Produktbild: Dem Licht ganz nahe – Nahtod-Erfahrungen und Suizid

Dem Licht ganz nahe – Nahtod-Erfahrungen und Suizid Eine empirische Studie

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

27.03.2024

Verlag

Crotona Verlag GmbH

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,1/13,9/2,5 cm

Gewicht

449 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86191-279-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

27.03.2024

Verlag

Crotona Verlag GmbH

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,1/13,9/2,5 cm

Gewicht

449 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86191-279-8

Herstelleradresse

Crotona Verlag GmbH
Kammer 11
83123 Amerang
DE

Email: kontakt@crotona.de

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Enttäuscht

Bewertung am 05.04.2024

Bewertungsnummer: 2170635

Bewertet: Buch (Paperback)

Ich bin wahnsinnig enttäuscht von diesem Kauf. Ich hatte mir anhand des Titels und des Klappentextes etwas ganz anderes erhofft. Ein Großeteil des Buches befasst sich mit allgemeinen wissenschaftlich im Grunde trivialen zusammengetragenenZahlen und Fakten (wenn man sich bereits ein bisschen mit den Themen auseinandergesetzt hat, bspw.. Statistik von Suizidfällen 2019). Dann geht der Autor die psychologischen Gründe für Suizid durch, da gibt es aber wesentlich bessere psychologische Literatur, es wirkt nicht sehr fachkundig und erst recht nicht aufbauend. Der Schreibstil ist eher umganssprachlich. Das Kapitel zu den Nahtoderfahrungen bezieht sich zunächst gar nicht auf Suizid, sondern beschreibt allgemeine Phänomene bei Nahtoderfahrungen (z.B. Unfälle). Das ist unschön, da man dieses Buch ja gewählt hat, weil es eben angeblich den Schwerpunkt Suizid und Nahtod beleuchtet. Dies tut es nur ganz am Schluss in einer empirischen Studie, wo Fragebogen-Items ausgewertet werden. Ein paar Zitate von Betroffenen und wieder ein paar flache Tipps am Schluss, wie man mit Menschen umgehen soll, die suizidal sind. Für jemanden, der sich noch nie mit Suizid, psychischer Krankheit oder Nahtoderfahrungen auseinandergesetzt haben, mag dieses Buch eventuell neue Erkenntnisse bringen, ansonsten findet man zu dem Thema deutlich tiefgergehende und aufschlussreichere Artikel und Videos im Internet.

Enttäuscht

Bewertung am 05.04.2024
Bewertungsnummer: 2170635
Bewertet: Buch (Paperback)

Ich bin wahnsinnig enttäuscht von diesem Kauf. Ich hatte mir anhand des Titels und des Klappentextes etwas ganz anderes erhofft. Ein Großeteil des Buches befasst sich mit allgemeinen wissenschaftlich im Grunde trivialen zusammengetragenenZahlen und Fakten (wenn man sich bereits ein bisschen mit den Themen auseinandergesetzt hat, bspw.. Statistik von Suizidfällen 2019). Dann geht der Autor die psychologischen Gründe für Suizid durch, da gibt es aber wesentlich bessere psychologische Literatur, es wirkt nicht sehr fachkundig und erst recht nicht aufbauend. Der Schreibstil ist eher umganssprachlich. Das Kapitel zu den Nahtoderfahrungen bezieht sich zunächst gar nicht auf Suizid, sondern beschreibt allgemeine Phänomene bei Nahtoderfahrungen (z.B. Unfälle). Das ist unschön, da man dieses Buch ja gewählt hat, weil es eben angeblich den Schwerpunkt Suizid und Nahtod beleuchtet. Dies tut es nur ganz am Schluss in einer empirischen Studie, wo Fragebogen-Items ausgewertet werden. Ein paar Zitate von Betroffenen und wieder ein paar flache Tipps am Schluss, wie man mit Menschen umgehen soll, die suizidal sind. Für jemanden, der sich noch nie mit Suizid, psychischer Krankheit oder Nahtoderfahrungen auseinandergesetzt haben, mag dieses Buch eventuell neue Erkenntnisse bringen, ansonsten findet man zu dem Thema deutlich tiefgergehende und aufschlussreichere Artikel und Videos im Internet.

Ein Appell an das Leben und den Lebensmut

Bewertung aus Berlin am 05.11.2024

Bewertungsnummer: 2334081

Bewertet: eBook (ePUB)

Sind Nahtoderlebnisse von Menschen, die versuchten einen Suizid zu begehen, verschieden von Menschen, die ein solches Erlebnis erfuhren in Folge einer schweren Erkrankung, eines Unfalls oder anderweitigen Umständen, die zu einem todesnahen Zustand führten? Dieser Fragestellung geht der Arzt und Mediziner Dr. med. Sascha Plackov in Form einer empirischen Studie an insgesamt 123 internationalen Fallberichten von Nahtoderlebnissen nach einer versuchten Selbsttötung aus den Jahren 2003 bis 2021 dezidiert nach. Es ist die erste, sehr umfassende und exakt wissenschaftlich ausgeführte Forschungsarbeit auf diesem speziellen Themengebiet in der seit nunmehr 40 Jahre währenden sogenannten Thanatologie. Dabei zeigt Sascha Plackov zunächst in einem Kurzabriss der Kultur- und Entwicklungsgeschichte, dass es den Suizid gibt, seitdem der Mensch existiert. Auch gibt es seit ebenso langer Zeit weltweit unzählige Berichte von Nahtoderlebnissen. Anhand dieser inzwischen durch die Erfassung, Sammlung und Registration vieler Wissenschaftler und Forscher mehreren Millionen Berichten müssen Nahtoderlebnisse und deren darin vorkommende Erfahrungselemente als bewiesene Realität betrachtet werden. In diesen Berichten gibt es positive sowie negative Komponenten, die von den Betroffenen geschildert wurden. Da der Suizid seit dem Mittelalter und der Vormachtstellung der römisch-katholischen Kirche vielerorts strafbar war (in England wurde die Bestrafung für einen versuchten Suizid erst 1960 abgeschafft), ist damit zumeist ein immenser moralischer Aspekt bis heute verbunden. Es stellt sich für die Forschung einerseits die Frage: Was ist der Mensch? Und daraus hervorgehend andererseits die zweite Frage: Wem oder zu wem gehört der Mensch? Sich selbst und/oder der Gemeinschaft/Gesellschaft? Daraus resultiert die dritte Frage: Darf der Mensch sich selbst töten? Nahtoderlebnisse und – wie Sascha Plackov in einem Extrakapitel sehr genau und begrifflich klar definiert – paranormale Phänomene (z.B. Sterbebettvisionen, Nachtodkontakte, Terminale Geistesklarheit) sind Hinweise auf eine Fortexistenz der Geistseele und können Einblicke in das Jenseits geben. Wenn es jedoch den Tod demnach nicht gibt, dann tritt auch mit einem Suizid nicht die erwünschte Wirkung für den Suizidenten ein. Denn ein Mensch geht diesen finalen Schritt offenbar nur, wenn er keine andere Möglichkeit der Lösung seines Schmerzes und Problems mehr für sich sieht. Ganz klar kommt in dieser vorliegenden Studie heraus, dass, quantitativ erfasst, es keinen wesentlichen Unterschied in den Nahtoderlebnissen in Folge eines versuchten Suizids gibt im Vergleich zu anderen Todesursachen. Allerdings enthält der qualitative Teil dieser Forschungsarbeit sehr deutliche Aussagen, in denen die Probanden den Suizid nicht mehr als Problemlösung bezeichnen. Im Gegenteil. Sie appellieren an das Leben. Und das ist auch die Grundaussage Sascha Plackovs in diesem Buch: Je mehr er in diese Materie eintaucht, die Erforschung der Grenze zwischen Leben und Tod, ermutigt er seine Leser*innen zum Leben. Explizit hervorzuheben bleibt mir noch, dass Sascha Plackov bei der Schilderung von Nahtoderlebnissen darauf eingeht, dass sie „emotionale Erdbeben mit vielen Nachbeben noch Jahre später sind“ – sprich: traumatische Erfahrungen, die der sensiblen Aufarbeitung und Bearbeitung bedürfen. Dazu benötigen wir mehr gesellschaftliche Aufklärung über diese Art der Erlebnisse und letztlich eine spirituelle Herangehensweise, Schulung und Sichtweise von Kriseninterventionen und Therapieansätzen, so dass den inzwischen drei Millionen Menschen allein in Deutschland bei der Integration des Erfahrenen tatsächliche Unterstützung zuteil wird. Peggy Langhans

Ein Appell an das Leben und den Lebensmut

Bewertung aus Berlin am 05.11.2024
Bewertungsnummer: 2334081
Bewertet: eBook (ePUB)

Sind Nahtoderlebnisse von Menschen, die versuchten einen Suizid zu begehen, verschieden von Menschen, die ein solches Erlebnis erfuhren in Folge einer schweren Erkrankung, eines Unfalls oder anderweitigen Umständen, die zu einem todesnahen Zustand führten? Dieser Fragestellung geht der Arzt und Mediziner Dr. med. Sascha Plackov in Form einer empirischen Studie an insgesamt 123 internationalen Fallberichten von Nahtoderlebnissen nach einer versuchten Selbsttötung aus den Jahren 2003 bis 2021 dezidiert nach. Es ist die erste, sehr umfassende und exakt wissenschaftlich ausgeführte Forschungsarbeit auf diesem speziellen Themengebiet in der seit nunmehr 40 Jahre währenden sogenannten Thanatologie. Dabei zeigt Sascha Plackov zunächst in einem Kurzabriss der Kultur- und Entwicklungsgeschichte, dass es den Suizid gibt, seitdem der Mensch existiert. Auch gibt es seit ebenso langer Zeit weltweit unzählige Berichte von Nahtoderlebnissen. Anhand dieser inzwischen durch die Erfassung, Sammlung und Registration vieler Wissenschaftler und Forscher mehreren Millionen Berichten müssen Nahtoderlebnisse und deren darin vorkommende Erfahrungselemente als bewiesene Realität betrachtet werden. In diesen Berichten gibt es positive sowie negative Komponenten, die von den Betroffenen geschildert wurden. Da der Suizid seit dem Mittelalter und der Vormachtstellung der römisch-katholischen Kirche vielerorts strafbar war (in England wurde die Bestrafung für einen versuchten Suizid erst 1960 abgeschafft), ist damit zumeist ein immenser moralischer Aspekt bis heute verbunden. Es stellt sich für die Forschung einerseits die Frage: Was ist der Mensch? Und daraus hervorgehend andererseits die zweite Frage: Wem oder zu wem gehört der Mensch? Sich selbst und/oder der Gemeinschaft/Gesellschaft? Daraus resultiert die dritte Frage: Darf der Mensch sich selbst töten? Nahtoderlebnisse und – wie Sascha Plackov in einem Extrakapitel sehr genau und begrifflich klar definiert – paranormale Phänomene (z.B. Sterbebettvisionen, Nachtodkontakte, Terminale Geistesklarheit) sind Hinweise auf eine Fortexistenz der Geistseele und können Einblicke in das Jenseits geben. Wenn es jedoch den Tod demnach nicht gibt, dann tritt auch mit einem Suizid nicht die erwünschte Wirkung für den Suizidenten ein. Denn ein Mensch geht diesen finalen Schritt offenbar nur, wenn er keine andere Möglichkeit der Lösung seines Schmerzes und Problems mehr für sich sieht. Ganz klar kommt in dieser vorliegenden Studie heraus, dass, quantitativ erfasst, es keinen wesentlichen Unterschied in den Nahtoderlebnissen in Folge eines versuchten Suizids gibt im Vergleich zu anderen Todesursachen. Allerdings enthält der qualitative Teil dieser Forschungsarbeit sehr deutliche Aussagen, in denen die Probanden den Suizid nicht mehr als Problemlösung bezeichnen. Im Gegenteil. Sie appellieren an das Leben. Und das ist auch die Grundaussage Sascha Plackovs in diesem Buch: Je mehr er in diese Materie eintaucht, die Erforschung der Grenze zwischen Leben und Tod, ermutigt er seine Leser*innen zum Leben. Explizit hervorzuheben bleibt mir noch, dass Sascha Plackov bei der Schilderung von Nahtoderlebnissen darauf eingeht, dass sie „emotionale Erdbeben mit vielen Nachbeben noch Jahre später sind“ – sprich: traumatische Erfahrungen, die der sensiblen Aufarbeitung und Bearbeitung bedürfen. Dazu benötigen wir mehr gesellschaftliche Aufklärung über diese Art der Erlebnisse und letztlich eine spirituelle Herangehensweise, Schulung und Sichtweise von Kriseninterventionen und Therapieansätzen, so dass den inzwischen drei Millionen Menschen allein in Deutschland bei der Integration des Erfahrenen tatsächliche Unterstützung zuteil wird. Peggy Langhans

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