig, vielleicht auch nur aus Schutz) und hatten wohl den ein oder anderen Knacks wegbekommen (wer weiß was wirklich mit beiden geschah); vielleicht haben beide sich doch noch aus dem Dilemma befreien können (so habe ich es zum Schluss verstanden, auf ihre Art zumindest). Es war ein spannendes Erlebnis und hat mir gut gefallen, überraschend die Erklärung (am Krankenbett) und so manche Geschichte/Geheimnis versinkt in der Flut und geht unter und taucht besser nie mehr auf Alles in allem, es hat mir gefallen und zeitweise war es spannend und regt zumindest zum Nachdenken an, wer weiß... 4*

  • Wortschätzchen

    aus Kreis Heidelberg

    4/5

    16.04.2024

    Hörbuch (Audio)

    Aufwühlend

    Carol verliebt sich überraschend in Declan. Seine Kinder sind Schüler von ihr. Sie ist geschieden, Declans Frau vor vielen Jahren verschwunden. Es wird getuschelt, denn Carol zieht recht bald zu Declan, obwohl die beiden nicht heiraten. Sally und Killian, Declans Kinder, lehnen Carol immer mehr ab, je älter sie werden. Als Declan dann dement wird und die Krankheit rasant fortschreitet, entscheiden sie, dass ihr Vater ins Pflegeheim kommt und das Haus, das er so sehr liebte und das Carols Zuhause geworden war, verkauft wird. Carol landet mit fast 50 Jahren wieder im Elternhaus. Als diese sie mit dem Kauf von Declans Haus überraschen, ahnen sie nicht, was damit ins Rollen kommt. Graham Norton hat eine unverwechselbare, einzigartige Art, ganz besondere Geschichten zu erzählen. Seine Figuren sind so klar gezeichnet, dass man sie vor Augen sieht. Der Plot dieser Story ist atemberaubend und wirkt unrealistisch, dennoch halte ich es durchaus für möglich, nur eben nicht für alltäglich. Doch das ist ja auch nicht nötig! Mir ist nicht wirklich klar geworden, warum Sally und Killian Carol so sehr abweisen. Da diese aus einer äußerst liebevollen Familie stammt, muss das ganz besonders hart für sie gewesen sein. Ich möchte nicht wie sie erleben, so abrupt auf die Straße gesetzt zu werden und nichts dagegen tun zu können, dass zu Lebzeiten der Besitz des Lebensgefährten veräußert wird. Was nach dem Kauf des Hauses geschieht, ist unfassbar und wirkt sehr unrealistisch. Hier gibt es eine Menge Hochspannung, die ich so nicht erwartet hätte. Die Wendung, die die Geschichte dann nimmt, macht das Entsetzen dann noch schlimmer, denn zu beruhigen. Man weiß nicht, welche Variante man beunruhigender und besorgniserregender finden soll und wen man mehr bedauern muss. Insgesamt sind hier die Frauen das starke Geschlecht. Die eine oder andere Nebengeschichte ist mir etwas zu sehr dem Zeitgeist geschuldet. Ich habe hier einfach den Eindruck, das musste sein, um politisch korrekt zu sein. Das finde ich sehr schade und ich hätte gut darauf verzichten können, denn es trägt weder zur Geschichte bei, noch ist es in anderer Hinsicht ein Glanzstück oder irgendwie hilfreich. Dazu dann ein Ende, das ein bisschen unzufrieden zurücklässt. Dennoch wurde ich sehr gut unterhalten und zum Nachdenken gebracht. Auch gab es viele Schmunzel-Stellen, gerade in den Szenen mit Carols Mutter. Daher bin ich nicht ganz so streng und gebe vier Sterne.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    3/5

    03.05.2024

    Hörbuch (Audio)

    Weder Fisch noch Fleisch 10…

    Weder Fisch noch Fleisch 10 Jahre hat Carol mit ihrem Lebensgefährten Declan in dessen Haus gelebt und ist auch geblieben, als bei ihm Demenz diagnostiziert wurde. Sie hat ihren Job als Lehrerin gekündigt, um sich rund um die Uhr um ihn kümmern zu können. Für seine erwachsenen Kinder Sally und Kilian war das bequem, haben sie doch genug eigene Probleme. Declan wollte das Haus nie verkaufen, aber als er in eine Kurzzeitpflege muss, weil er Carol verletzt hat und sie selber Hilfe braucht, nutzen das Kilian und Sally um ihn in ein Heim zu stecken und Carol aus dem Haus zu werfen. Die kann sonst nirgendwo hin und muss wieder in das alte Kinderzimmer bei ihren Eltern ziehen. Aber weil sie so sehr darunter leidet, kaufen ihre Eltern das Haus für sie. Doch als Carol wieder einzieht, macht sie eine schreckliche Entdeckung. Und kurz darauf taucht auch noch jemand aus Declans Vergangenheit auf. „Diese Frau weiß etwas. Du hast selbst gesagt, sie hat Geheimnisse!“ Graham Nortons „Ein Ort für immer“ ist eine Mischung aus Familiengeschichte und Krimi, aber für mich leider nicht richtig gelungen. Man hat das Gefühl, dass er sich nicht entscheiden konnte oder wollte, welches Genre er bevorzugt. Die Handlung plätschert lange vor sich hin. Norton schildert Carols eher trost- und ereignisloses Leben mit ihrem ersten Mann, dann als alleinerziehende Mutter und wie sie später mit Declan zusammenkommt. Sie wirkt bei allem sehr unsicher und passiv, macht stets, was andere sagen, egal ob es ihre Eltern oder Partner sind. Auch bei ihrem Sohn und Declans Kindern ist zu nachgiebig, hat sich noch nicht mal bei ihrem Ex-Mann gewundert oder gewehrt, als der sie verlassen hat. Declan hat ebenfalls immer (für sie) entschieden, das fällt ihr aber jetzt erst auf. Sie hat keine Freunde mehr, weil er die nicht mochte, und sie sich nur noch um ihn und seine Bedürfnisse kümmern sollte, und seine Kinder haben sie noch nie gemocht. Dann kommt es zu der Entdeckung, die der Handlung einen ordentlichen Twist verpasst, sofort Spannung aufbaut und die Erwartungen in Richtung Krimi weckt. Aber leider lässt er die Chance ungenutzt verstreichen. Carols übergriffige Mutter übernimmt sofort das Kommando und trifft Entscheidungen, die ich nicht nachvollziehen konnte und unlogisch finde, weil sie alles verkomplizieren – auch wenn sie später damit jemandem helfen, aber das können sie zu dem Zeitpunkt nicht wissen. Ich fand das alles sehr konstruiert hätte oft anders reagiert, auch das Ende hat mich nicht wirklich glücklich gemacht. Positiv hervorheben möchte ich die tolle Atmosphäre, die Norton in diesem (Hör-) Buch schafft: die Familien und ihre Dramen passen gut in die raue Küstenlandschaft mit seinen schweigsamen Bewohnern, genauso gut wie die die unaufgeregte und gut modulierte Stimme der Sprecherin Cathlen Gawlich.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    01.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Home Sweet Home

    Als Carol den viel älteren Declan kennengelernt, gibts in der irischen Kleinstadt viel zu tuscheln: der Altersunterschied, der Umstand, dass Carol geschieden und die Lehrerin seiner Kinder ist, sowie natürlich die Tatsache, dass Declans Frau die Familie verlassen hat. Dennoch zieht Carol nach kurzer Zeit zu ihm und scheint glücklich zu sein. Als Declan erkrankt, verfrachten ihn seine Kinder in ein Pflegeheim und setzen Carol vor die Tür, um das Haus zu verkaufen. Moira kann nicht mitansehen, wie ihre Tochter leidet, und kauft das Haus, in dem Carol so viele Jahre mit Declan gewohnt hat. Weder sie noch Carol ahnen, welch düsteres Geheimnis das Haus verbirgt. „Jetzt hätte Carol ihn gern nach seiner Beziehung zu seinen Kindern gefragt, aber es war wohl zu spät dafür. Declan war zu sehr damit beschäftigt, sich verloren zu gehen. Dass seine eigenen Kinder ihn ebenfalls aufgegeben zu haben schienen, war da sicher nicht hilfreich.“ (Seite 39) Dieser Roman hat mich wunderbar unterhalten, der Mix aus Familienroman und Krimi mit einer Prise Drama sowie einem Hauch schwarzer Humor bescherte mir spannende Lesestunden und lässt mich zufrieden zurück. Carol und ihre Familie stehen zwar im Vordergrund, aber Graham Norton lässt mich auch tief ins Leben und die Gefühlswelt der anderen Beteiligten blicken. So erklärt sich rückblickend manch eine Situation und auch die Beweggründe für bestimmte Handlungen werden beleuchtet, ergeben aus einer anderen Sicht einen gänzlich anderen Sinn. Die Geschichte war wendungsreich und konnte mich wiederholt überraschen. Ich war gespannt darauf, welche Lösung mir präsentiert wird und war mit dem Ende zufrieden. Gerne empfehle ich den Kleinstadtkrimi weiter.

  • vielleser18

    aus Hessen

    5/5

    20.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beste Unterhaltung mit Humor und Tiefgang

    Ich mag die Art wie Graham Norton seine Geschichten erzählt. Ruhig, aber mit ausgesprochen viel Tiefgang und so einigen Abgründen. Auch seine Figuren haben mich hier wieder überzeugt,. Norton schafft es, dass ihre Probleme, ihre Gefühle und auch Verhaltensweisen lebendig und echt wirken. Es sind Menschen, wie es sie überall gibt. Sie sind irgendwie alltäglich, sie lieben, trauern, hoffen, leben. In ihrem Leben gibt es Höhen und Tiefen, aber manchmal auch ganz normales Leben. Graham Norton schafft es, ihnen Leben einzuhauchen. Der Roman beginnt ruhig, aber überrascht wieder mit nicht erwarteten Wendungen. Ein Krimi, es gibt ja immerhin auch wieder eine Leiche, aber irgendwie mehr eine Gesellschaftsstudie über menschliche Beziehungen, Abhängigkeiten, Wünschen, Lebensplänen und charakterliche Stärken und Schwächen. Hier im Mittelpunkt stehen Familien in den unterschiedlichsten Zusammensetzungen. Eltern und erwachsene Kinder, Eheleute, Patchworkfamilien. Es geht sehr viel um Gefühle und Wünsche, in all ihren Schattierungen. Für mich wunderbar erzählt, so dass ich eintauchen konnte und vor allem mitfühlen konnte. Es ist eine gelungene Mischung aus ernsthaften und hausgemachten Problemen (oder einer Mischung aus beiden), dennoch fehlt es auch nicht an einer guten Prise Humor, die gerade Carols Mutter mit ins Spiel bringt. Diese ist eher eine Nebenfigur, dennoch sie brilliert in meinen Augen durch Tatkraft, Energie und Witz. Zum Inhalt: Carol, geschieden und Mutter eines erwachsenen Sohnes, verliebt sich noch einmal. Declan ist wesentlich älter. Seine beiden erwachsenen Kinder lehnen Carol ab, auch nach Jahren des Zusammenlebens der beiden. Sie setzen, als ihr Vater erkrankt, ihn in ein Pflegeheim und Carol vor die Tür. Das Haus wollen sie verkaufen. Carols Eltern wollen diese mit dem (heimlichen) Kauf des Hauses überraschen, doch sie ahnen nicht, was das für Folgen hat, denn das Haus birgt ein dunkles Geheimnis. Fazit: Graham Norton hat ein ganz besonderen Stil, alles eher irgendwie unaufgeregt, dennoch sehr tiefgründig und auch mit einigem schwarzem Humor gewürzt, so dass der Roman eine kurzweilige Unterhaltung bietet.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ingrid Führer

    Ingrid Führer

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Haus mit dem Keller.

    Graham Norton hat eine besondere Art Geschichten zu erzählen. Auch in diesem Buch wird der Leser in seinem Bann gezogen. Ein Geheimnis wird gelüftet und gemeinsam aus dem Weg geräumt. Wunderbar erzählt.
  • Zum Bewerterprofil von Yvonne Simone Vogl

    Yvonne Simone Vogl

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    4/5

    10.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein gut aufgebautes, spannendes...

    ein gut aufgebautes, spannendes und intensives Familiendrama, an dem wir teilhaben dürfen - durch Nortons Art - die einfach besonders ist - über Situationen und Menschen zu (be-)schreiben. Gut gesprochen, sodass ich in diese Geschichte hineingezogen wurde.
  • Zum Bewerterprofil von Birgit Matthews

    Birgit Matthews

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

    4/5

    29.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jeder Familie ihr Geheimnis

    Eine spannende, vor Witz sprühende, kurzweilige Familienkriminalgeschichte. Als Carol sich in den wesentlich älteren Declan verliebt und kurzerhand bei ihm einzieht, hat sie nicht mit der Feindseligkeit von Declans Kindern gerechnet. Doch Carol holt sich Hilfe von Ihrer Mutter, den dort sucht sie Unterschlupf, nachdem Declan in ein Pflegeheim befördert wird und sie wieder ausziehen muß. In dem kleinen irischen Städtchen wird kräftig getuschelt, denn Declan war schon mal verheiratet, doch ist seine Frau spurlos verschwunden.

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