Produktbild: The September House

The September House

1

44,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.02.2024

Verlag

Gale, a Cengage Group

Seitenzahl

520

Maße (L/B/H)

21,6/14,4/2,8 cm

Gewicht

617 g

Sprache

Englisch

EAN

9798885796873

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.02.2024

Verlag

Gale, a Cengage Group

Seitenzahl

520

Maße (L/B/H)

21,6/14,4/2,8 cm

Gewicht

617 g

Sprache

Englisch

EAN

9798885796873

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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Vielschichtiger Horror

Buchperlenblog aus Leipzig am 13.10.2024

Bewertungsnummer: 2315165

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Willkommen im September House! Tretet ein, tretet näher und wundert euch nicht über Fredricka dort drüben. Man hat ihr mit einer Axt den Kopf gespalten, aber sie kocht noch immer vorzüglichen Tee. Oh, und bitte macht kein Feuer in den Kaminen, unsere Blythe wurde in einem verbrannt, also … nehmt ein wenig Rücksicht, ich bitte euch. Die Kinder sind eigentlich ganz harmlos. Nur Elias braucht seinen persönlichen Raum, er beißt zuweilen. Ach ja, eines noch: Bleibt vom Keller fern. Das ganze Jahr. Das ist das Reich von Master Vale und mit ihm ist nun wirklich nicht zu spaßen. Aber erst recht nicht im September. So oder so ähnlich könnte Margaret Menschen in ihrem Zuhause begrüßen, wenn sie denn jemanden herein bitten würde. Doch ihr Mann und sie halten die Menschen fern, besonders im September, aber eigentlich auch generell. Wie erklärt man anderen schon, dass man in einem Spukhaus wohnt? Besonders Margaret liebt dieses viktorianische Haus von ganzem Herzen und nichts und niemand wird sie jemals von hier vertreiben. Ärgerlich nur, dass ihr Mann mittlerweile verschwunden ist. Und auch wenn sie diese Tatsache eine Zeit lang zu ignorieren versucht hat, so kann sie das doch nicht länger vor ihrer Tochter geheim halten. Die reist nun – ganz zu Margarets Verdruss – prompt an, um nach ihrem Vater zu suchen. Spukhausgeschichten gibt es viele, doch manche – wie das September House – gehen die Sache mal aus einem anderen Blickwinkel an. Normalerweise setzt der Spuk mit Bezug des Anwesens ein und kurze Zeit später sind entweder alle tot oder zumindest zu Tode erschrocken und geflohen. Aber nicht Margaret. Sie hält es bereits seit vier Jahren hier aus. Sie hat gelernt, die Eigenheiten der Erscheinungen zu respektieren, kennt Mittel und Wege, um Seite an Seite mit ihnen zu leben. Denn sie weiß: Befolgt man die Regeln, hat man kaum etwas zu befürchten. Dabei wundert man sich anfangs doch recht über den Tonfall, in dem sie uns ihre Geschichte erzählt. Als wäre gar nichts dabei, wenn man tote Menschen sieht, oder wenn die Wände bluten und das Haus anfängt, nachts zu schreien. Erst nach und nach tauchen Erinnerungen an frühere Tage auf, sowohl was den Spuk betrifft, als auch ihre gar nicht mal so rosige Ehe. Dabei ist Margaret eine sehr unzuverlässige Erzählerin, sie schweift ab, lässt aus, beschönigt. Einzig die eingeworfenen Details ihrer Tochter lassen immer wieder hellhörig werden, dass hier doch um so einiges mehr dahinterstecken könnte. Und was soll ich sagen: Es steckt sehr viel mehr dahinter! Ein Plottwist in einem Plottwist und dann noch ein kleiner Hä?-Moment hinterher. Großartig. Ich habe dieses Buch so sehr geliebt, eben weil es so anders war, so verwinkelt und anders und unvorhergesehen. Der Horror kommt hier teilweise auf ganz andere Art hervor, mitunter menschlicher als man gedacht hätte. Einzig la Grande Final hätte einen Gespensterhauch kürzer ausfallen können. Fazit Funktioniert hervorragend auf psychischer Ebene, lässt viele Fragen zu und doppelt so viele Lösungen. Dadurch, dass Margaret nicht sonderlich geängstigt wirkt anfangs, darf man hier keinen klassischen Horror erwarten – aber er kommt. Versprochen!

Vielschichtiger Horror

Buchperlenblog aus Leipzig am 13.10.2024
Bewertungsnummer: 2315165
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Willkommen im September House! Tretet ein, tretet näher und wundert euch nicht über Fredricka dort drüben. Man hat ihr mit einer Axt den Kopf gespalten, aber sie kocht noch immer vorzüglichen Tee. Oh, und bitte macht kein Feuer in den Kaminen, unsere Blythe wurde in einem verbrannt, also … nehmt ein wenig Rücksicht, ich bitte euch. Die Kinder sind eigentlich ganz harmlos. Nur Elias braucht seinen persönlichen Raum, er beißt zuweilen. Ach ja, eines noch: Bleibt vom Keller fern. Das ganze Jahr. Das ist das Reich von Master Vale und mit ihm ist nun wirklich nicht zu spaßen. Aber erst recht nicht im September. So oder so ähnlich könnte Margaret Menschen in ihrem Zuhause begrüßen, wenn sie denn jemanden herein bitten würde. Doch ihr Mann und sie halten die Menschen fern, besonders im September, aber eigentlich auch generell. Wie erklärt man anderen schon, dass man in einem Spukhaus wohnt? Besonders Margaret liebt dieses viktorianische Haus von ganzem Herzen und nichts und niemand wird sie jemals von hier vertreiben. Ärgerlich nur, dass ihr Mann mittlerweile verschwunden ist. Und auch wenn sie diese Tatsache eine Zeit lang zu ignorieren versucht hat, so kann sie das doch nicht länger vor ihrer Tochter geheim halten. Die reist nun – ganz zu Margarets Verdruss – prompt an, um nach ihrem Vater zu suchen. Spukhausgeschichten gibt es viele, doch manche – wie das September House – gehen die Sache mal aus einem anderen Blickwinkel an. Normalerweise setzt der Spuk mit Bezug des Anwesens ein und kurze Zeit später sind entweder alle tot oder zumindest zu Tode erschrocken und geflohen. Aber nicht Margaret. Sie hält es bereits seit vier Jahren hier aus. Sie hat gelernt, die Eigenheiten der Erscheinungen zu respektieren, kennt Mittel und Wege, um Seite an Seite mit ihnen zu leben. Denn sie weiß: Befolgt man die Regeln, hat man kaum etwas zu befürchten. Dabei wundert man sich anfangs doch recht über den Tonfall, in dem sie uns ihre Geschichte erzählt. Als wäre gar nichts dabei, wenn man tote Menschen sieht, oder wenn die Wände bluten und das Haus anfängt, nachts zu schreien. Erst nach und nach tauchen Erinnerungen an frühere Tage auf, sowohl was den Spuk betrifft, als auch ihre gar nicht mal so rosige Ehe. Dabei ist Margaret eine sehr unzuverlässige Erzählerin, sie schweift ab, lässt aus, beschönigt. Einzig die eingeworfenen Details ihrer Tochter lassen immer wieder hellhörig werden, dass hier doch um so einiges mehr dahinterstecken könnte. Und was soll ich sagen: Es steckt sehr viel mehr dahinter! Ein Plottwist in einem Plottwist und dann noch ein kleiner Hä?-Moment hinterher. Großartig. Ich habe dieses Buch so sehr geliebt, eben weil es so anders war, so verwinkelt und anders und unvorhergesehen. Der Horror kommt hier teilweise auf ganz andere Art hervor, mitunter menschlicher als man gedacht hätte. Einzig la Grande Final hätte einen Gespensterhauch kürzer ausfallen können. Fazit Funktioniert hervorragend auf psychischer Ebene, lässt viele Fragen zu und doppelt so viele Lösungen. Dadurch, dass Margaret nicht sonderlich geängstigt wirkt anfangs, darf man hier keinen klassischen Horror erwarten – aber er kommt. Versprochen!

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Orlando, C: September House

von Carissa Orlando

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