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Zitronen

Roman | Ein sprachgewaltiges Buch über das Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom

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Zitronen

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

285

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.02.2024

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

186

Beschreibung

Rezension


»
Zitronen
ist ein Buch über Gewalt, jedoch noch mehr eines über die Ohnmacht, die Menschen durch Ereignisse wie Verlust und Veränderung erleben. ... Gewalt also, erzählt uns Valerie Fritsch bildgewaltig, klug, verstörend und subtil, ist eine Schwäche, die nur mit Macht und Stärke verwechselt wird.«
("neues deutschland")
»[Der Roman] ist sorgfältig komponiert ... Wie Fritsch die Beziehungen und Innenwelten ihrer Figuren entfaltet, ... ruft Assoziationen an die Bilder von Hieronymus Bosch auf.« ("der Freitag")

»Fritsch entwickelt in ihrem neuen Roman
Zitronen
... eine Geschichte, die in ihrer Radikalität bemerkenswert ist.«
("Der Tagesspiegel")
»Es ist eine dichte, mikrodistanzierte Prosa in dunkelmelodiösem Duktus, die Valerie Fritsch in ihrem vierten Roman ... zu Papier gebracht hat. Die Sentenzen sind durchwoben von ausgefeilten Formulierungen.« ("Buchkultur")
»Valerie Fritsch beweist, dass Literatur erst dann groß wird, wenn eine Autorin sich auf ihre Sprache verlassen kann.« ("SWR2")

»Die Schriftstellerin knüpft auf den 180 Seiten ein dichtes, belastbares Gewebe. Sie findet dazu auch eine Sprache, die von starken

Bildern lebt, ohne dabei je hier ins Selbstverliebte oder dort ins Kitschige abzurutschen, kurzum: eine Empfehlung.«
("Augsburger Allgemeine")

»In
Zitronen
steht neben der Macht der Lüge und der Last der Mitwisserschaft die Transformation von Gewalterfahrung in Gewaltausübung im Mittelpunkt, nie tritt das Böse in reiner Form auf. Wieder beobachtet die Erzählinstanz die Geschehnisse genau und mit stupendem Einfühlungsvermögen, ohne zu werten, wieder beschreibt sie diese mit berückender sinnlicher und bildhafter Opulenz ...«
("Die Presse")
»... eine emotionale Dystopie und eine intensive Beschäftigung mit den unzähligen Spielarten von Gewalt.« ("Kleine Zeitung")
»Das Buch ist ein emotionales Wechselbad, eine Gratwanderung zwischen Brutalität, Zärtlichkeit und krankhaften psychischen Irrungen. Ein bedrückender Roman, der die Abgründe der menschlichen Seele beleuchtet ...« ("Landshuter Zeitung/Straubinger Tagblatt")
»Es ist ein Roman als großartiges Gesamtkunstwerk von Sprache, Mensch- und
Weltsicht.« ("literaturoutdoors.com")

Details

Verkaufsrang

285

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.02.2024

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

186

Maße (L/B/H)

21,3/13,1/2 cm

Gewicht

313 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43172-6

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Süß und sauer

Elina Z. am 29.03.2024

Bewertungsnummer: 2165779

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman ist keine leichte Kost. Fritsch spricht sehr viele schwierige Themen an. An manchen Stellen ist es kaum auszuhalten, was der arme Junge erlebt hat. Manche Episoden sind detailreich, die anderen aber lückenhaft, wie Augusts Erinnerungen. Der Schreibstil ist bildhaft, aber verwirrend. Manchmal hatte ich Schwierigkeiten, bestimmte Textstellen zu verstehen. Die Sprache an sich ist faszinierend und lobenswert, aber manchmal war es für mich zu viele Metaphern, wie am Ende des Romans zu viele kitschige Szenen. Die Thematik an sich ist nicht neu, nur anders verpackt. Zitronen, die wir bei der Erkältung verzehren, heilen uns. So wie der Titel besagt, gibt es eine Hoffnung auf Heilung für August. Das Ende ist erschütternd aber dadurch wird der Hauptfigur die Freiheit versprochen, bzw. er selber trifft die wichtigste Entscheidung in seinem Leben und befreit sich selber von den unsichtbaren Ketten, die Agusts Mutter vor Jahren angelegt hat. Zu viel Schmerz und Schönheit der Sprache zugleich machen das Buch zu einem einzigartigen Werk, das über lange Zeit noch nachhallen wird.
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Süß und sauer

Elina Z. am 29.03.2024
Bewertungsnummer: 2165779
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman ist keine leichte Kost. Fritsch spricht sehr viele schwierige Themen an. An manchen Stellen ist es kaum auszuhalten, was der arme Junge erlebt hat. Manche Episoden sind detailreich, die anderen aber lückenhaft, wie Augusts Erinnerungen. Der Schreibstil ist bildhaft, aber verwirrend. Manchmal hatte ich Schwierigkeiten, bestimmte Textstellen zu verstehen. Die Sprache an sich ist faszinierend und lobenswert, aber manchmal war es für mich zu viele Metaphern, wie am Ende des Romans zu viele kitschige Szenen. Die Thematik an sich ist nicht neu, nur anders verpackt. Zitronen, die wir bei der Erkältung verzehren, heilen uns. So wie der Titel besagt, gibt es eine Hoffnung auf Heilung für August. Das Ende ist erschütternd aber dadurch wird der Hauptfigur die Freiheit versprochen, bzw. er selber trifft die wichtigste Entscheidung in seinem Leben und befreit sich selber von den unsichtbaren Ketten, die Agusts Mutter vor Jahren angelegt hat. Zu viel Schmerz und Schönheit der Sprache zugleich machen das Buch zu einem einzigartigen Werk, das über lange Zeit noch nachhallen wird.

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Leider langweilig und neutral

Sabine am 27.03.2024

Bewertungsnummer: 2163917

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es geht um das Leben von August Dust - von seiner Kindheit an bis ins Erwachsenenalter. Er hatte ein schweres Leben. Dieses wird distanziert, aber detailliert beschrieben. Der Klappentext selber sagt mMn wenig über den tatsächlichen Inhalt das Buches aus. Und ich persönlich würde jetzt nicht sagen, dass mein Klappentext "zu viel" verrät. Stattdessen finde ich, dass der originale Klappentext eine falsche Idee von dem Buch gibt und falsche Erwartungen schürt. Wie bereits geschrieben, ist der Schreibstil für mich sehr distanziert und dennoch detailliert. Ich denke, wenn man jeden Satz interpretieren und "genießen" möchte und keine Bindung zu den Protagonisten aufbauen möchte, ist das ein passendes Buch. Und das meine ich nicht ironisch, sondern so, wie ich es empfunden habe. Aber für mich war es kein passendes Buch. Mir fehlte die Bindung, zumindest zum Hauptprotagonisten. Es hat mich nicht gecatched, was ihm widerfahren ist. Und ich war auch nicht neugierig, was ihm noch so widerfährt. Der Schreibstil hat mir stellenweise gefallen, aber ein ganzes Buch lang war es mir dann doch zu aufgesetzt. Mir fehlten die Handlungen. Ich hatte mir eine Geschichte erhofft, in der es um eine Mutter geht, die ihr Kind vergiftet, damit es krank wird. Aber darum ging es nur zeitweise und auch dabei wurden nicht wirklich Emotionen rübergebracht oder Effekte auf das Kind und die Umgebung. Schade! Das Thema hatte für mich großes Potenzial.
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Leider langweilig und neutral

Sabine am 27.03.2024
Bewertungsnummer: 2163917
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es geht um das Leben von August Dust - von seiner Kindheit an bis ins Erwachsenenalter. Er hatte ein schweres Leben. Dieses wird distanziert, aber detailliert beschrieben. Der Klappentext selber sagt mMn wenig über den tatsächlichen Inhalt das Buches aus. Und ich persönlich würde jetzt nicht sagen, dass mein Klappentext "zu viel" verrät. Stattdessen finde ich, dass der originale Klappentext eine falsche Idee von dem Buch gibt und falsche Erwartungen schürt. Wie bereits geschrieben, ist der Schreibstil für mich sehr distanziert und dennoch detailliert. Ich denke, wenn man jeden Satz interpretieren und "genießen" möchte und keine Bindung zu den Protagonisten aufbauen möchte, ist das ein passendes Buch. Und das meine ich nicht ironisch, sondern so, wie ich es empfunden habe. Aber für mich war es kein passendes Buch. Mir fehlte die Bindung, zumindest zum Hauptprotagonisten. Es hat mich nicht gecatched, was ihm widerfahren ist. Und ich war auch nicht neugierig, was ihm noch so widerfährt. Der Schreibstil hat mir stellenweise gefallen, aber ein ganzes Buch lang war es mir dann doch zu aufgesetzt. Mir fehlten die Handlungen. Ich hatte mir eine Geschichte erhofft, in der es um eine Mutter geht, die ihr Kind vergiftet, damit es krank wird. Aber darum ging es nur zeitweise und auch dabei wurden nicht wirklich Emotionen rübergebracht oder Effekte auf das Kind und die Umgebung. Schade! Das Thema hatte für mich großes Potenzial.

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Danijela Turkijevic-Zauner

Thalia Gmunden – SEP

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5/5

Unfassbare Geschichte.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der kleine August wächst in einer Spirale der Gewalt auf. Als der gewalttätige Vater verschwindet, fühlt sich seine Mutter nutzlos, verzweifelt und im Leben gescheitert. Sie beginnt, das Kind krank zu machen, um als liebevolle, fürsorgliche und tapfere Mutter von ihrem Umfeld Anerkennung zu bekommen. Für August beginnt ein langer Weg des Verstehens und Loslösung von seiner Familie. Großartige Erzählkunst.
5/5

Unfassbare Geschichte.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der kleine August wächst in einer Spirale der Gewalt auf. Als der gewalttätige Vater verschwindet, fühlt sich seine Mutter nutzlos, verzweifelt und im Leben gescheitert. Sie beginnt, das Kind krank zu machen, um als liebevolle, fürsorgliche und tapfere Mutter von ihrem Umfeld Anerkennung zu bekommen. Für August beginnt ein langer Weg des Verstehens und Loslösung von seiner Familie. Großartige Erzählkunst.

Danijela Turkijevic-Zauner
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Edith Berger

Thalia Graz – Murpark

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5/5

Ungemein großes Leseerlebnis,geht unter die Haut

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schon als Kind wird August von seinem Vater geschlagen. Er kann nicht wirklich einschätzen, wann und was der Auslöser dazu ist. Die hilflose Mutter duckt sich weg. Hilfe ist von ihr nicht zu erwarten. In Erscheinung tritt sie nur als Trostspenderin, wenn sie Augusts Verletzungen nach den Gewaltausbrüchen des Vaters versorgt. Eines Tages ist der Vater verschwunden und August von den Quälereien erlöst. Seine Mutter beginnt ihn intensiv zu umsorgen. Sosehr, dass August davon krank wird.
5/5

Ungemein großes Leseerlebnis,geht unter die Haut

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schon als Kind wird August von seinem Vater geschlagen. Er kann nicht wirklich einschätzen, wann und was der Auslöser dazu ist. Die hilflose Mutter duckt sich weg. Hilfe ist von ihr nicht zu erwarten. In Erscheinung tritt sie nur als Trostspenderin, wenn sie Augusts Verletzungen nach den Gewaltausbrüchen des Vaters versorgt. Eines Tages ist der Vater verschwunden und August von den Quälereien erlöst. Seine Mutter beginnt ihn intensiv zu umsorgen. Sosehr, dass August davon krank wird.

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