Kami & Mika – Das Geheimnis des magischen Strudels
Fantasiegeschichten voller Vielfalt, Mut und Freundschaft │ Zum Vorlesen und erstem Selberlesen ab 6 Jahren
Verflixt! Als Mika sich bei der Prinzessinnenwahl heimlich am Büffet bedient, passiert ihr eine Riesenpanne: Mika sagt das verbotene Wort, bevor sie in eine Bombastfrucht beißt. Das bleibt natürlich nicht ohne Konsequenzen. Plötzlich taucht ein magischer Windstrudel auf, der die Zwillinge davonträgt und in eine wundersame Einöde befördert. Wo sind Kami und Mika da nur gelandet? Und viel wichtiger: Wie kommen sie wieder zurück?
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Gelincik am 19.06.2024
Bewertungsnummer: 2226200
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Das Buch „Kami & Mika – Das Geheimnis des magischen Strudels“ von Regina Feldmann ist der zweite Band dieser Reihe. Als Mika bei der Prinzessinnenwahl das verbotene Wort sagt und in eine Frucht reinbeißt, werden sie und ihre Zwillingsschwester durch einen Windstrudel an einen anderen Ort transportiert…
Auch hier ist die Geschichte ziemlich spannend und sorgt für gute Laune beim Lesen. Die Illustrationen befinden sich immer wieder an verschiedenen Stellen auf den Seiten. Der Schreibstil ist einfach und verständlich.
Mir gefallen die Charaktere auch hier und ich kann mir noch weitere Abenteuer mit den Zwillingen vorstellen.
Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.
Eine fantasievolle und spannende Geschichte!
LaLi am 17.05.2024
Bewertungsnummer: 2203247
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich müssten Kami und Mika ja nach Hause, doch mit ein wenig Überredungskunst konnten sie Prinzessin Gunther davon überzeugen, noch für die Prinzessinnenwahl zu bleiben. Doch während der Wahl geschah es: Mika war hungrig und biss in eine Bombastfrucht, dabei sagte sie aus Versehen das verbotene Wort. Daraufhin wurde sie mit ihrem Bruder, an dem sie sich in letzter Sekunde noch festhielt, in einen magischen Strudel gezogen. Der Strudel spuckte die beiden in einer Einöde aus, wo sie dann auf Erdmännchen und ein Mädchen namens Lexi trafen. Das quirlige Mädchen erklärte ihnen, dass sie in Troconien waren und führte die beiden in die Stadt, um ihnen zu helfen, wieder nach Wolkenhain zu kommen. Sie hoffte auf die Hilfe von ihrem Papa, doch der war zuerst sehr barsch zu den Neuankömmlingen. Ob er ihnen doch noch half und ob und wie sie ihren Weg zurückfanden, dürft ihr selbst nachlesen.
Meine Erfahrung/Meinung:
Leider habe ich Band 1 nicht gelesen und war auf den ersten paar Seiten recht verwirrt, doch es wurde dann von Seite zu Seite mehr erklärt und der erste Teil etwas zusammengefasst. Ich will ihn jedoch auch unbedingt lesen, da mich die Geschichte von Mika und Kami sehr gefesselt hat. Ich weiß nicht, ob Band 3 bereits in Planung ist, würde es mir jedoch sehr wünschen, da vieles offen geblieben ist.
Neben der abenteuerlichen Geschichte haben mich sehr viele Aspekte in diesem Buch fasziniert und begeistert. Die fantasievolle Welt von Wolkenhain hat mich gleich in ihren Bann gezogen. Gleich zu Beginn fand ich es spannend, dass die Prinzessin ein Mann war und ein Chinchilla einen Menschen als „Haustier“ hatte. Eine Bombastfrucht, die den Geschmack von dem annimmt, was man vorher laut ausspricht, würde ich auch gerne haben. Ganz besonders begeistert war ich jedoch von der Prinzesinnenwahl, da sie gezeigt hat, wie frei die Wolkenhainis sind. Jede*r zieht an, wonach ihm ist, und wird so akzeptiert, wie sie/er ist. Auch Ohrstöpsel und Sonnenbrillen werden für diejenigen bereitgestellt, denen es zu laut oder grell ist. Die Unterschiede zwischen den Zwillingen und ihre Gefühls- und Gedankenwelt fand ich auch sehr spannend. Besonders die Szene, in der sie über einen Wald flogen und Kami Kakteen sah und Mika einen Zuckerwattewald. Isabella (ihre Freundin aus Wolkenhain) erklärte dann, dass Menschen, die eher misstrauisch sind, den Wald als Kakteen sehen, und die, die eher optimistisch sind, als Zuckerwattebäume. Am besten gefiel mir da der Satz "Beides ist okay, es kommt einfach auf die Perspektive an." Diese Aussage hat mich sehr berührt, daher wollte ich sie mit euch teilen.
In Troconien gab es auch viel Spannendes zu entdecken, obwohl ich zu Beginn von dem barschen „Papa“ sehr abgeneigt war. Gefallen hat mir hier, dass Lexi zwei Papas hat und dies unaufgeregt erzählt wird und das Mädchen mit den kurzen Haaren und der einfachen Kleidung keine gendernormen entspricht. Auch die Zerrissenheit von Lexi zwischen der Loyalität zu ihrem Papa und ihrer eigentlich herzlichen Art wurden klasse dargestellt. Es ist einfach insgesamt eine vielfältige und fantasievolle Geschichte, die ich gerne gelesen habe!
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