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Tremor Roman | »Ein meisterhafter Roman von einem der größten Schriftsteller Amerikas.« Telegraph

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.02.2024

Verlag

Claassen

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,6/13,2/2,9 cm

Gewicht

354 g

Übersetzt von

Anna Jäger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-546-10065-6

Beschreibung

Rezension

»Ein großes intellektuelles Vergnügen.« ("Deutschlandfunk Büchermarkt")
»Teju Cole ist ein Augenmensch. Sein Roman ist eine Schule der Wahrnehmung, er vermittelt eine Sehschärfe.« ("Deutschlandfunk")
»Ein elegantes und aufwühlendes Prosastillleben über den Zusammenhang von Kunst, Diebstahl und Gewalt, Privatheit und Gemeinschaft und die Art, wie wir die Zeit messen.« ("The New Yorker")
»Eine provokative und tiefsinnige Meditation über Kunst und Leben in einer Welt des Terrors.« ("Publishers Weekly")
»Ein meisterhafter Roman von einem der größten Schriftsteller Amerikas. (...) Cole zeigt uns eine neue Ethik des Sehens, des Lesens und des Denkens.« ("Telegraph")
»Wie in einer Symphonie tauchen die Themen, die Cole zu Beginn des Buchs setzt, später wieder auf, und scheinbar nebensächliche Details erweisen sich als Schlüssel.« ("The Sunday Times")
»Ein außergewöhnliches Vergnügen, ein Geschenk.« ("Open Letter Reviews")
»Wer daran zweifelt, dass die Literaturgattung Roman überleben wird und eine immer komplizierte Welt widerspiegeln kann, tut gut daran, `Tremor´ zu lesen. Cole beweist, wie beweglich und zugleich pointiert ein Roman sein kann.« ("The Washington Post")
»Dieses Buch ist eine Verlockung, eine formale und ethische Falle: Cole verführt seine Leser:innen mit meisterhaften Anekdoten, bevor er in die großen, manchmal beunruhigenden Themen eintaucht.« ("The New York Times Book Review")
«Außergewöhnlich und experimentell, ein herrliches Fest für die Sinne.« ("Kirkus Review")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.02.2024

Verlag

Claassen

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,6/13,2/2,9 cm

Gewicht

354 g

Übersetzt von

Anna Jäger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-546-10065-6

Herstelleradresse

Claassen-Verlag
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • Bewertung

    aus Heidenheim

    5/5

    17.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Schriftsteller, den ich mehr als bewundere!

    Meinung: Ein großartiges Werk, mit einer so beeindruckenden und schönen Sprache/ Prosa, wie man sie nur selten zu lesen bekommt. Mit diesem Werk beweist Teju Cole erneut, welches sprachliche Können er besitzt! Von teilweise unfassbarer Schönheit, in einer ruhigen und dennoch kraftvollen Sprache, setzt er Worte in beeindruckende Bilder um und dies in einer solch präzisen Form, dass selbst die trivialsten Geschehnisse Begeisterungsstürme im Leser auslösen, da es der Autor auf unfassbare faszinierende Art versteht, mit seinem dichten einprägsamen Stil zu spielen. Dieser ist durchaus anspruchsvoll und erwartet von seinen Lesern ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit und Interpretation, die man aber gerne aufbringt, um das ganze Können des Autors zu durchblicken. Cole spielt mit seinen Lesern, er gibt Andeutungen, sprachlich ausgefeilte Bilder, er schließt Brücken zum Ich des Lesers, wirft ihm kleinste Teile von gesellschaftlicher Kritik entgegen, doch das Urteil darüber oder die Interpretation seines Textes, überlässt er dem Leser selbst. Die Charaktere die der Autor erschaffen hat, sind in authentischste, präzisester und einprägsamster Art und Weise gezeichnet. In einer Spirale der eigenen Vorstellungen und der Nichtigkeit dieser Vorstellungen und die gerade darin liegende Entwicklung des Protagonisten macht befangen, und regt den Leser zum Nachdenken an. Gleichzeitig verfällt er nicht in eine von Gefühlen geprägten Sprache, sondern er bleibt seinem Stil treu, authentisch rein und scheinbar ohne große Gefühlsregungen, führt er den Leser durch die Geschichte und vielleicht ist es gerade dieser Umstand, der den Leser noch mehr gefangen nimmt und ihn in einen unnachahmlichen Sog zieht. Eine weitere, selten in einer solchen Perfektion erlebten Stärke, liegt in seiner Kraft der Worte, in seiner Einzigartigkeit, wie er es versteht Atmosphäre über die Geschichte zu legen. Ein Buch, welches von einer unglaublichen sprachlichen und erzählerischen Kraft ist, die einen packt und sehr lange nachwirken wird. Ein Buch, welches man in diesem Jahr gelesen haben sollte und das ich sehr bewundere!

  • Bewertung

    5/5

    17.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein funkelndes Juwel

    „Nur wenn wir uns auf das stützen, was wir wissen und was wir erlebt haben, können wir uns in größere Zusammenhänge begeben.“ Es fällt mir schwer, für diesen Roman des großartigen Autors Teju Cole die angemessenen Worte zu finden. Im Zentrum steht Tunde, ein in Lagos aufgewachsener Kunsthistoriker, welcher an einer amerikanischen Eliteuniversität Fotografie lehrt. Eine Handlung im eigentlichen Sinne gibt es nicht. Vielmehr reihen sich verschiedene Erinnerungsvignetten aus Tundes Vergangenheit und Gegenwart aneinander, welche in ihrer Gesamtheit ein komplexes und verstörendes aber auch ungemein schillerndes und intimes Bild über die Schönheit und das Leid in unserer Gegenwart ergeben. Darüber hinaus vermag es Teju Cole auf meisterhafte Art und Weise, den Leser mit einer eleganten, melancholischen Sprache in den Bann zu ziehen und mit seinen Betrachtungen zur Kolonial-, Kunst- und Musikgeschichte zu eigenen Recherchen zu animieren. Es spricht für das große Können des Autors, dass man sich trotz der Fülle und Tiefe der verhandelten Themen an keiner Stelle abgeschreckt oder überfordert fühlt. Stattdessen erweitert sich durch die Lektüre dieses Romans der eigene Horizont und es schärft sich das eigene Bewusstsein. Eine unbedingte Leseempfehlung.

  • Bewertung

    aus Illerkirchberg

    5/5

    10.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vielschichtig

    Tunde stammt aus Lagos und unterrichtet Fotografie an einer amerikanischen Universität. Aber Tremor ist viel mehr als nur seine Geschichte. Auf den ersten Seiten tat ich mir etwas schwer einzusteigen, aber es hat sich sehr gelohnt dran zu bleiben! Es scheint nicht so sehr eine Geschichte, als wie eine Ansammlung von Gedankengängen. Und nicht nur Tundes. Der Autor springt zwischen Zeiten, Orten und Blickwinkeln und manchmal war ich mir nicht sicher, wer gerade die Geschichte erzählt. Von der Sklaverei, über Rassismus, die Kolonialzeit, Naturkatastrophen, Krebs, Verlust und Tod. Dem Grauen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft werden die Schönheit von Kunst, Musik und Liebe entgegengesetzt. Und wir stellen uns die Frage, welche Rolle wir durch unser Tun und Nicht-Tun in dieser Welt spielen. Es ist wie eine feinsinnige Beobachtung der Welt um uns herum.

  • Regenwolke777

    5/5

    09.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Während ich das Buch las, war…

    Während ich das Buch las, war ich mir die ganze Zeit nicht sicher, wie ich es eigentlich finde. Wie viele Sterne soll ich geben, vier oder fünf? und dann entschied ich mich für fünf. Was störte mich? Es gibt keine richtige Handlung, das Buch ist bruchstückhaft, zum Teil eine Aufeinanderreihung kurzer Monologe, Gedanken, Beschreibungen. Was ist toll fand: wie viele Gedanken sich der Autor zu vielen Dingen gemacht hat. Es geht in ersten Linie um Kolonialismus sowie Arroganz und Überheblichkeit der Weißen. Aber auch um Liebe und Freundschaft, Kunst und Kultur, Familie und Glück, Tot und Trauer und Angst. Das alles in einer wunderschönen, melancholischen poetischen Sprache, wütend aber distanziert und ruhig. Immer wieder zwischendurch musste ich einhalten und über die Dinge, der der Autor sagt, nachdenken. Für mich war es kein Buch, was man mal eben weg lesen kann. Am Ende bin ich froh, dass ich dieses Buch gelesen hatte und es darf weiter in meinem Bücherregal stehen bleiben.

  • Bewertung

    5/5

    09.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Klug, poetisch, wütend, versöhnlich

    Während ich das Buch las, war ich mir die ganze Zeit nicht sicher, wie ich es eigentlich finde. Wie viele Sterne soll ich geben, vier oder fünf? und dann entschied ich mich für fünf. Was störte mich? Es gibt keine richtige Handlung, das Buch ist bruchstückhaft, zum Teil eine Aufeinanderreihung kurzer Monologe, Gedanken, Beschreibungen. Was ist toll fand: wie viele Gedanken sich der Autor zu vielen Dingen gemacht hat. Es geht in ersten Linie um Kolonialismus sowie Arroganz und Überheblichkeit der Weißen. Aber auch um Liebe und Freundschaft, Kunst und Kultur, Familie und Glück, Tot und Trauer und Angst. Das alles in einer wunderschönen, melancholischen poetischen Sprache, wütend aber distanziert und ruhig. Immer wieder zwischendurch musste ich einhalten und über die Dinge, der der Autor sagt, nachdenken. Für mich war es kein Buch, was man mal eben weg lesen kann. Am Ende bin ich froh, dass ich dieses Buch gelesen hatte und es darf weiter in meinem Bücherregal stehen bleiben.

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