Produktbild: Der nach den Sternen griff

Der nach den Sternen griff Giordano Bruno - Ein ketzerisches Leben

2

31,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

38414

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.02.2024

Abbildungen

mit 24 Abbildungen und 1 Karte

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

22/14,8/3,5 cm

Gewicht

534 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-81362-7

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Produktdetails

Verkaufsrang

38414

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.02.2024

Abbildungen

mit 24 Abbildungen und 1 Karte

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

22/14,8/3,5 cm

Gewicht

534 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-81362-7

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • Bewertung

    5/5

    23.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kleine Irritation

    Ein sehr lesenswertes Buch, die historischen Zitate fügen sich umstandslos in den Erzählfluss ein, Giordano Brunos Person und Schicksal treten einem deutlich und dadurch umso bedrückender vor Augen... Den in dieser Hinsicht kundigen Leser irritiert es allerdings, wenn Dominikaner-Obere  mehrfach als "Äbte" bezeichnet werden, die es in diesem Orden ebenso wenig gibt wie in den anderen sogenannten "Bettelorden" (gerade beim Lesen wieder auf S. 59, der dort vorgestellte Fra Sisto Fabri vom römischen Kloster Santa Maria sopra Minerva war sicherlich kein einem Bischof vergleichbarer "Abt", sondern nur der auf wenige Jahre gewählte "Prior" dieser Niederlassung, bevor ein anderer Mitbruder an seiner Stelle in dieses Amt gewählt wurde). Eine bei so viel Fachwissen irritierende Unkenntnis, die die weitere Lektüre in keiner Weise beeinflussen soll.

  • Sikal

    5/5

    03.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Freiheit und Verfolgung

    Der Autor Volker Reinhardt, Professor für Geschichte der Neuzeit an der Universität Fribourg gibt uns mit dieser Biografie einen umfassenden Einblick in das Leben (und Sterben) von Giordano Bruno (1548 – 1600). Ich durfte bereits einige seiner Sachbücher lesen (z.B. Leonardo da Vinci, Pontifex) und war von seinem Schreibstil begeistert. Ich finde, ein gutes Sachbuch sollte Wissen in einem angenehm zu lesenden Schreibstil vermitteln – ohne hochtrabende und somit für den Laien wenig verständliche Wörter oder Satzstellungen. Das gelingt Reinhardt jedes Mal aufs Neue. Und auch dieses Mal spannt er wieder den Bogen zur Gegenwart und gibt uns so manchen Gedankenanstoß: „Dass sich ungeachtet aller Unterschiede zwischen dem 16. Und dem 21. Jahrhundert mancherlei Übereinstimmungen wie der zunehmende Verlust an Toleranz, die steigende Lust an Gesinnungskontrolle, Bespitzelung und Denunziation zeigen lassen, verleiht der Geschichte Giordano Brunos, der das Undenkbare dachte, eine bedenkliche Aktualität.“ Giordano Bruno, Mönch, Philosoph, Dichter, – ein Mann, der anfangs in jeder Stadt als Genie immer mit offenen Armen empfangen wurde. Relativ bald eckt er an und stößt mit seinen radikalen (ketzerischen) Ideen manchen vor den Kopf und wird als Ketzer wieder verjagt. Reinhardt gibt einen Überblick ab Kindheit und Lehrzeit in Neapel und Rom, sowie Eintritt ins Kloster und Austritt aus dem Orden. Wir dürfen Bruno auf seinen Reisen quer durch Europa begleiten, Genf, Paris, Oxford, Zürich, Prag, … Am Ende findet man dazu auch eine Karte, auf der man Brunos Weg durch Europa sehen kann. Sehr detailliert erhalten wir einen Einblick über Konflikte mit der katholischen Kirche, sein Ende in Venedig und Rom. Giordano Bruno wurde zum Opfer der Inquisition und am Scheiterhaufen verbrannt. Eine faszinierende Biografie, die viel Interessantes über das Leben eines Freigeistes parat hält. Gerne vergebe ich dafür 5 Sterne.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Martin Berger

    Martin Berger

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

    5/5

    27.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Albtraum aller Orthodoxiewächter

    Giordano Bruno wurde zu Beginn des Jahres 1548 in Nola bei Neapel geboren. Seine bescheidene Herkunft ließ nicht ahnen, wie viel Aufregung er in seinem späteren Leben noch verursachen sollte. Nach einer Zeit als Mönch im Orden der Dominikaner, von denen er im Unfrieden schied, lebte, lehrte, arbeitete und schrieb Bruno in vielen Städten Europas – Genf, Paris, Oxford, Prag oder Wittenberg, um nur einige Orte zu nennen. Mit seinen unorthodoxen Ansichten zu religiösen Themen stieß er bei Katholiken, Lutheranern und Calvinisten auf Ablehnung und Widerspruch. Auch seine naturwissenschaftlichen Vorstellungen wurden nicht akzeptiert. 1592 wird Giordano Bruno von der venezianischen Inquisition verhaftet und verhört, 1593 wird er der römischen Zentralinquisition überstellt. Nach einem fragwürdigen Prozess wird Bruno im Februar 1600 auf dem Campo de´ Fiori in Rom auf dem Scheiterhaufen verbrannt. 400 Jahre später, im März 2000, erklärte Papst Johannes Paul II. die Hinrichtung sei aus kirchlicher Sicht als Unrecht zu betrachten. Volker Reinhardt hat mit diesem Buch eine spannende und lesenswerte Biografie eines Unangepassten vorgelegt, einer schillernden Persönlichkeit, deren Kampf für die Freiheit von Gedanken und Schrift noch immer oder schon wieder aktuell ist. (Siehe auch: Reinhardt, Machiavelli)

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