Die atemlose Suche nach einem Serienmörder: Skandi-Noir at its best!
Kommissar Ewert Grens war am Ende. Nach seinem letzten Fall war er einige Zeit in der Psychiatrie und ist nun bei seinem alten Freund Piet untergekommen. Wird er vor der Pensionierung überhaupt noch mal arbeiten können? Da wird ein grausam zugerichteter Toter im Süden Stockholms gefunden. Polizeichef Wilson gibt ihm sieben Tage als Bewährungsprobe, um den Fall zu lösen. Doch Grens Befragungen laufen ins Nichts. Bis eine DNS-Spur den entscheidenden Hinweis auf den Mörder geben. Als Grens erfährt, wer der Täter sein soll, setzt er alles daran, dessen Unschuld zu beweisen. Und setzt seine Karriere aufs Spiel.
Anders Roslund schreibt einen Bestseller nach dem anderen: Die #1 aus Schweden!
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Unvorhersehbar und grausam…
Azyria Sun am 04.08.2024
Bewertungsnummer: 2875165
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Unvorhersehbar und grausam Worum geht’s? Ewert Grens war am Ende. Doch jetzt will er zurück ins Leben. Zurück in seinen Job. Sein Chef will ihn jedoch nicht mehr haben. Als plötzlich ein Serienmörder auftaucht und Grens sich ihm an die Fersen heftet, scheint sich das Blatt zu wenden. Meine Meinung: Anders Roslund schickt im Kriminalroman „Teufelsgabe“ seinen Ermittler Ewert Grens auf seinen inzwischen 4. Fall. Und auch hier fand ich den Schreibstil wieder genial. Fesselnd und mitreißend. Mit einer atmosphärischen Hintergrundspannung, die sich das ganze Buch über durchzog. Hier erleben wir Ewert, wie er zurück ins Leben kommt. Der letzte Band ist schon eine Weile her, aber nach den ersten Seiten war ich gleich wieder drin, habe mich an den Selbstmordversuch erinnert und hatte auch seine Kollegen und Freunde wieder auf dem Schirm. Hier gefällt mir gut, mitzuerleben, wie Ewert mit sich kämpft und sich zurück ins Leben kämpft. Seine Zeit in der Psychiatrie und seine ersten Schritte wieder im normalen Alltag. Ein Mann, den scheinbar nichts umhauen kann. Auch Piet treffen wir wieder, der hier ebenfalls einen neuen Lebensweg einschlagen möchte. Und Ewerts Patenkind. Alles in allem ist neben dem spannenden Teil in diesem Band auch eine sehr intensive und emotionale Note mit dabei, die aber sehr gut passt, mir gut gefällt und der Spannung noch einen tiefen Ernst verleiht. Was auch äußerst ungewöhnlich war, war der Fall selbst. Die Taten waren absolut grauenvoll und haben diesen Kriminalroman zeitweise zu einem krassen Thriller gemacht. Die Idee hinter den Fällen, den Opfern – wie genial krank ist das denn bitte!?! Ich habe es geliebt! Dann durften wir Piet wieder Undercover begleiten, durften Ewert auf seinen Ermittlungen über die Schulter schauen. Es war einfach toll. Seite für Seite sind wir vorwärtsgekommen und am Ende war irgendwie alles anders. Indizien anhand von DNA, Möglichkeiten von DNA und ich schwöre, ich wäre niemals auf diese Lösung gekommen! Ich hatte zwar den Täter die ganze Zeit über im Hinterkopf, weil er mir von Anfang an seltsam vorkam, aber die Lösung hinter dem Fall, darauf wäre ich nicht gekommen. Die war genauso kurios, wie die Morde grausam und kreativ waren. Wir hatten eine tolle Spannungskurve, einige Spannungspeaks. Haben Einblick in die Drogenkartelle und die Drogenszene bekommen, was zusätzlich die Spannung angeheizt hat und am Ende hatten wir einen wirklich genialen Showdown. Einige lose Fäden sind noch geblieben, aber die werden sicher im nächsten Band gelöst – ich bin schon sehr gespannt, was Ewert sich da einfallen lässt und mit was er es zu tun bekommt. Und vor allem auch, wie es mit ihm privat und beruflich weitergeht. Ich habe dieses Buch verschlungen und freue mich auf die Fortsetzung! Eine ganz klare Leseempfehlung von mir! Fazit: In seinem 4. Kriminalfall „Teufelsgabe“ bekommt es Ewert Grens mit Dingen zu tun, von denen ich zuvor noch nicht gehört haben. Anders Roslund kann wirklich Spannung. Und krasse Todesszenarien. Die Art, die Opfer zu töten war total krank und auf die Lösung wäre ich nie gekommen, obwohl der Täter für mich relativ schnell feststand. Es war spannend von Anfang bis Ende, gab mehrere rasante Szenen und auch viele emotionale und lebensverändernde Momente. Dieser Fall hat mir von allen bislang vielleicht sogar am besten gefallen. 5 Sterne und ich freue mich schon auf die Fortsetzung!
Ewert Grens ist verzweifelt.…
Harakiri aus Ostalb am 30.06.2024
Bewertungsnummer: 3010166
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Ewert Grens ist verzweifelt. Und sieht keinen anderen Ausweg als Selbstmord. Als dieser misslingt wird er vom Dienst suspendiert. Doch zwei grausam zugerichtete Leichen bescheren ihm die Chance, sich zu beweisen. Er muss diesen Fall lösen – koste es, was es wolle. Der neue Fall für Ewert Grens hat es in sich. Allein die Tötungsarten fand ich sehr kreativ. Roslund findet das richtige Maß zwischen Grausamkeit und Andeutungen, so dass das Kopfkino zwar anspringt, sich jedoch nicht zu deutlich in Grausamkeiten verliert. Die Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet und sehr authentisch. Besonders beeindruckend ist die Darstellung der inneren Konflikte und der psychologischen Tiefe, die Roslund seinen Figuren verleiht. Dies ermöglicht es dem Leser, eine starke emotionale Bindung zu den Charakteren aufzubauen und mit ihnen mitzufühlen. Auch Grens‘ weiche Seite kommt hier öfters zum Vorschein. Roslund schafft es, die Spannung zu steigern und durch überraschende Wendungen den Leser zu verblüffen. Fazit: Ein packender, emotional intensiver und hervorragend geschriebener Kriminalroman, der den Leser bis zur letzten Seite fesselt.
Die Krimis von Anders Roslund aus der Reihe um Kriminalkommissar Ewert Grens und seinen Freund Piet Hoffmann sind düster,clever konstruiert und verdammt spannend.
Ewert Gren war am Ende angelangt, jetzt möchte er eigentlich nur zurück in seinen Job, doch niemand will ihn wieder einsetzen. Erst als ein grausamer Mord geschieht, bekommt er eine neue Chance.
Ein Schweden Thriller, der überraschend ohne die üblichen Klischees auskommt und durch seine düstere, grausame Atmosphäre überzeugt.
Der Thriller ist komplex und temporeich erzählt,mit einigen unerwarteten Wendungen.Die beiden Protagonisten sind zwei sehr besondere Charaktere , die immer für ihre Sache brennen und dabei auch manchmal Grenzen überschreiten.
Dieser Fall hat mir von allen bislang am besten gefallen.
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