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Band 2446

Das Klima der Geschichte im planetarischen Zeitalter

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

16251

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.01.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

444

Maße (L/B/H)

17,5/10,6/2,5 cm

Gewicht

260 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

1

Originaltitel

The Climate of History in a Planetary Age

Übersetzt von

Christine Pries

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-30046-6

Beschreibung

Rezension

»Chakrabarty weist in großer Kenntnis aller Vorläufer ... in [eine] Richtung, die auf nichts weniger hinausläuft als auf eine Revision aller früheren Historiografie der Weltgeschichte und nicht allein für die Geschichtsschreibung und die Klimaforschung unbedingt lesenswert ist.« ("Frankfurter Rundschau")
»Der Mensch als geologische Macht: Das ist eines der vielen schlüssigen Bilder, die ... Chakrabarty in seinen Analysen vorstellt. Es sind Bilder, mit denen zum Beispiel Phänomene und Verhaltensweisen in der Klimabewegung besser begreifbar werden.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Dieses Denken ist schön: Noch aus der planetaren Perspektive, die den Menschen nicht mehr im Zentrum sieht, vermag Dipesh Chakrabarty das individuelle Kind wahrzunehmen, das da unten gerade mit seinem Schaufelbagger im Sandkasten nachspielt, was die Gattung seit 250 Jahren im großen Maßstab geschafft hat – den Boden aufgraben, die Erde bewegen. Berge versetzen.« ("DIE ZEIT")
»... die beeindruckende Belesenheit des Autors, sein auch in der Übertragung von Christine Pries häufig aufblitzender Witz und die wissenschaftliche Demut vor unserer ›Wohnstätte‹ machen dieses Buch zu einer interdisziplinären Musslektüre.« ("Der Tagesspiegel")

»In
Das Klima der Geschichte im planetarischen Zeitalter
fragt Chakrabarty, was der Klimawandel für eine Sozialwissenschaft wie die Geschichtsschreibung bedeutet. Seine These: Das, was wir bisher unter Begriffen wie Geschichte oder Globalisierung verstanden haben, muss samt und sonders neu gedacht werden.«
("der Freitag")

»
Das Klima der Geschichte im planetarischen Zeitalter
ist sehr anregend, weil es uns zeigt wie katastrophal die Lage wirklich ist und wie klein wir denken ... Chakrabarty fordert einen anderen Begriff von Geschichte ... hin zu einer planetarischen Geschichte.«
("RBB Kulturradio")

Produktdetails

Verkaufsrang

16251

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.01.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

444

Maße (L/B/H)

17,5/10,6/2,5 cm

Gewicht

260 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

1

Originaltitel

The Climate of History in a Planetary Age

Übersetzt von

Christine Pries

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-30046-6

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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    5/5

    10.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Klima der Zeit

    Der Historiker Dipesh Chakrabarty, mit Lehrstuhl an der Universität von Chicago, knüpft in dem neuen Buch an seine Arbeiten zu den Postcolonial Studies an und macht gleich zu Beginn des Buches klar, dass angesichts des Klimawandels die Geistes- und Sozialwissenschaften nicht - wie bislang - den Menschen als Ausgangspunkt ihrer Betrachtungen wählen können. Mit dieser These räumt er aber auch ein, dass es schon lange nicht mehr ausreicht, wenn die sogenannten Neuen Geisteswissenschaften (New Humanities) mit ihren inter- / trans- / undisziplinären Methoden die Subjektstrukturen einer Kritik aussetzen bzw. deren Dekonstruktion aufzeigen. Die Umbrüche und die sich anbahnenden Katastrophen des Klimawandels, aber auch die des technologischen Raubbaus dessen, was wir unseren Planeten nennen, weisen darauf hin, dass die Verhältnisse, die zwischen uns und der Natur, aber auch der Technologie herrschen, neu zu bedenken sind. Die Spezies "Mensch" greift mittlerweile derart in die terrestrische Struktur des Planeten Erde ein, dass von einer Geschichts- und Zeitlosigkeit der Natur nicht mehr ausgegangen werden kann. Die "Bretter unserer Bühne" müssen wir berücksichtigt, sofern wir existieren (wollen). Mit der "posthumanistischen" Kehre, der sich Dipesh Chakrabarty verschreibt, greift er einerseits auf Forschungen der Naturwissenschaften zurück, andererseits diskutiert er u.a. Kant, Hegel, Schmitt, Vico, Braudel, Arendt und Latour. Während sich die politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträger noch sichtlich schwer damit tun den Klimawandel und dessen Folgen anzuerkennen, um auch notwendige Schritte zur Umstellung der menschlichen Lebensweise einzuleiten, gehen Autor:innen wie Dipesh Chakrabarty schon längst davon aus, dass es gravierende Veränderungen des Klimas geben wird und in dessen Folge massive Auswirkungen für Tiere, Menschen und Pflanzen. Ob wir nun den Begriff des Anthropozäns benutzen oder auch nicht, der Mensch hat in die terrestrische Struktur des Planeten Erde unabsehbar eingegriffen.

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  • Einleitung: Erste Hinweise auf das Planetarische



    Der Globus und der Planet



    Vier Thesen



    Miteinander verbundene Geschichten



    Der Planet als humanistische Kategorie



    Die Schwierigkeit, modern zu sein



    Planetarische Bestrebungen – Deutung eines Selbstmords in Indien



    Bruchstücke einer anhaltenden Fabel



    Sich dem Planetarischen stellen



    Die Zeit des Anthropozäns



    Auf eine anthropologische Lichtung zu



    Postskriptum: Im Globalen offenbart sich das Planetarische. Ein Gespräch mit Bruno Latour