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Der Pakt der Frauen Roman

14

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2024

Verlag

Heyne

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,9/14,5/3,5 cm

Gewicht

503 g

Farbe

Mokka / Camel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-27421-1

Beschreibung

Rezension

»Belletristik, die Mut macht, aufklärt und sich wunderbar liest.« ("Wolfgang Hauptmann, APA Austria Presse-Agentur")
»Julia Kröhn ist mit Der Pakt der Frauen ein Kunststück gelungen: Sie ... transportiert ... wichtige Botschaften, verpackt in eine breitenwirksame Handlung, in der sie Fiktion und wahre Begebenheiten verbindet.« ("Oberösterreichisches Volksblatt")
»Die Autorin verarbeitet im Buch Teile ihrer eignen Familienbiografie, was den Inhalt umso lesenswerter macht.« ("Kurier")
»Der spannende historische Roman ... macht einmal mehr bewusst, dass beim Thema Frauenrechte und der Nazidiktatur lediglich zwei bis drei Generationen vergangen sind.« ("Der Hammersbacher")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2024

Verlag

Heyne

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,9/14,5/3,5 cm

Gewicht

503 g

Farbe

Mokka / Camel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-27421-1

Herstelleradresse

Heyne Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Im Wien des Jahres 1976…

schmoekerstunde am 09.05.2024

Bewertungsnummer: 2869895

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Wien des Jahres 1976 herrschte eine Zeit, in der gesellschaftliche Normen und akademische Hierarchien fest verankert waren. Inmitten dieser konservativen Strukturen ist die Protagonistin eine Person mit einem unerschütterlichen Selbstbewusstsein. Der Roman ist mit einer beeindruckenden Mischung aus Feingefühl und Entschlossenheit geschrieben. Die Leser werden in eine Zeit versetzt, in dem die Stimmen der Frauen oft überhört wurden. Die Geschichte ist eine Hommage an all jene, die mutig genug waren, ihre eigenen Stimmen zu erheben und sich gegen die Unterdrückung zu stellen. Danke an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Buches.

Im Wien des Jahres 1976…

schmoekerstunde am 09.05.2024
Bewertungsnummer: 2869895
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Wien des Jahres 1976 herrschte eine Zeit, in der gesellschaftliche Normen und akademische Hierarchien fest verankert waren. Inmitten dieser konservativen Strukturen ist die Protagonistin eine Person mit einem unerschütterlichen Selbstbewusstsein. Der Roman ist mit einer beeindruckenden Mischung aus Feingefühl und Entschlossenheit geschrieben. Die Leser werden in eine Zeit versetzt, in dem die Stimmen der Frauen oft überhört wurden. Die Geschichte ist eine Hommage an all jene, die mutig genug waren, ihre eigenen Stimmen zu erheben und sich gegen die Unterdrückung zu stellen. Danke an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Buches.

Gemeinsam sind wir stark

Bewertung am 12.04.2024

Bewertungsnummer: 2176382

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Worum geht’s? Wien 1976: Katharina Adler arbeitet an der Uni. Ihr Ziel: Eine eigene Professur. Doch da stellen sich viele ihrer männlichen Kollegen dagegen. In ihrer Übung widmet sie sich der Geschichte der Frauen anhand von Kochbüchern. Und hier entdeckt sie eine Rezeptsammlung, deren Autorin keine Unbekannte für sie ist. Meine Meinung: In ihrem historischen Roman „Der Pakt der Frauen“ erzählt Julia Kröhn die Geschichte ihrer eigenen Familie in zwei Erzählsträngen: Einmal im Wien der 1970er Jahre und einmal in Hirschberg in den 1940er Jahren. Dabei hat ihr Schreibstil eine Leichtigkeit und doch zugleich eine Tiefe, dass es einfach eine Freude ist, zu lesen. Man merkt, dass sie über eigene Erlebnisse und Ereignisse berichtet, die ihr selbst nahegehen. In den 1970er Jahren begleiten wir Katharina, die an der Wiener Universität eine Professur anstrebt. Dabei erfahren wir, welchem Gegenwind die Frauen in der damaligen Zeit ausgesetzt waren. Nicht nur Frauen wie Katharina, sondern bereits Frauen, deren Ziel es nicht ist, Mutter und Hausfrau zu werden. Und in den 1940er Jahren sind wir an der Seite von Jule, die im ehemaligen Hirschberg lebt und miterleben muss, wie mit Zwangsarbeiterinnen umgegangen wird. Was mir gut gefällt ist die Stärke, die beiden Frauen innewohnt. Man erkennt klar Mutter und Tochter. Und mir gefällt auch gut, wie die Autorin die Geschichte aufgebaut hat. Beide Erzählstränge nähern sich immer mehr aneinander an und gleichzeitig kommen sich auch Mutter und Tochter immer näher. Dazu die geschichtlichen Fakten, die hier auch einmal eine andere Sicht zeigen. Ich habe noch kaum so viel und direkt über die Zwangsarbeiterinnen in den Fabriken gelesen, wie hier. Und über die 1970er Jahre sowieso kaum etwas. Dabei merkt man auch, dass es die Familiengeschichte der Autorin selbst ist. So lebendig und mitreißend führt sie uns durch die unterschiedlichen Jahrzehnte. Und so nahegehend und emotional sind ihre Worte. Spannend war auch die Reise von Jule und Katharina nach Polen über die Grenzen, die damals ja noch nicht offen waren. Das war für mich auch ein bisschen ein Flashback in meine Jugend und hat mich an vieles wieder erinnert. Ein wirklich wundervoller und intensiver Roman, der zeigt wie man gemeinsam stark ist. In dem die Autorin beweist, dass Zusammenhalt vieles leichter macht. Ein Roman über starke Frauen in der Geschichte, der von Anfang bis Ende auch trotz der erschreckenden Szenen nur toll zu lesen war. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir! Fazit: Julia Kröhn erzählt in „Der Pakt der Frauen“ ihre eigene Familiengeschichte. Und das merkt man. An ihrem Schreibstil und an den Emotionen, die aus ihren Worten hervorkommen. Ob wir Jule in den 1940er Jahren in Hirschberg begleiten, Katharina in den 1970er Jahren in Wien oder auch beide Frauen gemeinsam auf ihrer Reise nach Polen – es ist lebendig und fesselnd. Die Szenen mit den Zwangsarbeiterinnen sind wirklich erschreckend, und umso schöner ist es, den Zusammenhalt zu erfahren, der jede einzelne stärker macht. Und zu sehen, wie Mutter und Tochter sich näherkommen. Dazu noch die geschichtlichen Einblicke in Frauen an der Uni in den 1970er Jahren – einfach ein geniales Buch, das mir viel Freude beim Lesen bereitet hat und in dem ich viele Dinge erfahren habe, die mir nicht oder nur am Rande bewusst waren. 5 Sterne von mir – eine Rezeptsammlung z.B. am Ende wäre noch toll gewesen!

Gemeinsam sind wir stark

Bewertung am 12.04.2024
Bewertungsnummer: 2176382
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Worum geht’s? Wien 1976: Katharina Adler arbeitet an der Uni. Ihr Ziel: Eine eigene Professur. Doch da stellen sich viele ihrer männlichen Kollegen dagegen. In ihrer Übung widmet sie sich der Geschichte der Frauen anhand von Kochbüchern. Und hier entdeckt sie eine Rezeptsammlung, deren Autorin keine Unbekannte für sie ist. Meine Meinung: In ihrem historischen Roman „Der Pakt der Frauen“ erzählt Julia Kröhn die Geschichte ihrer eigenen Familie in zwei Erzählsträngen: Einmal im Wien der 1970er Jahre und einmal in Hirschberg in den 1940er Jahren. Dabei hat ihr Schreibstil eine Leichtigkeit und doch zugleich eine Tiefe, dass es einfach eine Freude ist, zu lesen. Man merkt, dass sie über eigene Erlebnisse und Ereignisse berichtet, die ihr selbst nahegehen. In den 1970er Jahren begleiten wir Katharina, die an der Wiener Universität eine Professur anstrebt. Dabei erfahren wir, welchem Gegenwind die Frauen in der damaligen Zeit ausgesetzt waren. Nicht nur Frauen wie Katharina, sondern bereits Frauen, deren Ziel es nicht ist, Mutter und Hausfrau zu werden. Und in den 1940er Jahren sind wir an der Seite von Jule, die im ehemaligen Hirschberg lebt und miterleben muss, wie mit Zwangsarbeiterinnen umgegangen wird. Was mir gut gefällt ist die Stärke, die beiden Frauen innewohnt. Man erkennt klar Mutter und Tochter. Und mir gefällt auch gut, wie die Autorin die Geschichte aufgebaut hat. Beide Erzählstränge nähern sich immer mehr aneinander an und gleichzeitig kommen sich auch Mutter und Tochter immer näher. Dazu die geschichtlichen Fakten, die hier auch einmal eine andere Sicht zeigen. Ich habe noch kaum so viel und direkt über die Zwangsarbeiterinnen in den Fabriken gelesen, wie hier. Und über die 1970er Jahre sowieso kaum etwas. Dabei merkt man auch, dass es die Familiengeschichte der Autorin selbst ist. So lebendig und mitreißend führt sie uns durch die unterschiedlichen Jahrzehnte. Und so nahegehend und emotional sind ihre Worte. Spannend war auch die Reise von Jule und Katharina nach Polen über die Grenzen, die damals ja noch nicht offen waren. Das war für mich auch ein bisschen ein Flashback in meine Jugend und hat mich an vieles wieder erinnert. Ein wirklich wundervoller und intensiver Roman, der zeigt wie man gemeinsam stark ist. In dem die Autorin beweist, dass Zusammenhalt vieles leichter macht. Ein Roman über starke Frauen in der Geschichte, der von Anfang bis Ende auch trotz der erschreckenden Szenen nur toll zu lesen war. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir! Fazit: Julia Kröhn erzählt in „Der Pakt der Frauen“ ihre eigene Familiengeschichte. Und das merkt man. An ihrem Schreibstil und an den Emotionen, die aus ihren Worten hervorkommen. Ob wir Jule in den 1940er Jahren in Hirschberg begleiten, Katharina in den 1970er Jahren in Wien oder auch beide Frauen gemeinsam auf ihrer Reise nach Polen – es ist lebendig und fesselnd. Die Szenen mit den Zwangsarbeiterinnen sind wirklich erschreckend, und umso schöner ist es, den Zusammenhalt zu erfahren, der jede einzelne stärker macht. Und zu sehen, wie Mutter und Tochter sich näherkommen. Dazu noch die geschichtlichen Einblicke in Frauen an der Uni in den 1970er Jahren – einfach ein geniales Buch, das mir viel Freude beim Lesen bereitet hat und in dem ich viele Dinge erfahren habe, die mir nicht oder nur am Rande bewusst waren. 5 Sterne von mir – eine Rezeptsammlung z.B. am Ende wäre noch toll gewesen!

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Der Pakt der Frauen

von Julia Kröhn

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