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Produktbild: Ich möchte Wein trinken und auf das Ende der Welt warten

Ich möchte Wein trinken und auf das Ende der Welt warten Roman | Eine neue literarische Stimme über die sozialen Umstände, die Mütter zu unglücklichen Menschen machen

3

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.02.2024

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

4606 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843731133

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • Sprachkennzeichnung vorhanden
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

01.02.2024

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

4606 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843731133

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Aus der Galle heraus

Bewertung am 28.02.2024

Bewertungsnummer: 2142144

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Übersetzerin Maria sitzt in einem in die Jahre gekommenen Hotelzimmer, während sie endlich Ruhe und ein Gegenüber für ihre schäumenden Gedanken findet. Sie ist Mutter, hat einen Mann und keine Anstellung mehr, stattdessen unregelmäßige Aufträge im Literaturbetrieb. Ihrer Therapeutin traut sie nicht, zu allgemein hallen die "bescheuerten Sätze" zurück, ebenso wie die gehasste Lieblosigkeit ihrer eigenen Mutter, die sie weiter an ihre Tochter gibt und die Diskussionen junger Frauen über Carearbeit oder das weit verbreitete Übersehen von ihrer Welt, für die sich niemand zu interessieren scheint. Joseph möge sie erhören. Vor rund hundert Jahren wanderte er nach Amerika aus und seine Briefe an Marie ermutigen sie, sich mit Galle in das Leben zurück zu schreiben. Scharf, radikal und direkt füllt Marias Monolog die Seiten, in langen überschießenden Satzketten, die einen eigenen Rhythmus finden und das Lesetempo hochhalten. Die von der Autorin den Archiven der Auswandererbriefsammlung der Forschungsbibliothek Gotha entnommenen Briefe entfalten ihre Bedeutung im Spiegel von Marias Wachwerden. Indem sie sich in seine Welt hineinversetzt, nimmt sie die Verhältnisse und Zwänge immer weniger als gegeben an. Stattdessen sucht sie den vermeintlichen Fortschritt der Geschlechterrollen in seiner Absurdität zu durchzuleuchten. Wie die Figur, gewinnt die Dynamik der Sprache an Kraft, Rage und Tempo und verwandelt eine ermattete Mutterfigur in eine komplexe Frau, die mit dem imaginierten Gegenüber gar nicht mehr rausfinden möchte aus dem Erzählen. Roschal hats drauf!

Aus der Galle heraus

Bewertung am 28.02.2024
Bewertungsnummer: 2142144
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Übersetzerin Maria sitzt in einem in die Jahre gekommenen Hotelzimmer, während sie endlich Ruhe und ein Gegenüber für ihre schäumenden Gedanken findet. Sie ist Mutter, hat einen Mann und keine Anstellung mehr, stattdessen unregelmäßige Aufträge im Literaturbetrieb. Ihrer Therapeutin traut sie nicht, zu allgemein hallen die "bescheuerten Sätze" zurück, ebenso wie die gehasste Lieblosigkeit ihrer eigenen Mutter, die sie weiter an ihre Tochter gibt und die Diskussionen junger Frauen über Carearbeit oder das weit verbreitete Übersehen von ihrer Welt, für die sich niemand zu interessieren scheint. Joseph möge sie erhören. Vor rund hundert Jahren wanderte er nach Amerika aus und seine Briefe an Marie ermutigen sie, sich mit Galle in das Leben zurück zu schreiben. Scharf, radikal und direkt füllt Marias Monolog die Seiten, in langen überschießenden Satzketten, die einen eigenen Rhythmus finden und das Lesetempo hochhalten. Die von der Autorin den Archiven der Auswandererbriefsammlung der Forschungsbibliothek Gotha entnommenen Briefe entfalten ihre Bedeutung im Spiegel von Marias Wachwerden. Indem sie sich in seine Welt hineinversetzt, nimmt sie die Verhältnisse und Zwänge immer weniger als gegeben an. Stattdessen sucht sie den vermeintlichen Fortschritt der Geschlechterrollen in seiner Absurdität zu durchzuleuchten. Wie die Figur, gewinnt die Dynamik der Sprache an Kraft, Rage und Tempo und verwandelt eine ermattete Mutterfigur in eine komplexe Frau, die mit dem imaginierten Gegenüber gar nicht mehr rausfinden möchte aus dem Erzählen. Roschal hats drauf!

Gefühlvoll

begine aus Lemwerder am 01.02.2024

Bewertungsnummer: 2121205

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich möchte Wein trinken und auf das Ende der Welt warten, ist ein Roman von der Schriftstellerin Slata Roschal. Es ist eine poetische Stimme, mit der sie ihre Erzählerin sprechen lässt. Gut eigentlich nervt sie mich. Ihre Ängste und Wahrnehmungen sind so gar nichts meins. Sie leidet an einer Depression, seit sie ihr zweites Kind bekam, das wurde auch nur sporadisch erwähnt. Von ihrem Sohn erzählt sie mehr. Ich weiß aus Erfahrung, das man als Partner das schwer verkraften kann. Der Text liest sich sonst angenehm. Er ist mit Gefühl geschrieben und so mag ich ihn doch gerne weiter empfehlen.

Gefühlvoll

begine aus Lemwerder am 01.02.2024
Bewertungsnummer: 2121205
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich möchte Wein trinken und auf das Ende der Welt warten, ist ein Roman von der Schriftstellerin Slata Roschal. Es ist eine poetische Stimme, mit der sie ihre Erzählerin sprechen lässt. Gut eigentlich nervt sie mich. Ihre Ängste und Wahrnehmungen sind so gar nichts meins. Sie leidet an einer Depression, seit sie ihr zweites Kind bekam, das wurde auch nur sporadisch erwähnt. Von ihrem Sohn erzählt sie mehr. Ich weiß aus Erfahrung, das man als Partner das schwer verkraften kann. Der Text liest sich sonst angenehm. Er ist mit Gefühl geschrieben und so mag ich ihn doch gerne weiter empfehlen.

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Ich möchte Wein trinken und auf das Ende der Welt warten

von Slata Roschal

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